Avignon: Pont Saint-Bénézet (Pont d’Avignon)

Du kommst an der Brückenruine Pont Saint-Bénézet (Pont d’Avignon) einfach nicht vorbei. Sie gehört zu Avignon wie der Eiffelturm zu Paris. Da ragt Sie nun in die Rhone hinein und gibt Avignon seine weltbekannte Stadtsilhouette.

Pont Saint-Bénézet / Pont d'Avignon © Foto: Carina Tietz

Pont Saint-Bénézet / Pont d’Avignon © Foto: Carina Tietz


Pont Saint-Bénézet: Alles begann mit einen Lied
”Sur le pont d’Avignon, L’on y danse, l’on y danse, Sur le pont d’Avignon L’on y danse tous en rond” beginnt das weltbekannte Lied über die Brückenruine Pont Saint-Bénézet (Pont d’Avignon). Die Franzosen bezweifeln, dass jemals einer auf dieser Brücke getanzt hat. Historiker gehen davon aus, dass das Tanzlied auf das Vergnügungsviertel der Stadt zurückzuführen ist, das sich ganz in der Nähe auf einer Rhone-Insel befand. Ebenso umstritten ist die Herkunft des Liedes. Obwohl es keine Belege dafür gibt, soll das Lied aus der Feder des Komponisten Pierre Certon stammen. Er soll es im 16. Jahrhundert unter dem Titel „Sous le Pont d’Avignon“ komponiert haben. Offiziell wird es jedoch Adolphe Adam zugeordnet. Der soll es für eine Oper umgeschrieben haben. Die heute bekannte Version ”Sur le pont d’Avignon“ stammt aus dem 19. Jahrhundert.
Willkommen in Avignon© Foto: Carina Tietz

Willkommen in Avignon© Foto: Carina Tietz





Die Geschichte von Pont Saint-Bénézet (Pont d’Avignon)
Die Brücke Pont Saint-Bénézet wurde im 14. Jahrhundert gebaut, als die Päpste die Stadt regierten. Benannt ist sie nach Papst Benedikt. Sie trägt den provençalischen Namen des Papstes. Die Brücke wurde durch Hochwasser und Kriege mehrmals zerstört. 1668 wurde sie endgültig aufgegeben. Erhalten blieben vier Bögen und die zweistöckige Nikolauskapelle mit romanischem Unterteil und gotischem Oberteil. Als „Historisches Zentrum von Avignon“ gehört die Ruine Pont Saint-Bénézet (Pont d’Avignon) gemeinsam mit der Kathedrale von Avignon zum UNESCO Weltkulturerbe.

Am Pont Saint-Bénézet © Foto: Carina Tietz

Am Pont Saint-Bénézet © Foto: Carina Tietz





Tipps für den Besuch von Pont Saint-Bénézet (Pont d’Avignon)
Während der Ferienzeit ist Avignon hoffnungslos überlaufen. Aber auch in der Nebensaison reihen sich hier die Touristenbusse aneinander. Daher solltet Ihr die Brückenruine am Morgen und an einem Wochentag besuchen. Zwar sind dann auch schon die ersten Touristen am Rhone-Ufer unterwegs, aber die zieht es meistens zuerst in den Papstpalast. Sonntags ist von einem Besuch absolut abzuraten. Dann herrscht rund um die Ruine dichtes Gedränge und man kann das Flair überhaupt nicht genießen. Parkplätze in Avignon und Parkplätze an der Brückenruine Pont Saint-Bénézet sind schwer zu finden. Ihr solltet in jedem Fall außerhalb der Stadtmauer parken. Die Gassen sind so eng und verwinkelt, dass man mit einem größeren Auto auch gerne mal manövrierunfähig einfach zum Stehenbleiben gezwungen wird. Ein guter Parkplatz (Parking de la ligne) liegt am Rhone-Ufer Boulevard de la Ligne zwischen der Tiefgarageneinfahrt zum Mercure Hotel und dem Théâtre des Lucioles.



