Ein Spaziergang durch Beirut

Beirut solltet Ihr zu Fuß erkunden. Die Stadt ist wunderschön und ich habe mich zu jeder Zeit sicher gefühlt. Mein Spaziergang durch Beirut startet am Yachthafen.

Noch ein paar Tipps für Beirut:

Die Terrorgefahr ist Beirut auch nicht höher als in europäischen Hauptstädten. Die größte Gefahr für Touristen in Beirut liegt im Straßenverkehr. Die wenigen bestehenden Verkehrsregeln werden von Libanesen grundsätzlich nicht akzeptiert. Autofahrer verhalten sich oftmals sehr aggressiv und nehmen so gut wie keine Rücksicht auf Fußgänger. Passt Euer Verhalten daher entsprechend an. Sollte ein Bürgersteig vorhanden sein, dann geht möglichst an der Innenseite. An den Hauptstraßen, wie zum Beispiel der „Charles Helou“ ist die Gefahr mit Abstand am höchsten. Hier wird rücksichtlos und stetig mit weit überschrittener Höchstgeschwindigkeit gefahren. Gehupt wird permanent.

Willkommen in Beirut © Foto: Carina Tietz

Willkommen in Beirut © Foto: Carina Tietz

Ein Spaziergang durch Beirut
In direkter Nähe des Hafens sind die Spuren des Krieges noch sehr deutlich zu erkennen. Viele Häuser sind noch immer zerstört. Zum Teil kann man sogar noch Einschusslöcher erkennen. Südlich des Hafens wird der Kontrast ganz deutlich. Hier liegt der Vorort Aschrafiyya mit vielen gut betuchten Einwohnern. Im Stadtzentrum erinnert auf den ersten Blick nichts mehr an den Krieg.



Ausgangspunkt für meinen Spaziergang ist der Yachthafen. Von hier gelangt man auf die „Ibn Sina“, auf der auch das Hard-Rock-Café liegt.

Die Skyline von Beirut © Foto: Carina Tietz

Die Skyline von Beirut © Foto: Carina Tietz

Die amerikanische Universität von Beirut
Der Weg zum Meer hinüber führt auf die Corniche „Paris“. Auf der linken Seite gelangt Ihr in den Park der Amerikanischen Universität. Diese wurde im Jahre 1866 von Daniel Blisse gebaut. Beauftragt wurde er von den amerikanischen Presbyterianern. Die Universität gehört zu den angesehensten Bauten des Orients. Zum Gelände gehört ein 19 ha großer Park. Auch Bibliotheken, das archäologische Museum und ein Krankenhaus sind hier zu finden. Das Archäologische Museum ist in jedem Fall einen Besuch wert. Das Museum besteht seit 1870 und gehört zu den ältesten Museen im Nahen Osten. Hauptattraktion sind Ausstellungsstücke aus der frühen Steinzeit.

Am Hafen von Beirut © Foto: Carina Tietz

Am Hafen von Beirut © Foto: Carina Tietz

 

„Hamra“ die berühmteste Einkaufsstraße von Beirut
Der Ausgang des Museums liegt direkt an der Rue Blisse. Von hier geht die „Sadat“ ab. Die „Sadat“ führt zur Einkaufsstraße „Hamra“ (linke Seite). Bis zum Bürgerkrieg war die „Hamra“ die berühmteste Einkaufsstraße der arabischen Welt. Heute erinnert an der „Hamra“ nichts mehr an den Bürgerkrieg. Die Straße hat sich wieder zu einer echten Flaniermeile entwickelt. Zahlreiche Restaurants und Geschäfte sind hier zu Hause. Sogar namhafte Markenboutiquen und amerikanische Fast-Food-Ketten haben hier eine Niederlassung. Die Preise schwanken erheblich. Nicht alle Sachen sind billiger als Deutschland.

Beirut am frühen Morgen © Foto: Carina Tietz

Beirut am frühen Morgen © Foto: Carina Tietz

Der Sternenplatz von Beirut
Folgt weiter der „Hamra“ bis zum Ende. Am Tourismus-Ministerium geht die „Hamra“ in die „Michel Chiha“ über. Folgt dieser Straße bis zum Tunnel an der „General Foaad Cheab“. Hier wird die „Michel Chiha“ zur „Army“. Die „Army“ bringt Euch direkt zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Biegt am „Goverment Quarters“ nach links ab. Ihr gelangt direkt zu den mittelalterlichen Ruinen „Roman Bathes“. Gleich hinter den Ruinenfeldern liegt das libanesische Parlament am „Place de l´Etoile“. Das Parlamentsgebäude von Beirut war einst eine türkische Kaserne. Der „Place de l´Etoile“ wird aufgrund seiner Form auch Sternenplatz genannt. Rund um den Sternenplatz befinden sich zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Hier liegt unter anderem die 1918 gegründete Nationalbibliothek. Zwischen dem Stern- und dem Märtyrerplatz seht ihr die Große Moschee (Jami al-Kabir/Jami al-Umari). Die Moschee wurde 1291 erbaut. Sie entstand auf den Resten der Johanniskirche, die zur Zeit der Kreuzritter zwischen den Jahren 1113 und 1115 erbaut wurde. Der Grundriss der Kirche wurde mit der Errichtung der Moschee erhalten. Die Reliquien des Heiligen Johannes blieben ebenfalls erhalten. Gegenüber der Großen Moschee steht die Emir Mansur Assaf Moschee aus dem 17. Jahrhundert.



