Ich bin dann mal weg!

Mein Büro bleibt bis Ende des Jahres 2016 geschlossen. Ich steige für ein Jahr aus und werde um die Welt reisen. Ab sofort erfahrt Ihr auf meinem Blog alles über meine Reise.

Es wäre schön, wenn Ihr öfter mal vorbeischaut und mich online auf meiner Reise begleitet. Was ich erlebe und wie es mir geht, erfahrt Ihr hier ungeschminkt und wahrheitsgetreu! Ich will, dass Ihr hautnah dabei seid!

Ab dem 30.Dezember 2015 werde ich auch über die Vorbereitungen berichten.

„Der kürzeste Weg zu dir selbst führt einmal um die Welt“ (Richard Hoffmann)




Ab sofort auch Trends, Informationen und Wissenswertes zu den Themen Wein und Kreuzfahrten

Ab sofort findet Ihr auf meinem Blog auch Informationen, Wissenswertes, Kurioses, Interessante und News zu den Themen Wein und Kreuzfahrten. Bei der Themenauswahl habe ich mich an aktuellen Trends orientiert. Im Bereich Wein soll zukünftig ein kleiner Online-Ratgeber entstehen, der Euch zunächst mit dem Thema Wein vertraut macht. Nach und nach werde ich dann beliebte Weinsorten vorstellen und Euch über die neusten Trends informieren.
Die Kategorie Kreuzfahrten richtet sich zunächst an Erstkreuzfahrer. Diese finden hier alle Informationen, die zum Gelingen der ersten Kreuzfahrt beitragen. Im Laufe der Zeit werde ich über eigene Kreuzfahrterlebnisse berichten und Euch auch mit Insiderwissen versorgen.
Für Anregungen und Verbesserungen habe ich immer ein offenes Ohr!!!
Viel Spaß beim Lesen und Entdecken!




Mein Büro bleibt vom 28. Juni bis zum 12. Juli 2013 geschlossen

Liebe Leser, Kunden, Autoren, Lektoren und Auftraggeber,

nach den angespannten Hochwassertagen werde ich nun in den wohlverdienten Urlaub gehen und meiner Kreativität wieder zu neuen Impulsen und Anregungen verhelfen. Daher bleibt mein Büro vom 28. Juni bis zum 12. Juli 2013 geschlossen.

Das erste eBook meiner neuen eBook-Ratgeber-Reihe ist im Moment im Lektorat und wird dann um den 20. Juli herum erscheinen. Mehr will ich jetzt aber noch nicht verraten!

Alle laufenden Projekte ruhen bis zum 10. Juli. Die Korrekturschleifen laufen noch bis zum 29. Juni.

Neue Projekte und Aufträge nehme ich erst wieder ab dem 12. Juli 2013 an.

Vom 3. bis zum 10. Juli bin ich weder telefonisch noch per E-Mail zu erreichen.

Ich wünsche Euch schöne und erholsame Ferien!

Carina Tietz

Endlich angekommen in Aqaba / Jordanien

Nach tagelangen Besichtigungen von historischen Monumenten, antiken Kulturgütern und endlosen Fahrten durch die Wüste erreichen wir in den frühen Morgenstunden Aqaba. Auf den ersten Blick hat Aqaba nichts Romantisches. Im Containerhafen herrscht buntes Treiben und die Industriegebiete sind gewöhnungsbedürftig. Aqaba löst auf den ersten Blick keine Glücksgefühle aus. Wer die Schönheiten von Aqaba erkennen will, muss zweimal hinsehen und tief in die Herzen der Menschen eintauchen.

Al-Sharif Al Hussein bin Ali Mosche in Aqaba, Jordanien (c) Carina Tietz

Al-Sharif Al Hussein bin Ali Mosche in Aqaba, Jordanien (c) Carina Tietz

Die Stadt am Roten Meer ist der einzige Wasserzugang des Landes. 100.000 Menschen leben entlang des 26 Kilometer langen Küstenabschnittes. Gleich nebenan liegt der israelische Küstenort Eilat, den ich mir morgen anschauen werde. Vorausgesetzt es klappt mit dem Einreisevisum nach Israel. Viele Jordanier haben mich vorgewarnt. Bei Deutschen schauen die Israelis genau hin. Bis dahin ist noch etwas Zeit und heute will ich Jordanien noch einmal in vollen Zügen genießen.