Doppelspitze im Schauspiel am Staatstheater Braunschweig

Die zukünftige Generalintendantin des Staatstheaters Braunschweig, Dagmar Schlingmann, setzt im Schauspiel ab der Spielzeit 2017/18 auf eine Doppelspitze. Claudia Lowin wird leitende Dramaturgin Schauspiel. Mit Christoph Diem als Hausregisseur wird sie das neue Führungstandem der Sparte Schauspiel am Staatstheater Braunschweig bilden.



Nach Chemnitz, Bielefeld und Frankfurt folgt nun Braunschweig
„Claudia Lowin und Christoph Diem ergänzen sich wunderbar. Beide stehen für ein starkes, innovatives und gut vernetztes Theater in einer Stadtgesellschaft. Relevante Themen, die Nähe zum Zuschauer und die Liebe zum Theater als Ort der kollektiven Erfahrung stehen im Kern ihrer Arbeit“, sagt Dagmar Schlingmann. „Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit.“
Claudia Lowin war nach Stationen in Chemnitz und Bielefeld seit der Spielzeit 2012/13 als Dramaturgin am Schauspiel Frankfurt unter der Intendanz von Oliver Reese engagiert.
Dort arbeitete sie u.a. mit den Regisseuren Andreas Kriegenburg, Philipp Preuss, Stephan Kimmig und der Regisseurin Jorinde Dröse zusammen und leitete sowohl das SCHAUSPIEL- als auch das AUTORENstudio – Nachwuchsprogramme für Darsteller und Autoren. Christoph Diem hat sich als Regisseur u.a. in Saarbrücken, Jena, Stuttgart und Konstanz und als künstlerischer Leiter der „sparte4″ am Saarländischen Staatstheater einen Namen gemacht. Die 2006 gegründete urbane Spielstätte „sparte4″ begeistert seit zehn Jahren ihr Publikum mit einem kreativen, mutigen und eigenwilligen Programm, das überrascht und neue Formate ausprobiert. Auf diese Weise gelang es, mit der „sparte4″ neue Besucherkreise zu erschließen.



Neuer Leiter des Jungen Staatstheaters
Neuer Leiter des „Jungen Staatstheaters“ wird Jörg Wesemüller. Er hat als Dramaturg an der Schauburg in München und in Konstanz gearbeitet. Seit 2006 ist er auch sehr erfolgreich als Regisseur im Kinder-, Jugend- und Bürgertheater u.a. in München, Jena, Konstanz, Zürich und Leipzig tätig. Am Saarländischen Staatstheater leitet er seit vielen Jahren den „Jugendclub U21″, der mit seinen Produktionen mehrfach zu Festivals eingeladen war. „Er hat viel Herz und Fingerspitzengefühl im Umgang mit Kindern und Jugendlichen“, sagt Dagmar Schlingmann, „und verfügt über große Erfahrung im Bereich der Projekt- und Laienarbeit. Er wird das Junge Staatstheater in Braunschweig mit großem Engagement für sein Publikum führen.“




Der Nordwesten Englands

Für mich persönlich gehört der Nordwesten Englands zu den schönsten Gebieten Großbritanniens. Viele Maler, Schriftsteller und Dichter kamen in den Nordwesten Englands, um sich von der vielfältigen und faszinierenden Natur inspirieren zu lassen. William Wordswoth hat die Gegend oft in seinen Werken gerühmt. Der Nordwesten Englands triumphiert nicht nur durch die Städte Liverpool und Manchester. Gerade das Hinterland bietet eine Vielzahl an Naturschönheiten und kulturellen Städten.



Hinter Manchester und Sheffield
Manchester und Sheffield kennzeichnen sich auch heute noch als Industriestädte. Allerdings hat gerade Manchester sein Image in den letzten Jahren stark aufgewertet und viel in die Stadtentwicklung gesteckt. Das Manchester heute von zahlreichen Touristen besucht wird, liegt in erster Linie an den beiden lokalen Fußballclubs und insbesondere an Manchester United. Wer Manchester oder Sheffield besucht, der sollte sich unbedingt auch das Hinterland ansehen. Schon vor Jahrzehnten waren die nördlichen Stadtausläufer ein Naherholungsgebiet für die Fabrikarbeiter aus Manchester, Bradford und Sheffield. Sehenswert sind vor allem die Pennines, die Seen im Lake District und die zahlreichen Moore. In diesen Gebieten wirkt die Gegend verlassen und einsam. Damit ist sie ein idealer Urlaubsort für Leute, die Ruhe und Erholung suchen. Touristen genießen einfach den unbeschreiblichen Anblick der tiefen Täler, blau-leuchtenden Seen und grünen Hügeln, an deren Fuß kleine Orte liegen, die zum Verweilen einladen.

