So geht es weiter

Lieber Leser,

seit meinem letzten Beitrag sind viele Monate vergangen. Ich habe viel erlebt in dieser Zeit. Es waren anregende Geschichten und oftmals auch Dinge, die mich zum Nachdenken gebracht haben. Alles in allem war das Erlebte wieder ein Schritt zu mir selbst und zu meiner eigenen Reife. Der kürzeste Weg zu dir selbst führt nun einmal um die Welt. Deshalb habe ich mich entschlossen meine eigenen Geschichten mit in den Blog einfließen zu lassen. Ich werde mehr über meine eigenen Erfahrungen im Umgang mit Menschen schreiben.




Ich bekomme immer wieder Anfragen von Leuten, die gerne auswandern möchten. Gerne gebe ich auch diese Erfahrungen zukünftig weiter. Dabei greife ich auch auf Erlebnisse von Freunden und Kollegen zurück, die in fremden Ländern leben. Ich werde sie interviewen und ihre Geschichten weitergeben. Dazu wird es noch kleine Biographien geben. Natürlich wird hier nichts geschönt. Ich werde auch Leute zu Wort kommen lassen, die an ihrer Auswanderung gescheitert sind. Es werden offen und ehrliche Geschichten sein.




Selbstverständlich bleibt auch das Reisen ein Schwerpunktthema dieses Blogs. Ich werden Euch noch viele Geschichten von meiner großen Frankreichreise erzählen. Zudem bin ich in den letzten Jahren oft im Orient unterwegs gewesen. Daher werden Oman, der Persische Golf und der Nahen Osten mehr in den Mittelpunkt rücken. Im neuen Jahr wird es auch wieder Reiseberichte über die schönsten Städte der Welt geben. Ein weiterer Schwerpunkt wird auf die Bewertungen von Hotels und Fluglinien liegen. Natürlich liegt mir auch der Fußball weiterhin am Herzen. Ich nehme Euch mit ins Mutterland des Fußballs. Begleitet mich in die schönsten Stadien Englands.

Ich habe immer ein offenes Ohr für meine Leser. Themenvorschläge, Kritik, Fragen und Anregungen nehme ich gerne entgegen. Schreibt mir einfach oder kommentiert!

Ich freue mich auf das nächste Jahr und wünsche Euch eine schöne Weihnachtszeit!

Eure Carina




Bewertung Mercure Hotel Aachen am Europaplatz

Bewertung: Mercure-Hotel in Aachen Europaplatz

Das Mercure-Hotel in Aachen gehört neben dem Novotel Aachen zu meinen bevorzugten Hotels, wenn ich meine Familie in der Kaiserstadt besuche. Ich schätze in erster Linie die zentrale Lage am Europaplatz, die günstigen Familienpreise und die geräumigen Zimmer.

Mercure-Hotel in Aachen Europaplatz in zentraler und ruhiger Lage


Obwohl die Autobahn nur wenige Meter entfernt ist, liegt das Mercure-Hotel in Aachen Europaplatz in ruhiger und doch zentraler Lage. Der Europaplatz ist nur einen spuckweit entfernt und hinter dem Hotelparkplatz führt ein Wanderweg nach Aachen-Haaren. Vom Haarener Berg hat man einen wunderschönen Ausblick auf die Kaiserstadt. In 5 bis 10 Minuten kann man zu Fuß die zentralen Punkte am Kaiserplatz und am Hansemannplatz erreichen. Zwischen 15 und 20 Minuten dauert der Fußweg bis zum Dom oder in die Innenstadt. Ganz in der Nähe liegt der Kurgarten und zum Entspannen laden die Carolus-Thermen in der nahgelegenen Passstraße ein. Der kürzeste Weg in die Innenstadt und zum Dom führt über die Petersstraße. Ich bevorzuge aber den Weg über die Joseph-von-Görres-Straße und weiter über die Stolberger Straße und den Adalbertsteinweg. Man passiert den Ostfriedhof, hier liegen viele Aachener Prominente beerdigt. Der Friedhof ist auch Schauplatz zahlreicher Filme. Sehenswert ist auch die Grabeskirche Sankt Josef. Hier haben viele Aachener ihre letzte Ruhestätte gefunden. Entlang des Adalbertsteinweges gibt es eine Vielzahl kleiner internationaler Läden, ein paar Kneipen und Cafés.

