Fernradweg Hunteweg ab sofort auch online planbar mit GPS-Tracks

Noch mehr Komfort für Radfahrer in Niedersachsen. Für den Hunte-Radweg stehen ab sofort GPS-Tracks als kostenfreier Download auf der Internetseite www.hunte-natur.de zur Verfügung.



Hunte-Natur komplett überarbeitet
Die Website Hunte-Natur ist komplett überarbeitet worden und startet jetzt mit neuen Inhalten und Services durch. Die Website orientiert sich an dem Trend der mobilen Nutzung und stellt die Themen Kanu fahren und Rad fahren am Fluss Hunte vor.“Die steigende Nachfrage nach Services und Anwendungen im Bereich der mobilen Nutzung sind der Hintergrund für die Erweiterung unseres Angebotes um diesen Service. Mit Hilfe von der Internetseite kann man den 137 km Flussradweg von Elsfleth an der Weser bis zum Dümmer See jetzt auch ganz einfach und gezielt mit dem eigenen Smartphone erfahren“, erklärt Iris Gallmeister, stellvertretende Geschäftsführerin des Zweckverband Naturpark Wildeshauser Geest.



Routenverlauf in vier Etappen
Der Routenverlauf wird aufgeteilt in vier Etappen. Mit Start in Elsfleth führt der Weg die Radfahrer durch die Wesermarsch bis in die Stadt Oldenburg, weiter durch den Naturpark Wildeshauser Geest bis zum Dümmer. Er bietet landschaftlich und kulturhistorisch sehr viel Abwechslung und ist für Familien und Genussradler besonders geeignet. Pro Etappe kann sich der Nutzer ein Informationsblatt mit nützlichen Informationen zu Sehenswürdigkeiten sowie zu Hotellerie- und Gastronomiebetrieben entlang der Strecken herunterladen. Die Route ist durchgehend mit einem einheitlichen Logo ausgeschildert. Neu ist, dass sich als Ergänzung jeder den Radweg als GPS-Track auf sein Smartphone oder Navigationsgerät laden kann. GPS-Tracks bedeuten satellitengestützte Fahrradnavigation über verkehrssichere und attraktive Wege.
Die dazugehörige Fahrradkarte ist käuflich in den Touristinformationen und in Buchhandlungen entlang der Strecke zu erwerben.
Der Hunte-Radweg ist ein Kooperationsprojekt der Städte Elsfleth und Oldenburg (vertreten durch die Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH) sowie dem Zweckverband Naturpark Wildeshauser Geest und der DümmerWeserLand Touristik.



Doppelspitze im Schauspiel am Staatstheater Braunschweig

Die zukünftige Generalintendantin des Staatstheaters Braunschweig, Dagmar Schlingmann, setzt im Schauspiel ab der Spielzeit 2017/18 auf eine Doppelspitze. Claudia Lowin wird leitende Dramaturgin Schauspiel. Mit Christoph Diem als Hausregisseur wird sie das neue Führungstandem der Sparte Schauspiel am Staatstheater Braunschweig bilden.



Nach Chemnitz, Bielefeld und Frankfurt folgt nun Braunschweig
„Claudia Lowin und Christoph Diem ergänzen sich wunderbar. Beide stehen für ein starkes, innovatives und gut vernetztes Theater in einer Stadtgesellschaft. Relevante Themen, die Nähe zum Zuschauer und die Liebe zum Theater als Ort der kollektiven Erfahrung stehen im Kern ihrer Arbeit“, sagt Dagmar Schlingmann. „Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit.“
Claudia Lowin war nach Stationen in Chemnitz und Bielefeld seit der Spielzeit 2012/13 als Dramaturgin am Schauspiel Frankfurt unter der Intendanz von Oliver Reese engagiert.
Dort arbeitete sie u.a. mit den Regisseuren Andreas Kriegenburg, Philipp Preuss, Stephan Kimmig und der Regisseurin Jorinde Dröse zusammen und leitete sowohl das SCHAUSPIEL- als auch das AUTORENstudio – Nachwuchsprogramme für Darsteller und Autoren. Christoph Diem hat sich als Regisseur u.a. in Saarbrücken, Jena, Stuttgart und Konstanz und als künstlerischer Leiter der „sparte4″ am Saarländischen Staatstheater einen Namen gemacht. Die 2006 gegründete urbane Spielstätte „sparte4″ begeistert seit zehn Jahren ihr Publikum mit einem kreativen, mutigen und eigenwilligen Programm, das überrascht und neue Formate ausprobiert. Auf diese Weise gelang es, mit der „sparte4″ neue Besucherkreise zu erschließen.



