Fernradweg Hunteweg ab sofort auch online planbar mit GPS-Tracks

Noch mehr Komfort für Radfahrer in Niedersachsen. Für den Hunte-Radweg stehen ab sofort GPS-Tracks als kostenfreier Download auf der Internetseite www.hunte-natur.de zur Verfügung.



Hunte-Natur komplett überarbeitet
Die Website Hunte-Natur ist komplett überarbeitet worden und startet jetzt mit neuen Inhalten und Services durch. Die Website orientiert sich an dem Trend der mobilen Nutzung und stellt die Themen Kanu fahren und Rad fahren am Fluss Hunte vor.“Die steigende Nachfrage nach Services und Anwendungen im Bereich der mobilen Nutzung sind der Hintergrund für die Erweiterung unseres Angebotes um diesen Service. Mit Hilfe von der Internetseite kann man den 137 km Flussradweg von Elsfleth an der Weser bis zum Dümmer See jetzt auch ganz einfach und gezielt mit dem eigenen Smartphone erfahren“, erklärt Iris Gallmeister, stellvertretende Geschäftsführerin des Zweckverband Naturpark Wildeshauser Geest.



Routenverlauf in vier Etappen
Der Routenverlauf wird aufgeteilt in vier Etappen. Mit Start in Elsfleth führt der Weg die Radfahrer durch die Wesermarsch bis in die Stadt Oldenburg, weiter durch den Naturpark Wildeshauser Geest bis zum Dümmer. Er bietet landschaftlich und kulturhistorisch sehr viel Abwechslung und ist für Familien und Genussradler besonders geeignet. Pro Etappe kann sich der Nutzer ein Informationsblatt mit nützlichen Informationen zu Sehenswürdigkeiten sowie zu Hotellerie- und Gastronomiebetrieben entlang der Strecken herunterladen. Die Route ist durchgehend mit einem einheitlichen Logo ausgeschildert. Neu ist, dass sich als Ergänzung jeder den Radweg als GPS-Track auf sein Smartphone oder Navigationsgerät laden kann. GPS-Tracks bedeuten satellitengestützte Fahrradnavigation über verkehrssichere und attraktive Wege.
Die dazugehörige Fahrradkarte ist käuflich in den Touristinformationen und in Buchhandlungen entlang der Strecke zu erwerben.
Der Hunte-Radweg ist ein Kooperationsprojekt der Städte Elsfleth und Oldenburg (vertreten durch die Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH) sowie dem Zweckverband Naturpark Wildeshauser Geest und der DümmerWeserLand Touristik.



Urlaub in Niedersachsen: Anzahl der Gäste gestiegen

Die Statistik zum Urlaub in Niedersachsen zeigt, dass die niedersächsischen Beherbergungsbetriebe im Mai 2016 ein Plus bei den Ankünften und Übernachtungen von Gästen verbuchen konnten. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) auf der Grundlage vorläufiger Ergebnisse mitteilt, stieg die Zahl der ankommenden Gäste um 4,9 % auf knapp 1,5 Millionen im Vergleich zum Mai des Vorjahres. Die Zahl der Übernachtungen stieg um 4,4 % auf fast 4,5 Millionen gegenüber dem Vorjahresmonat. Die darin enthaltenen Übernachtungen der ausländischen Gäste gingen allerdings um 9,4 % auf rund 325 000 zurück.



Urlaub in Niedersachsen: Campingplätze sehr beliebt
Die größten Steigerungen wurden für Campingplätze vermeldet: Sie verzeichneten im Mai fast 200 000 Ankünfte von Gästen (+17,4 %) und rund 650 000 Übernachtungen (+12,8 %). Auch Jugendherbergen und Hütten wiesen im Vergleich zum Vorjahresmonat deutlich überdurchschnittliche Zuwächse bei Gästeankünften (+12,1 %) und Übernachtungen (+10,7 %) auf.



Urlaub in Niedersachsen: Ostfriesland ist Topziel
Bei den Übernachtungen registrierten unter den niedersächsischen Reisegebieten Ostfriesland (gut 195 000), Oldenburger Land (rund 73 000) und Mittelweser (rund 84 000) zweistellige Zuwachsraten in Höhe von 13 % oder mehr. Absolut gesehen wurden die meisten Übernachtungen jedoch an der Nordseeküste (knapp 930 000) und mit einem gewissen Abstand auf den Ostfriesischen Inseln (gut 590 000) gebucht.



Urlaub in Niedersachsen: Ein positiver Trend
Der positive Trend im Tourismusjahr 2016 setzt sich mit diesen Ergebnissen fort. Der anteilige Jahressaldo für die Monate Januar bis Mai bleibt sowohl bei der Zahl der Gäste als auch bei der Zahl der Übernachtungen im Plus. In den ersten fünf Monaten dieses Jahres kamen gut 5 Millionen Gäste nach Niedersachsen, 5,2 % mehr als im entsprechenden Zeitraum des Vorjahres. Sie verbrachten insgesamt 14,6 Millionen Übernachtungen in ihren gebuchten Reisunterkünften, ein Plus von 4,2 %.

