Weinlexikon: Bordeaux Wein

Bordeaux Wein, © Foto: Carina Tietz, www.carina-tietz.de

Der Bordeaux Wein gehört zu den beliebtesten Weinsorten der Welt. Die Weinanbaugebiete in und um Bordeaux sind die größten Weinbaugebiete Frankreichs. Deshalb hat der Bordeaux Wein einen Eintrag in meinem Weinlexikon verdient. Nachfolgend erfahrt ihr, was den Bordeaux Wein so herb und kräftig macht, wo die Anbaugebiete liegen, welche verschieden Sorten angebaut werden und welche Besonderheiten es gibt.



Die Anbaugebiete des Bordeaux Weines
Auf einer Fläche von weit über 100.000 ha wird der Bordeaux Wein angebaut. Davon werden weit über 90.000 ha für den Anbau von AC-Weine genutzt. Rund zwei Drittel aller Bordeaux Weine sind Rotweine. Nur ein Drittel sind Weißweine. Die Anbaugebiete erstrecken sich rund um die Stadt Bordeaux und der Gironde. Im Norden reichen die Anbauflächen bis Bégadan. Die südlichen Flächen erstrecken sich am Garonne entlang bis Auros. Die westlichen Weinberge umschließen das Stadtgebiet von Bordeaux. Im Osten sind die Anbaugebiete an den Hängen der Dronne und der Dordogne angesiedelt.

Bordeaux Wein, © Foto: Carina Tietz, www.carina-tietz.de

Bordeaux Wein, © Foto: Carina Tietz, www.carina-tietz.de

Bordeaux Weine sind Verschnitte
Bei Bordeaux Weinen handelt es sich um Verschnitte aus mehreren Rebsorten. Dazu gehören bei Rotweinen Cabernet Sauvignon, Cabernet France und kleinere Anteile von Merlot und Verdot. Bei Weißweinen besteht der Verschnitt aus Sauvignon Blanc und Muskateller. In die Supermärkte kommen in der Regel kurz gelagerte Weine. Ein guter Bordeaux sollte immer mindesten 5 Jahre lagern. Auch Lagerzeiten von 10 Jahren sind keine Seltenheit.



Bordeaux Wein, © Foto: Carina Tietz, www.carina-tietz.de

Bordeaux Wein, © Foto: Carina Tietz, www.carina-tietz.de

Der Bordeaux Wein ist kräftig
Der Bordeaux hat immer einen kräftigen und zum Teil auch herben Geschmack. Trotzdem ist er im Gegensatz zu anderen kräftigen Weinen nicht dickflüssig. Der Saint Émilion ist der beliebteste und beste der Bordeaux Weine. Auch der Médoc, der Pomerol und Bourgeais haben einen guten Ruf. Besonders teure und edle Bordeaux Weine tragen die Kennung „Mise en bouteilles“ und werden direkt in den Winzerbetrieben in die Flaschen gefüllt.

Bordeaux Wein, © Foto: Carina Tietz, www.carina-tietz.de

Bordeaux Wein, © Foto: Carina Tietz, www.carina-tietz.de





Die Klassifizierung der Bordeaux Weine
Der Bordeaux Wein Médoc ist in verschiedene Klassifizierungen eingestuft. Diese Klassifizierungen bestehen bereits seit 1855 und werden in 1ers, 2émes, 3émes, 4émes und 5émes eingeteilt. Allerdings sind diese Einstufungen mit Vorsicht zu genießen, denn die Industrie hat auch auf die Bordeaux Weine Einfluss genommen. So werden, die in der heutigen Zeit häufig auftretenden Klimaveränderung nicht in Betracht gezogen. Für den kleinen Winzer und für die großen Winzerbetriebe hat die Klassifizierung einen finanziellen Aspekt. Je nach Klassifizierung werden für Weine Spitzenpreise erzielt.

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Fähre von Dünkirchen nach Dover

Ankunft in Dover © Foto: Carina Tietz

Viele Wege führen nach England und heute möchte ich Euch die Fährverbindung von DFDS SEAWAYS von Dünkirchen nach Dover vorstellen. Wer die Fähre von Dünkirchen nach Dover nimmt, darf sich auf eine angenehme Überfahrt, viel Abwechslung an Bord und eine schnelle Abfertigung an den Häfen freuen. Aber auch landschaftlich ist die Überfahrt von Dünkirchen nach Dover ein Erlebnis.