Zwei berühmte Kirchen in Beirut
Der Märtyrerplatz „Al-Burj – Place des Martyrs“ wird auch als Kanonenplatz von Beirut bezeichnet, weil sich genau hier die Grenze zwischen Ost- und West-Beirut befindet. Der Krieg von Beirut hat auch hier seine Spuren hinterlassen. Die Bausubstanz des alten Platzes wurde unwiederbringlich zerstört. Das Rathaus, das einst von den französischen Mandatsverwaltern im orientalischen Stil errichtet wurde, hat ebenfalls sehr unter dem Bürgerkrieg gelitten. Es wurde aber mittlerweile wiederaufgebaut. Auf dem Märtyrerplatz finden hin und wieder Konzerte statt. Auch die Oper von Beirut, die ebenfalls am Kanonenplatz liegt, wurde wieder aufgebaut und renoviert. Sie soll an einen ptolemäischen Tempel erinnern. Neben den Moscheen gibt es noch zwei berühmte Kirchen in Beirur: Die Saint Elias Kirche ist das Zentrum der griechisch-katholischen Gemeinde in Beirut. Die Saint George Kirche der Maroniten wurde 1890 im Auftrag des Beiruter Erzbischofs gegründet. Sie hat die Kirche Santa Maria Maggiore in Rom zum Vorbild. Geht Ihr vom Märtyrer Platz in nördliche Richtung, gelangt Ihr wieder zum Hafen zurück. Am Ende der Straße biegt Ihr links auf die „Bab Idriss Waygand“ ab. Folgt dieser Straße ca. 100 Meter und biegt die erste Straße rechts ab. Vorbei an der Bank of Beirut gelangt ihr nach ca. 200 Metern wieder auf „Charles Helou“, die wieder zum Yachthafen führt.

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Kreuzfahrt für Paare

Für Paare bietet eine Kreuzfahrt tausende Möglichkeiten. Sie können aus zig verschiedenen Routen auswählen und sogar beim Reisepreis richtig sparen. Paare finden häufig günstige Restkabinen und können auf bestimmten Routen mit echten Last-Minute-Preisen rechnen. Gerade außerhalb der Saison profitieren Paare von den günstigen Preisen.

Alle Kreuzfahrtschiffe eignen sich für Paare. Foto: © Carina Tietz

Alle Kreuzfahrtschiffe eignen sich für Paare. Foto: © Carina Tietz

Kreuzfahrt für Paare
Grundsätzlich sind für Paare alle Schiffe geeignet. Es kommt letztendlich auf die persönlichen Wünsche an. Wer es ruhig mag, ist auf den klassischen Kreuzfahrtschiffen wie die MS Azores, die Astor oder die MS Hamburg gut aufgehoben. Wer darüber hinaus noch großen Wert auf Niveau, stilvolle Kleidung und exzellenten Service legt, dem seien die Schiffe der Deilmann-, Cunard- oder Hapag Lloyd-Reedereien ans Herz gelegt.
Wer es kinderfrei mag, der sollte gerade in den Ferien die Schiffe von Costa, MSC, TUI und AIDA meiden. Zwar findet man hier auch in der Saison noch immer irgendwo ein ruhiges Plätzchen, aber Kinder sind doch allgegenwärtig. Sie schwirren in den Buffetrestaurants umher und tummeln sich auch am Pool. Auch das Animationsprogramm ist während der Ferien stark auf Familien ausgerichtet.
In der Nebensaison findet man auf diesen Schiffe meist Paare jeden Alters. Dann geht es ruhiger zu und Programme und Animation stehen im Zeichen von Paaren und Alleinreisenden.




Das Angebot an Kabinen mit Doppelbetten überragt auf allen Schiffe. Paare haben die Qual der Wahl und können von der günstigen Innenkabine bis hin zur Suite alles buchen.

Cocktails auf der Mein Schiff. Foto: © Carina Tietz

Cocktails auf der Mein Schiff. Foto: © Carina Tietz

Paare, die gerne alleine sind, können sich auf allen Schiffen zurückziehen. Selbst auf den Fun-Schiffen ist niemand dazu verpflichtet, an der Animation teilzunehmen. In den Buffetrestaurants gibt es eine kleine Auswahl an Zweiertischen. Hier können Paare ungestört speisen. In der Nebensaison findet man aber auch freie Vierertische, die man als Paar alleine nutzen kann.

In den Bedienungsrestaurants werden die Tische meist zuvor zugewiesen. Zweiertische sind begehrt und schnell vergriffen. Ob man letztendlich einen dieser Tische ergattert, ist reine Glückssache. Es ist daher ratsam schon bei der Buchung seine Tischwünsche anzugeben. Dieser Service ist aber nicht bei allen Reedereien verfügbar. Im Zweifelsfall hilft das Reisebüro weiter.

Wer zu zweit reist kann auch bei den Zusatzangeboten an Bord sparen. Viele Schiffe bieten zu bestimmen Uhrzeiten zwei Drinks zum Preis von einem an. Auch Wellnessangebote sind im Doppelpack günstiger. Einige Bezahlrestaurants locken mit Sonderangeboten für Paare.



Kreuzfahrt-Tipps für Familien mit Kindern

Kinder sind von Kreuzfahrten begeistert. Allerdings nur dann, wenn man auch das richtige Schiff auswählt. Völlig ungeeignet sind Schiffe, die auch in den Ferienzeiten überwiegend von Senioren genutzt werden, wie die Deutschland, die MS Azores oder die Astor. Ideal sind Schiffe mit vielen Kinder-Attraktionen, mit Kinderbetreuung und günstigen Familienpreisen. Hierzu zählen zum Beispiel alle Schiffe von MSC, AIDA, Costa oder TUI. Erfahren Sie nachfolgend, worauf Sie bei einer Kreuzfahrt mit Kindern achten sollten.