Neuer Leiter des Jungen Staatstheaters
Neuer Leiter des „Jungen Staatstheaters“ wird Jörg Wesemüller. Er hat als Dramaturg an der Schauburg in München und in Konstanz gearbeitet. Seit 2006 ist er auch sehr erfolgreich als Regisseur im Kinder-, Jugend- und Bürgertheater u.a. in München, Jena, Konstanz, Zürich und Leipzig tätig. Am Saarländischen Staatstheater leitet er seit vielen Jahren den „Jugendclub U21″, der mit seinen Produktionen mehrfach zu Festivals eingeladen war. „Er hat viel Herz und Fingerspitzengefühl im Umgang mit Kindern und Jugendlichen“, sagt Dagmar Schlingmann, „und verfügt über große Erfahrung im Bereich der Projekt- und Laienarbeit. Er wird das Junge Staatstheater in Braunschweig mit großem Engagement für sein Publikum führen.“




Urlaub in Niedersachsen: Anzahl der Gäste gestiegen

Die Statistik zum Urlaub in Niedersachsen zeigt, dass die niedersächsischen Beherbergungsbetriebe im Mai 2016 ein Plus bei den Ankünften und Übernachtungen von Gästen verbuchen konnten. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) auf der Grundlage vorläufiger Ergebnisse mitteilt, stieg die Zahl der ankommenden Gäste um 4,9 % auf knapp 1,5 Millionen im Vergleich zum Mai des Vorjahres. Die Zahl der Übernachtungen stieg um 4,4 % auf fast 4,5 Millionen gegenüber dem Vorjahresmonat. Die darin enthaltenen Übernachtungen der ausländischen Gäste gingen allerdings um 9,4 % auf rund 325 000 zurück.



Urlaub in Niedersachsen: Campingplätze sehr beliebt
Die größten Steigerungen wurden für Campingplätze vermeldet: Sie verzeichneten im Mai fast 200 000 Ankünfte von Gästen (+17,4 %) und rund 650 000 Übernachtungen (+12,8 %). Auch Jugendherbergen und Hütten wiesen im Vergleich zum Vorjahresmonat deutlich überdurchschnittliche Zuwächse bei Gästeankünften (+12,1 %) und Übernachtungen (+10,7 %) auf.



Urlaub in Niedersachsen: Ostfriesland ist Topziel
Bei den Übernachtungen registrierten unter den niedersächsischen Reisegebieten Ostfriesland (gut 195 000), Oldenburger Land (rund 73 000) und Mittelweser (rund 84 000) zweistellige Zuwachsraten in Höhe von 13 % oder mehr. Absolut gesehen wurden die meisten Übernachtungen jedoch an der Nordseeküste (knapp 930 000) und mit einem gewissen Abstand auf den Ostfriesischen Inseln (gut 590 000) gebucht.



Urlaub in Niedersachsen: Ein positiver Trend
Der positive Trend im Tourismusjahr 2016 setzt sich mit diesen Ergebnissen fort. Der anteilige Jahressaldo für die Monate Januar bis Mai bleibt sowohl bei der Zahl der Gäste als auch bei der Zahl der Übernachtungen im Plus. In den ersten fünf Monaten dieses Jahres kamen gut 5 Millionen Gäste nach Niedersachsen, 5,2 % mehr als im entsprechenden Zeitraum des Vorjahres. Sie verbrachten insgesamt 14,6 Millionen Übernachtungen in ihren gebuchten Reisunterkünften, ein Plus von 4,2 %.

