Grenada: Traumhafte Insel in der Karibik

Für mich gehört Grenada zu den schönsten Inseln der Karibik. Der Kontrast zwischen den schneeweißen Sandstränden, dem türkisfarbenen Wasser, den fruchtbaren Plantagen und dem üppig-grünen Regenwald machen Grenada zu einem unvergesslichen Abenteuer. Schon bei der Ankunft am Maurice Bishop International Airport empfängt Dich der exotische Duft von Muskat, Vanille und Zimt.

Traumhafte Strände auf Grenada© Foto: Carina Tietz

Traumhafte Strände auf Grenada© Foto: Carina Tietz

Was ich an Grenada besonders mag
Grenada ist die Karibikinsel, die mich schon beim 1. Besuch in ihren Bann gezogen hat. Die Insel ist vom Massentourismus verschont geblieben. Selbst, wenn in den Wintermonaten ein Kreuzfahrtschiff im Hafen von Grenada einläuft, ist die Insel nicht überfüllt. Überall findet man wunderschöne Strände zum Baden und Verweilen. Hier tummeln sich nur wenige Touristen und Einheimische. Je weiter entfernt Du von der Hauptstadt St. Georges unterwegs bist, desto freundlicher werden die Menschen. Das heißt aber nicht, dass die Menschen in der Hauptstadt unfreundlich sind! Sie sind nur etwas distanzierter! Ihre lebensbejahende und optimistische Art ist ansteckend. Die Einheimischen sind immer in Bewegung.
Du solltest unbedingt einen Ausflug zu den Plantagen und in den Regenwald machen. Der Anblick von den grünen Hügeln hinunter auf das Meer ist einmalig. Auch dieser exotische Duft bleibt noch tagelang in der Nase. Er ist besonders intensiv, wenn es richtig heiß wird und die Luft staubig und trocken ist.

Das Hinterland von Grenada© Foto: Carina Tietz

Das Hinterland von Grenada© Foto: Carina Tietz

Das solltest Du wissen über Grenada: Mietwagen, Preise, Flüge, Restaurants, Hotels, Supermarkt
Ein Aufenthalt auf Grenada ist teuer. Es ist fast unmöglich auf Grenada billig zu leben. Die Preise sind sehr hoch und liegen auch im Vergleich zu den ein oder anderen Karibikinseln höher.




Flüge nach Grenada:
Für den Hin- und Rückflug solltest Du mindestens 850,- Euro einkalkulieren. Neuerlich bietet auch Condor Flüge nach Grenada an. Die komfortabelste Verbindung führt mit British Airways über London Heathrow nach Grenada. Der einfache Flug kostet mindestens 500,- Euro. Eine günstigere Verbindung über London bietet Virgin Atlantic.

Auch Condor bietet Flüge nach Grenada an © Foto: Carina Tietz

Auch Condor bietet Flüge nach Grenada an © Foto: Carina Tietz

Mietwagen Grenada
Zwar fahren auf Grenada auch Busse und Taxen, aber aus eigener Erfahrung würde ich Dir einen Mietwagen empfehlen. Die Anmietung eines Mietwagens auf Grenada ist mit der Kreditkarte problemlos möglich. Du benötigst lediglich einen karibischen Führerschein. Den stellt die Polizeistelle in St. Georges gegen ein paar Dollar aus. Die meisten Mietwagenfirmen bringen Dich vom Flughafen zum Polizeirevier und helfen Dir bei der Ausstellung. Du nimmst den Mietwagen dann am Polizeirevier in Empfang. Andere Mietwagenfirmen bringen Dich auch vom Flughafen zum Polizeirevier, helfen bei der Ausstellung eines karibischen Führerscheins und fahren dann zum Flughafen zurück. Die Fahrt zum Polizeirevier ist im Mietwagenpreis inkludiert. Nur für die Ausstellung des Führerscheins musst Du noch extra bezahlen.

Ein typischer Mietwagen auf Grenada © Foto: Carina Tietz

Ein typischer Mietwagen auf Grenada © Foto: Carina Tietz

Hotels Grenada
Einfache und billige Hotels gibt es auf Grenada so gut wie gar nicht. Die unteren Hotelkategorien beginnen bei mindestens 70,- Euro pro Nacht für ein Doppelzimmer. Nach oben hin gibt es kaum Grenzen. In den Luxusressorts im Süden der Insel zahlst Du auch locker 500,- Euro die Nacht. Empfehlenswert und im mittleren Preisbereich ist das Radisson Grenada Beach Ressort. Hier kannst Du ein Zimmer ab 250,- Euro pro Nacht anmieten. Der Service in diesem Hotel ist erstklassig und die Lage traumhaft. Günstige Hotels auf Grenada findest Du bei booking.com.



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Restaurants Grenada und Bars Grenada
Ein Restaurantbesuch auf Grenada ist teuer. Selbst in den kleinen Strandrestaurants zahlst Du für ein Fisch- oder Garnelengericht mindestens 20,- Euro. In den Toprestaurants beginnen die Mittagsgerichte bei mindestens 35,- Euro. Eine Tasse Kaffee oder ein Glas Cola kostet um die 3,- Euro. Ein sehr gutes Restaurant ist das „Aquarium“. Hier gibt es leckere Garnelen und schmackhaften Hummer. Wer in die Karibik reist, der träumt natürlich von den Cocktails am Strand. Für einen Abend in der Strandbar muss man auf Grenada tief in die Tasche greifen. Für einen Cocktail muss man mindestens 12,- Euro hinblättern. Eine tolle Strandbar ist die La Serena Beach Bar. Die Atmosphäre ist wirklich karibisch. Man sitzt auf Holzstühlen direkt am Strand und genießt die kühlen Cocktails.

Die Hauptstadt St. George´s © Foto: Carina Tietz

Die Hauptstadt St. George´s © Foto: Carina Tietz

Preise Grenada und Supermärkte Grenada
Auch auf Grenada bieten Privatleute eine Unterkunft an. Auf den gängigen Portalen kann man auch ein Privatzimmer oder ein Bett anmieten. Doch selbst, wenn Du hier günstig ein Bett ergattern kannst, bleiben die Preise und die Lebenshaltungskosten auf Grenada hoch. Die Preise in den Supermärkten sind deutlich höher, als in Deutschland. Selbst die Preise für Grundnahrungsmittel sind mindestens dreifach so hoch. Auch heimische Produkte, wie zum Beispiel Bananen kosten im Vergleich zu Deutschland viermal so viel. Gewürze und Lebensmittel solltest Du bei Straßenhändlern kaufen. Einen Supermarkt mit einem breitgefächerten Angebot findest Du im Shopping Center „Spiceland Mall“ in Morne Rouge.