Das Stadion von Manchester City © Foto: Carina Tietz

Das Stadion von Manchester City © Foto: Carina Tietz


Liverpool und Manchester sind eine Reise wert
Einst waren Manchester und Liverpool vom wirtschaftlichen Niedergang gezeichnet. Doch davon ist heute kaum noch etwas zu spüren. Beide Städte haben sich zu kleinen Metropolen gemausert und zeigen, dass ein struktureller Wandel auch positiv vollzogen werden kann. Der über zehn Kilometer lange Hafen und die Docks in Liverpool sind heute auch ein Anziehungsort für Touristen. Hier findet man urige Hotels, die besten Restaurants der Stadt und eine Vielzahl an kulturellen Einrichtungen. Die neue Architektur verträgt sich in beiden Städten mit den traditionellen Bauten aus der viktorianischen Zeit. Auch in Sachen Weltfußball haben beide Städte etwas zu bieten. Wer einmal ein Spiel an der Anfield Road in Liverpool gesehen hat, der ist geradezu infiziert. Wie Phoenix aus der Asche erhebt sich das Stadion von Liverpool inmitten eines Wohngebietes. Tradition erleben Besucher auch Stadion Old Trafford. Manchester City steht dagegen für die Moderne.
Pilgerort für Fußballfans: Die Anfield Road in Liverpool © Foto: Carina Tietz

Pilgerort für Fußballfans: Die Anfield Road in Liverpool © Foto: Carina Tietz


Lancashire: Von düsteren Industriestädten zu kleinen Metropolen
Noch vor Jahrzehnten wäre wohl niemand freiwillig in die Industriestädte von Lancashire gefahren. Von Rauch eingehüllt und von hohen, qualmenden Kaminen und Fabrikgebäuden geprägt, pulsierte nur die Industrie. Die Menschen lebten in trostlosen und düsteren Städten. Doch mit dem Strukturwandel änderten sich auch die Stadtpanoramen. Am stärksten ist der Wandel in Salford bei Manchester zu spüren. Der Maler Lowrys machte seine Heimatstadt Salford mit dem Bild „The Bandstand“ bekannt. Darauf zeigt sich ganz besonders die einstige trostlose und dunkle Atmosphäre in der Stadt.



Heute dürfen sich die Besucher auf gemütliche Kleinstädte freuen, die einen Hauch von Metropolen versprühen. Unverkennbar ist auch hier der viktorianische Baustil, der mit der Moderne verschmelzt. Die Industriestädte in Lancashire sind ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in den Nordwesten Englands.

Günstige Unterkünfte im Nordwesten von England gibt es bei booking.com


booking_de_4414 banners_de-05 Image Banner

Do you need an experienced and creative German content writer? Here is my offer:

Kreuzfahrt durch das Mittelmeer

Eine Seereise durch das Mittelmeer gehört zu den Kreuzfahrt-Klassikern. Im westlichen Mittelmeer warten glitzernde Metropolen, wie Barcelona oder Marseille. Im Osten kommt man dem Orient ganz nah in Beirut, Alexandria oder Port Said. Passagiere erleben einmalige Inseln wie Malta, Zypern, Sizilien oder Rhodos. An den Küsten der Türkei warten lebendige Badeorte mit traumhaften Stränden und antiken Gebäuden aus der Vergangenheit.