Fähren von Dünkirchen nach Dover © Foto: Carina Tietz

Fähren von Dünkirchen nach Dover © Foto: Carina Tietz


Fähre von Dünkirchen nach Dover: Anfahrt
Der Fährhafen von Dünkirchen hat eine sehr gute Anbindung an die Autobahnen nach Belgien, Paris und Lille. Größere Staus um das Hafengelände sind sehr selten. In der Regel läuft der Verkehr fließend. Der Fährhafen ist schon weit vor Dünkirchen ausgeschildert und so kann man sich auch ohne Navi sehr gut zurechtfinden.
Verladung am Hafen: Fähren von Dünkirchen nach Dover © Foto: Carina Tietz

Verladung am Hafen: Fähren von Dünkirchen nach Dover © Foto: Carina Tietz






Fähre von Dünkirchen nach Dover: Im Hafen von Dünkirchen
Der Hafen von Dünkirchen verfügt über ein Terminal vor der eigentlichen Zufahrt in den Hafen. Hier kann man Tickets ohne Reservierung erwerben. Zudem verfügt das Gebäude über sanitäre Anlagen und einen Aufenthaltsbereich. Du kannst auf Anhieb die Schalter der einzelnen Reedereien erkennen. Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, dass bei DFDS SEAWAYS in Dünkirchen schnell abgefertigt wird. Selbst in der Hochsaison Ende Juli habe ich nur knapp 20 Minuten gewartet.
Fähren von Dünkirchen nach Dover; Spielecke © Foto: Carina Tietz

Fähren von Dünkirchen nach Dover; Spielecke © Foto: Carina Tietz






Fähre von Dünkirchen nach Dover: Mit Hund oder Katze
Wer mit seinem Haustier nach England reist, der muss heute nur noch wenige Hürden nehmen. Hund und Katze benötigen einen sogenannten Haustierausweis/Impfpass und müssen geschippt sein. Die Mitnahme auf der Fähre von Dünkirchen nach Dover wird zuvor bei der Buchung angegeben. Am Hafen wird der Ausweis des Tieres vorgelegt und mit einem mobilen Scanner wird der Chip überprüft. Am Ende der Abfertigung erhalten Passagiere einen Aufkleber, der sichtbar am Fahrzeug angebracht werden muss. Dieser dient der Sicherheit, da Hunde und Katzen während der Überfahrt nach England im PKW bleiben. Bei der Ankunft in Dover wird nur noch stichprobenartig kontrolliert.
Fähren von Dünkirchen nach Dover © Foto: Carina Tietz

Fähren von Dünkirchen nach Dover © Foto: Carina Tietz


Barrierefrei reisen auf der Fähre von Dünkirchen nach Dover
DFDS SEAWAYS bietet einen besonderen Service für behinderte Passagiere. Gäste mit körperlichen Einschränkungen sollten diese schon bei der Buchung angeben. Bei der Abfertigung am Hafen erhalten behinderte Gäste einen Aufkleber für die Windschutzscheibe. Damit geht die Zollkontrolle zügiger. Gäste mit Behinderung dürfen zuerst auf die Fähre fahren. Auf den Autodecks stehen gesonderte Behindertenparkplätze zur Verfügung. Diese erlauben mehr Platz beim Ein- und Aussteigen und liegen in unmittelbarer Nähe der Aufzüge.
Fähren von Dünkirchen nach Dover © Foto: Carina Tietz

Fähren von Dünkirchen nach Dover © Foto: Carina Tietz






Verladung auf der Fähre von Dünkirchen nach Dover:
Die Verladung bei DFDS SEAWYS geht in der Regel zügig. Abgefertigt wird nach Ticketstatus, besonderen Bedürfnissen und Ankunftszeiten am Hafen. Der Verladeplatz wird einem bei der Abfertigung mitgeteilt. In Stoßzeiten herrscht auf den Autodecks und in den Treppenhäusern dichtes Gedränge. Angenehmer sind dagegen die Nachtüberfahrten.
Fähren von Dünkirchen nach Dover © Foto: Carina Tietz

Fähren von Dünkirchen nach Dover © Foto: Carina Tietz


Auf der Fähre von Dünkirchen nach Dover
DFDS SEAWAYS ist auf der Strecke von Dünkirchen nach Dover mit drei Fähren unterwegs: DOVER SEAWAYS, DELFT SEAWAYS und DUNKERQUE SEAWAYS. Die Fähren sind 12 Mal rund um die Uhr im Einsatz. Alle Fähren verfügen über ein Restaurant und einen Bordshop. Für kleine Gäste steht eine Spielecke zur Verfügung. Es gibt Internet an Bord und in den Aufenthaltsräumen hängen TV-Geräte. Für Trucker gibt es eine gesonderte Lounge.
Ankunft in Dover © Foto: Carina Tietz