Spiceland Mall auf Grenada © Foto: Carina Tietz

Spiceland Mall auf Grenada © Foto: Carina Tietz




Grenada auf eigene Faust und Kriminalität Grenada
Grenada solltest Du auf eigene Faust entdecken. Am besten mietest Du gleich bei der Ankunft am Flughafen einen Mietwagen. An den Hotels und Restaurants kannst Du kostenlos oder gegen einen geringen Betrag parken. Auch an den Stränden ist das Parken meist uneingeschränkt erlaubt. Du kannst Dich auf Grenada überall gefahrlos bewegen. Zumindest solange es hell ist. Leider hat die Kriminalität auf Grenada in den letzten Jahren sehr zugenommen. Es kommt zu Diebstählen und Raubüberfällen. Ich habe mich jederzeit uneingeschränkt sicher gefüllt. Die unbelebten Viertel am Kai und am Kreuzfahrtterminal in der Hauptstadt St. George´s solltest Du am Abend besser meiden. Auch der tagsüber belebte Fisch- und Großmarkt in St. George´s ist am Abend ein Treffpunkt für Kleinkriminelle. An den öffentlichen Stränden und besonders rund um die Hauptstadt tummeln sich viele Händler. Die sehen nicht gerade vertrauenserweckend aus, sind aber harmlos. Hier kannst Du schöne Körbe und Taschen kaufen, die aus Palmenblättern geflochten sind. Tagsüber kannst Du völlig unbedenklich das Hinterland, den Regenwald und die Plantagen erkunden. Hierher verirren sich Touristen meistens nur in Gruppen, wie zum Beispiel Kreuzfahrtpassagiere bei geführten Ausflügen. Entsprechend gering ist die Ausbeute für Kriminelle. Nach Einbruch der Dunkelheit solltest Du das Hinterland und die oberen Küstenstraßen meiden. Das hat aber nichts mit der Kriminalität, sondern mit der Straßenführung zu tun. Die Straßen außerhalb der größeren Ortschaften und besonders in nördlicher Richtung, sind nicht ausgebaut. Sie sind zum Teil so schmal, dass zwei Autos nicht nebeneinander passen. Nur vereinzelt findet man Straßenlaternen. Die meisten Straßen sind dunkel und unbeleuchtet. Da steht dann auch plötzlich mal eine Ziege auf der Straße oder ein Affe huscht vorbei. Lässt sich die Fahrt in der Dunkelheit nicht vermeiden, dann sollte man in jedem Fall langsam fahren. Oft machen die Straßen plötzlich eine Biege oder führen auf eine Plantage. Hier kann man im Dunkeln schnell die Orientierung verlieren.

Ein Korb aus Palmemblättern © Foto: Carina Tietz

Ein Korb aus Palmemblättern © Foto: Carina Tietz

Fazit Grenada:
Ein Urlaub auf Grenada ist traumhaft. Am meisten schätze ich an Grenada, die einsamen Sandstrände. Hier findet man selbst in der Saison ein ruhiges Plätzchen. Die Preise sind zwar sehr hoch, aber dafür kann man auf der Karibikinsel auch einen unvergesslichen Urlaub erleben.
Die meisten Touristen kommen aus Großbritannien und den USA. Vereinzelt sind auch Niederländer und Skandinavier anzutreffen. Deutsche Touristen kommen meist nur mit den Kreuzfahrtschiffen nach Grenada.




Noch zu guter Letzt: Die Straßensteigungen in der Hauptstadt St. Georges sind gigantisch!

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Kreuzfahrt: Atlantik-Überquerung

Eine Kreuzfahrt über den Atlantik ist eine Erfahrung der ganz besonderen Art. Genauso vielfältig sind auch die Routen. Es gibt Seereisen die führen über Grönland und Kanada oder über Madeira und den Kanarischen Inseln. Alternativ kann man auch von Kap zu Kap reisen oder gleich die legendäre Route von Southampton nach New York nehmen. Hier werden die Passagiere von der Freiheitsstatue begrüßt und blicken auf eine atemberaubende Skyline.

Kreuzfahrt traditionell: Von Southampton nach New York © Carina Tietz

Kreuzfahrt traditionell: Von Southampton nach New York © Carina Tietz




Die klassische Atlantiküberquerung
Unvergesslich und voller Eindrücke bleibt die Überquerung des Atlantiks auf der klassischen Route. Hier kreuzte schon die Titanic und viele Ocean Linern brachten Passagiere auf dieser Route nach New York. Passagiere starten im Hafen Southampton in der Grafschaft Hampshire. Von Southampton ist es gar nicht weit bis Stonehedge. Der Steinkreis von Stonehedge hat etwas mystisches uns weist bis heute viele Ungereimtheiten auf. Auch Southampton lädt zum Bummeln und Verweilen ein. Sehenswert ist das Museum Tudor House and Garden. Es befasst sich mit der Geschichte des mittelalterlichen Englandes. Am Abend verlässt der Ocean Liner den Hafen. Wer mit den Cunard-Schiffen zu einer Transatlantik-Kreuzfahrt aufbricht wird begeistert sein. Bei der Ausfahrt liegen die anderen Schiffe den Königinnen zu Füßen und erweisen ihnen per Schiffshorn die Ehre. Die Lotsenboote verabschieden sie mit Wasserfontänen. Nach der Passage des Ärmelkanals geht es zunächst in die Irische See und dann folgen viele Seetage bis New York.

Die QE2 erreicht New York (c) Carina Tietz

Die QE2 erreicht New York (c) Carina Tietz




Willkommen in New York!
Der Höhepunkt der klassischen Atlantiküberquerung ist die Einfahrt in den Hafen von New York. Nach dem Mitternachtsimbiss herrscht an Bord der Schiffe ein buntes Treiben. Viele Passagiere gehen erst gar nicht ins Bett, um die Hafeneinfahrt nicht zu verpassen. Die Ocean-Liner erreichen New York fast immer in den frühen Morgenstunden. Viele sehnen sich nach den langen Seetagen nach festem Boden unter den Füßen und warten gespannt auf die ersten Lichter. Diese sind schon in der Nacht am Horizont zu erkennen. Die Schiffe passieren zuerst Coney Island und fahren durch die Verrazzano-Bridge in die Upper Bay. Jetzt sollte man einen Blick auf die andere Seite von Manhattan in Richtung New Jersey werfen. Die Freiheitsstaue begrüßt die einlaufenden Schiffe und Ellis Island steht für die vielen Auswanderer, die New York einst über den Seeweg erreichten. Weiter geht in den Hudson River und dann erstrahlt die einzigartige Skyline von New York. Beim Landgang gibt es viel zu entdecken. Besucher fahren hinauf auf das Empire State Building und genießen den atemberaubenden Blick über die Stadt. Auch ein Bummel über den Broadway ist ein absolutes Muss.

