Mein Büro bleibt vom 28. Juni bis zum 12. Juli 2013 geschlossen

Liebe Leser, Kunden, Autoren, Lektoren und Auftraggeber,

nach den angespannten Hochwassertagen werde ich nun in den wohlverdienten Urlaub gehen und meiner Kreativität wieder zu neuen Impulsen und Anregungen verhelfen. Daher bleibt mein Büro vom 28. Juni bis zum 12. Juli 2013 geschlossen.

Das erste eBook meiner neuen eBook-Ratgeber-Reihe ist im Moment im Lektorat und wird dann um den 20. Juli herum erscheinen. Mehr will ich jetzt aber noch nicht verraten!

Alle laufenden Projekte ruhen bis zum 10. Juli. Die Korrekturschleifen laufen noch bis zum 29. Juni.

Neue Projekte und Aufträge nehme ich erst wieder ab dem 12. Juli 2013 an.

Vom 3. bis zum 10. Juli bin ich weder telefonisch noch per E-Mail zu erreichen.

Ich wünsche Euch schöne und erholsame Ferien!

Carina Tietz

Mein Dank an die Leser!

Liebe Leser,

das Hochwasser hat uns nun mehr als 10 Tage auf Trab gehalten. Die Pegel sinken langsam und vielerorts kehrt wieder die Normalität ein. Die meisten Geschäfte sind wieder geöffnet und die Schulen nehmen ab Mittwoch wieder den Betrieb auf. Deshalb werde ich meine Berichterstattung über das Hochwasser an dieser Stelle beenden. Es war eine Spontanaktion den Blog als Hochwasserticker zu nutzen. Die Resonanz war mehr als positiv. Daher möchte ich mich auf diesem Weg für die zahlreichen netten E-Mails bedanken. Ich werde jede dieser E-Mails persönlich beantworten. Das kann aber eine Weile dauern, denn mit so vielen lobenden und dankenden Worten habe ich niemals gerechnet.
Aktuelle Berichte, News, Reportagen, Artikel, Fotos und vieles mehr aus dem Wendland und den Landkreisen Lüchow-Dannenberg und Ludwigslust-Parchim gibt es ab sofort auf www.wendland-aktuell.de . Ich würde mich freuen, wenn Sie auch auf diesem Blog des Öfteren mal vorbeischauen.
Unter www.carina-tietz.de finden Sie ab sofort wieder interessante Reisereportagen und kleine Geschichten aus meinem Alltag.

Mein Büro hat ab sofort wieder geöffnet. Wir freuen uns auf Ihre Anfragen, Anregungen und Aufträge.

Ich bedanke mich für Ihr Vertrauen.

Carina Tietz


Müllabfuhr in Hitzacker kommt am 25. Juni

Der Fachdienst Abfallwirtschaft teilt mit, dass die aufgrund der Hochwasserlage ausgefallenen Entsorgungstouren der Müllabfuhr nicht nachgeholt werden können. Die nächste reguläre Entsorgung der Abfallbehälter in Hitzacker findet am Dienstag, 25.06.2013, statt. Es besteht jedoch zusätzlich die Möglichkeit normale blaue Müllsäcke zum Abfuhrtermin an die Straße zu stellen. Von einer Verwendung der amtlichen Abfallsäcke wird in diesem Ausnahmefall abgesehen.

Noch keine Normalität in Dömitz

Der Katastrophenalarm in Folge des Elbehochwassers im Landkreis Ludwigslust-Parchim endet heute (17.06.2013) um 12 Uhr. Das gab Landrat Rolf Christiansen nach Beratung im Führungsstab der Kreisverwaltung heute Morgen in Ludwigslust bekannt. Zugleich wird angesichts weiter sinkender Wasserstände die Alarmstufe IV aufgehoben.

Dömitz, 13. Juni 2013 (c) Carina Tietz

Dömitz, 17. Juni 2013 (c) Carina Tietz

In Abstimmung mit dem Bildungsministerium wird regulärer Schulbetrieb an allen Schulen im Landkreis Ludwigslust-Parchim am morgigen Dienstag, 18. Juni, wieder aufgenommen.

Das im Zusammenhang mit dem Hochwasser getroffene absolute Betretungsverbot der Deiche gilt weiterhin. Der Zustand der Deiche ist unter ständiger Kontrolle.

Das Sperrgebiet im hochwassergefährdeten Bereich, das am 10. Juni festgelegt worden war, und damit verbundene Verkehrsbeschränkungen wurden bereits gestern Abend aufgehoben.

