Ein Spaziergang durch Beirut

Beirut solltet Ihr zu Fuß erkunden. Die Stadt ist wunderschön und ich habe mich zu jeder Zeit sicher gefühlt. Mein Spaziergang durch Beirut startet am Yachthafen.

Noch ein paar Tipps für Beirut:

Die Terrorgefahr ist Beirut auch nicht höher als in europäischen Hauptstädten. Die größte Gefahr für Touristen in Beirut liegt im Straßenverkehr. Die wenigen bestehenden Verkehrsregeln werden von Libanesen grundsätzlich nicht akzeptiert. Autofahrer verhalten sich oftmals sehr aggressiv und nehmen so gut wie keine Rücksicht auf Fußgänger. Passt Euer Verhalten daher entsprechend an. Sollte ein Bürgersteig vorhanden sein, dann geht möglichst an der Innenseite. An den Hauptstraßen, wie zum Beispiel der „Charles Helou“ ist die Gefahr mit Abstand am höchsten. Hier wird rücksichtlos und stetig mit weit überschrittener Höchstgeschwindigkeit gefahren. Gehupt wird permanent.

Willkommen in Beirut © Foto: Carina Tietz

Willkommen in Beirut © Foto: Carina Tietz

Ein Spaziergang durch Beirut
In direkter Nähe des Hafens sind die Spuren des Krieges noch sehr deutlich zu erkennen. Viele Häuser sind noch immer zerstört. Zum Teil kann man sogar noch Einschusslöcher erkennen. Südlich des Hafens wird der Kontrast ganz deutlich. Hier liegt der Vorort Aschrafiyya mit vielen gut betuchten Einwohnern. Im Stadtzentrum erinnert auf den ersten Blick nichts mehr an den Krieg.



Ausgangspunkt für meinen Spaziergang ist der Yachthafen. Von hier gelangt man auf die „Ibn Sina“, auf der auch das Hard-Rock-Café liegt.

Die Skyline von Beirut © Foto: Carina Tietz

Die Skyline von Beirut © Foto: Carina Tietz

Die amerikanische Universität von Beirut
Der Weg zum Meer hinüber führt auf die Corniche „Paris“. Auf der linken Seite gelangt Ihr in den Park der Amerikanischen Universität. Diese wurde im Jahre 1866 von Daniel Blisse gebaut. Beauftragt wurde er von den amerikanischen Presbyterianern. Die Universität gehört zu den angesehensten Bauten des Orients. Zum Gelände gehört ein 19 ha großer Park. Auch Bibliotheken, das archäologische Museum und ein Krankenhaus sind hier zu finden. Das Archäologische Museum ist in jedem Fall einen Besuch wert. Das Museum besteht seit 1870 und gehört zu den ältesten Museen im Nahen Osten. Hauptattraktion sind Ausstellungsstücke aus der frühen Steinzeit.

Am Hafen von Beirut © Foto: Carina Tietz

Am Hafen von Beirut © Foto: Carina Tietz

 

„Hamra“ die berühmteste Einkaufsstraße von Beirut
Der Ausgang des Museums liegt direkt an der Rue Blisse. Von hier geht die „Sadat“ ab. Die „Sadat“ führt zur Einkaufsstraße „Hamra“ (linke Seite). Bis zum Bürgerkrieg war die „Hamra“ die berühmteste Einkaufsstraße der arabischen Welt. Heute erinnert an der „Hamra“ nichts mehr an den Bürgerkrieg. Die Straße hat sich wieder zu einer echten Flaniermeile entwickelt. Zahlreiche Restaurants und Geschäfte sind hier zu Hause. Sogar namhafte Markenboutiquen und amerikanische Fast-Food-Ketten haben hier eine Niederlassung. Die Preise schwanken erheblich. Nicht alle Sachen sind billiger als Deutschland.

Beirut am frühen Morgen © Foto: Carina Tietz

Beirut am frühen Morgen © Foto: Carina Tietz

Der Sternenplatz von Beirut
Folgt weiter der „Hamra“ bis zum Ende. Am Tourismus-Ministerium geht die „Hamra“ in die „Michel Chiha“ über. Folgt dieser Straße bis zum Tunnel an der „General Foaad Cheab“. Hier wird die „Michel Chiha“ zur „Army“. Die „Army“ bringt Euch direkt zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Biegt am „Goverment Quarters“ nach links ab. Ihr gelangt direkt zu den mittelalterlichen Ruinen „Roman Bathes“. Gleich hinter den Ruinenfeldern liegt das libanesische Parlament am „Place de l´Etoile“. Das Parlamentsgebäude von Beirut war einst eine türkische Kaserne. Der „Place de l´Etoile“ wird aufgrund seiner Form auch Sternenplatz genannt. Rund um den Sternenplatz befinden sich zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Hier liegt unter anderem die 1918 gegründete Nationalbibliothek. Zwischen dem Stern- und dem Märtyrerplatz seht ihr die Große Moschee (Jami al-Kabir/Jami al-Umari). Die Moschee wurde 1291 erbaut. Sie entstand auf den Resten der Johanniskirche, die zur Zeit der Kreuzritter zwischen den Jahren 1113 und 1115 erbaut wurde. Der Grundriss der Kirche wurde mit der Errichtung der Moschee erhalten. Die Reliquien des Heiligen Johannes blieben ebenfalls erhalten. Gegenüber der Großen Moschee steht die Emir Mansur Assaf Moschee aus dem 17. Jahrhundert.