Ankunft in Dover © Foto: Carina Tietz


Fähre von Dünkirchen nach Dover und Fähre Calais nach Dover
Wer mit der Fähre nach England reist hat die Qual der Wahl: Calais nach Dover oder Dünkirchen nach Dover? Für Dünkirchen spricht sicherlich die schnelle Abfertigung am Hafen. In Calais kann es gerade zu Stoßzeiten sehr voll werden. Der Hafen von Calais ist weiträumig abgesperrt. Die Zufahrt zu den Fähren ist mit hohen Zäunen abgesichert und gerade in der Nacht ist hier mit Polizeikontrollen zu rechnen. Auch in Dünkirchen gibt es mitunter Polizeikontrollen an den Zufahrtswegen. Die sind aber eher selten. Wer früh anreist und noch ein paar Stunden in Frankreich verbringen will, der sollte ab Calais reisen. Die Promenade und der Strand von Calais bieten viel Abwechslung für Touristen. Leider ist das Wasser aufgrund der Hafennähe nicht ganz so sauber. Dafür tobt am Abend an der Promenade das Leben und man erreicht von hier schnell den Fährhafen. Die Überfahrt von Dünkirchen nach Dover dauert 2 ½ Stunden. Von Calais nach Dover fährt man zwei Stunden.
Ankunft in Dover © Foto: Carina Tietz

Ankunft in Dover © Foto: Carina Tietz


Schöne Aussichten und stürmische Überfahrten
Sobald das englische Festland in Sichtweite kommt, solltet ihr an Deck gehen. Der Blick auf die berühmten Kreidefelsen an der Küste von Kent ist einmalig. Oben hoch thront mit Dover Castle ein beliebtes Fotomotiv. Auf der Fähre von Dünkirchen nach Dover kann es schon mal turbulent werden, denn der Ärmelkanal wird gerne mal von einem Sturmtief heimgesucht. Die Fähre von Dünkirchen nach Dover fährt in der Regel bei jedem Wetter. Wer bei Sturm den Ärmelkanal durchqueren will, sollte seeerfahren sein. Die hohen Wellen können die Fähre ganz schön in Schieflage bringen. Aber keine Angst! Bei schlechtem Wetter werden Tüten verteilt und der Reinigungsdienst ist während der gesamten Überfahrt im Einsatz.

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Neue Fährverbindungen im Mittelmeer 2018

Fähren im Mittelmeer 2018 Foto: © Carina Tietz

Nur noch wenige Wochen, dann steht die neue Saison vor der Türe. Die ersten Reisemessen sind in Vorbereitung und die Planungen laufen auf Hochtouren. Auch der Verband der Fährschifffahrt (VFF) hat bereits über neue und lohnenswerte Fähren auf den Mittelmeer-Routen informiert.


Die Urlauber dürfen sich über einige Highlights freuen: Frühbucherrabatte auf den Fährpassagen nach Griechenland, neue Fähr-Verbindungen nach Mallorca und Malta sowie Neuerungen beim beliebten „Camping an Bord“ für alle Wohnmobil-Urlauber. Weiterlesen

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So geht es weiter

Lieber Leser,

seit meinem letzten Beitrag sind viele Monate vergangen. Ich habe viel erlebt in dieser Zeit. Es waren anregende Geschichten und oftmals auch Dinge, die mich zum Nachdenken gebracht haben. Alles in allem war das Erlebte wieder ein Schritt zu mir selbst und zu meiner eigenen Reife. Der kürzeste Weg zu dir selbst führt nun einmal um die Welt. Deshalb habe ich mich entschlossen meine eigenen Geschichten mit in den Blog einfließen zu lassen. Ich werde mehr über meine eigenen Erfahrungen im Umgang mit Menschen schreiben.



Ich bekomme immer wieder Anfragen von Leuten, die gerne auswandern möchten. Gerne gebe ich auch diese Erfahrungen zukünftig weiter. Dabei greife ich auch auf Erlebnisse von Freunden und Kollegen zurück, die in fremden Ländern leben. Ich werde sie interviewen und ihre Geschichten weitergeben. Dazu wird es noch kleine Biographien geben. Natürlich wird hier nichts geschönt. Ich werde auch Leute zu Wort kommen lassen, die an ihrer Auswanderung gescheitert sind. Es werden offen und ehrliche Geschichten sein.