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Bewertung Holiday Inn Express Köln Troisdorf

Das Holiday Inn Express Hotel Köln Troisdorf punktet mit einer zentralen Lage und eignet sich ideal für Fluggäste, die am nahgelegenen Airport Köln-Bonn starten. Auch Familien mit Kindern sind im Holiday Inn Express Köln Troisdorf sehr gut aufgehoben, denn bis zu zwei Kinder übernachten im Zimmer der Eltern kostenlos.



Bewertung Holiday Inn Express Köln Troisdorf: Die Lage
Das Holiday Inn Express Köln Troisdorf überzeugt durch seine zentrale Lage. Es ist ein idealer Ausgangspunkt für Besuche in Köln und in Bonn. Beide Städte sind in wenigen Minuten über die Autobahn erreichbar. Der Flughafen Köln Bonn liegt direkt vor der Türe. Der nahgelegene Rhein lädt zu Ausflügen und Spaziergängen ein. Das Holiday Inn Express Köln Troisdorf hat eine sehr gute Anbindung an die Autobahn A59. In unmittelbarer Nähe zum Hotel befinden sich eine Tankstelle und diverse Fast-Food-Restaurants. Ein asiatisches Restaurant ist im Seitenflügel des Hotels untergebracht. Auch im Umkreis zwischen 2 und 5 Kilometern befinden sich einige Restaurants und Imbisse.

Holiday Inn Express Köln Troisdorf: Vierbettzimmer © Foto: Carina Tietz

Holiday Inn Express Köln Troisdorf: Vierbettzimmer © Foto: Carina Tietz

Bewertung Holiday Inn Express Köln Troisdorf: Einrichtung in den Zimmern
Das Holiday Inn Express Köln Troisdorf ist mit einer neueren Einrichtung ausgestattet und verfügt über ausreichende Steckdosen. Smartphone und Laptop können somit problemlos genutzt werden. Auch in Bettnähe gibt es Steckdosen. Die Zimmer im Holiday Inn Express Köln Troisdorf sind zum Teil mit dunkler Tapete bestückt. Das macht die Zimmer optisch kleiner. Der Gast kann zwischen zwei Kopfkissen-Arten auswählen. Im Zimmer befinden sich ein Wasserkocher mit zwei Tassen, zwei Löffeln und eine kleine Auswahl an Tee und Kaffee, der selber aufgebrüht werden muss. Der moderne Flachbildfernseher sorgt auch am Abend für Entspannung. Alle gängigen deutschen Fernsehprogramme können abgerufen werden. Wer noch arbeiten muss, der findet am Schreibtisch Gelegenheit dazu. Für Gäste, die sich noch nicht im Handy-Zeitalter befinden, gibt ein Telefon mit direkter Durchwahl.
Wir haben ein Zimmer in der ersten Etage zur Straße hin bewohnt. Das Zimmer war bei Einzug sauber. Durch die dunklen Wände wirkte das Zimmer sehr kompakt. Ich persönlich fand die dunklen Räume weniger gemütlich. Hier hätte ich mir eine große Deckenlampe oder einen Strahler gewünscht.

Holiday Inn Express Köln Troisdorf: Eine dunkle Einrichtung © Foto: Carina Tietz

Holiday Inn Express Köln Troisdorf: Eine dunkle Einrichtung © Foto: Carina Tietz


Bewertung Holiday Inn Express Köln Troisdorf: Das Badezimmer
Wie üblich in den Holiday Inn Express Hotels verfügen auch alle Zimmer im Holiday Inn Express Köln Troisdorf über ein eigenes Badezimmer mit WC, Dusche und Waschbecken. Die Anzahl der Handtücher ist ausreichend. Duschbad und Shampoo kann aus einem Spender genutzt werden. Gäste die etwas vergessen haben, erhalten an der Rezeption kostenlos eine Zahnbürste, Zahnpasta und einige andere Kosmetikartikel. Das Highlight des Badezimmers ist die begehbare Dusche. Wer müde im Hotel ankommt, kann schnell und unkompliziert duschen. Das ist längst nicht in allen Holiday Inn Express Hotels der Fall, denn oftmals gibt es noch kombinierte Duschen und Badewannen mit kompliziertem Einstieg und unansehnlichen Duschvorhängen.



Holiday Inn Express Köln Troisdorf mit Kindern
Wir haben dreimal mit Kindern übernachten und ich kann durchaus das Prädikat kinderfreundlich vergeben. Das Zimmer fanden wir aber für zwei Erwachsene und zwei Kinder zu klein. Mit der Zimmergröße haben wir in anderen Holiday Inn Express Hotels eine bessere Erfahrung gemacht. Die waren wesentlich größer. Der Stuhl am Schreibtisch konnte nur ein kleines Stück herausgezogen werden. Wir Erwachsene konnten weder denn Stuhl noch den Schreibtisch nutzen. Entsprechend eng war auch der Zugang zum ausgeklappten Sofabett. Für unsere beide Söhne (10 und 12 Jahre) war der Platz im Bett aber ausreichend.