Zwei berühmte Kirchen in Beirut
Der Märtyrerplatz „Al-Burj – Place des Martyrs“ wird auch als Kanonenplatz von Beirut bezeichnet, weil sich genau hier die Grenze zwischen Ost- und West-Beirut befindet. Der Krieg von Beirut hat auch hier seine Spuren hinterlassen. Die Bausubstanz des alten Platzes wurde unwiederbringlich zerstört. Das Rathaus, das einst von den französischen Mandatsverwaltern im orientalischen Stil errichtet wurde, hat ebenfalls sehr unter dem Bürgerkrieg gelitten. Es wurde aber mittlerweile wiederaufgebaut. Auf dem Märtyrerplatz finden hin und wieder Konzerte statt. Auch die Oper von Beirut, die ebenfalls am Kanonenplatz liegt, wurde wieder aufgebaut und renoviert. Sie soll an einen ptolemäischen Tempel erinnern. Neben den Moscheen gibt es noch zwei berühmte Kirchen in Beirur: Die Saint Elias Kirche ist das Zentrum der griechisch-katholischen Gemeinde in Beirut. Die Saint George Kirche der Maroniten wurde 1890 im Auftrag des Beiruter Erzbischofs gegründet. Sie hat die Kirche Santa Maria Maggiore in Rom zum Vorbild. Geht Ihr vom Märtyrer Platz in nördliche Richtung, gelangt Ihr wieder zum Hafen zurück. Am Ende der Straße biegt Ihr links auf die „Bab Idriss Waygand“ ab. Folgt dieser Straße ca. 100 Meter und biegt die erste Straße rechts ab. Vorbei an der Bank of Beirut gelangt ihr nach ca. 200 Metern wieder auf „Charles Helou“, die wieder zum Yachthafen führt.

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Kreuzfahrt durch das Mittelmeer

Eine Seereise durch das Mittelmeer gehört zu den Kreuzfahrt-Klassikern. Im westlichen Mittelmeer warten glitzernde Metropolen, wie Barcelona oder Marseille. Im Osten kommt man dem Orient ganz nah in Beirut, Alexandria oder Port Said. Passagiere erleben einmalige Inseln wie Malta, Zypern, Sizilien oder Rhodos. An den Küsten der Türkei warten lebendige Badeorte mit traumhaften Stränden und antiken Gebäuden aus der Vergangenheit.

Barcelona, eines der schönsten Ziele im westlichen Mittelmeer: Foto: © Carina Tietz

Barcelona, eines der schönsten Ziele im westlichen Mittelmeer: Foto: © Carina Tietz




Entlang der Küsten der Provence und der Cote d´Azur

Ein exzentrisches Image als Ort der Reichen und Schönen und einen etwas anderen Lebensstil haben die Cote d´Azur berühmt gemacht. Egal, ob Nizza oder Saint Tropez, überall in den Straßen herrscht gerade im Sommer ein buntes Treiben. Unzählige Cafés und Restaurants entlang der Küste servieren ausgezeichnete französische Weine und die berühmte Fischsuppe „Bouillabaisse“. Die lebhaften Hafenpromenaden laden zum Bummeln ein. Im Hinterland warten historische Bauten und Städte mit dem typischen französischen Flair, wie die Großstadt Marseille oder das beschauliche Aix-en-Provence. Ein beliebtes Ausflugsziel ist Bormes, deren mittelalterliche Altstadt zu den schönsten Stadtkernen Frankreichs gehört. Avignon wartet auf mit der berühmten Brücke Pont Du Gard und dem Papstpalast.

Schiffe vor Malta: Foto: © Carina Tietz

Schiffe vor Malta: Foto: © Carina Tietz

 




Die Inseln im westlichen Mittelmeer

Das westliche Mittelmeer bietet eine ganz Reihe an Inselschönheiten. Korsika ist der Stolz der Franzosen mit seinem typischen Buschwald, der zum Wandern einlädt. Mallorca ist der Landgang-Klassiker bei Kreuzfahrten durch das Mittelmeer. Schon von Bord aus blickt man auf die mallorquinischen Berge. Ein Muss ist ein Bummel durch die engen Gassen der Hauptstadt Palma. Die Smaragdküste Sardiniens bietet alle Voraussetzungen für einen erlebnisreichen Strandtag. Die Schiffe legen im wunderschönen Hafen von Olbia an. Egal ob Catania oder Palermo, Sizilien zeigt sich überall von seiner schönsten Seite. Wie wäre es mit einem Ausflug zum Ätna, vorbei an blühenden Zitronenbäumen und alten Weinguten? Ein beliebter Zwischenhafen auf dem Weg nach Afrika ist La Valetta auf Malta. Die Hafeneinfahrt ist einmalig und von Bord aus blickt man direkt auf den prächtigen Großmeisterpalast, der über den Hafen thront. La Valletta steht komplett unter Denkmalschutz.