Gewürzhändler in Aqaba, Jordanien (c) Carina Tietz

Gewürzhändler in Aqaba, Jordanien (c) Carina Tietz

Die letzte Nacht haben wir bei den Beduinen verbracht. Das Frühstück war etwas dürftig und der Hunger ist groß. Es ist erst zehn Uhr, aber die Sonne brennt auch heute wieder gnadenlos. In den Souks suchen wir nach einem typisch jordanischen Café. Bloß keine westlichen Restaurants oder Fast Food Ketten. Wir wollen die jordanische Esskultur kennenlernen. Unsere Wahl fällt auf eine kleines Restaurant, halb Café und halb Imbissbude, schräg gegenüber der Moschee. An den Tischen sitzen nur Männer. Ich ziehen den Schal über den V-Ausschnitt meines T-Shirts und versuchen den Blickkontakt zu vermeiden. Die weißen Plastikstühle sind vom Staub verdreckt und am einzigen freien Tisch steht noch Geschirr. Touristen kommen nur selten in diese Gegend und die anderen Gäste wundern sich darüber, dass wir hier essen wollen. Sie sprechen uns ins Englisch an. Ich versuche in Arabisch zu antworten: „Ana min almania“. Der Satz geht mir nach vielen Tagen nun problemlos über die Lippen. Ob ich Arabisch spreche? Nein, ich habe den Satz von unserem arabischen Fahrer gelernt. Wir wollen Frühstück bestellen, aber der freundliche Kellner versteht uns nicht wirklich. Er fragt, ob wir, die jordanische Küche probieren möchten. Wir nicken und schon nach wenigen Minuten biegt sich der abgenutzte Plastiktisch und die „Mezze“ stapelt sich. Wir dippen Falafelbällchen in Tahina, einer würzigen Soße aus Sesam und Zitrone und lassen uns den Schanklisch, ein Kräuterfrischkäse, schmecken. Dazu trinken wir Assir Iamun, frischer Limonensaft, ein idealer Durstlöcher bei dieser Hitze.

Deutsch-Jordanische Verständigung (c) Carina Tietz

Deutsch-Jordanische Verständigung (c) Carina Tietz

Unser Frühstück hatte Brunch-Charakter. Gut gestärkt bummeln wir weiter durch die Souks. Es ist Mittag. Der Muezzin ruft zum Dhuhr, dem islamischen Mittagsgebet. Überall riecht es nach Kräutern und Gewürzen. Wir kochen auch zu Hause gerne arabisch und sind auf der Suche nach Kreuzkümmel. Der Verkäufer begrüßt uns schon vor der Türe und bittet uns herein. Die feinsten und edelsten Gewürze erwarten uns. Immer wieder bekommen wir Gewürze und getrockneten Sesam zum Probieren gereicht. Am liebsten würden wir alle Gewürze mitnehmen, aber dazu reichen die Freigepäckmengen der Fluggesellschaft nicht aus. Für 15 US-Dollar gibt es eine ganze Tüte u.a. gefüllt mit Paprika, Kreuzkümmel, Sesam, Curry und Salz.

Gewürze (c) Carina Tietz

Gewürze (c) Carina Tietz

Immer weiter tauchen wir in die orientalische Welt ein. An jeder Ecke will man uns die typischen Sandflaschen mit Kamel-Motiven verkaufen. Plötzlich wandelt sich der Geruch der Gewürze in modriges Fleisch. Zwischen einem Lebensmittelgeschäft und einem Tuchladen hängen abgezogene Hammel an Fleischhacken.

Am Nachmittag strömen die Menschen zum Asr, dem Nachmittagsgebet. Unsere Einkaufstour ist nun beendet. Was liegt näher, als ein kühles Bad im Meer? Wir meiden ganz bewusst die kostenpflichtigen Privatstrände und entscheiden uns für einen öffentlichen Strand. Das türkisblaue Wasser lockt mit einem Reichtum an Fischen und Korallenriffen.

Auf den zweiten Blick ist Aqaba ein einladender Badeort mit gastfreundlichen Menschen und kristallklarem Wasser. 

Jordanische Fahnen (c) Carina Tietz

Jordanische Fahnen (c) Carina Tietz