Barbados: Letzter Hafen vor der Atlantik-Überquerung © Carina Tietz

Barbados: Letzter Hafen vor der Atlantik-Überquerung © Carina Tietz

Die andere Art der Atlantiküberquerung
Den Atlantik kann man an vielen Seewegen überqueren. Eine beliebte Route führt zum Beispiel über Island und Grönland nach Kanada. Der Atlantik ist Heimat vieler faszinierender Inselgruppen, die gerne bei der Überquerung angelaufen werden. Traumhaft schön ist die Blumeninsel Madeira mit ihrer quirligen Hauptstadt Funchal. Auch die Kanarischen Inseln haben einiges zu bieten. Auf Gran Canaria warten die Touristengebiete von Maspalomas und die lebhafte Playa de Ingles. Die Vulkaninsel Lanzarote lockt mit schwarzen Sandstränden. Fuerteventura ist bekannt für seine kilometerlangen Strände und endlose Sanddünen. Eine südliche Atlantikroute führt über die Kapverdischen Inseln.

Madeira: Zwischenstopp bei der Atlantik-Überquerung © Carina Tietz

Madeira: Zwischenstopp bei der Atlantik-Überquerung © Carina Tietz

Viele Wege führen über den Atlantik
Die Routenauswahl über den Atlantik ist groß. Die Queen Mary 2 bedient die klassische Route von Southampton nach New York. Zum Teil werden auch Sonderreisen ab Hamburg angeboten. AIDA Cruises ist mit der AIDAbella und der AIDAluna im nördlichen Atlantik unterwegs. Die Reisen führen ab Kiel und Warnemünde über die Färöer Inseln, Island, Grönland und Kanada nach New York. Die AIDAcara überquert den Atlantik im Süden. Von Gran Canaria geht es über die Kapverdischen Inseln nach Recife und Rio de Janeiro. TUI Cruises startet seine Atlantiküberquerung in Palma de Mallorca. Der Seeweg führt über die Kanarischen Inseln und Kapverden direkt in die Karibik. Zielhafen ist La Romana in der Dominikanischen Republik. Der umgekehrte Weg führt von La Romana unter anderem über Grenada und Santa Lucia nach Madeira und weiter nach Palma de Mallorca. Auch Costa und MSC bieten 2014 Transatlantikreisen an.

Atlantik-Überquerung mit der Mein Schiff© Carina Tietz

Atlantik-Überquerung mit der Mein Schiff© Carina Tietz




Kreuzfahrt für Paare

Für Paare bietet eine Kreuzfahrt tausende Möglichkeiten. Sie können aus zig verschiedenen Routen auswählen und sogar beim Reisepreis richtig sparen. Paare finden häufig günstige Restkabinen und können auf bestimmten Routen mit echten Last-Minute-Preisen rechnen. Gerade außerhalb der Saison profitieren Paare von den günstigen Preisen.

Alle Kreuzfahrtschiffe eignen sich für Paare. Foto: © Carina Tietz

Alle Kreuzfahrtschiffe eignen sich für Paare. Foto: © Carina Tietz

Kreuzfahrt für Paare
Grundsätzlich sind für Paare alle Schiffe geeignet. Es kommt letztendlich auf die persönlichen Wünsche an. Wer es ruhig mag, ist auf den klassischen Kreuzfahrtschiffen wie die MS Azores, die Astor oder die MS Hamburg gut aufgehoben. Wer darüber hinaus noch großen Wert auf Niveau, stilvolle Kleidung und exzellenten Service legt, dem seien die Schiffe der Deilmann-, Cunard- oder Hapag Lloyd-Reedereien ans Herz gelegt.
Wer es kinderfrei mag, der sollte gerade in den Ferien die Schiffe von Costa, MSC, TUI und AIDA meiden. Zwar findet man hier auch in der Saison noch immer irgendwo ein ruhiges Plätzchen, aber Kinder sind doch allgegenwärtig. Sie schwirren in den Buffetrestaurants umher und tummeln sich auch am Pool. Auch das Animationsprogramm ist während der Ferien stark auf Familien ausgerichtet.
In der Nebensaison findet man auf diesen Schiffe meist Paare jeden Alters. Dann geht es ruhiger zu und Programme und Animation stehen im Zeichen von Paaren und Alleinreisenden.




Das Angebot an Kabinen mit Doppelbetten überragt auf allen Schiffe. Paare haben die Qual der Wahl und können von der günstigen Innenkabine bis hin zur Suite alles buchen.

Cocktails auf der Mein Schiff. Foto: © Carina Tietz

Cocktails auf der Mein Schiff. Foto: © Carina Tietz

Paare, die gerne alleine sind, können sich auf allen Schiffen zurückziehen. Selbst auf den Fun-Schiffen ist niemand dazu verpflichtet, an der Animation teilzunehmen. In den Buffetrestaurants gibt es eine kleine Auswahl an Zweiertischen. Hier können Paare ungestört speisen. In der Nebensaison findet man aber auch freie Vierertische, die man als Paar alleine nutzen kann.

In den Bedienungsrestaurants werden die Tische meist zuvor zugewiesen. Zweiertische sind begehrt und schnell vergriffen. Ob man letztendlich einen dieser Tische ergattert, ist reine Glückssache. Es ist daher ratsam schon bei der Buchung seine Tischwünsche anzugeben. Dieser Service ist aber nicht bei allen Reedereien verfügbar. Im Zweifelsfall hilft das Reisebüro weiter.

Wer zu zweit reist kann auch bei den Zusatzangeboten an Bord sparen. Viele Schiffe bieten zu bestimmen Uhrzeiten zwei Drinks zum Preis von einem an. Auch Wellnessangebote sind im Doppelpack günstiger. Einige Bezahlrestaurants locken mit Sonderangeboten für Paare.



Kreuzfahrt-Tipps für Familien mit Kindern

Kinder sind von Kreuzfahrten begeistert. Allerdings nur dann, wenn man auch das richtige Schiff auswählt. Völlig ungeeignet sind Schiffe, die auch in den Ferienzeiten überwiegend von Senioren genutzt werden, wie die Deutschland, die MS Azores oder die Astor. Ideal sind Schiffe mit vielen Kinder-Attraktionen, mit Kinderbetreuung und günstigen Familienpreisen. Hierzu zählen zum Beispiel alle Schiffe von MSC, AIDA, Costa oder TUI. Erfahren Sie nachfolgend, worauf Sie bei einer Kreuzfahrt mit Kindern achten sollten.