Eigener Poolbereich für Kids auf der AIDAluna. Foto: © Carina Tietz

Eigener Poolbereich für Kids auf der AIDAluna. Foto: © Carina Tietz

Kreuzfahrt mit Kindern: Schiff, Anreise und beste Reisezeit
Neben der Wahl des Schiffes, sollten Sie auch die Routen gut überlegt auswählen. Wer mit kleineren Kindern reist, scheut in der Regel lange und komplizierte Anreisen. Im Sommer liegen bei Familien die Routen durch Nord- und Ostsee hoch im Kurs. Generell sind während der Sommer- und Pfingstferien Kreuzfahrten mit deutschen Start- und Zielhäfen sehr beliebt. Hierzu zählen zum Beispiel Touren rund um Westeuropa oder auch Kurztrips nach Norwegen oder Schweden. Alle diese Reisen haben einen hohen Erlebnisanteil. Man kann innerhalb kurzer Zeit viel entdecken.
In den Winter-, Herbst und Osterferien tummeln sich viele Kinder an Bord von Schiffen, die durch das Mittelmeer fahren oder rund um die Kanarischen Inseln kreuzen. An Weihnachten gibt es spezielle Feiertagsrouten, die auch extra Programme für Kinder beinhalten.

Bei AIDA dürfen Kids auch in den Whirlpool. Foto: © Carina Tietz

Bei AIDA dürfen Kids auch in den Whirlpool. Foto: © Carina Tietz





Die Kreuzfahrten eignen sich überhaupt nicht für Kinder
Nicht empfehlenswert für Kinder sind Expeditionskreuzfahrten, zum Beispiel rund um Grönland und Spitzbergen oder zum Südpol. Diese Reisen richten sich sowieso meist nur an Erwachsene, die auch gesundheitlich fit sind. Der Landgang erfolgt mit Hilfe eines Zodiacs. Selbst wenn Kinder auf den Reisen mitgenommen werden, kann der Kapitän die Ausschiffung von Kindern verbieten. Darauf wird bereits vorab im Katalog hingewiesen. Es mag vielleicht für Kinder spannend sein, Eisbären in der freien Wildnis zu beobachten, aber die Reise an sich könnte sehr langweilig werden. Auf solchen Reisen gibt es weder eine Kinderbetreuung noch einen Kids-Club. In der Hauptsache werden Vorträge gehalten. Auch der Preis dürfte gegen eine Expeditionskreuzfahrt sprechen, denn Kinder zahlen fast immer den vollen Preis.
Besser sind Kreuzfahrten, die zum Beispiel Fahrten rund um Norwegen oder Island mit zusätzlichen Stopps in Grönland oder Spitzbergen anbieten. So lassen sich kleine Expeditionstouren mit einer Familienkreuzfahrt verbinden. Die Mein Schiff startet zum Beispiel in den Sommermonaten von Hamburg auf die Färöer Inseln, nach Island, Norwegen und Spitzbergen.

Wenn Sie zum ersten Mal mit Ihrem Kind an Bord eines Schiffes gehen, dann wählen Sie möglichst Routen mit ruhigem Seegang. Dazu gehören zum Beispiel Touren durch das Mittelmeer. Allerdings kann es hier in den Wintermonaten auch zu stürmischen Fahrten kommen. Zu den ruhigsten Seegebieten der Welt zählt das Rote Meer. Hier kann man Kultur perfekt mit einer Familienkreuzfahrt verbinden.

Fahrten über den Atlantik oder den Pazifik sollte man generell nur mit älteren Kindern unternehmen, die bereits seeerfahren sind. Sechs Tage auf See können für Kinder anstrengend sein.




Kreuzfahrt-Tipps für Familien

Zwischen Kreuzfahrtschiffen, Routen und Kabinen gibt es große Unterschiede. Jedes Schiff bedient eine besondere Klientel oder eignet sich für unterschiedliche Passagiergruppen. Nachfolgend erfahren Sie, worauf Familien bei der Buchung einer Kreuzfahrt achten sollten.

Wii-Corner auf der Mein Schiff 1. Foto: © Carina Tietz

Wii-Corner auf der Mein Schiff 1. Foto: © Carina Tietz

Kreuzfahrt mit der Familie
Familien entscheiden sich in Sachen Urlaub meist für eine Pauschalreise inklusive Verpflegung und Hin- und Rückflug. Doch gerade in den Sommermonaten und in den Ferienzeiten sind die Urlaubsorte oft hoffnungslos überfüllt. Da kämpft man schon morgens um die heißbegehrten Poolliegen, sucht verzweifelt am Strand nach einem ruhigen Plätzchen und drängelt sich Abend für Abend dicht durch das Buffetrestaurant. Der langersehnte Familienurlaub kann so schnell in einer Katastrophe enden, wenn dann Papa und Mama genervt sind und die Kleinen quengeln. Familien die davon endgültig genug haben, sollten sich bei ihrem nächsten Urlaub für eine Kreuzfahrt entscheiden. Viele Reedereien verlagern typische Pauschalreisen einfach auf See. Und das zu Topkonditionen und fernab jedes Massentourismus. Sogar der Preis stimmt! An Bord werden Kinder vom ersten Tag vom Team des Kids-Club betreut. Hier treffen sie gleichaltrige Spielkameraden und werden in altersgerechte Gruppen aufgeteilt. Damit Mama und Papa auch mal in Ruhe ganz chic essen gehen können, können alle Kinder alternativ mit dem Kids-Club ihre Mahlzeiten einnehmen. Für Eltern bleibt danach auch noch genügend Zeit sich das Showprogramm anzusehen oder einen Drink an der Bar zu nehmen, denn selbst am Abend wird im Kids-Club ein tolles Programm geboten. Bei AIDA, TUI, Costa und MSC haben die Kleinen sogar eigene Außenbereiche mit Pool. Hier können sie laut sein und ungestört toben, während die Eltern sich im Wellnessbereich entspannen oder auf dem Pooldeck in Ruhe ein Buch lesen.