Günstige Unterkünfte in Niedersachsen gibt es bei booking.com


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Niedersachsen kaufen über 6 Liter Cola im Monat

Im Jahr 2013 kauften die niedersächsischen Haushalte im Monat durchschnittlich 6,1 Liter koffeinhaltige Erfrischungsgetränke mit Kohlensäure. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) mitteilt, waren dies deutlich mehr als im Bundesdurchschnitt (4,9 Liter). Der durchschnittliche niedersächsische Haushalt konsumierte somit fast ein Viertel mehr Cola und alkoholfreie Cola-Mixgetränke als im bundesweiten Mittel.



Menge an Cola-Verbrauch in Niedersachsen fast verdoppelt
Gegenüber 1998 (3,1 Liter) hat sich die monatlich von niedersächsischen Privathaushalten gekaufte Menge an koffeinhaltigen Erfrischungsgetränken mit Kohlensäure fast verdoppelt. In Niedersachsen war der Anstieg deutlich stärker als im Bundesdurchschnitt, wo der Verbrauch von einem ähnlich hohen Niveau 1998 (3,0 Liter) je Haushalt lediglich um knapp zwei Drittel stieg.
Insgesamt gab der durchschnittliche niedersächsische Haushalt im Jahr 2013 monatlich 4,07 Euro für koffeinhaltige Erfrischungsgetränke mit Kohlensäure (1998 = 2,23 Euro) aus. Im Bundesdurchschnitt lagen die Ausgaben bei 3,13 Euro im Monat.
Den größten Konsum an Cola und alkoholfreien Cola-Mixgetränken hatten Familien mit Kindern mit 12,7 Litern je Haushalt und Monat, während z.B. alleinlebende Männer und Frauen durchschnittlich 3,6 Liter und Paare ohne Kinder 5,0 Liter im Monat verbrauchten. Die durchschnittliche Haushaltsgröße von Haushalten mit Kindern lag bei 3,8 Personen.

Übermäßiger Cola-Konsum in Niedersachsen © Foto: Carina Tietz

Übermäßiger Cola-Konsum in Niedersachsen © Foto: Carina Tietz


Der Cola-Verbrauch in den Restaurants in Niedersachsen zählt nicht dazu
den koffeinhaltigen Erfrischungsgetränken mit Kohlensäure zählten 2013 neben Cola auch alkoholfreie Cola-Mixgetränke. Bis 2008 wurden neben Cola und alkoholfreien Cola-Mixgetränken auch Energiegetränke zu den koffeinhaltigen Erfrischungsgetränken mit Kohlensäure zugeordnet. Seit der Erhebung 2013 werden Energiegetränke separat erfasst; die Kategorie „koffeinhaltige Erfrischungsgetränke mit Kohlensäure“ ist somit inhaltlich enger gefasst als in früheren Erhebungen. Die hier ausgewiesen Daten betreffen nur die im Einzelhandel umgesetzten Getränke. Von dieser Auswertung ausgenommen sind die Getränke als Bestandteil von Verpflegungsdienstleistungen (u.a. in Gaststätten, Restaurants, Cafés, Eisdielen, an Imbissständen und von Lieferservices) sowie die Getränke in Kantinen und Mensen.