Barcelona, eines der schönsten Ziele im westlichen Mittelmeer: Foto: © Carina Tietz

Barcelona, eines der schönsten Ziele im westlichen Mittelmeer: Foto: © Carina Tietz




Entlang der Küsten der Provence und der Cote d´Azur

Ein exzentrisches Image als Ort der Reichen und Schönen und einen etwas anderen Lebensstil haben die Cote d´Azur berühmt gemacht. Egal, ob Nizza oder Saint Tropez, überall in den Straßen herrscht gerade im Sommer ein buntes Treiben. Unzählige Cafés und Restaurants entlang der Küste servieren ausgezeichnete französische Weine und die berühmte Fischsuppe „Bouillabaisse“. Die lebhaften Hafenpromenaden laden zum Bummeln ein. Im Hinterland warten historische Bauten und Städte mit dem typischen französischen Flair, wie die Großstadt Marseille oder das beschauliche Aix-en-Provence. Ein beliebtes Ausflugsziel ist Bormes, deren mittelalterliche Altstadt zu den schönsten Stadtkernen Frankreichs gehört. Avignon wartet auf mit der berühmten Brücke Pont Du Gard und dem Papstpalast.

Schiffe vor Malta: Foto: © Carina Tietz

Schiffe vor Malta: Foto: © Carina Tietz

 




Die Inseln im westlichen Mittelmeer

Das westliche Mittelmeer bietet eine ganz Reihe an Inselschönheiten. Korsika ist der Stolz der Franzosen mit seinem typischen Buschwald, der zum Wandern einlädt. Mallorca ist der Landgang-Klassiker bei Kreuzfahrten durch das Mittelmeer. Schon von Bord aus blickt man auf die mallorquinischen Berge. Ein Muss ist ein Bummel durch die engen Gassen der Hauptstadt Palma. Die Smaragdküste Sardiniens bietet alle Voraussetzungen für einen erlebnisreichen Strandtag. Die Schiffe legen im wunderschönen Hafen von Olbia an. Egal ob Catania oder Palermo, Sizilien zeigt sich überall von seiner schönsten Seite. Wie wäre es mit einem Ausflug zum Ätna, vorbei an blühenden Zitronenbäumen und alten Weinguten? Ein beliebter Zwischenhafen auf dem Weg nach Afrika ist La Valetta auf Malta. Die Hafeneinfahrt ist einmalig und von Bord aus blickt man direkt auf den prächtigen Großmeisterpalast, der über den Hafen thront. La Valletta steht komplett unter Denkmalschutz.

Karneval auf Zypern: Foto: © Carina Tietz

Karneval auf Zypern: Foto: © Carina Tietz

Orientalische Eindrücke in den nordafrikanischen Häfen

Zu einer Kreuzfahrt durch das Mittelmeer gehört auch ein Besuch der nordafrikanischen Häfen. In Kombination mit Kanaren-Kreuzfahrten steht ein Stopp in Tanger auf dem Programm. Nirgendwo liegen Europa und Afrika so nah zusammen, wie an der Straße von Gibraltar. Die orientalische Stadt hat eine sehr schöne Altstadt mit vielen Souks und Basaren. Urlauber lieben Tunesiens Strände. Passagiere können hier am Strand relaxen oder auf Tauch- oder Segeltour gehen. Die Wüste lädt zu Oasenausflügen und Kamelritten ein. Ab den ägyptischen Häfen Alexandria und Port Said geht es per Bus weiter in die Hauptstadt Kairo und zu den Pyramiden von Gizeh. Passagiere folgen den Spuren der Pharaonen, machen eine Bootsfahrt über den Nil oder genießen das orientalische Treiben auf den Plätzen von Kairo. Port Said ist das Tor zum Suez-Kanal und man genießt seine Schönheiten am besten bei einer Rundfahrt mit den typisch ägyptischen Caleches. Die Höhepunkte der Hafenstadt Alexandria sind Fort Qait Bey und der Montazah-Palast.