Auf einigen Schiffen stehen für Familien spezielle Kabinen zur Verfügung. AIDA bietet zum Beispiel Vierbettkabinen mit Verbindungstür an. Diese sind interessant für Familien, die mit mehr als zwei Kindern reisen. TUI Cruises setzt auf Familienkabinen mit Veranda. Diese sind mit einer Xbox-Spielkonsole ausgestattet und bieten getrennte Schlafbereiche für Eltern und Kinder.

Kleine Jungs auf großer Fahrt! Foto: © Carina Tietz

Kleine Jungs auf großer Fahrt! Foto: © Carina Tietz

Kreuzfahrt-Tipps für Familien
Eine Kreuzfahrt mit der ganzen Familie ist immer ein besonderes Erlebnis, wenn man folgende Dinge beachtet:

• Wählen Sie möglichst Schiffe mit einer legeren Atmosphäre an Bord. Hier können sich Kinder ungezwungen bewegen. Bestens geeignet sind AIDA, MSC, Costa, Royal Caribbean, NCL oder TUI.

• Achten Sie auf die freie Wahl der Essenszeiten. Buffetrestaurants sind für Kinder besser geeignet als à- la- carte- Restaurants. Einige Schiffe (Costa, MSC, AIDA, TUI usw.) bieten gesonderte Essenszeiten für Kinder des Kids-Clubs an. Auf einigen AIDA-Schiffen haben Familien mit Kindern in den Ferienzeiten einen früheren Zugang zu den Buffetrestaurants.

• Ideal sind Schiffe mit eigenem Kids-Club. Hier warten Betreuer mit einer sozialpädagogischen Ausbildung, die sich zu festen Zeiten um das Wohl der kleinen Gäste kümmern. Informieren Sie sich vor der Buchung unbedingt über die Voraussetzungen. Nicht alle Schiffe bieten Betreuung außerhalb der Ferien an. Kinder unter drei Jahren werden in der Regel nicht oder nur nach Voranmeldung betreut. Bei kleineren Schiffen oder Schiffen mit wenig jungen Gästen findet kein altersspezifisches Programm statt. Eine optimale und altersgerechte Betreuung finden Sie bei AIDA, TUI, Costa, Royal Caribbean, Norwegian Cruise Line und MSC.

• Für viele Familien steht bei der Buchung einer Kreuzfahrt der Reisepreis im Vordergrund. Vergleichen Sie daher unbedingt die Preise. Bei TUI reisen Kinder bis 14 Jahren als 3. und 4. Person in der Kabine kostenlos mit. Bei AIDA fallen keine Trinkgelder an und es gibt in den Ferien günstige Kinderfestpreise.

• Neben dem Kreuzfahrtpreis fallen bei einer Pauschalanreise Kosten für den Flug oder die Bahnfahrt an. Kinder zahlen bei Flügen oftmals einen Kinderpreis der um die 25% günstiger ist.

• Einige Schiffe (AIDA, Costa) bieten für Kinder Getränkepässe an. Die können vorab online gebucht werden. Sie haben einen festgeschriebenen Tagespreis und beinhalten alle Softdrinks und Kindercocktails.



• Auf internationalen Schiffen (NCL, Royal Caribbean, Carnival Cruise) wird im Kids-Club nur Englisch gesprochen. Bei MSC und Costa stehen in den Ferien vereinzelt deutschsprachige Betreuer bereit, allerdings nicht auf allen Schiffen und nicht für jede Reiseroute.

• Achten Sie bei Buchung auf familiengerechte Einrichtungen an Bord. Gibt es Menüs für Kinder? Dürfen Kinder in den Pool oder gibt es einen extra Poolbereich für die Kleinen?

• Familienkabinen und Vierbettkabinen sind begrenzt und gerade in den Ferien sehr begehrt. Eine frühe Buchung ist daher empfehlenswert.

• Wenn Sie mit mehr als zwei Kindern reisen, reicht eine Vierbett- oder Familienkabine nicht mehr aus. Sie benötigen eine weitere Kabine mit Verbindungstür.



Kreuzfahrt: Wo buchen?

In Zeiten von Handy und Computern haben die Kunden bei der Buchung breitgefächerte Optionen. Wer es klassisch mag, der kann sich im Reisebüro vorab Kataloge holen und ganz in Ruhe zu Hause darin stöbern. Die freundlichen Mitarbeiter im Reisebüro stehen bei Fragen mit Rat und Tat zur Seite.

Die AIDA im Hafen von Abu Dhabi. Foto: © Carina Tietz

Die AIDA im Hafen von Abu Dhabi. Foto: © Carina Tietz

Buchung im Internet
Im Internet findet man hunderte Reiseportale, die Kreuzfahrten anbieten. Ein Vergleich ist aber dringend erforderlich. Das gilt nicht nur beim Reisepreis, sondern auch bei der Wahl des Anbieters. Die Preisunterschiede sind riesig und auch bei den zusätzlichen Leistungen (Bordguthaben, Anreise, Kabinenwahl usw.) gibt es ebenfalls gravierende Unterschiede. Es ist ratsam nur bei renommierten Unternehmen zu buchen.
Die Buchung kann auch direkt bei der Reederei erfolgen. Allerdings heißt das nicht, dass man gleichzeitig auch den günstigsten Preis ergattert. Online-Reisebüros bieten oft Sonderaktionen an oder verkaufen ein kleines Kontingent zu unschlagbaren Preisen. Diese Reisen können dann nicht direkt bei der Reederei gebucht werden.