Selbstverständlich bleibt auch das Reisen ein Schwerpunktthema dieses Blogs. Ich werden Euch noch viele Geschichten von meiner großen Frankreichreise erzählen. Zudem bin ich in den letzten Jahren oft im Orient unterwegs gewesen. Daher werden Oman, der Persische Golf und der Nahen Osten mehr in den Mittelpunkt rücken. Im neuen Jahr wird es auch wieder Reiseberichte über die schönsten Städte der Welt geben. Ein weiterer Schwerpunkt wird auf die Bewertungen von Hotels und Fluglinien liegen. Natürlich liegt mir auch der Fußball weiterhin am Herzen. Ich nehme Euch mit ins Mutterland des Fußballs. Begleitet mich in die schönsten Stadien Englands.

Ich habe immer ein offenes Ohr für meine Leser. Themenvorschläge, Kritik, Fragen und Anregungen nehme ich gerne entgegen. Schreibt mir einfach oder kommentiert!

Ich freue mich auf das nächste Jahr und wünsche Euch eine schöne Weihnachtszeit!

Eure Carina




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Avignon: Pont Saint-Bénézet (Pont d’Avignon)

Du kommst an der Brückenruine Pont Saint-Bénézet (Pont d’Avignon) einfach nicht vorbei. Sie gehört zu Avignon wie der Eiffelturm zu Paris. Da ragt Sie nun in die Rhone hinein und gibt Avignon seine weltbekannte Stadtsilhouette.

Pont Saint-Bénézet / Pont d'Avignon © Foto: Carina Tietz

Pont Saint-Bénézet / Pont d’Avignon © Foto: Carina Tietz


Pont Saint-Bénézet: Alles begann mit einen Lied
”Sur le pont d’Avignon, L’on y danse, l’on y danse, Sur le pont d’Avignon L’on y danse tous en rond” beginnt das weltbekannte Lied über die Brückenruine Pont Saint-Bénézet (Pont d’Avignon). Die Franzosen bezweifeln, dass jemals einer auf dieser Brücke getanzt hat. Historiker gehen davon aus, dass das Tanzlied auf das Vergnügungsviertel der Stadt zurückzuführen ist, das sich ganz in der Nähe auf einer Rhone-Insel befand. Ebenso umstritten ist die Herkunft des Liedes. Obwohl es keine Belege dafür gibt, soll das Lied aus der Feder des Komponisten Pierre Certon stammen. Er soll es im 16. Jahrhundert unter dem Titel „Sous le Pont d’Avignon“ komponiert haben. Offiziell wird es jedoch Adolphe Adam zugeordnet. Der soll es für eine Oper umgeschrieben haben. Die heute bekannte Version ”Sur le pont d’Avignon“ stammt aus dem 19. Jahrhundert.
Willkommen in Avignon© Foto: Carina Tietz

Willkommen in Avignon© Foto: Carina Tietz





Die Geschichte von Pont Saint-Bénézet (Pont d’Avignon)
Die Brücke Pont Saint-Bénézet wurde im 14. Jahrhundert gebaut, als die Päpste die Stadt regierten. Benannt ist sie nach Papst Benedikt. Sie trägt den provençalischen Namen des Papstes. Die Brücke wurde durch Hochwasser und Kriege mehrmals zerstört. 1668 wurde sie endgültig aufgegeben. Erhalten blieben vier Bögen und die zweistöckige Nikolauskapelle mit romanischem Unterteil und gotischem Oberteil. Als „Historisches Zentrum von Avignon“ gehört die Ruine Pont Saint-Bénézet (Pont d’Avignon) gemeinsam mit der Kathedrale von Avignon zum UNESCO Weltkulturerbe.

Am Pont Saint-Bénézet © Foto: Carina Tietz

Am Pont Saint-Bénézet © Foto: Carina Tietz





Tipps für den Besuch von Pont Saint-Bénézet (Pont d’Avignon)
Während der Ferienzeit ist Avignon hoffnungslos überlaufen. Aber auch in der Nebensaison reihen sich hier die Touristenbusse aneinander. Daher solltet Ihr die Brückenruine am Morgen und an einem Wochentag besuchen. Zwar sind dann auch schon die ersten Touristen am Rhone-Ufer unterwegs, aber die zieht es meistens zuerst in den Papstpalast. Sonntags ist von einem Besuch absolut abzuraten. Dann herrscht rund um die Ruine dichtes Gedränge und man kann das Flair überhaupt nicht genießen. Parkplätze in Avignon und Parkplätze an der Brückenruine Pont Saint-Bénézet sind schwer zu finden. Ihr solltet in jedem Fall außerhalb der Stadtmauer parken. Die Gassen sind so eng und verwinkelt, dass man mit einem größeren Auto auch gerne mal manövrierunfähig einfach zum Stehenbleiben gezwungen wird. Ein guter Parkplatz (Parking de la ligne) liegt am Rhone-Ufer Boulevard de la Ligne zwischen der Tiefgarageneinfahrt zum Mercure Hotel und dem Théâtre des Lucioles.