Karneval auf Zypern: Foto: © Carina Tietz

Karneval auf Zypern: Foto: © Carina Tietz

Orientalische Eindrücke in den nordafrikanischen Häfen

Zu einer Kreuzfahrt durch das Mittelmeer gehört auch ein Besuch der nordafrikanischen Häfen. In Kombination mit Kanaren-Kreuzfahrten steht ein Stopp in Tanger auf dem Programm. Nirgendwo liegen Europa und Afrika so nah zusammen, wie an der Straße von Gibraltar. Die orientalische Stadt hat eine sehr schöne Altstadt mit vielen Souks und Basaren. Urlauber lieben Tunesiens Strände. Passagiere können hier am Strand relaxen oder auf Tauch- oder Segeltour gehen. Die Wüste lädt zu Oasenausflügen und Kamelritten ein. Ab den ägyptischen Häfen Alexandria und Port Said geht es per Bus weiter in die Hauptstadt Kairo und zu den Pyramiden von Gizeh. Passagiere folgen den Spuren der Pharaonen, machen eine Bootsfahrt über den Nil oder genießen das orientalische Treiben auf den Plätzen von Kairo. Port Said ist das Tor zum Suez-Kanal und man genießt seine Schönheiten am besten bei einer Rundfahrt mit den typisch ägyptischen Caleches. Die Höhepunkte der Hafenstadt Alexandria sind Fort Qait Bey und der Montazah-Palast.

Beirut und die Levanteküste: Foto: © Carina Tietz

Beirut und die Levanteküste: Foto: © Carina Tietz

 

 

Italien, Griechenland und die Türkei

Italien, Griechenland und die Türkei sind klassische Ziele bei Mittelmeer-Kreuzfahrten. Der Höhepunkt Griechenlands sind die Inseln Santorin, Rhodos, Mykonos und Kreta. Die Bucht von Santorin hat etwas Mythisches und die Altstadt von Rhodos lädt zum  Bummeln ein. Auf Mykonos stehen die berühmten Windmühlen und Kreta lockt mit traumhaften Badestränden und historischen Ausgrabungsstätten. Ein Landgang in Venedig ist ein Muss. Vom Kreuzfahrtterminal verkehren regelmäßig Wassertaxen zu den schönsten Plätzen der Stadt. Unvergesslich bleibt ein Spaziergang über den Markusplatz vorbei an den unzähligen Wasserwegen. Sehenswert in der Türkei ist die Metropole Istanbul am Bosporus. Hier warten spektakuläre Bauten, wie die Hagia Sophia und die Blaue Moschee.

Palma De Mallorca, ein beliebter Starthafen: Foto: © Carina Tietz

Palma De Mallorca, ein beliebter Starthafen: Foto: © Carina Tietz




Ich bin dann mal weg!

Mein Büro bleibt bis Ende des Jahres 2016 geschlossen. Ich steige für ein Jahr aus und werde um die Welt reisen. Ab sofort erfahrt Ihr auf meinem Blog alles über meine Reise.

Es wäre schön, wenn Ihr öfter mal vorbeischaut und mich online auf meiner Reise begleitet. Was ich erlebe und wie es mir geht, erfahrt Ihr hier ungeschminkt und wahrheitsgetreu! Ich will, dass Ihr hautnah dabei seid!

Ab dem 30.Dezember 2015 werde ich auch über die Vorbereitungen berichten.

„Der kürzeste Weg zu dir selbst führt einmal um die Welt“ (Richard Hoffmann)




Ab sofort auch Trends, Informationen und Wissenswertes zu den Themen Wein und Kreuzfahrten

Ab sofort findet Ihr auf meinem Blog auch Informationen, Wissenswertes, Kurioses, Interessante und News zu den Themen Wein und Kreuzfahrten. Bei der Themenauswahl habe ich mich an aktuellen Trends orientiert. Im Bereich Wein soll zukünftig ein kleiner Online-Ratgeber entstehen, der Euch zunächst mit dem Thema Wein vertraut macht. Nach und nach werde ich dann beliebte Weinsorten vorstellen und Euch über die neusten Trends informieren.
Die Kategorie Kreuzfahrten richtet sich zunächst an Erstkreuzfahrer. Diese finden hier alle Informationen, die zum Gelingen der ersten Kreuzfahrt beitragen. Im Laufe der Zeit werde ich über eigene Kreuzfahrterlebnisse berichten und Euch auch mit Insiderwissen versorgen.
Für Anregungen und Verbesserungen habe ich immer ein offenes Ohr!!!
Viel Spaß beim Lesen und Entdecken!