Buchung als Vielfahrer oder via Hotline
Auch Vielfahrer kommen in den Genuss vieler exklusiver Angebote. Für Sie werden Plätze bei Jungfernfahrten schon vorab reserviert. Auch bei besonderen Erlebniskreuzfahrten (Hafengeburtstag, Cruisedays) oder Transreisen (Karibik vs. Mittelmeer oder Rotes Meer vs. Mittelmeer) genießen Vielfahrer Vorteile.
Wer will kann sich auch über eine kostenlose oder kostengünstige Hotline beraten lassen und gleich telefonisch buchen. Buchungen per Telefon können über verschiedene Anbieter oder direkt über die Reederei erfolgen.
Jeder Kunde muss ganz individuell entscheiden welche Buchungsvariante die richtige für ihn ist.




Kreuzfahrt: Wann buchen?

Die beste Buchungszeit für eine Kreuzfahrt hängt von ganz unterschiedlichen Faktoren ab. In erster Linie stehen natürlich die Wünsche und Bedürfnisse der Passagiere im Vordergrund. Man kann Buchungsoptionen in drei Kategorien einteilen.

• Geld sparen und flexibel sein
• Wunschkabine und feste Route
• An feste Zeiten gebunden

Kreuzfahrten liegen im Trend! Foto: © Carina Tietz

Kreuzfahrten liegen im Trend! Foto: © Carina Tietz

Kreuzfahrten flexibel buchen und Geld sparen
Kreuzfahrer, die flexibel sind, können eine Menge Geld sparen. Einige Reedereien bieten Last-Minute-Reisen oder sogenannte Flex-Reisen an. Bei einer Flex-Reise entscheidet sich der Kunde in der Regel für eine feste Route. Die Kabinennummer erfährt er erst mit dem Erhalt der Reiseunterlagen.
Wer sich für eine Last-Minute-Reise entscheidet darf nicht wählerisch sein, aber dafür erhält er auch garantiert den günstigsten Preis. Auch hier erfährt der Passagier die Kabinennummer erst kurz vor Reiseantritt. Kunden, die auch die Wahl der Route den Reedereien überlassen, zahlen oft nur einen Bruchteil des regulären Reisepreises. Ein solches Buchungsmodell ist „Just-Aida“. Allerdings ist „Just-Aida“ in der Regel nur für Paare buchbar. Wer zum Beispiel mit Kindern reist, zahlt hier den vollen Erwachsenenpreis. Reisen mehrere Personen zusammen, kann nicht immer garantiert werden, dass auch die pauschale Anreise im selben Flugzeug erfolgt.



Generell sollte man bei dieser Buchungsoption bedenken, dass beliebte Routen schnell ausgebucht sind. Da kann es passieren, dass man sich für eine ganz andere Reise entscheiden muss. Schwierig ist diese Art der Buchung auch für Familien. Nicht immer findet man freie Vierbett- oder Familien-Kabinen.

Frühbucher-Rabatt auch für Kreuzfahrten
Wer in Sachen Kreuzfahrt auf Nummer sicher gehen will, der sollte seine Wunschroute mit fester Kabine früh genug buchen. Dann kann der Kunde noch aus einem breitgefächerten Angebot auswählen. Das heißt übrigens nicht, dass die Reise teuer sein muss. Ganz im Gegenteil! Die meisten Reedereien locken mit Frühbucherrabatten und viele Onlinebuchungsportale bieten, abhängig von der Kabine, ein Bordguthaben an.
Passagiere, die an feste Zeiten gebunden sind, sollten sowieso früh buchen. Das gilt zum Beispiel für Familien mit Kindern. Gerade in den Ferienzeiten sind die Schiffe voll. Da sind Vierbett- und Familienkabinen schnell vergriffen. Auch über Feiertage (Weihnachten, Silvester, Ostern) sind Kreuzfahrten sehr beliebt. Nicht selten buchen Passagiere diese Reisen schon mindestens 12 Monate vorher.



Gute Gründe für eine Kreuzfahrt

Kreuzfahrt für jeden Geschmack, jedes Alter und jeden Geldbeutel
Eine Kreuzfahrt gehört zu den schönsten Urlaubsmöglichkeiten überhaupt. Es gibt hunderte Gründe, sich für eine Kreuzfahrt zu entscheiden und dabei ist es völlig egal, ob man nun als Familie, als Paar, als Gruppe oder als Single verreist. Schon bei der Buchung wird klar, warum eine Kreuzfahrt attraktiv ist. Der Kunde kann aus hunderten Routen auswählen. Wer will besucht die Inuiten auf Grönland und hält bei Spitzbergen Ausschau nach Eisbären. Auf Sonnenhungrige warten traumhafte Routen durch die Karibik: Man tanzt Limbo am Strand von Jamaica oder genießt die Gerüche auf der Gewürzinsel Grenada. Beliebt sind auch Routen entlang der Touristenorten mit Start auf Mallorca oder Gran Canaria. Man genießt von Bord aus den herrlichen Sonnenuntergang auf der Blumeninsel Madeira oder begeht einen unvergesslichen Strandtag auf Rhodos. Egal für welche Route man sich letztendlich auch entscheiden mag, das Preisleistungsverhältnis stimmt immer. Keine andere Reisemöglichkeit bietet so viele Inklusiv-Leistungen. Auch vor versteckten Kosten braucht man keine Angst zu haben. Ganz egal ob bei der Online- oder Katalogbuchung, der Kunde kann auf Anhieb erkennen, welche Leistungen bereits im Preis enthalten sind.