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Weinreise Frankreich: Châteauneuf-du-Pape

Traumhafter Morgen in Avignon: Der Papstpalast erstrahlt in der Morgensonne, Menschen eilen umher, kaufen Baguettes und die Zeitung und stehen zum Smalltalk an den Straßenecken. Die Metropole hinter der Stadtmauer beginnt zu leben. Schnell einen Kaffee im Café „Tout va bien“, hier ist die Atmosphäre so richtig südfranzösisch. Heute zieht es mich raus aus Avignon in die päpstlichen Gärten, dort wo die Reben meines Lieblingsweines gedeihen.

Café „Tout va bien“ in Avignon © Foto: Carina Tietz

Café „Tout va bien“ in Avignon © Foto: Carina Tietz






Von Avignon nach Châteauneuf-du-Pape
In Avignon ist immer irgendwo Stau. Ich bin seit zwei Wochen in der Gegend unterwegs und habe schnell gelernt. Bloß nicht hinter der Stadtmauer parken. Da kommt man in der Rush-Hour nicht mehr raus. Also habe ich meinen Wagen unten am Rhone-Ufer abgestellt. Hier reihen sich bereits die ersten Touristenbusse aneinander, die die Gäste zum Papstpalast bringen. Ich brauche fast eine Stunde für die knapp 15 Kilometer nach Châteauneuf-du-Pape. Es wird gehupt und wild gestikuliert. Eigentlich alles wie immer im französischen Verkehr. Ich lächele gelassen zurück.
Avignon: Vom Papstpalast hinunter zum Rhone-Ufer © Foto: Carina Tietz

Avignon: Vom Papstpalast hinunter zum Rhone-Ufer © Foto: Carina Tietz






Châteauneuf-du-Pape: Angekommen in den Papstgärten
Genau hier liegt ein weiteres Stück Frankreich, das mich seit eh und je fasziniert. Die Luft ist staubig und trocken, das Land ist weit. Um mich herum nur Weinreben, dazwischen ein paar Gebäude und Säulen aus der Römerzeit und dahinter das schroffe und bizarre Gebirge. Ich fahre an den Straßenrand, steige aus und atme tief ein und aus. Ich will das unbeschreibliche Gefühl mitnehmen. Ich setzte mich auf einen Findling und betrachte viele Minuten die Umgebung. Kein Wunder, dass die Päpste hier einmal ein Schloss bauten und Gärten anlegten.

Angekommen in  Châteauneuf-du-Pape © Foto: Carina Tietz

Angekommen in Châteauneuf-du-Pape © Foto: Carina Tietz


Châteauneuf-du-Pape, mein Lieblingswein
In den ehemaligen päpstlichen Gärten, unterhalb der Schlossruine gedeihen die Reben des Châteauneuf-du-Pape. Es ist der Kiesboden, der die Reben so gut wachsen lässt. Doch auch die stetig warmen Sonnenstrahlen lassen die Trauben so schmackhaft werden und geben dem Châteauneuf-du-Pape seinen würzigen Geschmack. 13 verschiedene Rebsorten wachsen hier und können in allen Châteauneuf-du-Pape-Weinen enthalten sein. Der Châteauneuf-du-Pape hat einen höheren Alkoholgehalt, als die Weine aus dem Côtes du Rhône-Gebieten. Trotzdem sind sie erstaunlich mild im Geschmack .




Angekommen in  Châteauneuf-du-Pape © Foto: Carina Tietz

Angekommen in Châteauneuf-du-Pape © Foto: Carina Tietz

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Weinreise Frankreich : Côtes du Rhône

Von Lyon geht es über die Nationalstraße immer in Richtung Süden. Mal fließt die Rhone links und mal rechts der Straße entlang. Hier erstecken sich die Weinanbaugebiete Côtes du Rhône. Doch was macht den Côtes du Rhône-Wein so einzigartig? Wie sind die Weine eingestuft? Wo liegen die Unterschiede?

Côtes du Rhône © Foto: Carina Tietz

Côtes du Rhône © Foto: Carina Tietz





Das Weinanbaugebiet Côtes du Rhône
Die Weinanbaugebiete Côtes du Rhône beginnen bei Vienne im Norden. Hier liegen die kleineren Anbaugebiete Cote Rotie und Condrieu. Weiter südlich an der Mündung zur Isère befinden sich die bekannten Weinanbaugebiete der Hermitage. Bei Valence erstrecken sich die Gebiete von Cornas und Saint-Péray. Rund um Montélimar gibt es keine nennenswerten Weingegenden. Die größten und bekanntesten Anbaugebiete der Côtes du Rhône-Weine findet man nordöstlich von Orange und nordwestlich von Avignon.