Bewertung Holiday Inn Express Köln Troisdorf Parken und Nachtruhe
Am Hotel stehen genügend Parkplätze zur Verfügung, die alle kostenlos genutzt werden können. Die Parkplätze am Seitenflügel des Hotels sind nur für Restaurantbesucher. Wer bis zum frühen Abend anreist, findet problemlos einen Parkplatz. Bei ausgebuchtem Hotel können die Parkplätze knapp werden. Alternativ kann man aber an den nahgelegenen Fastfood-Restaurants parken.
Die Fenster lassen sich weit öffnen. Das sorgt einerseits für angenehme Frischluft, ist aber leider auch mit Lärm verbunden. Gerade in den Abendstunden sind die Fastfood-Restaurants sehr frequentiert. Auch die nahgelegene Tankstelle sorgt für Lärmentwicklung. Nicht zuletzt hört man auch den Verkehr der Autobahn und deren Zubringerstraße. Zum Teil hört man auch die Flugzeuge am Airport Köln Bonn landen und starten. Ein geschlossenes Fenster garantiert dagegen absolute Ruhe. Die Vorhänge sind absolut lichtdicht und so kann das Zimmer auch tagsüber verdunkelt werden.



Bewertung Holiday Inn Express Köln Troisdorf: Freundlicher Service und ruhige Zimmer
Ich habe im letzten halben Jahr gleich dreimal im Holiday Inn Express Köln Troisdorf übernachtet und würde das Hotel in jedem Fall weiterempfehlen. Für ein bis zwei Nächte kann man über die Enge im Zimmer hinwegsehen. Das Personal war sehr freundlich und hilfsbereit. Leider war bei einem Aufenthalt der Aufzug defekt. Wir mussten die Koffer aus der ersten Etage hinunter tragen. Nach einer müden Nachtfahrt genügte eine kurze Nachfrage an der Rezeption und wir konnten das Zimmer eine Stunde früher und ohne Aufpreis beziehen.

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Niedersachsen kaufen über 6 Liter Cola im Monat

Im Jahr 2013 kauften die niedersächsischen Haushalte im Monat durchschnittlich 6,1 Liter koffeinhaltige Erfrischungsgetränke mit Kohlensäure. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) mitteilt, waren dies deutlich mehr als im Bundesdurchschnitt (4,9 Liter). Der durchschnittliche niedersächsische Haushalt konsumierte somit fast ein Viertel mehr Cola und alkoholfreie Cola-Mixgetränke als im bundesweiten Mittel.



Menge an Cola-Verbrauch in Niedersachsen fast verdoppelt
Gegenüber 1998 (3,1 Liter) hat sich die monatlich von niedersächsischen Privathaushalten gekaufte Menge an koffeinhaltigen Erfrischungsgetränken mit Kohlensäure fast verdoppelt. In Niedersachsen war der Anstieg deutlich stärker als im Bundesdurchschnitt, wo der Verbrauch von einem ähnlich hohen Niveau 1998 (3,0 Liter) je Haushalt lediglich um knapp zwei Drittel stieg.
Insgesamt gab der durchschnittliche niedersächsische Haushalt im Jahr 2013 monatlich 4,07 Euro für koffeinhaltige Erfrischungsgetränke mit Kohlensäure (1998 = 2,23 Euro) aus. Im Bundesdurchschnitt lagen die Ausgaben bei 3,13 Euro im Monat.
Den größten Konsum an Cola und alkoholfreien Cola-Mixgetränken hatten Familien mit Kindern mit 12,7 Litern je Haushalt und Monat, während z.B. alleinlebende Männer und Frauen durchschnittlich 3,6 Liter und Paare ohne Kinder 5,0 Liter im Monat verbrauchten. Die durchschnittliche Haushaltsgröße von Haushalten mit Kindern lag bei 3,8 Personen.

Übermäßiger Cola-Konsum in Niedersachsen © Foto: Carina Tietz

Übermäßiger Cola-Konsum in Niedersachsen © Foto: Carina Tietz


Der Cola-Verbrauch in den Restaurants in Niedersachsen zählt nicht dazu
den koffeinhaltigen Erfrischungsgetränken mit Kohlensäure zählten 2013 neben Cola auch alkoholfreie Cola-Mixgetränke. Bis 2008 wurden neben Cola und alkoholfreien Cola-Mixgetränken auch Energiegetränke zu den koffeinhaltigen Erfrischungsgetränken mit Kohlensäure zugeordnet. Seit der Erhebung 2013 werden Energiegetränke separat erfasst; die Kategorie „koffeinhaltige Erfrischungsgetränke mit Kohlensäure“ ist somit inhaltlich enger gefasst als in früheren Erhebungen. Die hier ausgewiesen Daten betreffen nur die im Einzelhandel umgesetzten Getränke. Von dieser Auswertung ausgenommen sind die Getränke als Bestandteil von Verpflegungsdienstleistungen (u.a. in Gaststätten, Restaurants, Cafés, Eisdielen, an Imbissständen und von Lieferservices) sowie die Getränke in Kantinen und Mensen.