Beirut und die Levanteküste: Foto: © Carina Tietz

Beirut und die Levanteküste: Foto: © Carina Tietz

 

 

Italien, Griechenland und die Türkei

Italien, Griechenland und die Türkei sind klassische Ziele bei Mittelmeer-Kreuzfahrten. Der Höhepunkt Griechenlands sind die Inseln Santorin, Rhodos, Mykonos und Kreta. Die Bucht von Santorin hat etwas Mythisches und die Altstadt von Rhodos lädt zum  Bummeln ein. Auf Mykonos stehen die berühmten Windmühlen und Kreta lockt mit traumhaften Badestränden und historischen Ausgrabungsstätten. Ein Landgang in Venedig ist ein Muss. Vom Kreuzfahrtterminal verkehren regelmäßig Wassertaxen zu den schönsten Plätzen der Stadt. Unvergesslich bleibt ein Spaziergang über den Markusplatz vorbei an den unzähligen Wasserwegen. Sehenswert in der Türkei ist die Metropole Istanbul am Bosporus. Hier warten spektakuläre Bauten, wie die Hagia Sophia und die Blaue Moschee.

Palma De Mallorca, ein beliebter Starthafen: Foto: © Carina Tietz

Palma De Mallorca, ein beliebter Starthafen: Foto: © Carina Tietz




Stadthuismuseum Zierikzee

Die Stadt am Meeresarm Oosterschelde bietet ein einladendes Stadtzentrum. Hier kann man durch die kleinen Straßen bummeln und sich an der typisch holländischen Architektur erfreuen. Mittendrin, in einem wunderschönen Stadthaus liegt das Stadthuismuseum Zierikzee. Hier erfahren Besucher alles über die Stadtgeschichte von Zierikzee. Im Mittelpunkt stehen die Bewohner und das Leben am Wasser.




Stadthuismuseum Zierikzee, Meelstraat 6-10.

Öffnungszeiten: April-Oktober, Di bis Sa von 11.00-17.00 Uhr und So 13.00-17.00 Uhr, November-März, Di-So 13.00-17.00 Uhr

Preise: Erwachsene 7,50 Euro, Kinder von 6 bis 18 Jahren 3,50 Euro, Kinder unter 6 Jahren gratis.

Das Museum ist barrierefrei!

Weitere Informationen zum Stadthuismuseum Zierikzee.

Andijk: Heimat der Ferienparks Het Grootslag und Ijsselhof

Andijk ist ein idyllisches Dorf am Ijsselmeer. Unter Touristen ist es in erster Linie durch die beiden Ferienparks Het Grootslag und Ijsselhof bekannt. Im Sommer und in der Saison tummeln sich hier Gäste aus ganz Europa. Die meisten ausländischen Gäste stammen aus Deutschland. Auch im Ort selber kann man von privat Ferienwohnungen und Ferienhäuser anmieten. Obwohl der Ort vom Tourismus geprägt wurde, hat er kaum eine touristische Infrastruktur. Vielmehr hat er seine Ursprünglichkeit behalten. Überfüllte Touristenzentren sucht man hier vergeblich. Nach Andijk kommen Gäste, die Ruhe suchen.

Willkommen in Andijk © Foto: Carina Tietz

Willkommen in Andijk © Foto: Carina Tietz




Die Gegend rund um Andijk
Die Gegend rund um Andijk ist ein Paradies für Naturliebhaber, Wanderer und Radfahrer. Auch vierbeinige Gäste sind überall gerne gesehen. Außerhalb von Andijk in Richtung Enkhuizen oder Medemblik ist die Landschaft durch kleine Kanäle und Bäche geprägt. Hier kann man schöne Radtouren machen. Mitten auf den weitläufigen Flächen stehen beleuchtete Treibhäuser. Hier werden Tulpen, Tomaten, Salat und Paprika angebaut. Tulpen kann man in Andijk an Straßenständen kaufen. Auch viele Privathäuser bieten Tulpensträuße zum Verkauf an.
Tipp: Wer kein Treibhausgemüse mag, der sollte am Bio-Obst- und Gemüsestand einen Stopp einlegen. Der liegt direkt gegenüber vom Poldermuseum & Nationaal Saet und Cruytmuseum 
am ehemaligen Polderpumpwerk Het Groots-lag. Hier kann man zu unschlagbaren Preisen frisches Bio-Obst und Bio-Gemüse der Saison kaufen.
Zum Wandern und Radfahren laden auch die beiden Naturschutzgebiete De Vooroever und Het Streekbos ein.