Côtes du Rhône-Reben bei Gaujac © Foto: Carina Tietz

Côtes du Rhône-Reben bei Gaujac © Foto: Carina Tietz





Die schlichten Côtes du Rhône-Weine
Millionen Hektoliter der jährlich produzierten Côtes du Rhône-Weine sind schlichte Weine. Wir finden sie in den heimischen Discountern und Supermärkten zu einem günstigen Preis. Diese Weine sind trocken im Geschmack. Es handelt sich hierbei um einen Verschnitt der nördlichen und der südlichen Weinregionen. Das bedeutet aber nicht, dass es sich bei diesen Weinen um Weine mit niedriger Qualität handelt. Die einfachen Weine der Côtes du Rhône haben einen sehr guten Geschmack und gelten in Frankreich als akzeptable Tafelweine.

Anbaugebiet der Côtes du Rhône-Reben: Gaujac © Foto: Carina Tietz

Anbaugebiet der Côtes du Rhône-Reben: Gaujac © Foto: Carina Tietz





Die Qualitätsweine der Côtes du Rhône
Die Reben der Qualitätsweine der Côtes du Rhône gedeihen im Vaucluse und im Gard. Diese Weine sind stark im Aroma und werden als Weine der Region Côtes du Rhône Villages vertrieben. Ihr könnt die Weine überall vor Ort kaufen. Achtet aber auf den Jahrgang. Die zwei und drei Jahre alten Weine sind wesentlich besser im Geschmack. Der ist dann würziger und mitunter von einer feinen Schärfe. Neben den Rotweinen sind auch die Roséweine dieser Region erstklassig und preiswert. Die Rebsorte Gamay sind besonders fruchtig und die Weine von Cinsault gelten es leicht und feinwürzig im Geschmack.

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Weinreise kreuz und quer durch Frankreich

Ab sofort werde ich im Weinlexikon auch einzelne Weinregionen vorstellen, die ich natürlich alle schon bereist habe. Es geht los mit Frankreich, meinem Weinland Nummer 1. Begleitet mich durch meine mehrmonatige Reise kreuz und quer durch Frankreich. Dazu erfahrt Ihr auch weiterhin alles Wichtige zum Thema Wein und ich stelle ab sofort auch einzelne Weinsorten vor, die ich natürlich auch selber schon probiert habe.

Willkommen in der Provence © Foto: Carina Tietz

Willkommen in der Provence © Foto: Carina Tietz






Frankreich: Das Land der Weine und Reben
Ich liebe Frankreich und die französischen Weine. Der Spruch „Leben wie Gott Frankreich“ kommt ja nicht von ungefähr und Wein ist nun mal das beliebteste alkoholische Getränk in Frankreich. Wein wird in Frankreich immer und überall getrunken. Wenn ich meine Familie in Frankreich besuche, gibt es natürlich zuerst ein Glas Champagner. Zum Essen werden verschiedene Rot- und Weißweine gereicht. Aber auch am Abend, wenn wir uns ein schönes Plätzen in den Lokalen von Dinard gesucht haben, genießen wir ein Glas Rotwein. Begleitet mich auf einer aufregenden Reise durch Frankreich.
Traumhafte Strände in der Bretagne © Foto: Carina Tietz

Traumhafte Strände in der Bretagne © Foto: Carina Tietz






Das sind meine Stationen in Frankreich:

• Nord Pas-de-Calais
• Picardie
• Seine-Maritime
• Savoie
• Bouches-du-Rhône
• Alpillen
• Haute-Loire
• Vaucluse
• Calvados
• Côtes-d’Armor
• Bretagne
• Normandie
• Somme
• Morbihan
• Jura
• Meurthe-et-Moselle
• Orne
• Alpes-de-Haute-Provence
• Vaucluse
• Aisne
• Camargue

Weinanbau in Frankreich
In allen Regionen südlich von Paris wird überall Wein angebaut. Edle Weine kommen aus Bordeaux und Burgund und die Weine der Provence überzeugen durch ihren starken Geschmack. Weine aus der Lothringer Gegend gelten als zarte Weine. Wobei in dieser Gegend der Weinanbau nach starkem Reblausbefall sehr zurückgegangen ist. Jura und Savoyen sind vielfältige Gebiete mit unterschiedlichen Rebsorten. Eines der besten Weinanbaugebiete der Welt ist Côtes du Rhône.