Eigener Poolbereich für Kids auf der AIDAluna. Foto: © Carina Tietz

Eigener Poolbereich für Kids auf der AIDAluna. Foto: © Carina Tietz

Kreuzfahrt mit Kindern: Schiff, Anreise und beste Reisezeit
Neben der Wahl des Schiffes, sollten Sie auch die Routen gut überlegt auswählen. Wer mit kleineren Kindern reist, scheut in der Regel lange und komplizierte Anreisen. Im Sommer liegen bei Familien die Routen durch Nord- und Ostsee hoch im Kurs. Generell sind während der Sommer- und Pfingstferien Kreuzfahrten mit deutschen Start- und Zielhäfen sehr beliebt. Hierzu zählen zum Beispiel Touren rund um Westeuropa oder auch Kurztrips nach Norwegen oder Schweden. Alle diese Reisen haben einen hohen Erlebnisanteil. Man kann innerhalb kurzer Zeit viel entdecken.
In den Winter-, Herbst und Osterferien tummeln sich viele Kinder an Bord von Schiffen, die durch das Mittelmeer fahren oder rund um die Kanarischen Inseln kreuzen. An Weihnachten gibt es spezielle Feiertagsrouten, die auch extra Programme für Kinder beinhalten.

Bei AIDA dürfen Kids auch in den Whirlpool. Foto: © Carina Tietz

Bei AIDA dürfen Kids auch in den Whirlpool. Foto: © Carina Tietz





Die Kreuzfahrten eignen sich überhaupt nicht für Kinder
Nicht empfehlenswert für Kinder sind Expeditionskreuzfahrten, zum Beispiel rund um Grönland und Spitzbergen oder zum Südpol. Diese Reisen richten sich sowieso meist nur an Erwachsene, die auch gesundheitlich fit sind. Der Landgang erfolgt mit Hilfe eines Zodiacs. Selbst wenn Kinder auf den Reisen mitgenommen werden, kann der Kapitän die Ausschiffung von Kindern verbieten. Darauf wird bereits vorab im Katalog hingewiesen. Es mag vielleicht für Kinder spannend sein, Eisbären in der freien Wildnis zu beobachten, aber die Reise an sich könnte sehr langweilig werden. Auf solchen Reisen gibt es weder eine Kinderbetreuung noch einen Kids-Club. In der Hauptsache werden Vorträge gehalten. Auch der Preis dürfte gegen eine Expeditionskreuzfahrt sprechen, denn Kinder zahlen fast immer den vollen Preis.
Besser sind Kreuzfahrten, die zum Beispiel Fahrten rund um Norwegen oder Island mit zusätzlichen Stopps in Grönland oder Spitzbergen anbieten. So lassen sich kleine Expeditionstouren mit einer Familienkreuzfahrt verbinden. Die Mein Schiff startet zum Beispiel in den Sommermonaten von Hamburg auf die Färöer Inseln, nach Island, Norwegen und Spitzbergen.

Wenn Sie zum ersten Mal mit Ihrem Kind an Bord eines Schiffes gehen, dann wählen Sie möglichst Routen mit ruhigem Seegang. Dazu gehören zum Beispiel Touren durch das Mittelmeer. Allerdings kann es hier in den Wintermonaten auch zu stürmischen Fahrten kommen. Zu den ruhigsten Seegebieten der Welt zählt das Rote Meer. Hier kann man Kultur perfekt mit einer Familienkreuzfahrt verbinden.

Fahrten über den Atlantik oder den Pazifik sollte man generell nur mit älteren Kindern unternehmen, die bereits seeerfahren sind. Sechs Tage auf See können für Kinder anstrengend sein.




Kreuzfahrt-Tipps für Familien

Zwischen Kreuzfahrtschiffen, Routen und Kabinen gibt es große Unterschiede. Jedes Schiff bedient eine besondere Klientel oder eignet sich für unterschiedliche Passagiergruppen. Nachfolgend erfahren Sie, worauf Familien bei der Buchung einer Kreuzfahrt achten sollten.

Wii-Corner auf der Mein Schiff 1. Foto: © Carina Tietz

Wii-Corner auf der Mein Schiff 1. Foto: © Carina Tietz

Kreuzfahrt mit der Familie
Familien entscheiden sich in Sachen Urlaub meist für eine Pauschalreise inklusive Verpflegung und Hin- und Rückflug. Doch gerade in den Sommermonaten und in den Ferienzeiten sind die Urlaubsorte oft hoffnungslos überfüllt. Da kämpft man schon morgens um die heißbegehrten Poolliegen, sucht verzweifelt am Strand nach einem ruhigen Plätzchen und drängelt sich Abend für Abend dicht durch das Buffetrestaurant. Der langersehnte Familienurlaub kann so schnell in einer Katastrophe enden, wenn dann Papa und Mama genervt sind und die Kleinen quengeln. Familien die davon endgültig genug haben, sollten sich bei ihrem nächsten Urlaub für eine Kreuzfahrt entscheiden. Viele Reedereien verlagern typische Pauschalreisen einfach auf See. Und das zu Topkonditionen und fernab jedes Massentourismus. Sogar der Preis stimmt! An Bord werden Kinder vom ersten Tag vom Team des Kids-Club betreut. Hier treffen sie gleichaltrige Spielkameraden und werden in altersgerechte Gruppen aufgeteilt. Damit Mama und Papa auch mal in Ruhe ganz chic essen gehen können, können alle Kinder alternativ mit dem Kids-Club ihre Mahlzeiten einnehmen. Für Eltern bleibt danach auch noch genügend Zeit sich das Showprogramm anzusehen oder einen Drink an der Bar zu nehmen, denn selbst am Abend wird im Kids-Club ein tolles Programm geboten. Bei AIDA, TUI, Costa und MSC haben die Kleinen sogar eigene Außenbereiche mit Pool. Hier können sie laut sein und ungestört toben, während die Eltern sich im Wellnessbereich entspannen oder auf dem Pooldeck in Ruhe ein Buch lesen.



Auf einigen Schiffen stehen für Familien spezielle Kabinen zur Verfügung. AIDA bietet zum Beispiel Vierbettkabinen mit Verbindungstür an. Diese sind interessant für Familien, die mit mehr als zwei Kindern reisen. TUI Cruises setzt auf Familienkabinen mit Veranda. Diese sind mit einer Xbox-Spielkonsole ausgestattet und bieten getrennte Schlafbereiche für Eltern und Kinder.