Der Sinai: Urlaubsparadies und Kriegsschauplatz

Eigentlich hatte ich immer gehofft, dass sich der ägyptische Staat neu formiert und im ganzen Land endlich Ruhe einkehrt. Doch die Spaltung ist zu groß, das Sicherheitssystem ist zusammengebrochen und der Waffenschmuggel über den Gazastreifen ist ein weiteres Problem. Auch tauchen immer mehr Waffen aus den Arsenalen vom einstigen libyschen Staatschef Muammar al-Gaddafi auf. Experten gehen davon aus, dass vertraute Gruppen der Al Kaida auf dem Sinai ein islamisches Kalifat errichten wollen. Das ägyptische Militär konnte bereits erste Luftabwehrraketen sicherstellen.

Ohne Visa geht in Ägypten gar nichts! Foto: © Carina Tietz

Ohne Visa geht in Ägypten gar nichts! (c) Carina Tietz

Aktuelle Reisehinweise für Ägypten
Angesichts der aktuellen Lage in Ägypten ist es nicht verwunderlich, dass das Auswärtige Amt seine Reisehinweise verschärft hat. Die Bundesregierung rät ab sofort von Reisen auf den Sinai ab. Aktuell sind nun auch die Badeorte betroffen. Mitte Februar kam es zu Anschlägen und Anschlagsversuchen im Badeort Taba. Auch auf dem Süd-Sinai rund um Sharm el Sheikh könnte sich die Lage zuspitzen. Schon jetzt wird von unnötigen „Bewegungen“ außerhalb der Hotels abgeraten. Wer kann, sollte den Sinai verlassen.
Auch für die übrigen Regionen gelten Sicherheitshinweise. So wird vor Reisen in das Nildelta und Fahrten außerhalb der Ballungsgebiete von Kairo und Alexandria abgeraten. Fahrten in die nördlichen Regionen von Luxor sind ebenfalls nicht ratsam. Im ganzen Land kommt es verstärkt nach den Freitagsgebeten zu Demonstrationen, die schnell in blanke Gewalt übergehen und außer Kontrolle geraten. Gefährdet sind hier die Gebiete um den Tahir Platz in Kairo und der Universität in Giza. Aber auch in anderen Orten, wie Port Said kann es spontan zu Demonstrationen kommen. Angespannt ist die Lage auch entlang der ägyptisch-israelischen Grenze. Erst vor zehn Tagen starben drei südkoreanische Urlauber und ein ägyptischer Fahrer bei einem Bombenanschlag auf einen Touristenbus in Taba.

Irgendwo auf dem Sinai (c) Carina Tietz

Irgendwo auf dem Sinai (c) Carina Tietz

Der Sinai zwischen Krieg und Tourismus
Betrachtet man den Sinai einzig von seiner touristischen Seite, dann entdeckt man das Paradies auf Erden. Wer einmal über den Sinai gereist ist, kommt nie mehr davon los. Kupferrote Bergspitzen erheben sich bizarr aus dem Wüstensand. Über Schotterpisten erreicht man abgelegene Beduinensiedlungen, die uns in die Welt aus tausend und einer Nacht entführen. Hinter eindrucksvollen Korallenriffen und einzigartigen Mangrovenwälder verbirgt sich eine unbeschreibliche Tier- und Pflanzenwelt. Ein Sonnenaufgang am Berg Moses bleibt genauso unvergesslich wie ein Tauchgang am Blue Hole. Mir werden die Erlebnisse am Sinai immer in Erinnerung bleiben, denn sie sitzen tief. Wenn ich einen Wunsch frei hätte, dann würde ich mir Demokratie und Frieden für die gesamte Region wünschen. Ich möchte einmal ohne Fahrer, mit einem Mietwagen quer über den Sinai und weiter über Israel nach Jordanien fahren. Ich möchte mich gefahrlos bewegen und die Grenzen ohne demokratischen Aufwand passieren können. Mein Wunsch scheint mir heute unerreichbar zu sein, aber 1987 hätte auch niemand geglaubt, dass die Mauer fällt!