Noch sind die Discounter in Dömitz geschlossen (c) Carina Tietz

Noch sind die Discounter in Dömitz geschlossen (c) Carina Tietz

Die Pegelstände der Elbe betrugen heute um 6.00 Uhr am Pegel in Dömitz 6,32 Meter, am Pegel in Boizenburg 6,43 Meter. Die Wasserstände sinken derzeit um weniger als einen Zentimeter in der Stunde. Für morgen werden Wasserstände von 6,25 Metern in Dömitz und 6,35 Metern in Boizenburg erwartet.


Zurzeit werden zur Entlastung der Deiche die Sandsackerhöhungen rückgebaut Des Weiteren steht die Beobachtung und Beseitigung von Schwachstellen im Mittelpunkt. Entleerte, nicht mehr benötigte Sandsäcke stehen Anwohnern zur Verfügung. Darauf macht der Katastrophenabwehrstab des Landkreises aufmerksam. Die Sandsäcke können abgeholt, getrocknet und zum späteren privaten Hochwasserschutz eingesetzt werden.

Überall liegen Sandsäcke, 17. Juni 2013 in Dömitz (c) Carina Tietz

Überall liegen Sandsäcke, 13. Juni 2013 in Dömitz (c) Carina Tietz

Mit Stand von heute sind etwa 1000 Einsatzkräfte an den Deichen, in den örtlichen Stäben und im Katastrophenabwehrstab des Landkreises im Einsatz.

Mit dem Ende des Katastrophenalarms wird seitens des Landkreises auch der Betrieb des Bürgertelefons eingestellt. Ab Mittag ist die Kreisverwaltung in allen Fragen unter den Rufnummern 03871 722-0 in Parchim und 03874 624-0 in Ludwigslust erreichbar.

Auch in Dömitzer geht der Dank an die Helfer (c) Carina Tietz

Auch in Dömitzer geht der Dank an die Helfer (c) Carina Tietz



Hochwasser-Lage in der Elbtalaue 16. Juni um 12 Uhr

Die Wasserstände sind weiterhin stabil und werden in den nächsten Tagen weiterhin nur langsam sinken. Momentan sinkt das Wasser max. 0,5 cm pro Stunde.
Der Katastrophenalarm ist heute um 08:14 Uhr aufgehoben worden. Für die Gefahrenabwehr ist nunmehr wieder die Samtgemeinde Elbtalaue zuständig. Die Verantwortung für die Deiche obliegt hingegen wieder den Deichverbänden als Träger des Hochwasserschutzes.
Eine Ausnahme bildet Neu Darchau. Hier bleibt bis auf weiteres die Samtgemeinde Elbtalaue zuständig. Die Deichverteidigung wird weiterhin von den örtlichen Feuerwehren unterstützt. 


Im Anschluss an diese Sitzung wird eine Besprechung mit den Abschnittsleitern durchgeführt, um das weitere Vorgehen zu erörtern. Insbesondere muss ein Konzept für den Rückbau der Deichsicherungsmaßnahmen erarbeitet werden.
Durch die Aufhebung des Katastrophenalarms hat sich auch der Katastrophenstab aufgelöst. Es wird allerdings weiterhin zur Koordination ein Einsatzstab mit Vertretern der Samtgemeinden und der Deichverbände sowie mit Beratern bestehen bleiben. Die nächste Sitzung ist für morgen um 08:00 Uhr terminiert.
Bis Mittwoch sollen noch zwei Einsatzgruppen sowie eine Pumpengruppe zur Verfügung stehen. Diese sollen nach Aussage von GBM Meyer auch verpflegt werden, so dass die Küche bis Mittwoch im Einsatz bleibt.
Die Deichwachen werden zunächst weiterhin eingesetzt bleiben, allerdings in reduzierter Stärke. Problemlagen werden von den Deichwachen in Zukunft an den Deichwachhabenden und von diesem an die ÖEL gemeldet. Diese koordiniert dann in Zusammenarbeit mit den Beratern das weitere Vorgehen.
Das Betretungsverbot für die Deiche bleibt weiterhin bestehen. Gleiches gilt zunächst auch für alle Straßensperrungen. Es muss in diesem Zusammenhang aber mit der unteren Verkehrsbehörde geklärt werden, welche Sperrungen ggf. kurzfristig wieder aufgehoben werden können. Insbesondere muss gewährleistet werden, wie Kunden / Touristen wieder die Gaststätten in Wussegel und Damnatz anfahren können. Für Wussegel bietet sich eine Anfahrt über Seerau an. In Damnatz muss zumindest die rückwärtige Zufahrt zur Gaststätte möglich sein.
Darüber hinaus muss am Montagmorgen entschieden werden, inwieweit der Parkplatz „Bleichwiese“ in Hitzacker (Elbe) wieder freigegeben werden kann.
In Neu Darchau wird die Samtgemeinde in den nächsten Tagen noch stark gefordert sein. Der NSGB will im Rahmen einer Solidaritätsaktion andere Gemeinden bitten, deren Bauhöfe für die Aufräumaktionen betroffenen Kommunen zur Verfügung zu stellen.
Anfang Juli soll durch die untere Deichbehörde eine Deichschau durchgeführt werden. Diese muss durch den Fachbereich 3 unbedingt begleitet werden, weil es auch im Bereich der Samtgemeinde Elbtalaue Handlungsbedarf durch Schadstellen geben wird.
SgBm Meyer gibt abschließend den Dank von Landrat Schulz an alle Einsatzkräfte und die Mitar-beiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung weiter. Er selbst bedankt sich ebenfalls bei allen Be-teiligten für die großartige Zusammenarbeit. Besonderer Dank gilt auch dem Ehrenamt und der Politik, die insbesondere bei der Kommunikation der Situation an die Bürgerinnen und Bürger einen wertvollen Beitrag geleistet haben. Dank gilt ferner auch der Pressestelle der Feuerwehr, die ebenfalls sehr professionell agiert hat.
Frau Bürgermeisterin Mundhenk dankt den Helferinnen und Helfern ebenfalls nochmals stellvertretend für alle Bürgerinnen und Bürger. Es wurde eine großartige Leistung vollbracht.
SgBm Meyer bittet den Leiter der ÖEL, eine Liste mit allen Anschriften der Einsatzkräfte an das Vorzimmer des Verwaltungsvorstandes zu geben. SgBm Meyer ist es ein Anliegen, sich auch noch einmal schriftlich bei allen Einsatzkräften zu bedanken.
Das Bürgertelefon wird ebenfalls heute ab 14.00 Uhr eingestellt.
Ab sofort finden keine gesonderten Lagebesprechungen mehr statt.