Kleine Jungs auf großer Fahrt! Foto: © Carina Tietz

Kleine Jungs auf großer Fahrt! Foto: © Carina Tietz

Kreuzfahrt-Tipps für Familien
Eine Kreuzfahrt mit der ganzen Familie ist immer ein besonderes Erlebnis, wenn man folgende Dinge beachtet:

• Wählen Sie möglichst Schiffe mit einer legeren Atmosphäre an Bord. Hier können sich Kinder ungezwungen bewegen. Bestens geeignet sind AIDA, MSC, Costa, Royal Caribbean, NCL oder TUI.

• Achten Sie auf die freie Wahl der Essenszeiten. Buffetrestaurants sind für Kinder besser geeignet als à- la- carte- Restaurants. Einige Schiffe (Costa, MSC, AIDA, TUI usw.) bieten gesonderte Essenszeiten für Kinder des Kids-Clubs an. Auf einigen AIDA-Schiffen haben Familien mit Kindern in den Ferienzeiten einen früheren Zugang zu den Buffetrestaurants.

• Ideal sind Schiffe mit eigenem Kids-Club. Hier warten Betreuer mit einer sozialpädagogischen Ausbildung, die sich zu festen Zeiten um das Wohl der kleinen Gäste kümmern. Informieren Sie sich vor der Buchung unbedingt über die Voraussetzungen. Nicht alle Schiffe bieten Betreuung außerhalb der Ferien an. Kinder unter drei Jahren werden in der Regel nicht oder nur nach Voranmeldung betreut. Bei kleineren Schiffen oder Schiffen mit wenig jungen Gästen findet kein altersspezifisches Programm statt. Eine optimale und altersgerechte Betreuung finden Sie bei AIDA, TUI, Costa, Royal Caribbean, Norwegian Cruise Line und MSC.

• Für viele Familien steht bei der Buchung einer Kreuzfahrt der Reisepreis im Vordergrund. Vergleichen Sie daher unbedingt die Preise. Bei TUI reisen Kinder bis 14 Jahren als 3. und 4. Person in der Kabine kostenlos mit. Bei AIDA fallen keine Trinkgelder an und es gibt in den Ferien günstige Kinderfestpreise.

• Neben dem Kreuzfahrtpreis fallen bei einer Pauschalanreise Kosten für den Flug oder die Bahnfahrt an. Kinder zahlen bei Flügen oftmals einen Kinderpreis der um die 25% günstiger ist.

• Einige Schiffe (AIDA, Costa) bieten für Kinder Getränkepässe an. Die können vorab online gebucht werden. Sie haben einen festgeschriebenen Tagespreis und beinhalten alle Softdrinks und Kindercocktails.



• Auf internationalen Schiffen (NCL, Royal Caribbean, Carnival Cruise) wird im Kids-Club nur Englisch gesprochen. Bei MSC und Costa stehen in den Ferien vereinzelt deutschsprachige Betreuer bereit, allerdings nicht auf allen Schiffen und nicht für jede Reiseroute.

• Achten Sie bei Buchung auf familiengerechte Einrichtungen an Bord. Gibt es Menüs für Kinder? Dürfen Kinder in den Pool oder gibt es einen extra Poolbereich für die Kleinen?

• Familienkabinen und Vierbettkabinen sind begrenzt und gerade in den Ferien sehr begehrt. Eine frühe Buchung ist daher empfehlenswert.

• Wenn Sie mit mehr als zwei Kindern reisen, reicht eine Vierbett- oder Familienkabine nicht mehr aus. Sie benötigen eine weitere Kabine mit Verbindungstür.



Welcher Kreuzfahrt-Typ sind Sie? Leger, Elegant oder sportlich?

So unterschiedlich wie die Schiffe sind auch die Passagiere. Jeder Gast hat andere Vorstellungen und andere Wünsche. Damit die Reise kein Reinfall wird, sollte man sich zunächst einmal Gedanken darüber machen, welcher Kreuzfahrttyp man eigentlich ist. Wer sich gerne zurückzieht und die Ruhe genießen will, für den ist ein Clubschiff eher ungeeignet. Sportlich interessierte Gäste, die gerne etwas erleben möchten, sollten tunlichst die klassischen Schiffe meiden. Erfahren Sie nachfolgend, welche verschiedenen Kreuzfahrttypen es gibt.

Welches Schiff passt zu Ihnen? Foto: © Carina Tietz

Welches Schiff passt zu Ihnen? Foto: © Carina Tietz

Klassische Kreuzfahrer
Der klassische Kreuzfahrer steht den neuen Funships eher skeptisch gegenüber und hält an alten Traditionen fest. Er möchte das Privileg genießen, ein ganz besonderer Gast zu sein. Das erhält er zum Beispiel durch einen persönlichen Kontakt zum Kapitän. Klassische Kreuzfahrer bevorzugen kleinere Schiffe. Hier arbeitet eine Crew, die jeden Gast ganz persönlich betreut und mit seinem Namen anspricht. Captains Dinner oder Cocktail-Partys mit dem Kapitän sind ein absolutes Muss. Nach 18 Uhr beginnt für klassische Kreuzfahrer der Höhepunkt des Tages. Sie kleiden sich nach den Dresscode-Empfehlungen und möchten sehr gerne zu vorgeschrieben Essenzeiten und in festgelegter Tischordnung speisen. Das Programm an Bord ist anspruchsvoll. Statt einer Daueranimation trifft man sich zum Tanztee. Für alleinstehende Frauen stehen niveauvolle Tanzpartner zur Verfügung, die bei der Reederei angestellt sind. Auch das Showprogramm hat eine ganz andere Klasse. Anstatt Karaoke stehen Klavierkonzerte auf dem Programm. Viele Reisen werden von prominenten Musikern oder bekannten Schauspielern begleitet. Tagsüber sonnt man sich in Teakholzstühlen, spielt gemeinsam Bridge oder Backgammon, lernt Fremdsprachen oder hört aufmerksam interessanten Vorträgen zu. Der Landausflug muss für klassische Kreuzfahrer durchorganisiert sein. Da wird erwartet, dass der Bus gleich am Anleger zum Einsteigen bereitsteht und von ausgebildeten Führern begleitet wird.