Hinweise zur Statistik
Diese Ergebnisse wurden im Rahmen der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) erhoben. Die EVS wird von den Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder seit 1962/63 im Zeitabstand von fünf Jahren durchgeführt, zuletzt im Jahr 2013. In Niedersachsen nahmen im Jahr 2013 rund 6 000 private Haushalte aus allen Bevölkerungsschichten an dieser Erhebung teil, dies entsprach rund 0,2 % aller niedersächsischen Haushalte. Die erhobenen Daten wurden auf die insgesamt rund 3,8 Millionen niedersächsischen Haushalte hochgerechnet. Jeder Fünfte an der EVS beteiligte Haushalt führte einen Monat lang ein „Feinaufzeichnungsheft“. In diesem Heft wurden alle Ausgaben sowie die gekauften Mengen für Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren eingetragen.



Niedersachsen: Land der Bienen

Niedersachsen wird immer mehr zum Bienenland: Von 2011 bis 2015 hat die Gesamtförderung für Neu-Imker um rund 37 Prozent zugenommen und ist auf mehr als 100.000 Euro angestiegen. Insgesamt erhielten bislang 2143 Neu-Imker mit rund 9500 Völkern etwa 450.000 Euro. „Ich freue mich riesig über das große Interesse“, sagte Niedersachsens Agrarminister Christian Meyer heute (Donnerstag) vor Journalisten im Ministeriumsgarten. Denn: Das Ministerium macht mit bei der Aktion „Hannover summt“. Mittlerweile haben im Ministeriumsgarten drei Bienenvölker ihr Zuhause gefunden, in drei Bienenstöcken tummeln sich etwa 150.000 Bienen.



73 Kilogramm Frühjahrshonig in Niedersachsen
Betreut werden sie von Imkerin Tina Heinz, die wie schon im vergangenen Jahr exquisiten Ministeriumshonig geerntet hat. Der Frühjahrshonig ist bereits in Gläsern abgefüllt, das Ergebnis kann sich sehen lassen: Betrug die Ernte 2015 fast 30 Kilogramm, „so sind dieses Jahr ungefähr 73 Kilogramm zusammengekommen“, so Heinz. „Hannover summt“ ist aus einer Bewegung entstanden, die bereits Anfang der 1980er-Jahre in Paris ihren Anfang nahm. Deutschland hat sich der Initiative vor einigen Jahren angeschlossen, bundesweit folgen seitdem immer mehr Städte der Aktion, darunter auch Hannover. Meyer: „Entscheidendes Ziel ist dabei, nicht nur auf dem Land, sondern auch in den Städten ein Bewusstsein dafür zu schaffen, wie wichtig ausreichende Nektar- und Pollenquellen für Honig- und Wildbienen sind. Deshalb fördert das Land zum Beispiel auch mit großem Erfolg die Aussaat von Blühstreifen.“ In der Tat: „Mit insgesamt fast 17.500 Hektar sind die Blühstreifenflächen im Vergleich zur vorhergehenden EU-Förderperiode nahezu verdoppelt worden“, sagte Meyer.

Honig ist gesund und lecker© Foto: Carina Tietz

Honig ist gesund und lecker© Foto: Carina Tietz


Die Bienen nutzen der Landwirtschaft in Niedersachsen
Üppige Nahrungsversorgung für die Bienen ist vor allem deshalb so wichtig, weil sie einen unverzichtbaren Beitrag für die Bestäubung vieler Nutz- und Wildpflanzen leisten. Ohne Honig- und Wildbienen wären gravierende Einbußen für die Landwirtschaft die Folge. Und: Vier Fünftel der Kulturpflanzen brauchen eine Bestäubung durch Bienen. „Sie sind für den Menschen überlebenswichtig“, sagte Meyer. „Ohne Bienen geht es auch den Menschen schlecht.“ Der Minister machte dabei auf ein zunehmendes Problem aufmerksam: „Während die Bienen in den Städten über die gesamte Bienensaison mittlerweile ein gutes Nahrungsangebot vorfinden, nimmt dieses in einer zunehmend auch von Monokulturen geprägten
Agrarlandschaft gerade in den Sommermonaten ab und ist unzureichend.“ Die Zeit vom bald beginnenden Spätsommer bis in den Herbst hinein sei für die Bienenvölker immens wichtig. Denn dann beginne die Aufzucht der Winterbienen, „und nur gesunde und gut ernährte Bienen überstehen den Winter“, so Meyer. Sein Appell: „Deshalb sind Blühstreifen so wichtig, denn sie sind für Bienen eine Bereicherung des Nahrungsangebots.“



Bienen in Niedersachsen: Jeder kann einen Beitrag leisten
In der Stadt kann jeder und jede einzelne einen wichtigen Beitrag zur Ernährung der Bienen leisten – mit Balkonpflanzen sowie im Haus- und Vorgarten. Besonders beliebt bei den kleinen Bestäubern: Küchenkräuter wie Majoran, Salbei, Lavendel, Thymian und Zitronenmelisse, aber auch Pflanzen wie Sonnenblumen, Herbstastern und Phacelia. Die insgesamt rund 73.000 Bienenvölker in Niedersachsen dürften sich darüber jedenfalls freuen. Betreut werden sie in Niedersachsen von ungefähr 10.500 organisierten Imkern, hinzukommen auch Imker, die nicht in Verbänden organisiert sind. Zwei Verbände gibt es in Niedersachsen: Den Landesverband Hannoverscher Imker und den Landesverband der Imker Weser-Ems. Im Durchschnitt schaffen sie es, pro Jahr etwa 2500 Tonnen Honig zu produzieren. Zum Vergleich die bundesweiten Zahlen: Etwa 115.000 vor allem im Deutschen Imkerbund organisierte Imker kümmern sich bundesweit um rund 800.000 Bienenvölker. Im Durchschnitt werden in Deutschland jedes Jahr zwischen 15.000 und 25.000 Tonnen Honig erzeugt – etwa ein Fünftel des Verbrauchs in Deutschland.