Bei einer Kreuzfahrt die Seele baumeln lassen! Foto: © Carina Tietz

Bei einer Kreuzfahrt die Seele baumeln lassen! Foto: © Carina Tietz




Kreuzfahrt heißt Urlaub von Anfang an
Auch der Start in den Urlaub könnte angenehmer nicht sein. Der Kunde kann selber entscheiden, welche Anreise er wählt. Wer individuell anreist, kann oft kostengünstig einen Parkplatz oder eine Hotelübernachtung am Starthafen hinzubuchen. Wer sich bei längeren Anreisen für eine pauschale Fluganreise entscheidet geht auf Nummer sicher, denn egal welche äußerlichen Umstände auch herrschen mögen, dass Schiff wartet immer. Schon am Flughafen wird man von der Reiseleitung in Empfang genommen und zum Transferbus begleitet. Die Koffer werden gleich zur Kabine gebracht. Die Kabinen stehen meist ab Mittag zur Nutzung bereit. Reist man früher an, kann man bereits alle Annehmlichkeiten an Bord nutzen. Der Urlaub wird am Abend auf vielen Schiffen feierlich eingeläutet. An Bord der AIDA wird das erste Auslaufen zum Beispiel mit einer Poolparty und einer atemberaubenden Lasershow zelebriert.

Kreuzfahrt: Urlaub von Anfang an! Foto: © Carina Tietz

Kreuzfahrt: Urlaub von Anfang an! Foto: © Carina Tietz




Erstklassiger Service, vielfältige Restaurant-Auswahl und tolle Freizeitangebote
Der Service ist auf allen Schiffen erstklassig und man fühlt sich von der ersten Minute an zu Hause. Die Crew hat immer ein offenes Ohr für die Passagiere. Egal ob Themenrestaurants oder Buffetrestaurants, es kann den ganzen Tag nach Lust und Laune geschlemmt werden. Bei einem Seetag warten auf die Passagiere spannende Stunden an Bord. Man relaxt auf dem Pooldeck, nimmt an einem Tanzkurs teil oder blickt hinter die Kulissen bei einer Schiffsexkursion. Aufregend sind auch die Landtage. In kurzer Zeit kann man viele Länder und außergewöhnliche Städte entdecken. Alle Landausflüge sind organisiert und auf die Bedürfnisse von Passagieren abgestimmt.

Viele Erlebnisse für Kinder! Foto: © Carina Tietz

Viele Erlebnisse für Kinder! Foto: © Carina Tietz





Kreuzfahrten: Alles Klischees!

Kreuzfahrtschiffe tragen gerne den Beinamen „schwimmende Altenheime“. Wer zum ersten Mal eine Kreuzfahrt bucht, der muss sich zwangsläufig mit diesen und mit vielen anderen Klischees auseinandersetzen. Die meisten stimmen aber längst nicht mehr. Kreuzfahrten sind heute für jeden erschwinglich. Die teure Abendgarderobe bleibt zu Hause und entgegen aller Erwartungen wird es an Bord eines Schiffes garantiert nie langweilig. Das widerlegen aktuelle Zahlen ganz deutlich.

Das Durchschnittsalter der Passagiere: Schwimmende Altersheime?
Ob und wie alt die Passagiere im Durchschnitt sind, hängt natürlich ganz stark von der Reederei ab. Wer mit AIDA unterwegs ist, wird kaum auf gut betuchte Senioren stoßen. Die tummeln sich eher auf den Traumschiffen der traditionellen Deilmann-Reederei. Das Durchschnittsalter der Passagiere lag im Jahre 2012 bei knapp 50 Jahren. Das mag manchen hoch erscheinen, aber es ist eben nur ein Durchschnittsalter und bedient natürlich alle erdenklichen Reedereien und Schiffe. Wer in der Hauptferienzeit unterwegs ist, der wird garantiert auf ein viel niedrigeres Altersniveau stoßen. Dann tummeln sich schon an Bord von AIDA, Costa und MSC mindestens 300 Kinder pro Schiff. Ein weiterer Aspekt sind auch die Routen und die Dauer der Kreuzfahrten. Junge Familien setzen hier eher auf eine höchstens 14 Tage dauernde Ferienreise. Singles reisen gerne außerhalb der Saison und entscheiden sich, wie Paare auch gerne mal für einen Kurztrip. Die ältere Generation hat dagegen ganz andere Erwartungen. Senioren weilen oft viele Wochen auf den Schiffen oder entscheiden sich sogar für eine Weltreise.




Leckere Cocktails an Bord der Mein Schiff © Foto: Carina Tietz

Leckere Cocktails an Bord der Mein Schiff © Foto: Carina Tietz

Im Durchschnitt kostet eine 9-tägige Kreuzfahrt 1700,- € pro Person
Auch in Sachen Reisepreis hat sich im Laufe der Jahre vieles geändert. Früher waren Kreuzfahrten nur eine Reisemöglichkeit für gutbetuchte Passagiere. Diese Zeiten sind längst vorbei. Gerade Familien sind von dem ausgezeichneten Preisleistungsverhältnissen bei Seereisen überzeugt. Nicht selten reisen zwei Kinder in der Kabine der Eltern gratis mit. Daneben gibt es eine kostenlose Kinderbetreuung und auch die Aktivitäten an Bord können meist ohne Aufpreis genutzt werden. Ferner lauern bei Kreuzfahrten keine versteckten Nebenkosten. Oft ist das Trinkgeld bereits im Reisepreis inkludiert. Großen Anklang finden auch Schiffe mit All-Inklusive-Konzept, wie zum Beispiel bei TUI Cruises. Hier sind alle Nebenkosten bereits im Preis enthalten und auch sämtliche Getränke und Speisen in den Restaurants sind abgedeckt. Im Jahre 2012 zahlte man für eine 9-tägige Kreuzfahrt durchschnittlich um die 1700 Euro pro Person.