Freundliche Menschen überall auf dem Sinai (c) Carina Tietz

Freundliche Menschen überall auf dem Sinai (c) Carina Tietz

Dahab und Nabq mehr als nur Taucherparadiese
Denkt man an Dahab, dann fällt einem spontan das Blue Hole ein. Das Blue Hole ist eine Art blaues Loch, das von Korallenriffen umgeben ist. Doch Dahab ist weit mehr als ein Taucherparadies. Unbeschreiblich schön sind die Strände. Sie schimmern im Sonnenlicht golden und gaben der Stadt ihren Namen, denn Dahab bedeutet übersetzt Gold. In Dahab erlebt man noch die Anfänge des Sinai-Tourismus. Die Beduinenstadt wurde einst von Israelis errichtet. Schon früh strandeten hier die ersten Hippies. Bis heute gilt Dahab als Anlaufstation für Rucksacktouristen. Interessante Leute aus aller Welt trifft man in den „Low-Budget-Camps“. Hier schläft man in Hütten und sitzt abends in Zelten zusammen und gibt sich der Schönheit dieser Landschaft hin. In Dahab braucht man keine All-inklusive Hotels mit üppigen Buffets und Animation. Hier isst man Ful oder Falafel in typisch ägyptischen Imbissen und trinkt den berühmten Kardamom-Kaffee.
Auch Nabq hat trotz der Nähe zu Sharm el Sheikh seine Ursprünglichkeit behalten. Der Ort ist ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge auf dem Sinai. Die Küste steht unter Naturschutz und das Gebiet um Nabq herum ist als Nationalpark ausgewiesen. Nabq ist ein ruhiger Küstenort, in dem viele Beduinen leben. In den letzten Jahren sind aber entlang der Küstenstraße viele Hotelanlagen entstanden, die zum Teil nur über Privatstraßen erreichbar sind. Vom Sandstrand aus führen Holzstege ins Meer. Die Basare laden zum Bummeln ein.
Das Highlight von Nabq ist der Mangrovenwald. Er ist der größte seiner Art auf der Sinai-Halbinsel. Vor der Küste in den Korallenriffen ragt noch zum Teil das Wrack der Maria Schröder hinaus, die hier im Jahre 1965 sank.

Taucherboote am Sinai (c) Carina Tietz

Taucherboote am Sinai (c) Carina Tietz

Abu Gallum Nationalpark
Wer die unberührte Natur des Sinais kennenlernen möchte ist im Abu Gallum Nationalpark richtig. Der gesamte Park ist ein ausgewiesenes Naturschutzgebiet mit einer Größe von 400 Quadratkilometern. Von Dahab sind es nur 15 Kilometer bis Abu Gallum. Ab dem Blue Hole, nördlich von Dahab, verkehrt regelmäßig eine Kamelkarawane durch den Park. Alternativ kann man ihn natürlich auch durchwandern. Es gibt feste Routen und Wege, die nicht verlassen werden dürfen. Die Kamelkarawane wird von sachkundigen Beduinen begleitet, die den Park wie ihre Westentasche kennen. In Dahab besteht auch die Möglichkeit ein Mountainbike für die Tour zu leihen.
Im Abu Gallum Park herrscht eine himmlische Ruhe. Es gibt keine Hotels und keine Restaurants. Noch nicht mal ein Café oder ein Kiosk ist vorhanden. Mitten im Park gibt es lediglich eine kleine Beduinensiedlung. Der Strand ist ein Paradies zum Schnorcheln. Selbst im flachen Wasser kann man zahlreiche Fischarten bewundern und der Flutsaum lockt mit Unmengen von Muscheln. Auch das Gebirge ist von einer faszinierenden Schönheit. Die Hügel fallen sanfter ab als am übrigen Sinai. Aus dem Boden ragen schwarze Lavasäulen hinauf, die auch unter dem Begriff „Forest of Pillars“ bekannt sind. Die Säulen sind versteinert und von unterschiedlicher Größe. Es sieht aus, als würden sie aus dem Berg hinaus wachsen und sich gegenseitig umarmen. Eine Kuriosität, die man gesehen haben muss!