Amadea und AIDAbella im Hafen von Tallin. Foto: © Carina Tietz

Amadea und AIDAbella im Hafen von Tallin. Foto: © Carina Tietz

Kreuzfahrt für Erholungssuchende
Erholungssuchende sind auf allen Kreuzfahrtschiffen gut aufgehoben, denn grundsätzlich kann man auf jedem Schiff relaxen. Passagiere, die ausspannen wollen, finden sich in jeder Alters- und Schiffsklasse. Familien kommen an Bord, um auch mal ein paar Stunden ohne Kinder zu verbringen. Während sie sich am Pool entspannen oder verschiedene Wellnessangebote genießen, werden die Kinder professionell im Kids-Club betreut. Paare und Single kommen bevorzugt außerhalb der Ferien an Bord. Ideal zum Erholen sind Schiffe mit einer großen Poollandschaft oder mit einem gesonderten Wellness- oder Saunabereich.
Ein Schiff ist ein schwimmendes Tophotel und bietet alles, was das Herz von Urlaubern begehrt. Genau wie bei einer Pauschalreise kann man den ganzen Tag am Pool liegen und kulinarische Köstlichkeiten genießen. Viele Schiffe bieten landestypische Speisen an und servieren diese an Seetagen in Buffetform auf dem Pooldeck. Auch die Shopping- und Erlebnistour muss keineswegs ausfallen. Auf vielen Schiffen findet man mehrstöckige Einkaufs- und Erlebnismeilen. Ein weiteres Highlight in Sachen Erholung sind die Landgänge. Fast jeden Tag gibt es in einem anderen Hafen etwas zu entdecken.

Kreuzfahrt heißt auch Ruhe und Erholung. Foto: © Carina Tietz

Kreuzfahrt heiß auch Ruhe und Erholung. Foto: © Carina Tietz




Kreuzfahrer, die etwas erleben wollen
Viele Kreuzfahrer möchten etwas an Bord erleben. Für sie steht der Spaß im Vordergrund. Dazu gehört auch die legere Atmosphäre an Bord. Die typischen Funurlauber findet man auf Clubschiffen, Funships oder Schiffen mit All-inklusive-Konzept. Die AIDAcara war das erste Schiff, das während der 1990er Jahre mit einem Clubschiff-Konzept Kurs auf den Kreuzfahrtmarkt nahm. Anfangs noch von klassischen Kreuzfahrern belächelt, eroberte AIDA Cruises über Nacht den Markt und ist heute mit zehn Schiffen auf den Weltmeeren unterwegs. Dank Daueranimation wird es nie langweilig. Man trifft sich Mitten in der Karibik zum Oktoberfest auf dem Pooldeck und genießt bei Partymusik Weißwürste und Bier. Die Crew lädt zum Cocktailmixen ein und Passagiere kreuzen im Dezember durch das Rote Meer und bummeln an Deck über den Weihnachtsmarkt. Etwas gemäßigter geht es auf der Mein Schiff zu. Funurlauber, die mit TUI-Cruises unterwegs sind, schätzen in erster Linie das All- Inklusive-Konzept. Da kann man am Abend in der Disko oder an der Bar auch gerne mal den einen oder anderen Drink mehr genießen

Fahrradtour für die Gäste der AIDA. Foto: © Carina Tietz

Fahrradtour für die Gäste der AIDA. Foto: © Carina Tietz




Elegant und exklusiv
Ganz besondere Passagiere gehen an Bord der Luxusliner. Sie mögen es elitär und möchten ihre luxuriösen Ansprüche gerne mit Gleichgesinnten genießen. Elegant und exklusiv geht es auf kleinen Kreuzfahrtschiffen und Großseglern zu. Hier liegt das Verhältnis Crew-Gäste nicht selten bei 1:1. Aber auch größere Reedereien, wie zum Beispiel MSC, bieten in bestimmten Suiten einen Butlerservice an. Der übernimmt das Ein- und Auspacken der Koffer oder serviert in der Suite erlesene Speisen. Auf der „Fantasia“, „Splendida“, „Divina“ und „Preziosa“ steht für die Gäste des elitären Yacht-Club sogar ein eigenes Sonnendeck mit Pools zur Verfügung. Auch einige Schiffe von Norwegian Cruise Line locken mit einem privaten Komplex für Passagiere der Suiten. Bei exklusiven Kreuzfahrten kümmern sich Butler rund um die Uhr um das Wohl der Passagiere. Wer sich für eine exklusive Kreuzfahrt entscheidet, muss tiefer in die Tasche greifen. Dafür erlebt er aber auch den extravaganten Luxus.

Eine Kreuzfahrt bietet kulinarische Höhepunkte. Foto: © Carina Tietz

Eine Kreuzfahrt bietet kulinarische Höhepunkte. Foto: © Carina Tietz




Kreuzfahrt: Wo buchen?

In Zeiten von Handy und Computern haben die Kunden bei der Buchung breitgefächerte Optionen. Wer es klassisch mag, der kann sich im Reisebüro vorab Kataloge holen und ganz in Ruhe zu Hause darin stöbern. Die freundlichen Mitarbeiter im Reisebüro stehen bei Fragen mit Rat und Tat zur Seite.

Die AIDA im Hafen von Abu Dhabi. Foto: © Carina Tietz

Die AIDA im Hafen von Abu Dhabi. Foto: © Carina Tietz

Buchung im Internet
Im Internet findet man hunderte Reiseportale, die Kreuzfahrten anbieten. Ein Vergleich ist aber dringend erforderlich. Das gilt nicht nur beim Reisepreis, sondern auch bei der Wahl des Anbieters. Die Preisunterschiede sind riesig und auch bei den zusätzlichen Leistungen (Bordguthaben, Anreise, Kabinenwahl usw.) gibt es ebenfalls gravierende Unterschiede. Es ist ratsam nur bei renommierten Unternehmen zu buchen.
Die Buchung kann auch direkt bei der Reederei erfolgen. Allerdings heißt das nicht, dass man gleichzeitig auch den günstigsten Preis ergattert. Online-Reisebüros bieten oft Sonderaktionen an oder verkaufen ein kleines Kontingent zu unschlagbaren Preisen. Diese Reisen können dann nicht direkt bei der Reederei gebucht werden.




Buchung als Vielfahrer oder via Hotline
Auch Vielfahrer kommen in den Genuss vieler exklusiver Angebote. Für Sie werden Plätze bei Jungfernfahrten schon vorab reserviert. Auch bei besonderen Erlebniskreuzfahrten (Hafengeburtstag, Cruisedays) oder Transreisen (Karibik vs. Mittelmeer oder Rotes Meer vs. Mittelmeer) genießen Vielfahrer Vorteile.
Wer will kann sich auch über eine kostenlose oder kostengünstige Hotline beraten lassen und gleich telefonisch buchen. Buchungen per Telefon können über verschiedene Anbieter oder direkt über die Reederei erfolgen.
Jeder Kunde muss ganz individuell entscheiden welche Buchungsvariante die richtige für ihn ist.




Kreuzfahrt: Wann buchen?

Die beste Buchungszeit für eine Kreuzfahrt hängt von ganz unterschiedlichen Faktoren ab. In erster Linie stehen natürlich die Wünsche und Bedürfnisse der Passagiere im Vordergrund. Man kann Buchungsoptionen in drei Kategorien einteilen.