Hinweise zur Statistik
Diese Ergebnisse wurden im Rahmen der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) erhoben. Die EVS wird von den Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder seit 1962/63 im Zeitabstand von fünf Jahren durchgeführt, zuletzt im Jahr 2013. In Niedersachsen nahmen im Jahr 2013 rund 6 000 private Haushalte aus allen Bevölkerungsschichten an dieser Erhebung teil, dies entsprach rund 0,2 % aller niedersächsischen Haushalte. Die erhobenen Daten wurden auf die insgesamt rund 3,8 Millionen niedersächsischen Haushalte hochgerechnet. Jeder Fünfte an der EVS beteiligte Haushalt führte einen Monat lang ein „Feinaufzeichnungsheft“. In diesem Heft wurden alle Ausgaben sowie die gekauften Mengen für Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren eingetragen.



Niedersachsen: Land der Bienen

Niedersachsen wird immer mehr zum Bienenland: Von 2011 bis 2015 hat die Gesamtförderung für Neu-Imker um rund 37 Prozent zugenommen und ist auf mehr als 100.000 Euro angestiegen. Insgesamt erhielten bislang 2143 Neu-Imker mit rund 9500 Völkern etwa 450.000 Euro. „Ich freue mich riesig über das große Interesse“, sagte Niedersachsens Agrarminister Christian Meyer heute (Donnerstag) vor Journalisten im Ministeriumsgarten. Denn: Das Ministerium macht mit bei der Aktion „Hannover summt“. Mittlerweile haben im Ministeriumsgarten drei Bienenvölker ihr Zuhause gefunden, in drei Bienenstöcken tummeln sich etwa 150.000 Bienen.



73 Kilogramm Frühjahrshonig in Niedersachsen
Betreut werden sie von Imkerin Tina Heinz, die wie schon im vergangenen Jahr exquisiten Ministeriumshonig geerntet hat. Der Frühjahrshonig ist bereits in Gläsern abgefüllt, das Ergebnis kann sich sehen lassen: Betrug die Ernte 2015 fast 30 Kilogramm, „so sind dieses Jahr ungefähr 73 Kilogramm zusammengekommen“, so Heinz. „Hannover summt“ ist aus einer Bewegung entstanden, die bereits Anfang der 1980er-Jahre in Paris ihren Anfang nahm. Deutschland hat sich der Initiative vor einigen Jahren angeschlossen, bundesweit folgen seitdem immer mehr Städte der Aktion, darunter auch Hannover. Meyer: „Entscheidendes Ziel ist dabei, nicht nur auf dem Land, sondern auch in den Städten ein Bewusstsein dafür zu schaffen, wie wichtig ausreichende Nektar- und Pollenquellen für Honig- und Wildbienen sind. Deshalb fördert das Land zum Beispiel auch mit großem Erfolg die Aussaat von Blühstreifen.“ In der Tat: „Mit insgesamt fast 17.500 Hektar sind die Blühstreifenflächen im Vergleich zur vorhergehenden EU-Förderperiode nahezu verdoppelt worden“, sagte Meyer.

Honig ist gesund und lecker© Foto: Carina Tietz

Honig ist gesund und lecker© Foto: Carina Tietz


Die Bienen nutzen der Landwirtschaft in Niedersachsen
Üppige Nahrungsversorgung für die Bienen ist vor allem deshalb so wichtig, weil sie einen unverzichtbaren Beitrag für die Bestäubung vieler Nutz- und Wildpflanzen leisten. Ohne Honig- und Wildbienen wären gravierende Einbußen für die Landwirtschaft die Folge. Und: Vier Fünftel der Kulturpflanzen brauchen eine Bestäubung durch Bienen. „Sie sind für den Menschen überlebenswichtig“, sagte Meyer. „Ohne Bienen geht es auch den Menschen schlecht.“ Der Minister machte dabei auf ein zunehmendes Problem aufmerksam: „Während die Bienen in den Städten über die gesamte Bienensaison mittlerweile ein gutes Nahrungsangebot vorfinden, nimmt dieses in einer zunehmend auch von Monokulturen geprägten
Agrarlandschaft gerade in den Sommermonaten ab und ist unzureichend.“ Die Zeit vom bald beginnenden Spätsommer bis in den Herbst hinein sei für die Bienenvölker immens wichtig. Denn dann beginne die Aufzucht der Winterbienen, „und nur gesunde und gut ernährte Bienen überstehen den Winter“, so Meyer. Sein Appell: „Deshalb sind Blühstreifen so wichtig, denn sie sind für Bienen eine Bereicherung des Nahrungsangebots.“