Für Imkerin Tina Heinz beginnen bereits die Vorbereitungen für die Produktion des Sommerhonigs 2016: Von Mitte bis Ende Juli wird geerntet, Ende September kann er vermutlich abgefüllt werden. Man darf gespannt sein, welche Geschmacksrichtungen er enthält. Agrarminister Christian Meyer zeigte sich jedenfalls schon einmal angetan von einer Kostprobe des Frühjahrshonigs. „Der ist sehr lecker“, sagte Meyer. Kein Wunder, bei diesem Inhalt: Vergissmeinnicht ist ebenso enthalten wie Krokus, Löwenzahn und Raps.

Wein-Urlaub wird immer beliebter

Reisen, die sich mit Thema Wein beschäftigen werden immer beliebter. Weltweit bieten Reiseunternehmen Wein-Urlaub und folgen damit einem neuen Trend. Der Weinkenner will gerade im Urlaub nicht auf sein Lieblingsgetränk verzichten. Zudem möchte er sich über den Wein und seine Herstellung informieren.

Wein-Urlaub in Deutschland
Deutschland bietet eine Vielzahl an Weinreisen an. Diese können über Reiseunternehmen pauschal gebucht oder ganz individuell nach eigenen Vorstellungen gestaltet werden. Die Deutsche Weinstraße eignet sich hervorragend für lange Radtouren. Einige Radwege führen direkt durch die Rebenhänge und bieten ein eindrucksvolles Panorama. Die bekannten Weinorte an der Mosel, wie zum Beispiel Cochem oder Boppard locken auch viele Tagestouristen an. Vereine oder Firmen kommen zu einer Weinprobe. Sie genießen regionale Speisen und verköstigen edle Weine.



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Die Hotels entlang der Weinflüsse Mosel, Saar, Ruwer, Ahr und Rhein sind auf Weinliebhaber eingestellt. In Zusammenarbeit mit den lokalen Touristikeinrichtungen und Touristikvereinen bieten sie interessante Programme an. Es gibt zum Beispiel Führungen durch die Kellereien oder Wanderungen durch die Weinberge. Die meisten Angebote werden von erfahrenen Lektoren und Reiseführern unterstützt, die mit dem Thema Wein bestens vertraut sind. Kleine regionale Touristikunternehmen bieten zudem Kurzreisen mit dem Bus an. Dabei verbringen die Urlauber ein unvergessliches Wochenende inmitten der schönsten Weinstädte Deutschlands. Neben über Übernachtung und Vollverpflegung wird das Angebot durch Weinproben und Kellereibesichtigungen abgerundet. Die Ahr ist bekannt für ihre sommerlichen Weinfeste. Dann strömen Gäste aus ganz Deutschland nach Ahrweiler, Bad Neuenahr, Altenahr und Mayschoß. In den Restaurants und Weinstuben vor Ort werden Weine aus der Region feierlich präsentiert. Die Hotels bieten günstige Übernachtungspauschalen an und punkten mit vielen Aufmerksamkeiten.




Wein-Urlaub auch für Erholungssuchende
Auch Urlauber, die Ruhe suchen sind in den deutschen Weinanbaugebieten sehr gut aufgehoben. Gerade in den Wintermonaten wird es im Rheingau und an der Weinstraße etwas ruhiger. Dann kommen die wahren Weinkenner und lassen sich kulinarisch verwöhnen. Es gibt besonderen Weinproben mit Krimigeschichten oder ausführlichen Informationen und Vorträgen über Weinverarbeitung. Ein echtes Highlight sind auch die Weihnachtsmärkte. Hier kann man sich mit vorzüglichen Tropfen für das Fest eindecken.



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Wein-Urlaub direkt beim Winzer
Auch immer mehr Winzer sind im Touristikgeschäft tätig. Sie haben sich dort ein zweites Standbein geschaffen. Viele schätzen auch die harmonierende Kombination zwischen Wein und Urlaub. Einige Winzerbetriebe und Kellereien haben sich zu Weinhotels entwickelt. Der Urlauber kommt direkt auf das Weingut und kann alle Prozesse rund um die Weinherstellung hautnah erleben. Eine umfangreiche Weinprobe im Ambiente des Weinkellers ist inbegriffen. Zum Teil können Gäste auch die Lese begleiten. Innerhalb einer Fragestunde gibt der Winzer detaillierte Informationen rund um den Wein. Die Angebote der Winzer, Weingute und Kellereien richten sich an ein breites Publikum. Selbst Familien mit Kindern verbringen hier ihren Urlaub. Während die Eltern die Weinprobe genießen, wird der Nachwuchs rund um betreut.