Einsame Straßen auf dem Sinai (c) Carina Tietz

Einsame Straßen auf dem Sinai (c) Carina Tietz

Die berühmteste Sehenswürdigkeit auf dem Sinai: Das Katharinenkloster
Das Katharinenkloster ist die berühmteste Sehenswürdigkeit auf der Sinai-Halbinsel. Errichtet wurde das Kloster zwischen 548 und 565 auf Befehl Kaiser Justinians exakt an der Stelle, wo Moses laut der Bibel auf den brennenden Dornbusch traf. Die Stätte des brennenden Dornbusches und die Hauptkirche können besichtigt werden. Bei dem Busch handelt es sich um ein Rosengewächs mit dem Namen „Rubus Sanctus“. Trotz der religiösen Bedeutung ist die angrenzende Kapelle des Brennenden Busches ein eher bescheidener Bau.
Das Kloster ist die kleinste Diözese der Welt und das älteste noch aktive Kloster des Christentums. Benannt wurde es nach der Heiligen Katharina. Sie war eine alexandrinische Märtyrerin, die 395 getötet wurde. Angeblich wurden Ihre sterblichen Überreste fünf Jahrhunderte später auf dem Gipfel des Berges gefunden, der ebenfalls Ihren Namen trägt. Die meisten Nonnen und Mönche, die das Kloster bewohnen, stammen aus Griechenland, denn das Kloster gehört zur griechisch-orthodoxen Kirche. An griechisch-orthodoxen Feiertagen bleibt das Kloster geschlossen.
Sehenswert ist auch der umliegende St. Katharinen-Nationalpark. Er lockt mit einem Reichtum an seltenen Tieren und Pflanzen. Rund um das Kloster ist die Heimat des Sinai-Karmingimpels. Ein rosafarbender Sperling, der sogar bis ins Klosterinnere hineinfliegt. Er ist ein seltenes Exemplar, das nur noch im St. Katharinen-Nationalpark und in Palästina zu finden ist. Auf den Gipfeln des Klosters halten sich vermehrt Nubische Steinböcke auf. Der ganze Park ist die Heimat hunderter einheimischer Vogelarten und Zugvögel. Im Park halten sich auch viele Kriechtiere und Schlangen auf. Gerade am Mittag, wenn die Sonne brennt, ist der ägyptische Dornschwanz unterwegs. Mit etwas Glück kann man auch die vielen Wüstenagamen bewundern. Aber auch Tiere aus anderen Kontinenten haben hier eine Heimat gefunden: Wölfe aus Europa und Einödgimpel aus Asien.
Mit der Kobra und der Sandviper leben auch zwei Schlangenarten im Nationalpark. Darüber hinaus gibt es Skorpione und die ein oder anderen Echsen.

Rund um das Katharinenkloster
Sinai Peace Junction / Wadir Bi Nafekh
Kurz vor dem Katharinenkloster führt eine ungefähr 5 Kilometer lange Sand- und Steinpiste ins Wadir Bi Nafekh. Hier hat, sehr zum Entsetzen der Naturschützer, der belgische (Aktions-) Künstler Jean Verame seine Spuren hinterlassen. Der damalige ägyptische Präsident gab dem Künstler die Erlaubnis ein Felsengebiet mit einer Größe von 14 Quadratkilometern zu bemalen. Die Aktion war als Symbol des Friedens gedacht und verschlang über zehn Tonnen Farbe. Jean Verame nannte das Kunstwerk „Sinai Peace Junction“, das auch den Beinamen „Blaue Berge“ trägt.


Wadi Feiran / Oase Feiran
Vom Mosesberg erreicht man über den Watia-Pass den Wadi Feiran und die Oase Feiran. Sie ist die bedeutendste Oase des Sinai und gilt als biblisches Refidim, an dem Moses mit dem Stab Wasser aus dem Felsen schlug. Später kämpften hier Israeliten gegen Amalekiter. Zahlreiche Ausgrabungen belegen eine frühe christliche Besiedlung. Die Oase Feiran liegt am Fuße des Serbal Massivs und in der engsten Stelle des Wadi Feiran. Sie soll Raphidim gewesen sein, die letzte Etappe der Hebräer vor dem Berg Sinai während des Auszuges aus Ägypten. Bevor das Katharinenkloster entstand, war die Oase Feirum eine religiöse Anlaufstätte, in der im Jahre 400 ein Bistum gegründet wurde. Auf einem Hügel unmittelbar im Zentrum der Oase findet man noch die Ruinen eines Klosters und einer Kirche. In Feiran leben einige hundert Menschen, die von der Viehzucht und den Anbau von Früchten, Datteln und Getreide leben.

Strände auf dem Sinai (c) Carina Tietz

Strände auf dem Sinai (c) Carina Tietz

Wadi Mukattab (Mokattib)
Nördlich der Oase, bevor die Straße zur Küste hinunter führt, liegt in 10 Kilometer Entfernung Wadi Mukattab. Wadi Mukattab trägt auch den Beinamen „Das Tal der Inschriften“. Zu sehen gibt es einige antike Graffitis, die noch aus der Zeit der Nabatäer (2. Bis 3. Jahrhundert v. Chr.). Die älteste Inschrift in Wadi Mukattab soll nach Einschätzungen von Forschern schon 2600 Jahre vor Christus entstanden sein. Sie soll von Pharao Sechemchet stammen, der mit der Zeichnung seinen siegreichen Kampf gegen Räuber und Wegelagerer dokumentierte.

Serabit el-Khadim
Nordwestlich der Oase von Feiran liegt Serabit el-Khadim mit seinem berühmten Tempel. Der Tempel stammt nach Schätzungen von Archäologen aus der Zeit des Mittleren Reiches. Die Stelen des Tempels sind der Hathor und den Herrschern des Niltales geweiht. Hathor ist die Göttin der Türkise.