© Carina Tietz, Mercure Hotel Aachen am Europaplatz

© Carina Tietz, Mercure Hotel Aachen am Europaplatz

 

Mercure-Hotel in Aachen Europaplatz für Familien

Das Mercure-Hotel in Aachen Europaplatz eignet sich hervorragend für Familien, da bis zu zwei Kinder kostenlos im Zimmer der Eltern übernachten können. Auch der Platz ist völlig ausreichend und im Gegensatz zu vielen anderen Hotels sehr groß. Die Familienzimmer liegen in der unteren Etage und sind nur wenige Meter von der Rezeption und der Bar entfernt. So können Eltern am Abend auch unbesorgt noch einen Drink an der Bar oder ein leckeres Abendessen genießen. Im Sommer lockt eine einzigartige Außenatmosphäre. Dann werden Speisen und Getränke auch im Garten serviert und ein Pool sorgt für Entspannung. Vom Garten hat man einen freien Blick auf die Familienzimmer. So können Eltern abends ihre Zweisamkeit im Garten genießen und haben ihre Kleinen doch immer unter Kontrolle.


© Carina Tietz, Mercure Hotel Aachen am Europaplatz

© Carina Tietz, Mercure Hotel Aachen am Europaplatz

 

Fazit Mercure Hotel Aachen, Europaplatz:

Ich persönlich kann das Mercure-Hotel in Aachen am Europaplatz hundertprozentig weiterempfehlen. Wer zeitlich flexibel ist kann ein Familienzimmer mit Frühstück ab 100,- € pro Nacht buchen. Für die Kinder steht ein ausgeklapptes Sofabett zur Verfügung. Trotzdem bietet das Zimmer noch genügend Platz und das Hotel verfügt über einen eigenen Parkplatz. Das Frühstück ist reichhaltig und bietet mit verschiedenen Kellogssorten, Müsli, warmen Kakao, frisches Obst und verschiedene Säfte auch ein echtes Angebot für hungrige Kinder. Herausragend ist auch das freundliche Personal. Das gilt in diesem Hotel übrigens flächendeckend, von der Rezeption über das Restaurant bis hin zum Zimmermädchen.

© Carina Tietz, Mercure Hotel Aachen am Europaplatz

© Carina Tietz, Mercure Hotel Aachen am Europaplatz

 

Lage: ++++

Freundlichkeit: ++++

Sauberkeit: +++

Größe: +++

Preis-Leistungsverhältnis: +++

Verpflegung: +++

 


Bewertungsübersicht:

Überhaupt nicht empfehlenswert – –

Nicht empfehlenswert –

Bedingt empfehlenswert +

Empfehlenswert ++

Erfüllt hohe Ansprüche +++

Erfüllt höchste Ansprüche und punktet auf der ganzen Linie ++++

Weitere Bilder Mercure Hotel Aachen am Europaplatz: 

 

 

 

 

 

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„Mein Karl 2014“ von Ottmar Hörl in Aachen

Der Anblick ist gewöhnungsbedürftig und er erinnert an kleine Zinnsoldaten, die sich gegenseitig vor einer großen Schlacht beäugen. Eine kleine Kaiser-Karl-Armee, die den Dom bewacht. Besucher, die in diesen Tagen den Aachener Katschhof besuchen sind geteilter Meinung. Für die einen ist das rot-goldene Kaisermeer ein künstlerischer Hochgenuss, für die anderen nur ein gelungener Marketingerfolg. Manche meiden den Katschhof gezielt und halten die ganze Ausstellung nur für einen ausgemachten Quatsch.