Wussegel und Hotel Steinhagen sind wieder zu erreichen

Heute am Sonntag wird es wieder möglich sein, die Elbterrassen in Wussegel und das Hotel und Restaurant Steinhagen in Damnatz als Besucher zu erreichen, wenn auch noch eingeschränkt: Die Zufahrt zu den Elbterrassen ist über Seerau-Nienwedel bzw. Pisselberg-Nienwedel möglich. Eine Zufahrt von Hitzacker oder Penkefitz kann noch nicht erfolgen.

Das Hotelund Restaurant Steinhagen in Damnatz kann über die Straße „Achter Höfe“ angefahren werden. Die Straße „Am Elbdeich“ ist nach wie vor gesperrt.


Aktuelle Situation 16.Juni in den Hochwassergebieten im Landkreis Lüchow-Dannenberg

Das Hochwasser steht weiterhin an den Deichen in Lüchow-Dannenberg, die Deichsicherungsarbeiten sind aber in fast allen Bereichen abgeschlossen. Die Notwendigkeit einer kreisweiten Koordinierung der Einsatzkräfte besteht derzeit nicht mehr, so dass Landrat Jürgen Schulz den Katastrophenalarm am 8.14 Uhr aufgehoben hat.

Wegen der weiterhin bestehenden Zuflüsse aus der Havel gehen die Wasserstände in Lüchow-Dannenberg derzeit nur sehr langsam zurück: aktuell mit etwa 0,5 cm pro Stunde. Dies wird nach Ansicht der Fachleute aus der Kreisverwaltung auch noch für etwa ein oder zwei Tage so bleiben. Erst ab Mittwoch ist mit einem vergleichsweise starken Rückgang zu rechnen.

In Gartow sind die Deichsicherungsarbeiten komplett abgeschlossen. Die Landesstraße 256 ist komplett frei. Da die Straße durch das Hochwasser jedoch nicht unerheblich gelitten hat, werden noch heute (16.06.2013) Mitarbeiter der Straßenmeisterei die Straße begutachten, um abzuschätzen, ob die dort bestehenden Sperrung aufgehoben werden kann oder ob zunächst noch Ausbesserunsgsarbeiten zu leisten sind.

Das Pumpenwerk ist seit dem späten Samstagnachmittag (15.06.2013) bekanntlich wieder in Betrieb. Auch die Stromversorgung ist für alle Gebäude wieder hergestellt. Heute wird ein Pumpen-Trupp des Technischen Hilfswerks in Vietze noch einmal seine Arbeit aufnehmen, um einzelne Keller auszupumpen.