Selbst Wein und Wellness wird heute mit einander verknüpft. Am Tag lässt man sich mit Massagen und bei Saunabesuchen verwöhnen und am Abend genießt man eine Vielzahl von Weinen. Diese werden mit kulinarischen Köstlichkeiten serviert.




Wein-Urlaub in der Toskana
Neben Deutschland spiele auch andere europäische Ländern bei der Kombination aus Weinanbau und Urlaub eine große Rolle. In Italien bieten Weinbauern schon seit vielen Jahren Zimmer zum Übernachten an. Dabei darf der Urlauber dem Weinbauer dann über die Schulter schauen und kann sich zum Thema Wein informieren. Auch Führungen durch die Weinregionen und Weinverköstigungen stehen auf dem Programm. In der Toskana werden auch Ferienhäuser innerhalb der Weinanbaugebiete vermietet. Hier können Weininteressenten ganz in Ruhe Urlaub machen und den einmaligen Blick auf die Hügel genießen. Sie sind umgeben von Rebstöcken und diese bietet gerade im Sommer einen herrlichen Duft. Edel Weine aus den angrenzenden Weingütern werden dann exklusiv geliefert. Oft handelt es hierbei um einzigartige Weine, die erst gar nicht in den Handel kommen, sondern nur für die Urlauber gekeltert werden.

Wein-Urlaub direkt beim Winzer © Foto: Carina Tietz

Wein-Urlaub direkt beim Winzer © Foto: Carina Tietz

Wein-Urlaub in Frankreich
In Frankreich zieht es Weinkenner nach Burgund und in die Provence. Die Provence ist bekannt für zahlreiche Familienkellereien. Diese öffnen für Touristen sehr gerne ihre Türen. Weine, die hier präsentiert werden sind sehr exklusiv. Oft werden nur wenige Flaschen hergestellt. Übernachten können die Weinkenner direkt auf dem Weingut oder in Ferienhäusern. Diese liegen zum Teil abgelegen inmitten von Weinreben und Lavendelfeldern. Die Häuser sind einfach und komfortabel ausgestattet. In Richtung der Touristengebiete findet man auch Unterkünfte mit luxuriöser Ausstattung und Pool. Für Gäste finden mehrere Weinproben statt. Täglich wird frischer Landwein geliefert. Der kommt in nicht handelsüblichen Flaschen und Kisten. Dafür hat er aber einen ganz eigenen Geschmack, der jeden Weinkenner gleich verzückt. Burgund gehört zu den bekanntesten Weingebieten Frankreichs. Der Urlauber merkt gleich, dass sich hier alles um den Wein dreht. Überall gedeihen die Reben. Die Stille in den Weinhängen ist einzigartig. Sie wird nur unterbrochen durch die rege Betriebsamkeit an den Weingütern. Hier stehen schwere Stühle und Tisch aus Waschbeton oder Vollholz. Touristen probieren die feinen und fruchtigen Weine.



Wein-Urlaub in Südafrika, Neuseeland und Australien
Mit den steigenden Zahlen der Fernreisen ist auch die Bekanntheit der weltweiten Weinregionen deutlich angestiegen. Weinkenner zieht es nach Kalifornien, Südafrika, Neuseeland, Australien und selbst nach Ägypten. Rund um Adelaide liegen viele australische Weinanbaugebiete. Das heiß feuchte Klima steht für Spitzenweine. Die Güter bieten Übernachtungspauschalen an. Neben Spitzenweinen lockt Südafrika mit einer reizvollen Landschaft. Das ist eine gute Kombination, um einen unvergesslichen Urlaub zu erleben. Die Weinrouten führen von Kapstadt nach Klein-Karoo und Klawer. Hier sind viele Individualreisende mit dem Wohnmobil unterwegs. Wer einen dicken Geldbeutel besitzt, kann in den luxuriösen Weinhotels nächtigen.

Wein-Urlaub in Süd-Frankreich © Foto: Carina Tietz

Wein-Urlaub in Süd-Frankreich © Foto: Carina Tietz

Weinanbau in islamischen Ländern
Das gab es schon um 3000 vor Christus. Zur Zeit des Alten Reiches wurde schon in Ägypten Wein hergestellt. Zwischenzeitlich wurde die Weinherstellung wieder eingestellt. Erst 1903 erfand man den Wein der Pharaonen und baute wieder Reben an. Rund um Alexandria liegen Rebflächen. Urlauber können Wein und Historisches in Alexandria miteinander verbinden. Wahre Weinfreunde zieht es aber zu den ägyptischen Kleinbauern. Sie bauen rund um Alexandria europäische Reben an. Der Geschmack ist unterschiedlich. Die Gäste übernachten zwar in einfachen Häusern, aber dafür genießen sie erlesene Weine mit einem einzigartigen Geschmack.