Der Berg Moses (Gebel Musa)
Der Berg Moses gehört zu den geschichtsreichen Orten auf dem Sinai. Hier soll Moses die Gesetztafeln mit den 10 Geboten von Jahwe, dem Gott der Hebräer, erhalten haben. Der Berg ragt südlich des Katharinenklosters 2285 Meter empor.
Der Aufstieg zum Gipfel ist anstrengend und nur für geübte Wanderer zu empfehlen. Grundsätzlich sollte man den Berg nur in Begleitung eines Guides besteigen. Der Aufstieg dauert für sportliche Menschen mindestens 2 ½ Stunden. Ungeübte brauchen deutlich länger. Die meisten Wanderer besteigen den Gipfel in der Nacht über den Anstieg El Bashait. Diese Strecke kann man auch auf den Rücken eines Kamels bewältigen. Die letzten 750 Stufen zum Gipfel erreicht man nur zu Fuß.
Es gibt auch eine kürzere Route (Siket Sayidna Musa) „der Weg des Moses“, die aber sehr steil hinaufgeht. Sie führt über eine Pilgertreppe mit 3750 Stufen.
Wer den Berg tagsüber besteigt, sollte genügend Getränke mitnehmen. Die Sonne scheint hier gnadenlos vom Himmel.

Bizarre Felsen auf dem Sinai (c) Carina Tietz

Bizarre Felsen auf dem Sinai (c) Carina Tietz


Ras Mohammed Nationalpark: Die Sehenswürdigkeit im Süden
An der Südspitze des Sinai liegt der Ras Mohammed Nationalpark. Pauschaltouristen fahren meistens mit dem Tauchboot direkt ab der Naama Bay über dem Wasserweg zum Nationalpark. Man kann den Park aber auch alternativ über den Landweg mit dem Mietwagen oder mit einem Taxi erreichen. Im Park gibt es eine Tauchstation (in Höhe der Bucht) und ein Besucherzentrum. Hier kann man sich einen Film ansehen und Broschüren über den Park erhalten.
Der Ras Mohammed war der erste Nationalpark Ägyptens, der im Jahre 1991 entstand. Die damalige EG griff Ägypten finanziell bei der Umsetzung unter die Arme. Früher war der Park an der Spitze des Süd-Sinai von strategischer Bedeutung und war viele Jahre militärisches Sperrgebiet. Damals patrouillierten hier Marineschiffe. Vor der Südspitze liegen viele Schiffswracks, die bei Angriffen versenkt wurden.
Heute gibt es weit über 150 Kilometer markierte Wege und Pfade. Der Park hat eine Gesamtgröße von 480 qkm. Er wird von Rangern überwacht. Am Küstensaum existieren ca. 150 verschiedene Korallenarten. Zu den Meeresbewohnern zählen Meeresschildkröten, Delphine und Haie. An Land streifen Füchse und Nagetiere durch das Gebiet. Zudem ist der Ras Mohammed Nationalpark ein Rückzugort vieler seltener Vogelarten.
Der Begriff Ras bedeutet übersetzt so viel wie Kap. Die Mangroven am Kap sind übrigens die nördlichsten in dieser Hemisphäre.

Mein Büro bleibt vom 28. Juni bis zum 12. Juli 2013 geschlossen

Liebe Leser, Kunden, Autoren, Lektoren und Auftraggeber,

nach den angespannten Hochwassertagen werde ich nun in den wohlverdienten Urlaub gehen und meiner Kreativität wieder zu neuen Impulsen und Anregungen verhelfen. Daher bleibt mein Büro vom 28. Juni bis zum 12. Juli 2013 geschlossen.

Das erste eBook meiner neuen eBook-Ratgeber-Reihe ist im Moment im Lektorat und wird dann um den 20. Juli herum erscheinen. Mehr will ich jetzt aber noch nicht verraten!

Alle laufenden Projekte ruhen bis zum 10. Juli. Die Korrekturschleifen laufen noch bis zum 29. Juni.

Neue Projekte und Aufträge nehme ich erst wieder ab dem 12. Juli 2013 an.

Vom 3. bis zum 10. Juli bin ich weder telefonisch noch per E-Mail zu erreichen.

Ich wünsche Euch schöne und erholsame Ferien!

Carina Tietz

Endlich angekommen in Aqaba / Jordanien

Nach tagelangen Besichtigungen von historischen Monumenten, antiken Kulturgütern und endlosen Fahrten durch die Wüste erreichen wir in den frühen Morgenstunden Aqaba. Auf den ersten Blick hat Aqaba nichts Romantisches. Im Containerhafen herrscht buntes Treiben und die Industriegebiete sind gewöhnungsbedürftig. Aqaba löst auf den ersten Blick keine Glücksgefühle aus. Wer die Schönheiten von Aqaba erkennen will, muss zweimal hinsehen und tief in die Herzen der Menschen eintauchen.