"Mein Karl 2014" in Aachen © Carina Tietz

"Mein Karl 2014" in Aachen © Carina Tietz

Samstagmorgen in Aachen: Ich spaziere vom Fischmarkt in Richtung Dom. Am Münsterplatz herrscht reges Treiben. Es duftet nach frischen Erdbeeren, die an den Marktständen verkauft werden. Kaiser Karl ist gegenwärtiger wie nie und man merkt überall, dass Aachen 2014 ganz im Zeichen des Karlsjahres steht. Die Geschäfte sind mit kleinen Karls aus Pappe oder Kunststoff dekoriert.

"Mein Karl 2014" in Aachen © Carina Tietz

"Mein Karl 2014" in Aachen © Carina Tietz


Die Ausstellung „Mein Karl 2014“ eröffnet erst in 2 Stunden, aber die Installationsarbeiten sind abgeschlossen. Was Künstler Ottmar Hörl im Katschhof inszeniert erinnert mich an Christo und den Berliner Reichstag. Als ich 1995 anlässlich des DFB-Pokalfinales in Berlin weilte, hatte Christo gerade den Reichstag verpackt. Die ganze Stadt diskutierte darüber und damals gingen die Meinungen weit auseinander. Bis heute ist mir der verpackte Reichstag in Erinnerung geblieben und sein Anblick hat mich von Anfang an gefesselt. Genauso geht es mir heute, Ich gehe die wenigen Stufen vom Münsterplatz zum Katschhof hinauf und da steht die rot-goldenen Kaiser-Karl-Armee in Reih und Glied. Angestrahlt von der Morgensonne glänzen sie wunderschön und verleihen dem Katschhof ein eigenartiges Bild. Ich kann mich nicht satt sehen und betrachte sie von allen Seiten. Besonders schön wirken sie mit dem Dom im Hintergrund. Da wird die Aachener Geschichte lebendig. Da wird dem Betrachter bewusst, warum Aachen liebevoll die Kaiserstadt genannt wird. Stundenlang könnte ich die kleinen Kaiser bewundern. Der Katschhof bekommt heute eine ganze andere Note. Dort wo sich sonst Menschen an Flohmarktbuden oder vor Konzertbühnen drängeln, hat jetzt Karl der Große das Zepter in die Hand genommen. Über 500 Figuren schmücken den Katschhof. Besucher aus aller Welt spazieren vorbei und man hört Kameras und Smartphones klicken.


Noch bis zum 27. April können die Kunstwerke von Ottmar Hörl besichtigt werden. Danach treten die ein Meter hohen Figuren ihre Reise in die Welt an. So wie Karl der Große im Jahre 773 seinen Weg über die Alpen antrat, so zieht es seine Abbilde jetzt unter anderem nach Dubai, nach Chile und in den Oman. Aachen verzeichnet Bestellungen von Firmen und Privatpersonen aus aller Welt.
Mittlerweile sind die 700 Exemplare ausverkauft. Das Experiment ist auf der ganzen Linie gelungen!

Karlsjahr 2014 in Aachen © Carina Tietz

Karlsjahr 2014 in Aachen © Carina Tietz

Weitere Events und Aktionen im Aachener Karlsjahr 2014:

12. bis 27. April 2014: Ausstellung im Haus Löwenstein: Galerie über „Mein Karl 2014“ und weitere Projekte von Künstler Ottmar Hörl.

Noch bis zum 28. Oktober 2014: Dom, Kreuzgang: Ausstellung „Präsentation und Darstellung Karl der Große“

Noch bis 26. April 2014: BBK-Galerie in den Aachen Arkaden Ausstellung „Karolus Typografikus“.

"Mein Karl 2014" in Aachen © Carina Tietz

"Mein Karl 2014" in Aachen © Carina Tietz

1.Mai 2014: „Kaiser Karls Lausbuben“, das Musical zum Karlsjahr der Aachener Domsingschule

24. Mai 2014: „Karl der Große und seine Pfalz in Aachen“ Buchpräsentation, forum M

29. Mai 2014: Verleihung des Karlspreises an Herman Van Rompuy, Präsident des Europäischen Rates