Wein-Urlaub am schönen Rhein © Foto: Carina Tietz

Wein-Urlaub am schönen Rhein © Foto: Carina Tietz

Wein-Urlaub in den USA
Weinurlauber in den USA stoßen auf ganz unterschiedliche Regionen. Ruhig und abgelegen ist die Gegend um Sonoma County. Hier übernachten Urlauber in Holzhütten, die inmitten von knorrigen und alten Rebstöcken stehen. Die Gäste sind herzlich willkommen, aber die Gastgeber sind zurückhaltend. Urlauber erhalten hier nur sehr selten Einblicke in die Herstellung. Offener geht es im Napa Valley zu. Hier gehören Weinexperten aus aller Welt zum alltäglichen Geschehen dazu. Ganze Busse rollen durch die Weinanbaugebiete und die spätere Weinverköstigung ist ein großes Spektakel. Einige Touristikunternehmen bieten spezielle Rundreisen für Weinfreunde an. Diese führen von Oregon hinunter bis zum Golf von Kalifornien oder von Maine bis Missouri.



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Langeoog: Mehr Schutz vor Sturmfluten

Im Auftrag des NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) beginnen Anfang August im Hafenbereich von Langeoog die Arbeiten für den Neubau des Deichscharts der Inselbahn sowie die Umgestaltung der Deichquerungen für die beiden Hafenzufahren. „Die Maßnahmen tragen erheblich zur Verbesserung des Sturmflutschutzes an der Südseite der Insel bei“, erläuterte Frank Thorenz, Leiter der Betriebsstelle Norden-Norderney des NLWKN.




Mehr Schutz vor Sturmfluten
Das unmittelbar seewärts gelegene neue Bahnschart ersetzt den im Jahr 1951 errichteten und 1976 ertüchtigten Vorgängerbau. Es wird mit einer Länge von fast elf Metern in Gleisrichtung mehr als doppelt so lang wie das Vorherige. Das alte Bauwerk besaß nur ein einfaches Torpaar, welches das Ende seiner Lebensdauer erreicht hatte und zudem fast 50 cm zu niedrig war. Im Sturmflutfall musste es mit Sandsäcken zusätzlich gedichtet in mühsamer Handarbeit gesichert werden. „Als Verschlüsse für das neue Bauwerk dienen zwei Stemmtorpaare, die jeweils 2,35 Meter hoch sind und sich im Sturmflutfall schnell und sicher schließen lassen. Ein wesentlicher Vorteil, da es im Sturmflutfall um jede Minute gehen kann“ erläutert Thorenz.

Langeoog: Wirkungsvoller Deich-Schutz
Wegen des wenig tragfähigen Untergrundes muss das Bauwerk auf 12 Stahlrohrpfählen gegründet werden, die bis zu 21m lang sind. Eine Spundwand unter und neben dem Bauwerk verhindert wirksam, dass in Sturmfluten Wasser unter dem Bauwerk hindurchsickern kann.
Zusätzlich wird das Deichschart an der Störtebekerstraße, die unmittelbar östlich der Inselbahn in den Hafen führt, zurückgebaut und durch eine Deichrampe ersetzt. Das Schart wies konstruktive Mängel auf und war zu niedrig. Die Anhebung des Straßenniveaus um einen Meter ermöglicht den Verzicht auf das alte Schart, was eine weitere potentielle Gefahrenstelle in der Deichlinie wirkungsvoll beseitigt.

Ferner wird der Deichüberweg der Hafenstraße westlich der Inselbahn auf die erforderliche Höhe angepasst. Hier besteht ein Höhendefizit von ca. einem Meter und zudem besitzt die Straße Mängel und eine nicht ausreichende Tragfähigkeit.




Die Arbeiten auf Langeoog beginnen Anfang August
Anfang August beginnen die vorbereitenden Arbeiten. „Zunächst werden die Erdarbeiten durchgeführt und dann mit dem neuen Eisenbahnschart begonnen“ erläutert Projektleiter Theo van Hoorn vom NLWKN. „Für den Einbau der Schartschwelle und der Tore sind neben den Nachtstunden auch einzelne Gleissperrungen nötig, die mit der Schifffahrt der Inselgemeinde abgestimmt werden.“ Erst wenn die Arbeiten am neuen Schart im Oktober abgeschlossen sind, wird das alte Bauwerk im Schutz des neuen abgebrochen. Die Deichsicherheit ist zu jedem Zeitpunkt gewährleistet.
Die Arbeiten an den Hafenzufahrten erfolgen nacheinander, so dass immer eine Zufahrt für den Personen- und Güterverkehr auf der Straße genutzt werden kann und die Beeinträchtigungen möglichst gering bleiben. Die Gesamtkosten betragen ca. 1,5 Mio. Euro, die aus Mittel der Bund-Länder Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung des Küstenschutzes finanziert werden.
Die Insel Langeoog wird durch fast sechs Kilometer Deiche und zwanzig Kilometer Schutzdünen vor Sturmfluten geschützt und in ihrem Bestand gesichert.