Auch im Bereich Dannenberg ist die Lage stabil. Im Bereich der Kreisstraße zwischen Wussegel und Landsatz läuft der arbeitsintensive Rückbau. Im Bereich Wulfsahl / Landsatz mußten die Arbeiten allerdings vorübergehend unterbrochen werden. Mehrere Einsatzkräfte mußten wegen allergischer Reaktionen, die vermutlich in Zusammenhang mit dem dortigen Eichenprozessionsspinner-Befall stehen, im Dannenberger Krankenhaus behandelt werden. Auch im Bereich Damnatz sind noch Abkadungsarbeiten zu leisten, das heißt die Sandsäcke werden von den Deichkronen genommen, um diese zu entlasten und werden zur Sicherung an den Deichfuß verlegt. Auch in Neu Darchau läuft der Rückbau, hier sind über 100.000 Sandsäcke zu bewegen.

Die ersten Einsatzkräfte von THW und Bundeswehr rücken inzwischen ab. Die letzten werden voraussichtlich im Laufe des heutigen Tages folgen. Nach Reinigungsarbeiten in den Unterkünften – insbesondere den Schulen und ihren Turnhallen – wird der reguläre Schulbetrieb dann – wie angekündigt – voraussichtlich am Mittwoch, den 19. Juni wieder starten können.


Der Bischof kommt

Wie Propst Wichert-von Holten berichtet, wird der Landesbischof der evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannover am Montag, den 17.06.2013 im Landkreis erwartet. Um 9.30 Uhr besucht er den Ort Lübbow mit der zentralen Einsatzküche. Danach vermittelt er ab 10.30 Uhr dem Stab und der Technischen Einsatzleitung im Kreishaus symbolisch den Dank der vielen Privathaushalte, die durch die vorausschauende Koordination persönliche Werte und Erinnerungen bewahren konnten. Ab 11.30 Uhr besucht er die Kirche in Hitzacker.
Die evangelische Landeskirche beschäftigt sich seit längerem intensiv mit der Elbfrage im Hinblick auf den Ausgleich von Bewahrung und Bebauung. Dabei steht im Mittelpunkt die ethische und realistische Einschätzung zum Verhalten der Menschen an der Elbe im Zusammenhang mit der Schöpfung.

Informationen zum Schulbetrieb und zur Müllabfuhr in Hitzacker

Nach aktueller Mitteilung der Freien Schule Hitzacker wird dort der Schulbetrieb am Montag, den 17. Juni 2013 wieder aufgenommen. Die Schülerbeförderung ist sichergestellt.

Die LSE teilt mit, dass die Schülerbeförderung zur Grundschule Hitzacker auf der Linie 307 aus den Orten Wussegel, Kähmen, Seerau, Grabau, Nienwedel, Meudelfitz, Tießau und Streetz aufgrund der bestehenden Straßensperrungen nicht erfolgen kann.

Der Fachdienst Abfallwirtschaft teilt mit, dass die aufgrund der Hochwasserlage ausgefallenen Entsorgungstouren der Müllabfuhr nicht nachgeholt werden können. Die nächste reguläre Entsorgung der Abfallbehälter in Hitzacker findet am Montag, 24.06.2013, statt. Es besteht jedoch zusätzlich die Möglichkeit normale blaue Müllsäcke zum Abfuhrtermin an die Straße zu stellen. Von einer Verwendung der amtlichen Abfallsäcke wird in diesem Ausnahmefall abgesehen.

 

 

Regen hatte keine negativen Auswirkungen, aber auch weiterhin Wachsamkeit geboten

Entlang der niedersächsischen Elbe sinken die Wasserstände weiter. „An vielen Pegeln bewegen wir uns aber immer noch im Bereich der alten Rekordwerte aus den Hochwasserereignissen zwischen 2002 und 2011 so dass auch in den kommenden Tagen weiterhin Wachsamkeit geboten ist“, betonte der NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) am Freitag in Lüneburg.

Bis zum Nachmittag waren an den niedersächsischen Deichstrecken und wasserwirtschaftlichen Anlagen keine gravierenden Probleme aufgetreten, der Regen der vergangenen Nacht hatte somit keine spürbaren negativen Auswirkungen.

Da der Scheitelpunkt der Hochwasserwelle Niedersachsen passiert hat, begannen die Einsatzkräfte im Laufe des gestrigen Donnerstags vielerorts damit, die Aufkadungen (provisorische Deicherhöhungen mit Sandsäcken) wieder zurückzubauen.

In den nächsten Tagen wird ein Sinken des Wasserspiegels von etwa 20 cm pro Tag erwartet.

Am Pegel Dömitz wird voraussichtlich am morgigen Samstag der Richtwert für die Alarmstufe IV der Deichverteidigungsordnungen des Artlenburger und Neuhauser Deich- und Unterhaltungsverbandes von 650 cm am Pegel Dömitz wieder unterschritten.

Der NLWKN Lüneburg beobachtet die Entwicklung der Wasserstände weiter. 

 



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