Bienen in Niedersachsen: Jeder kann einen Beitrag leisten
In der Stadt kann jeder und jede einzelne einen wichtigen Beitrag zur Ernährung der Bienen leisten – mit Balkonpflanzen sowie im Haus- und Vorgarten. Besonders beliebt bei den kleinen Bestäubern: Küchenkräuter wie Majoran, Salbei, Lavendel, Thymian und Zitronenmelisse, aber auch Pflanzen wie Sonnenblumen, Herbstastern und Phacelia. Die insgesamt rund 73.000 Bienenvölker in Niedersachsen dürften sich darüber jedenfalls freuen. Betreut werden sie in Niedersachsen von ungefähr 10.500 organisierten Imkern, hinzukommen auch Imker, die nicht in Verbänden organisiert sind. Zwei Verbände gibt es in Niedersachsen: Den Landesverband Hannoverscher Imker und den Landesverband der Imker Weser-Ems. Im Durchschnitt schaffen sie es, pro Jahr etwa 2500 Tonnen Honig zu produzieren. Zum Vergleich die bundesweiten Zahlen: Etwa 115.000 vor allem im Deutschen Imkerbund organisierte Imker kümmern sich bundesweit um rund 800.000 Bienenvölker. Im Durchschnitt werden in Deutschland jedes Jahr zwischen 15.000 und 25.000 Tonnen Honig erzeugt – etwa ein Fünftel des Verbrauchs in Deutschland.



Für Imkerin Tina Heinz beginnen bereits die Vorbereitungen für die Produktion des Sommerhonigs 2016: Von Mitte bis Ende Juli wird geerntet, Ende September kann er vermutlich abgefüllt werden. Man darf gespannt sein, welche Geschmacksrichtungen er enthält. Agrarminister Christian Meyer zeigte sich jedenfalls schon einmal angetan von einer Kostprobe des Frühjahrshonigs. „Der ist sehr lecker“, sagte Meyer. Kein Wunder, bei diesem Inhalt: Vergissmeinnicht ist ebenso enthalten wie Krokus, Löwenzahn und Raps.

Langeoog: Mehr Schutz vor Sturmfluten

Im Auftrag des NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) beginnen Anfang August im Hafenbereich von Langeoog die Arbeiten für den Neubau des Deichscharts der Inselbahn sowie die Umgestaltung der Deichquerungen für die beiden Hafenzufahren. „Die Maßnahmen tragen erheblich zur Verbesserung des Sturmflutschutzes an der Südseite der Insel bei“, erläuterte Frank Thorenz, Leiter der Betriebsstelle Norden-Norderney des NLWKN.




Mehr Schutz vor Sturmfluten
Das unmittelbar seewärts gelegene neue Bahnschart ersetzt den im Jahr 1951 errichteten und 1976 ertüchtigten Vorgängerbau. Es wird mit einer Länge von fast elf Metern in Gleisrichtung mehr als doppelt so lang wie das Vorherige. Das alte Bauwerk besaß nur ein einfaches Torpaar, welches das Ende seiner Lebensdauer erreicht hatte und zudem fast 50 cm zu niedrig war. Im Sturmflutfall musste es mit Sandsäcken zusätzlich gedichtet in mühsamer Handarbeit gesichert werden. „Als Verschlüsse für das neue Bauwerk dienen zwei Stemmtorpaare, die jeweils 2,35 Meter hoch sind und sich im Sturmflutfall schnell und sicher schließen lassen. Ein wesentlicher Vorteil, da es im Sturmflutfall um jede Minute gehen kann“ erläutert Thorenz.