Weinlexikon: Weinanbaugebiete an der Deutschen Weinstraße

Weinanbaugebiete entlang der Deutsche Weinstraßen
Die deutschen Weinstraßen beheimaten eine Vielzahl der besten Traubensorten. Zu den bekanntesten Gebieten gehört die Moselweinstraße, die sich in Untermosel, Mittelmosel und Obermosel aufteilt. Die Obermosel-Weinstraße beginnt in Höhe von Perl. Größere Hangflächen findet man aber erst ab Wincheringen. Das Besondere an den Moselreben ist die nach allen Seiten orientierte Hanglage. So können hier verschiedene Sorten, wie zum Beispiel Müller Thurgau, Ruländer oder Riesling angebaut werden. Von Alf bis zur Moselmündung bei Koblenz findet man die Anbaugebiete der Untermosel. Hier wird Riesling angebaut. Die größten Weinanbaugebiete der Untermosel liegen rund um Cochem. Die Mittelmosel hat viele Talwindungen. Auch hier gedeiht die Riesling-Rebe ganz hervorragend.




Durch das Rheingaugebirge führt die Rheingauer Riesling Route. Hier werden viele Cabinet-Keller-Weine hergestellt. Es gibt hier eine Vielzahl von Familienkellereien, wie zum Beispiel das Schloss Vollrads.

 

Die Naheweinstraße und die Hessische Bergstraße
Die Naheweinstraße führt von Bingen über Bad Kreuznach nach Merxheim und wieder zurück nach Bingen. Die bekanntesten Weinanbaugebiete sind Glan, Alsenz und Gräfenbach. Der Geschmack des Nahe-Rieslings ist dezent und fruchtig. Die Winzer an der Nahe setzen auf eine hohe Qualität ihrer Weine.

Die Hessische Bergstraße lockt Weinliebhaber an. Die schätzen beispielsweise den guten Geschmack der Weine vom Heppenheimer Eckweg.

Die Deutsche Weinstraße ist sicherlich das Aushängeschild der deutschen Weinanbaugebiete. Eine zentrale Rolle spielen die Weingüter rund um Bad Dürkheim und Deidesheim. Bekannt sind auch die Pfälzer Schoppenweine, die traditionell zu der deftigen Küche in der Pfalz serviert werden. Entlang der Deutschen Weinstraße erfahren Besucher alles über den Weinanbau in Deutschland.

 




Ich bin dann mal weg!

Mein Büro bleibt bis Ende des Jahres 2016 geschlossen. Ich steige für ein Jahr aus und werde um die Welt reisen. Ab sofort erfahrt Ihr auf meinem Blog alles über meine Reise.

Es wäre schön, wenn Ihr öfter mal vorbeischaut und mich online auf meiner Reise begleitet. Was ich erlebe und wie es mir geht, erfahrt Ihr hier ungeschminkt und wahrheitsgetreu! Ich will, dass Ihr hautnah dabei seid!

Ab dem 30.Dezember 2015 werde ich auch über die Vorbereitungen berichten.

„Der kürzeste Weg zu dir selbst führt einmal um die Welt“ (Richard Hoffmann)




Weinlexikon: Wein-Anbaugebiete in Deutschland

Es ist kaum zu glauben, aber Deutschland gehört eher zu den Zwergen des Weinanbaus. Es bildet faktisch die nordeuropäische Weinbaugrenze. Die Gebiete an Rhein, Mosel, Saar, Main, Ruwer, Nahe, Kocher, Jagst, Neckar, Tauber und Bodensee bilden knapp 1,3 % der weltweiten Weinbauflächen. Nach dem Fall der Mauer wurden noch die Gebiete an Elbe, Saale und Unstrut hinzugerechnet. International werden die deutschen Weinbaugebiete durch die klimatisierte Nordgrenze geschätzt. Diese verleiht dem Wein eine fruchtige und frische Note, die auf den hohen Säuregehalt zurückzuführen ist. Aber selbst wenn Deutschland flächenmäßig nur zu den Zwerggebieten gehört, zählen die Tradition, die Weinkultur und die ständige Weiterentwicklung bei Anbau, Ernte und Herstellung zu den Besten der Welt.



Im Vergleich zu Frankreich können in Deutschland die einzelnen Weinsorten im Geschmack variieren. Das liegt in der Hauptsache am Wetter. In Deutschland ist es daher üblich, dass der Wein nach seinen Rebsorten beschrieben wird. Entlang der Ahr wächst zum Beispiel die Spätburgundertraube. Sie perfektioniert samtige und feinherbe Rotweine. Am Mittelrhein ist die die nördliche Weinanbaugrenze erreicht. In Höhe von Bonn endet auch die deutsche Nordgrenze des Weinanbaus. Auf knapp hundert Kilometer erstreckt sich das mittelrheinische Anbaugebiet, dessen Hanglagen ein Gefälle von bis zu 60 % aufweisen. Hier wird überwiegend der Riesling hergestellt. Auch der Müller Thurgau und der Kerner kommt vom Mittelrhein. Die Hänge an Mosel, Saar und Ruwer sind traditionsreiche Riesling-Gebiete. Früher wurde auf den Etiketten der Mosel-, Saar- und Ruwer-Weine überhaupt keine Rebsorte genannt, da es sich zwangsläufig nur um einen Riesling handeln konnte.



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