Al-Sharif Al Hussein bin Ali Mosche in Aqaba, Jordanien (c) Carina Tietz

Al-Sharif Al Hussein bin Ali Mosche in Aqaba, Jordanien (c) Carina Tietz

Die Stadt am Roten Meer ist der einzige Wasserzugang des Landes. 100.000 Menschen leben entlang des 26 Kilometer langen Küstenabschnittes. Gleich nebenan liegt der israelische Küstenort Eilat, den ich mir morgen anschauen werde. Vorausgesetzt es klappt mit dem Einreisevisum nach Israel. Viele Jordanier haben mich vorgewarnt. Bei Deutschen schauen die Israelis genau hin. Bis dahin ist noch etwas Zeit und heute will ich Jordanien noch einmal in vollen Zügen genießen.

Gewürzhändler in Aqaba, Jordanien (c) Carina Tietz

Gewürzhändler in Aqaba, Jordanien (c) Carina Tietz

Die letzte Nacht haben wir bei den Beduinen verbracht. Das Frühstück war etwas dürftig und der Hunger ist groß. Es ist erst zehn Uhr, aber die Sonne brennt auch heute wieder gnadenlos. In den Souks suchen wir nach einem typisch jordanischen Café. Bloß keine westlichen Restaurants oder Fast Food Ketten. Wir wollen die jordanische Esskultur kennenlernen. Unsere Wahl fällt auf eine kleines Restaurant, halb Café und halb Imbissbude, schräg gegenüber der Moschee. An den Tischen sitzen nur Männer. Ich ziehen den Schal über den V-Ausschnitt meines T-Shirts und versuchen den Blickkontakt zu vermeiden. Die weißen Plastikstühle sind vom Staub verdreckt und am einzigen freien Tisch steht noch Geschirr. Touristen kommen nur selten in diese Gegend und die anderen Gäste wundern sich darüber, dass wir hier essen wollen. Sie sprechen uns ins Englisch an. Ich versuche in Arabisch zu antworten: „Ana min almania“. Der Satz geht mir nach vielen Tagen nun problemlos über die Lippen. Ob ich Arabisch spreche? Nein, ich habe den Satz von unserem arabischen Fahrer gelernt. Wir wollen Frühstück bestellen, aber der freundliche Kellner versteht uns nicht wirklich. Er fragt, ob wir, die jordanische Küche probieren möchten. Wir nicken und schon nach wenigen Minuten biegt sich der abgenutzte Plastiktisch und die „Mezze“ stapelt sich. Wir dippen Falafelbällchen in Tahina, einer würzigen Soße aus Sesam und Zitrone und lassen uns den Schanklisch, ein Kräuterfrischkäse, schmecken. Dazu trinken wir Assir Iamun, frischer Limonensaft, ein idealer Durstlöcher bei dieser Hitze.

Deutsch-Jordanische Verständigung (c) Carina Tietz

Deutsch-Jordanische Verständigung (c) Carina Tietz

Unser Frühstück hatte Brunch-Charakter. Gut gestärkt bummeln wir weiter durch die Souks. Es ist Mittag. Der Muezzin ruft zum Dhuhr, dem islamischen Mittagsgebet. Überall riecht es nach Kräutern und Gewürzen. Wir kochen auch zu Hause gerne arabisch und sind auf der Suche nach Kreuzkümmel. Der Verkäufer begrüßt uns schon vor der Türe und bittet uns herein. Die feinsten und edelsten Gewürze erwarten uns. Immer wieder bekommen wir Gewürze und getrockneten Sesam zum Probieren gereicht. Am liebsten würden wir alle Gewürze mitnehmen, aber dazu reichen die Freigepäckmengen der Fluggesellschaft nicht aus. Für 15 US-Dollar gibt es eine ganze Tüte u.a. gefüllt mit Paprika, Kreuzkümmel, Sesam, Curry und Salz.

Gewürze (c) Carina Tietz

Gewürze (c) Carina Tietz

Immer weiter tauchen wir in die orientalische Welt ein. An jeder Ecke will man uns die typischen Sandflaschen mit Kamel-Motiven verkaufen. Plötzlich wandelt sich der Geruch der Gewürze in modriges Fleisch. Zwischen einem Lebensmittelgeschäft und einem Tuchladen hängen abgezogene Hammel an Fleischhacken.

Am Nachmittag strömen die Menschen zum Asr, dem Nachmittagsgebet. Unsere Einkaufstour ist nun beendet. Was liegt näher, als ein kühles Bad im Meer? Wir meiden ganz bewusst die kostenpflichtigen Privatstrände und entscheiden uns für einen öffentlichen Strand. Das türkisblaue Wasser lockt mit einem Reichtum an Fischen und Korallenriffen.

Auf den zweiten Blick ist Aqaba ein einladender Badeort mit gastfreundlichen Menschen und kristallklarem Wasser. 

Jordanische Fahnen (c) Carina Tietz

Jordanische Fahnen (c) Carina Tietz