Langeoog: Wirkungsvoller Deich-Schutz
Wegen des wenig tragfähigen Untergrundes muss das Bauwerk auf 12 Stahlrohrpfählen gegründet werden, die bis zu 21m lang sind. Eine Spundwand unter und neben dem Bauwerk verhindert wirksam, dass in Sturmfluten Wasser unter dem Bauwerk hindurchsickern kann.
Zusätzlich wird das Deichschart an der Störtebekerstraße, die unmittelbar östlich der Inselbahn in den Hafen führt, zurückgebaut und durch eine Deichrampe ersetzt. Das Schart wies konstruktive Mängel auf und war zu niedrig. Die Anhebung des Straßenniveaus um einen Meter ermöglicht den Verzicht auf das alte Schart, was eine weitere potentielle Gefahrenstelle in der Deichlinie wirkungsvoll beseitigt.

Ferner wird der Deichüberweg der Hafenstraße westlich der Inselbahn auf die erforderliche Höhe angepasst. Hier besteht ein Höhendefizit von ca. einem Meter und zudem besitzt die Straße Mängel und eine nicht ausreichende Tragfähigkeit.




Die Arbeiten auf Langeoog beginnen Anfang August
Anfang August beginnen die vorbereitenden Arbeiten. „Zunächst werden die Erdarbeiten durchgeführt und dann mit dem neuen Eisenbahnschart begonnen“ erläutert Projektleiter Theo van Hoorn vom NLWKN. „Für den Einbau der Schartschwelle und der Tore sind neben den Nachtstunden auch einzelne Gleissperrungen nötig, die mit der Schifffahrt der Inselgemeinde abgestimmt werden.“ Erst wenn die Arbeiten am neuen Schart im Oktober abgeschlossen sind, wird das alte Bauwerk im Schutz des neuen abgebrochen. Die Deichsicherheit ist zu jedem Zeitpunkt gewährleistet.
Die Arbeiten an den Hafenzufahrten erfolgen nacheinander, so dass immer eine Zufahrt für den Personen- und Güterverkehr auf der Straße genutzt werden kann und die Beeinträchtigungen möglichst gering bleiben. Die Gesamtkosten betragen ca. 1,5 Mio. Euro, die aus Mittel der Bund-Länder Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung des Küstenschutzes finanziert werden.
Die Insel Langeoog wird durch fast sechs Kilometer Deiche und zwanzig Kilometer Schutzdünen vor Sturmfluten geschützt und in ihrem Bestand gesichert.



Ich bin dann mal weg!

Mein Büro bleibt bis Ende des Jahres 2016 geschlossen. Ich steige für ein Jahr aus und werde um die Welt reisen. Ab sofort erfahrt Ihr auf meinem Blog alles über meine Reise.

Es wäre schön, wenn Ihr öfter mal vorbeischaut und mich online auf meiner Reise begleitet. Was ich erlebe und wie es mir geht, erfahrt Ihr hier ungeschminkt und wahrheitsgetreu! Ich will, dass Ihr hautnah dabei seid!

Ab dem 30.Dezember 2015 werde ich auch über die Vorbereitungen berichten.

„Der kürzeste Weg zu dir selbst führt einmal um die Welt“ (Richard Hoffmann)




Weinlexikon: Wein-Anbaugebiete in Deutschland

Es ist kaum zu glauben, aber Deutschland gehört eher zu den Zwergen des Weinanbaus. Es bildet faktisch die nordeuropäische Weinbaugrenze. Die Gebiete an Rhein, Mosel, Saar, Main, Ruwer, Nahe, Kocher, Jagst, Neckar, Tauber und Bodensee bilden knapp 1,3 % der weltweiten Weinbauflächen. Nach dem Fall der Mauer wurden noch die Gebiete an Elbe, Saale und Unstrut hinzugerechnet. International werden die deutschen Weinbaugebiete durch die klimatisierte Nordgrenze geschätzt. Diese verleiht dem Wein eine fruchtige und frische Note, die auf den hohen Säuregehalt zurückzuführen ist. Aber selbst wenn Deutschland flächenmäßig nur zu den Zwerggebieten gehört, zählen die Tradition, die Weinkultur und die ständige Weiterentwicklung bei Anbau, Ernte und Herstellung zu den Besten der Welt.