• Geld sparen und flexibel sein
• Wunschkabine und feste Route
• An feste Zeiten gebunden

Kreuzfahrten liegen im Trend! Foto: © Carina Tietz

Kreuzfahrten liegen im Trend! Foto: © Carina Tietz

Kreuzfahrten flexibel buchen und Geld sparen
Kreuzfahrer, die flexibel sind, können eine Menge Geld sparen. Einige Reedereien bieten Last-Minute-Reisen oder sogenannte Flex-Reisen an. Bei einer Flex-Reise entscheidet sich der Kunde in der Regel für eine feste Route. Die Kabinennummer erfährt er erst mit dem Erhalt der Reiseunterlagen.
Wer sich für eine Last-Minute-Reise entscheidet darf nicht wählerisch sein, aber dafür erhält er auch garantiert den günstigsten Preis. Auch hier erfährt der Passagier die Kabinennummer erst kurz vor Reiseantritt. Kunden, die auch die Wahl der Route den Reedereien überlassen, zahlen oft nur einen Bruchteil des regulären Reisepreises. Ein solches Buchungsmodell ist „Just-Aida“. Allerdings ist „Just-Aida“ in der Regel nur für Paare buchbar. Wer zum Beispiel mit Kindern reist, zahlt hier den vollen Erwachsenenpreis. Reisen mehrere Personen zusammen, kann nicht immer garantiert werden, dass auch die pauschale Anreise im selben Flugzeug erfolgt.



Generell sollte man bei dieser Buchungsoption bedenken, dass beliebte Routen schnell ausgebucht sind. Da kann es passieren, dass man sich für eine ganz andere Reise entscheiden muss. Schwierig ist diese Art der Buchung auch für Familien. Nicht immer findet man freie Vierbett- oder Familien-Kabinen.

Frühbucher-Rabatt auch für Kreuzfahrten
Wer in Sachen Kreuzfahrt auf Nummer sicher gehen will, der sollte seine Wunschroute mit fester Kabine früh genug buchen. Dann kann der Kunde noch aus einem breitgefächerten Angebot auswählen. Das heißt übrigens nicht, dass die Reise teuer sein muss. Ganz im Gegenteil! Die meisten Reedereien locken mit Frühbucherrabatten und viele Onlinebuchungsportale bieten, abhängig von der Kabine, ein Bordguthaben an.
Passagiere, die an feste Zeiten gebunden sind, sollten sowieso früh buchen. Das gilt zum Beispiel für Familien mit Kindern. Gerade in den Ferienzeiten sind die Schiffe voll. Da sind Vierbett- und Familienkabinen schnell vergriffen. Auch über Feiertage (Weihnachten, Silvester, Ostern) sind Kreuzfahrten sehr beliebt. Nicht selten buchen Passagiere diese Reisen schon mindestens 12 Monate vorher.



Gute Gründe für eine Kreuzfahrt

Kreuzfahrt für jeden Geschmack, jedes Alter und jeden Geldbeutel
Eine Kreuzfahrt gehört zu den schönsten Urlaubsmöglichkeiten überhaupt. Es gibt hunderte Gründe, sich für eine Kreuzfahrt zu entscheiden und dabei ist es völlig egal, ob man nun als Familie, als Paar, als Gruppe oder als Single verreist. Schon bei der Buchung wird klar, warum eine Kreuzfahrt attraktiv ist. Der Kunde kann aus hunderten Routen auswählen. Wer will besucht die Inuiten auf Grönland und hält bei Spitzbergen Ausschau nach Eisbären. Auf Sonnenhungrige warten traumhafte Routen durch die Karibik: Man tanzt Limbo am Strand von Jamaica oder genießt die Gerüche auf der Gewürzinsel Grenada. Beliebt sind auch Routen entlang der Touristenorten mit Start auf Mallorca oder Gran Canaria. Man genießt von Bord aus den herrlichen Sonnenuntergang auf der Blumeninsel Madeira oder begeht einen unvergesslichen Strandtag auf Rhodos. Egal für welche Route man sich letztendlich auch entscheiden mag, das Preisleistungsverhältnis stimmt immer. Keine andere Reisemöglichkeit bietet so viele Inklusiv-Leistungen. Auch vor versteckten Kosten braucht man keine Angst zu haben. Ganz egal ob bei der Online- oder Katalogbuchung, der Kunde kann auf Anhieb erkennen, welche Leistungen bereits im Preis enthalten sind.

Bei einer Kreuzfahrt die Seele baumeln lassen! Foto: © Carina Tietz

Bei einer Kreuzfahrt die Seele baumeln lassen! Foto: © Carina Tietz




Kreuzfahrt heißt Urlaub von Anfang an
Auch der Start in den Urlaub könnte angenehmer nicht sein. Der Kunde kann selber entscheiden, welche Anreise er wählt. Wer individuell anreist, kann oft kostengünstig einen Parkplatz oder eine Hotelübernachtung am Starthafen hinzubuchen. Wer sich bei längeren Anreisen für eine pauschale Fluganreise entscheidet geht auf Nummer sicher, denn egal welche äußerlichen Umstände auch herrschen mögen, dass Schiff wartet immer. Schon am Flughafen wird man von der Reiseleitung in Empfang genommen und zum Transferbus begleitet. Die Koffer werden gleich zur Kabine gebracht. Die Kabinen stehen meist ab Mittag zur Nutzung bereit. Reist man früher an, kann man bereits alle Annehmlichkeiten an Bord nutzen. Der Urlaub wird am Abend auf vielen Schiffen feierlich eingeläutet. An Bord der AIDA wird das erste Auslaufen zum Beispiel mit einer Poolparty und einer atemberaubenden Lasershow zelebriert.

Kreuzfahrt: Urlaub von Anfang an! Foto: © Carina Tietz

Kreuzfahrt: Urlaub von Anfang an! Foto: © Carina Tietz




Erstklassiger Service, vielfältige Restaurant-Auswahl und tolle Freizeitangebote
Der Service ist auf allen Schiffen erstklassig und man fühlt sich von der ersten Minute an zu Hause. Die Crew hat immer ein offenes Ohr für die Passagiere. Egal ob Themenrestaurants oder Buffetrestaurants, es kann den ganzen Tag nach Lust und Laune geschlemmt werden. Bei einem Seetag warten auf die Passagiere spannende Stunden an Bord. Man relaxt auf dem Pooldeck, nimmt an einem Tanzkurs teil oder blickt hinter die Kulissen bei einer Schiffsexkursion. Aufregend sind auch die Landtage. In kurzer Zeit kann man viele Länder und außergewöhnliche Städte entdecken. Alle Landausflüge sind organisiert und auf die Bedürfnisse von Passagieren abgestimmt.