Leuchtende Treibhäuser überall in Andijk © Foto: Carina Tietz

Leuchtende Treibhäuser überall in Andijk © Foto: Carina Tietz

Frisches Obst und Gemüse in Andijk © Foto: Carina Tietz

Frisches Obst und Gemüse in Andijk © Foto: Carina Tietz

Andijk: Ein Dorf und seine Museen
Regentage sind in Andijk selten. Sollte es doch mal regnen, dann hält der Regen garantiert nicht lange an. Bei schlechtem Wetter warten in Andijk gleich drei Musen auf Besucher. In der Nähe der der Ferienparks Het Grootslag und Ijsselhof liegen das Poldermuseum und das Nationaal Saet und Cruytmuseum. Von den Parks aus kann man diese beiden Museen fußläufig erreichen. Sie befinden sich in Hafennähe im ehemaligen Polderpumpwerk Het Groots-lag. Sehr interessant ist die Dauerausstellung, die über Geschichte des Poldergebietes informiert. Hier erfahren Besucher Details zum Leben und Arbeiten der letzten 5000 Jahre im Poldergebiet Het Groots-lag. Nicht weniger interessant ist auch die Dauerausstellung zum typisch niederländischen Berufsbild des Saatgutherstellers. Beleuchtet wird die Geschichte der Saatguthersteller mit einem Blick in die Zukunft und die Aspekte der Gegenwart. Alle zwei Monate bieten die beiden Museen Wechselausstellungen zu unterschiedlichen Themengebieten an.




Einen Ausflug wert ist auch das Museum für Kopfbedeckungen. Es ist ein privates Museum, das erst seit 2001 für Besucher zugänglich ist. Schon vor über 20 Jahren entdecke die Eigentümerin ihre Leidenschaft für Hüte. Mittlerweile sind über 400 Hüte in ihrem Besitz. Neben Hüten kann man auch diverse Hutschachteln und Hutspangen bewundern. Ausgestellt sind auch verschiedene Plakate, Zeitschriften und Bücher, die sich mit Hüten auseinandersetzen.

Der Hafen von Andijk
Zu den Highlights des Ortes Andijk gehört der moderne Yachthafen. Er liegt unmittelbar am ehemaligen Polderpumpwerk Het Groots-lag. Im Sommer tummeln sich hier viele Wassersportler. Der Hafen bietet Platz für knapp 600 Boote. Im Hafen liegt ein schönes Restaurant. Während der Saison kann man Segelyachten und Barkassen anmieten. Weitere Informationen gibt es hier.




Weinlexikon: Wein-Anbaugebiete in Deutschland

Es ist kaum zu glauben, aber Deutschland gehört eher zu den Zwergen des Weinanbaus. Es bildet faktisch die nordeuropäische Weinbaugrenze. Die Gebiete an Rhein, Mosel, Saar, Main, Ruwer, Nahe, Kocher, Jagst, Neckar, Tauber und Bodensee bilden knapp 1,3 % der weltweiten Weinbauflächen. Nach dem Fall der Mauer wurden noch die Gebiete an Elbe, Saale und Unstrut hinzugerechnet. International werden die deutschen Weinbaugebiete durch die klimatisierte Nordgrenze geschätzt. Diese verleiht dem Wein eine fruchtige und frische Note, die auf den hohen Säuregehalt zurückzuführen ist. Aber selbst wenn Deutschland flächenmäßig nur zu den Zwerggebieten gehört, zählen die Tradition, die Weinkultur und die ständige Weiterentwicklung bei Anbau, Ernte und Herstellung zu den Besten der Welt.



Im Vergleich zu Frankreich können in Deutschland die einzelnen Weinsorten im Geschmack variieren. Das liegt in der Hauptsache am Wetter. In Deutschland ist es daher üblich, dass der Wein nach seinen Rebsorten beschrieben wird. Entlang der Ahr wächst zum Beispiel die Spätburgundertraube. Sie perfektioniert samtige und feinherbe Rotweine. Am Mittelrhein ist die die nördliche Weinanbaugrenze erreicht. In Höhe von Bonn endet auch die deutsche Nordgrenze des Weinanbaus. Auf knapp hundert Kilometer erstreckt sich das mittelrheinische Anbaugebiet, dessen Hanglagen ein Gefälle von bis zu 60 % aufweisen. Hier wird überwiegend der Riesling hergestellt. Auch der Müller Thurgau und der Kerner kommt vom Mittelrhein. Die Hänge an Mosel, Saar und Ruwer sind traditionsreiche Riesling-Gebiete. Früher wurde auf den Etiketten der Mosel-, Saar- und Ruwer-Weine überhaupt keine Rebsorte genannt, da es sich zwangsläufig nur um einen Riesling handeln konnte.