Im Vergleich zu Frankreich können in Deutschland die einzelnen Weinsorten im Geschmack variieren. Das liegt in der Hauptsache am Wetter. In Deutschland ist es daher üblich, dass der Wein nach seinen Rebsorten beschrieben wird. Entlang der Ahr wächst zum Beispiel die Spätburgundertraube. Sie perfektioniert samtige und feinherbe Rotweine. Am Mittelrhein ist die die nördliche Weinanbaugrenze erreicht. In Höhe von Bonn endet auch die deutsche Nordgrenze des Weinanbaus. Auf knapp hundert Kilometer erstreckt sich das mittelrheinische Anbaugebiet, dessen Hanglagen ein Gefälle von bis zu 60 % aufweisen. Hier wird überwiegend der Riesling hergestellt. Auch der Müller Thurgau und der Kerner kommt vom Mittelrhein. Die Hänge an Mosel, Saar und Ruwer sind traditionsreiche Riesling-Gebiete. Früher wurde auf den Etiketten der Mosel-, Saar- und Ruwer-Weine überhaupt keine Rebsorte genannt, da es sich zwangsläufig nur um einen Riesling handeln konnte.



L232 : Vollsperrung ab 10. August 2015

Im Zuge der Landesstraße 232 ist zwischen dem Industriegebiet Dahlenburg/ Quickborn und der Ortschaft Tosterglope (Landkreis Lüneburg) ab dem 10. August mit Behinderungen zu rechnen. Dies teilt die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr aus Lüneburg mit.

Nach Mitteilung der Behörde werden hier Bauarbeiten zur Erneuerung der Fahrbahn unter Vollsperrung durchgeführt. Der Verkehr in Richtung Neu Darchau wird über die Landesstraße 222 nach Nindorf geführt und von dort über die Landestraße 231 nach Neu Darchau. Von Neu Darchau gelangt man über die Landesstraße 232 nach Tosterglope. Der Verkehr in Gegenrichtung wird über die gleiche Strecke nach Dahlenburg umgeleitet. Die Umleitungsstrecken sind ausgeschildert.



Die Nutzer öffentlicher Verkehrsmittel werden gebeten, die Aushänge der Verkehrsbetriebe an den Haltestellen zu beachten.

Die Bauarbeiten werden voraussichtlich bis Anfang September andauern. Witterungsbedingte Verzögerungen sind möglich. Weiterlesen

Langeoog: Schutzdüne vor dem Pirolatal wird verstärkt

Norden/ Langeoog – Voraussichtlich ab dem 24. August beginnen im Auftrag des NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) Arbeiten zur Verstärkung der Schutzdüne vor dem Pirolatal auf Langeoog.

„Die Maßnahme ist notwendig, weil hier im vergangenen Winter Dünenabbrüche von bis zu sieben Metern zu verzeichnen waren. Die derzeit sehr niedrige Strandlage lässt zudem in weiteren Sturmfluten neue Abbrüche erwarten“, begründete Frank Thorenz, Leiter des zuständigen Geschäftsbereiches der NLWKN-Betriebsstelle Norden-Norderney.



Um die Sturmflutsicherheit im östlichen Dünenabschnitt des Pirolatals vor dem Winterhalbjahr wieder herzustellen, wird die Düne auf 700 Metern Länge durch eine bis zu sieben Meter breite Vorschüttung seewärts verstärkt und zusätzlich um bis zu drei Meter erhöht. Weiterlesen

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