Über die Französischen Alpen nach Süden © Foto: Carina Tietz

Über die Französischen Alpen nach Süden © Foto: Carina Tietz






Kulinarische Highlights in Frankreich
Neben den französischen Weinen werde ich Euch auch kulinarische Highlights vorstellen. Meeresfrüchte aus der Bretagne und Käse aus Brie stehen genauso auf dem Programm wie eine Bouillabaisse aus der Provence und Austern aus Marennes-Oléron. Ich nehme Euch mit in Restaurants, die man auf keiner Landkarte findet und zeige Euch urige Hotels und Ferienanlagen, die mit einem ausgezeichneten Preisleistungsverhältnis punkten. In diesem Sinne: “Vive la France”.

Calvados an jeder Ecke © Foto: Carina Tietz

Calvados an jeder Ecke © Foto: Carina Tietz

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Kreuzfahrt Westliches Mittelmeer

Das westliche Mittelmeer ist voller historischer Meisterwerke aus allen Epochen. Eindrucksvolle Metropolen, wie Barcelona, Genua oder Marseille laden zu einem Einkaufsbummel ein. Traumhafte Inselschönheiten, wie Sardinien, Malta, Mallorca oder Sizilien locken mit pulsierenden Hafenstädten und imponierenden Badeorten. An der afrikanischen Küste kommt man dem Orient ein Stück näher. Hier liegen wunderschöne Touristenorte und eine einzigartige Wüste. Südeuropa beeindruckt auch im Winter durch ein mildes Klima.

Buntes Treiben in Livorno © Foto: Carina Tietz

Buntes Treiben in Livorno © Foto: Carina Tietz


Die Schönheiten Italiens
Wer Rom entdecken will, ankert zuerst im Hafen von Civitavecchia. Von hier erreicht man schnell die italienische Hauptstadt. An der berühmten Piazza Venezia steht das Denkmal von Vittorio Emanuele II., das Forum Romanum. Der Höhepunkt Roms ist der mächtige Petersdom. Unvergleichlich sind auch die italienischen Inseln. Schon die Phönizier und Normannen waren von Sizilien beeindruckt. Die Heimat des Ätna ist vulkanisch geprägt und bietet viele Kilometer Badeküste mit blauen Buchten und wunderschönen Sandstränden. Nicht nur die bekannte Pizza Napoli genießt man in Neapel. Zum Pflichtprogramm gehört ein Ausflug nach Pompeji. Die Stadt ist ein Paradies für Hobbyarchäologen und wurde vom Vesuv begraben.





Spaniens Traumküste und ihre Inseln
Spanien gehört noch immer zu den beliebtesten Urlaubsländern der Deutschen. Da ist es nicht verwunderlich, dass auch viele Reedereien das spanische Festland und die Inseln im Programm haben. Ein beliebter Start- und Anlaufhafen ist Palma De Mallorca. Vom Hafen erreicht man schnell die Gassen der Altstadt mit den vielen Cafés und Einkaufmöglichkeiten. Dazwischen thront die Kathedrale La Seu. Auf den Spuren Gaudis wandeln Touristen in Barcelona. Die katalonische Metropole ist Heimat der Sagrada Familia, dem berühmtesten Bauwerkes Gaudi. Folgt man der Küste in südlicher Richtung erreicht man mit Valencia und Alicante die schönsten spanischen Städte am Mittelmeer. Das Herzstück von Alicante ist die bunt gemusterte Promenade „Explanda“. Hier warten viele hübsche Straßencafés und eine sehenswerte Kathedrale.

Camp Nou: Der Fanshop vom FC Barcelona © Foto: Carina Tietz

Camp Nou: Der Fanshop vom FC Barcelona © Foto: Carina Tietz

Auf halben Seeweg nach Afrika
Völlig zu Recht gehört die Insel Malta zu den schönsten Kreuzfahrtzielen im westlichen Mittelmeer. Viele Völker erkannten die strategisch günstige Lage der Insel zwischen Europa und Afrika. Davon zeugt heute die alte Festungsmauer und das Fort St. Elmo, dass man schon von Bord aus erkennen kann. Es thront über dem Hafen der Inselhauptstadt La Valetta. Die Inselbewohner sind gläubige Menschen. Davon zeugen schon die weit über 300 Inselkirchen. Auch in La Valletta ist die Religion allgegenwärtig. Überall kann man religiöse Souvenirs, wie Kreuzanhänger oder Madonnenfiguren kaufen. Das schönste Gotteshaus der Insel ist der Dom. Bei der Einfahrt in den Grand Harbour heißt es alle Mann an Deck! Der Blick auf die Insel vom Meer aus ist gigantisch. Im Hafen selber geht es kontrastreich zu. Neben den großen Tankern und Luxuslinern tummeln sich kleine bunte Luzzus.