Der Gast ist König! © Foto: Carina Tietz

Der Gast ist König! © Foto: Carina Tietz


An Bord wird es nie langweilig
Wer heute an Bord eines Kreuzfahrtschiffes geht, der tut sich schwer bei der Zusammenstellung des Tagesprogrammes. Das Angebot ist vielfältig und reicht vom Golfkurs über Kochen mit Starkochs bis hin zu Lesungen und Showprogrammen. Noch mehr Attraktionen bieten die Themenkreuzfahrten. Da kochen Prominente exklusive Gerichte auf dem Pooldeck oder Rock- und Schlagerstars geben spektakuläre Konzerte auf See. Eins ist jedenfalls klar: An Bord eines Kreuzfahrtschiffes wird es nie langweilig. Das gilt übrigens auch für die kleinen Gäste. Nicht selten sehen Eltern ihre Kinder nur, wenn das Personal vom Kids-Club in die wohlverdiente Mittagspause geht. Das gleiche gilt natürlich auch für den Landgang. Das ist längst nicht mehr nur die öde Busfahrt für Senioren, die einem schnell die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zeigt. Wer sportlich interessiert ist, der geht auf Radtour oder macht sich mit dem Segway auf den Weg. Familien mit Kindern machen Funausflüge zum Strand und wer trotzdem nicht auf Kultur verzichten will, der lässt sich von ausgebildeten Führern zu den schönsten Sehenswürdigkeiten der Welt entführen.




An Bord wird es garantiert nie langweilig! © Foto: Carina Tietz

An Bord wird es garantiert nie langweilig! © Foto: Carina Tietz

Das hartnäckige Klischee: Ständig umziehen!
Eines der hartnäckigen Klischees gilt wohl bei der Garderobe an Bord. Was haben Erstkreuzfahrer nicht alles für Vorstellungen: Man muss sich ständig umziehen, braucht teure Abendgarderobe und muss mindestens 10 Krawatten und drei Anzüge mitnehmen. Da ist nichts Wahres dran. Für die meisten Schiffe gilt: Der Gast soll sich wohlfühlen in seiner Haut und auch in seiner Garderobe. Natürlich gibt es auch heute noch die klassischen Kreuzfahrten, bei denen am Abend ein formeller Kleidungsstil erwünscht ist. Doch selbst hier hat der Gast noch genügend Alternativen, wie das Beispiel „Queen Mary 2“ zeigt. Wer an Bord dieses Schiffes geht, braucht nicht unbedingt eine extravagante Abendgarderobe. Für Krawattenmuffel steht ein Buffetrestaurant zur Verfügung und für die legendären Captains Diner kann ein Smoking an Bord gegen Gebühr ausgeliehen werden. Wer in Sachen Garderobe auf Nummer sicher gehen will, der sollte online schon vorab das Bord ABC studieren. Unter dem Stichwort Dresscode findet man nähere Angaben zur Garderobe an Bord.

Eine Kreuzfahrt muss nicht teuer sein! © Foto: Carina Tietz

Eine Kreuzfahrt muss nicht teuer sein! © Foto: Carina Tietz




Kreuzfahrten: Das erwartet Passagiere in Zukunft:

Immer spektakulärer: Die Schiffe der neuen Generation
Die Schiffe werden immer spektakulärer und Kreuzfahrer dürfen sich in Zukunft auf noch ein umfangreicheres Angebot freuen. Vor allem die Liebhaber der sogenannten „Fun-Ships“ werden voll auf ihre Kosten kommen. Diese Schiffe werden immer größer und bieten atemberaubende Erlebnisse auf dem Wasser. Ganz neue Wege geht zum Beispiel die Royal Caribbean mit der „Quantum of the Seas“. Ihr Highlight ist eine schwimmende Aussichtskugel, mit der Passagiere 90 Meter über dem Meer schweben können. Wer will kann in einem speziellen Windkanal Fallschirmspringen. Selbst in den Kabinen gibt es Neuheiten. Passagiere der Innenkabinen können mit virtuellen Balkonen magische Ausblicke erleben.

Immer größere Schiffe: AIDAmar im Hafen von Sharm-el-Sheikh: Foto: © Carina Tietz

Immer größere Schiffe: AIDAmar im Hafen von Sharm-el-Sheikh: Foto: © Carina Tietz




Die „AIDAprima“ und die „MSC Preziosa“
Auch bei AIDA Cruises bricht mit der „AIDAprima“ eine ganz neue Generation der Kreuzfahrtschiffe an. Das Angebot richtet sich an über 3000 Passagiere und soll künftig noch vielfältiger und vor allem individueller werden. Das 300 Meter lange und 37,6 Meter breite Schiff kann auch bei schlechtem Wetter in vollen Zügen genossen werden, dank eines auffahrbaren Foliendecks. Auf Familien mit Kindern warten neben dem altbewährten Kids-Club und dem ansprechenden Kinderprogramm nun auch Wasserrutschen und ein Klettergarten. Der Höhepunkt der „AIDAprima“ wird der Skywalk sein. Im Schiffsheck lädt er Passagiere in 45 Meter Höhe mit gigantischen Ausblicken ein. Die Kabinen werden ebenfalls nach völlig neuen Konzepten gestaltet. Erstmalig stehen auf der „AIDAprima“ Kabinen mit eigenem Wintergarten zur Verfügung.
Die „MSC Preziosa“ sorgt für Aufsehen mit einer 120 Meter langen Wasserrutsche, die somit auch die größte auf See zu Findende ist. Von Deck 18 aus können sich Wagemutige neun Meter hinaus über die Reling in die Tiefe stürzen.