Viele Erlebnisse für Kinder! Foto: © Carina Tietz

Viele Erlebnisse für Kinder! Foto: © Carina Tietz





Kreuzfahrten: Alles Klischees!

Kreuzfahrtschiffe tragen gerne den Beinamen „schwimmende Altenheime“. Wer zum ersten Mal eine Kreuzfahrt bucht, der muss sich zwangsläufig mit diesen und mit vielen anderen Klischees auseinandersetzen. Die meisten stimmen aber längst nicht mehr. Kreuzfahrten sind heute für jeden erschwinglich. Die teure Abendgarderobe bleibt zu Hause und entgegen aller Erwartungen wird es an Bord eines Schiffes garantiert nie langweilig. Das widerlegen aktuelle Zahlen ganz deutlich.

Das Durchschnittsalter der Passagiere: Schwimmende Altersheime?
Ob und wie alt die Passagiere im Durchschnitt sind, hängt natürlich ganz stark von der Reederei ab. Wer mit AIDA unterwegs ist, wird kaum auf gut betuchte Senioren stoßen. Die tummeln sich eher auf den Traumschiffen der traditionellen Deilmann-Reederei. Das Durchschnittsalter der Passagiere lag im Jahre 2012 bei knapp 50 Jahren. Das mag manchen hoch erscheinen, aber es ist eben nur ein Durchschnittsalter und bedient natürlich alle erdenklichen Reedereien und Schiffe. Wer in der Hauptferienzeit unterwegs ist, der wird garantiert auf ein viel niedrigeres Altersniveau stoßen. Dann tummeln sich schon an Bord von AIDA, Costa und MSC mindestens 300 Kinder pro Schiff. Ein weiterer Aspekt sind auch die Routen und die Dauer der Kreuzfahrten. Junge Familien setzen hier eher auf eine höchstens 14 Tage dauernde Ferienreise. Singles reisen gerne außerhalb der Saison und entscheiden sich, wie Paare auch gerne mal für einen Kurztrip. Die ältere Generation hat dagegen ganz andere Erwartungen. Senioren weilen oft viele Wochen auf den Schiffen oder entscheiden sich sogar für eine Weltreise.




Leckere Cocktails an Bord der Mein Schiff © Foto: Carina Tietz

Leckere Cocktails an Bord der Mein Schiff © Foto: Carina Tietz

Im Durchschnitt kostet eine 9-tägige Kreuzfahrt 1700,- € pro Person
Auch in Sachen Reisepreis hat sich im Laufe der Jahre vieles geändert. Früher waren Kreuzfahrten nur eine Reisemöglichkeit für gutbetuchte Passagiere. Diese Zeiten sind längst vorbei. Gerade Familien sind von dem ausgezeichneten Preisleistungsverhältnissen bei Seereisen überzeugt. Nicht selten reisen zwei Kinder in der Kabine der Eltern gratis mit. Daneben gibt es eine kostenlose Kinderbetreuung und auch die Aktivitäten an Bord können meist ohne Aufpreis genutzt werden. Ferner lauern bei Kreuzfahrten keine versteckten Nebenkosten. Oft ist das Trinkgeld bereits im Reisepreis inkludiert. Großen Anklang finden auch Schiffe mit All-Inklusive-Konzept, wie zum Beispiel bei TUI Cruises. Hier sind alle Nebenkosten bereits im Preis enthalten und auch sämtliche Getränke und Speisen in den Restaurants sind abgedeckt. Im Jahre 2012 zahlte man für eine 9-tägige Kreuzfahrt durchschnittlich um die 1700 Euro pro Person.

Der Gast ist König! © Foto: Carina Tietz

Der Gast ist König! © Foto: Carina Tietz


An Bord wird es nie langweilig
Wer heute an Bord eines Kreuzfahrtschiffes geht, der tut sich schwer bei der Zusammenstellung des Tagesprogrammes. Das Angebot ist vielfältig und reicht vom Golfkurs über Kochen mit Starkochs bis hin zu Lesungen und Showprogrammen. Noch mehr Attraktionen bieten die Themenkreuzfahrten. Da kochen Prominente exklusive Gerichte auf dem Pooldeck oder Rock- und Schlagerstars geben spektakuläre Konzerte auf See. Eins ist jedenfalls klar: An Bord eines Kreuzfahrtschiffes wird es nie langweilig. Das gilt übrigens auch für die kleinen Gäste. Nicht selten sehen Eltern ihre Kinder nur, wenn das Personal vom Kids-Club in die wohlverdiente Mittagspause geht. Das gleiche gilt natürlich auch für den Landgang. Das ist längst nicht mehr nur die öde Busfahrt für Senioren, die einem schnell die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zeigt. Wer sportlich interessiert ist, der geht auf Radtour oder macht sich mit dem Segway auf den Weg. Familien mit Kindern machen Funausflüge zum Strand und wer trotzdem nicht auf Kultur verzichten will, der lässt sich von ausgebildeten Führern zu den schönsten Sehenswürdigkeiten der Welt entführen.




An Bord wird es garantiert nie langweilig! © Foto: Carina Tietz

An Bord wird es garantiert nie langweilig! © Foto: Carina Tietz

Das hartnäckige Klischee: Ständig umziehen!
Eines der hartnäckigen Klischees gilt wohl bei der Garderobe an Bord. Was haben Erstkreuzfahrer nicht alles für Vorstellungen: Man muss sich ständig umziehen, braucht teure Abendgarderobe und muss mindestens 10 Krawatten und drei Anzüge mitnehmen. Da ist nichts Wahres dran. Für die meisten Schiffe gilt: Der Gast soll sich wohlfühlen in seiner Haut und auch in seiner Garderobe. Natürlich gibt es auch heute noch die klassischen Kreuzfahrten, bei denen am Abend ein formeller Kleidungsstil erwünscht ist. Doch selbst hier hat der Gast noch genügend Alternativen, wie das Beispiel „Queen Mary 2“ zeigt. Wer an Bord dieses Schiffes geht, braucht nicht unbedingt eine extravagante Abendgarderobe. Für Krawattenmuffel steht ein Buffetrestaurant zur Verfügung und für die legendären Captains Diner kann ein Smoking an Bord gegen Gebühr ausgeliehen werden. Wer in Sachen Garderobe auf Nummer sicher gehen will, der sollte online schon vorab das Bord ABC studieren. Unter dem Stichwort Dresscode findet man nähere Angaben zur Garderobe an Bord.

Eine Kreuzfahrt muss nicht teuer sein! © Foto: Carina Tietz

Eine Kreuzfahrt muss nicht teuer sein! © Foto: Carina Tietz




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