Ankunft im Hafen von Civitavecchia © Foto: Carina Tietz

Ankunft im Hafen von Civitavecchia © Foto: Carina Tietz

Die französische Lebensart hautnah erleben
Bei einer Kreuzfahrt durch das westliche Mittelmeer erleben Gäste die schönsten Orte Frankreichs. Saint Tropez lockt mit einer lebhaften Strandpromenade. Die prachtvollen Herrenhäuser im Stadtkern stammen aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Ein Höhepunkt Frankreich ist Korsika, die Geburtsinsel von Napoleon. Der Inselhafen Calvi wird von einer mächtigen Zitadelle beherrscht. In der Unterstadt liegt eine mediterrane Hafenpromenade und in der Oberstadt laden die engen Gassen zum Flanieren ein. Ruhiger und beschaulicher geht es im Hinterland zu. Hier blüht der Oleander und es duftet nach Zypressen und Olivenbäumen. Der Hafen von Marseille bildet das Tor zur Provence. Lila leuchten die Lavendelfelder und von den Hügeln des Roussillon hat man einen herrlichen Blick auf die idyllischen Orte.



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Die Camargue, ein kleines Paradies im Süden Frankreichs

Für mich gehört die Camargue noch immer zu den schönsten Landstrichen Frankreichs. Die Seen und Sumpfgebiete sind Naturparadiese und die Heimat zahlreicher Vogelarten, wie zum Beispiel Flamingos. Schön anzusehen sind auch die Herden kleiner schwarzer Rinder, die typisch für die Camargue sind. Aber auch sonst hat die Camargue so einiges zu bieten.



Die Camargue geographisch
Die Grenzen der Camargue lassen sich nicht exakt bestimmen. Nicht selten wird auch die „Petite Camargue“ zu dem Gebiet der eigentlichen Camargue gezählt. Die „Petite Camargue“ hat ähnliche landschaftliche Strukturen. Streng geographisch gesehen, ist sie aber nur ein Anhängsel der eigentlichen Camargue. Die „Petite Camargue“ hat nur eine Größe von knapp 100 Quadratkilometern. Die Camargue ist dagegen über 700 Quadratkilometer groß. Eingegrenzt wird die Camargue von der Petit Rhone, Grand Rhone und der Mittelmeerküste. Damit liegt sie mitten im Rhone-Delta. Die „Petite Camargue“ beginnt östlich der eigentlichen Camargue und erstreckt sich bis zum Canal Rhone-Sète.

Typische Landschaftsform in der Camargue © Foto: Carina Tietz

Typische Landschaftsform in der Camargue © Foto: Carina Tietz

Die frühere Camargue
Die Camargue ist bekannt für ihr weites und flaches Land. Kaum einer weiß, dass die Camargue früher einmal stark bewaldet und der grüne Teil Südfrankreichs war. Die Phönizier liebten das Waldland und siedelten sich hier an. Doch dann kamen die Römer. Als sie Frankreich eroberten, hatten sie ihre Spuren in Italien bereits hinterlassen und dort ganze Landstriche entwaldet. Sie benötigten immer mehr Holz zum Bauen Ihrer Schiffe. Die Camargue war genau das Land, nachdem sie immer gesucht hatten. Es gab nämlich nicht nur genügend Holz, sondern die Camargue lag auch strategisch optimal. Mit dem Mittelmeer vor der Türe konnten sie ihre Schiffe schnell zu Wasser lassen und wieder neue Gebiete erobern.

Traumhafte Strände in der Camargue: La Grande Motte © Foto: Carina Tietz

Traumhafte Strände in der Camargue: La Grande Motte © Foto: Carina Tietz

Von der nassen zur trockenen Camargue
Bis in die 1940er Jahre war die Camargue feucht und salzig. Doch dann begann man mit der Verlegung von Drainagen und schuf Entsalzungsanlagen. Es entstanden viele trockene Gebiete, die auch heute noch, allerdings mit modernerer Technik, trocken gehalten werden. Die trockengelegten Gebiete eignen sich hervorragend zum Weinanbau. Heute kennen wir viele gute Weine, deren Trauben in den trockenen Gebieten der Camargue reifen. In den nassen Gebieten wird überwiegend Reis angebaut. Der südliche Teil der Camargue wird landschaftlich genutzt. Der Fund mehrerer Klostersiedlungen bewies, dass die Camargue schon im Mittelalter für landschaftliche Zwecke genutzt wurde.

Günstige Unterkünfte in der Camargue gibt es bei booking.com:


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