AIDA-Schiffe im Hafen von Bergen/Norwegen:  Foto: © Carina Tietz

AIDA-Schiffe im Hafen von Bergen/Norwegen: Foto: © Carina Tietz

Luxusliner,alt und bewährt oder völlig neue Konzepte
Völlig neu ist auch das Konzept der „Norwegian Breakaway“ der US-Reederei Norwegian Cruise Lines. Versprochen wird der größte Aqua-Park auf See, inklusive Hochseilgarten und Salzgrotte. Dreiviertel der Kabinen sind Außenkabinen mit eigenem Balkon. Die „Breakaway“ hat ein Herz für Singles und bietet spezielle Studio-Kabinen, die auf die Bedürfnisse von Alleinreisenden ausgelegt sind.
Hapag Lloyd bleibt seinem luxuriösen Stil treu. So sind an Bord der „Europa2“ ausschließlich Suiten mit eigener Veranda zu finden. Allerdings verabschiedet sich die Reederei auch von alten Traditionen und passt sich so der neuen Kreuzfahrergeneration an. Das legendäre Captain’s Dinner wird es auf der „Europa2“ nicht mehr geben. Generell soll die Atmosphäre lockerer werden.

Kulinarische Highlights auf jeder Reise. Foto: © Carina Tietz

Kulinarische Highlights auf jeder Reise. Foto: © Carina Tietz





Sea Walks, Luxus-Kreuzfahrten mit einer Yacht und Schiffe der Superlative
Die „Royal Princess“ präsentiert sich etwas größer als ihre Schwesternschiffe. Im Atrium befinden sich eine große Pizzeria und eine Gelateria. Auch hier setzt man auf schöne Aussichten: Der gläserne Steg „Sea Walk“ lädt in 39 Metern Höhe zum Spaziergang über dem Meer ein. Taufpatin für dieses schöne Schiff war Kate Middleton, die Herzogin Catherine von Cambridge.
Die französische Reederei Compagnie du Ponant hatte schon mit der „Le Boréal“ und der „L’Austral“ große Erfolge. Mit der „Le Soléal“ kommt nun das Schwesternschiff auf den Markt und setzt auch im Bereich der Yachten-Kreuzfahrten ganz neue Maßstäbe.
Dass der Kreuzfahrtmarkt boomt und dass ständig neuere und größere Schiffe gebaut werden, zeigt auch die Erfolgsgeschichte der Meyer Werft in Papenburg. Von AIDA Cruises über Celebrity Cruises und Disney bis hin zu Royal Caribbean lassen hier alle namhaften Reedereien neue Schiffe der Superlative bauen. Für Aufsehen sorgte der Bau der „Norwegian Breakaway“. Ihre Bauzeit betrug nur 18 Monate und es ist das bisher größte je in Deutschland gebaute Kreuzfahrtschiff.

Die QE2 erreicht New York (c) Carina Tietz

Die QE2 erreicht New York (c) Carina Tietz





Kreuzfahrten liegen voll im Trend

Das Geschäft mit den Kreuzfahrten boomt und dieser Trend soll sich auch in den nächsten Jahren weiter fortsetzen. Das belegen auch die Zahlen des DRV. Alleine im Jahr 2012 waren mehr als 1,5 Millionen Deutsche auf einem Hochsee-Kreuzfahrtschiff unterwegs. Vergleicht man diese Zahlen mit dem Vorjahr ergibt sich hier ein Plus von 11,2 Prozent. Ferner belegen die Zahlen, dass Deutschland nach Großbritannien der zweitgrößte Kreuzfahrtmarkt in Europa ist. Der Umsatz ist mittlerweile zweistellig und stieg auf über 2,6 Mrd. Euro. Das macht auch hier ein Umsatzplus von 11,3 Prozent.

Kreuzfahrten liegen voll im Trend: Foto: © Carina Tietz

Kreuzfahrten liegen voll im Trend: Foto: © Carina Tietz





Kreuzfahrten:Die Preise sind konstant
Der durchschnittliche Reisepreis ist in den letzten Jahren relativ konstant geblieben und liegt momentan (Stand Mai 2014) bei 1710 Euro für eine Hochseereise. Durchschnittlich bleibt der deutsche Passagier übrigens 9,2 Tage an Bord eines Schiffes.
Studien haben auch gezeigt, dass der deutsche Kreuzfahrer seinen Routen gerne treu bleibt. Mit Abstand kreuzt er am liebsten durch das westliche Mittelmeer. Dahinter folgen die Nordland-Routen mit Norwegen, Spitzbergen, Grönland und Island und das östliche Mittelmeer. Ebenfalls hoch im Kurs liegen die Kanarischen Inseln, die Ostsee und die Karibik.

Immer größere Schiffe
Die Veranstalter sind ständig auf der Jagd nach neuen Kunden und müssen zusätzlich Vielfahrer bei Laune halten. Das ist nicht immer einfach und daher werden Ihre Werbekampagnen und Marketingkonzepte immer aufwendiger.
Immer mehr Prominente agieren als Taufpaten für die Schiffe. Aber auch die werden immer größer und spektakulärer. Die Werften kommen mit den Neubauten kaum nach. Alleine im Jahr 2012 liefen 15 Mega-Kreuzfahrtschiffe vom Stapel. Auch aktuell werden viele neue Schiffe konstruiert und gebaut, wie zum Beispiel die „AIDAprima“. Einige Reedereien kaufen auch bereits etablierte Schiffe auf und lassen diese aufwendig restaurieren und umbauen. Ein Beispiel dafür ist die Mein Schiff 2 von TUI Cruises, die früher als „Celebrity Mercury“ unterwegs war.

Kreuzfahrtschiffe sind schwimmende Riesenhotels: Foto: © Carina Tietz

Kreuzfahrtschiffe sind schwimmende Riesenhotels: Foto: © Carina Tietz








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