Hanse Sail 2015: Das große Volksfest in Rostock

Am Donnerstag startet die 25. Hanse Sail in Rostock. „Die Sail hat in den vergangenen 25 Jahren Pionierarbeit für die maritimen Volkfeste im Land geleistet. Das Konzept aus maritimen Flair, ausgelassener Volksfeststimmung, abwechslungsreicher Bummelmeile und den Schiffsparaden kommt an. In den Regionen unseres Landes sind einige Ableger bis heute entstanden, die wiederum ihren eigenen regionalen Charakter entwickelt haben. Maritime Feste kurbeln auch die regionale Wirtschaft an“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe am Montag in Schwerin. Zu weiteren maritimen Festen im Land zählen unter anderem die Müritz Sail in Waren (Müritz) oder die Ueckermünder Haff-Sail, die jeweils tausende Gäste jedes Jahr in die Regionen ziehen.



Übernachtungszahlen im August in Rostock um 80 Prozent angestiegen
„Die Hanse Sail ist zu einen touristischen Zugpferd unter den maritimen Festen im Land geworden. In den vergangenen zehn Jahren sind im Monat August die Übernachtungszahlen in Rostock um 80 Prozent angestiegen. Einen entscheidenden wirtschaftlichen Beitrag für die Region leistet auch die Sail dabei. Weiterlesen

L232 : Vollsperrung ab 10. August 2015

Im Zuge der Landesstraße 232 ist zwischen dem Industriegebiet Dahlenburg/ Quickborn und der Ortschaft Tosterglope (Landkreis Lüneburg) ab dem 10. August mit Behinderungen zu rechnen. Dies teilt die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr aus Lüneburg mit.

Nach Mitteilung der Behörde werden hier Bauarbeiten zur Erneuerung der Fahrbahn unter Vollsperrung durchgeführt. Der Verkehr in Richtung Neu Darchau wird über die Landesstraße 222 nach Nindorf geführt und von dort über die Landestraße 231 nach Neu Darchau. Von Neu Darchau gelangt man über die Landesstraße 232 nach Tosterglope. Der Verkehr in Gegenrichtung wird über die gleiche Strecke nach Dahlenburg umgeleitet. Die Umleitungsstrecken sind ausgeschildert.



Die Nutzer öffentlicher Verkehrsmittel werden gebeten, die Aushänge der Verkehrsbetriebe an den Haltestellen zu beachten.

Die Bauarbeiten werden voraussichtlich bis Anfang September andauern. Witterungsbedingte Verzögerungen sind möglich. Weiterlesen

Langeoog: Schutzdüne vor dem Pirolatal wird verstärkt

Norden/ Langeoog – Voraussichtlich ab dem 24. August beginnen im Auftrag des NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) Arbeiten zur Verstärkung der Schutzdüne vor dem Pirolatal auf Langeoog.

„Die Maßnahme ist notwendig, weil hier im vergangenen Winter Dünenabbrüche von bis zu sieben Metern zu verzeichnen waren. Die derzeit sehr niedrige Strandlage lässt zudem in weiteren Sturmfluten neue Abbrüche erwarten“, begründete Frank Thorenz, Leiter des zuständigen Geschäftsbereiches der NLWKN-Betriebsstelle Norden-Norderney.



Um die Sturmflutsicherheit im östlichen Dünenabschnitt des Pirolatals vor dem Winterhalbjahr wieder herzustellen, wird die Düne auf 700 Metern Länge durch eine bis zu sieben Meter breite Vorschüttung seewärts verstärkt und zusätzlich um bis zu drei Meter erhöht. Weiterlesen

1 2