Bewertung Holiday Inn Express Köln Troisdorf

Das Holiday Inn Express Hotel Köln Troisdorf punktet mit einer zentralen Lage und eignet sich ideal für Fluggäste, die am nahgelegenen Airport Köln-Bonn starten. Auch Familien mit Kindern sind im Holiday Inn Express Köln Troisdorf sehr gut aufgehoben, denn bis zu zwei Kinder übernachten im Zimmer der Eltern kostenlos.



Bewertung Holiday Inn Express Köln Troisdorf: Die Lage
Das Holiday Inn Express Köln Troisdorf überzeugt durch seine zentrale Lage. Es ist ein idealer Ausgangspunkt für Besuche in Köln und in Bonn. Beide Städte sind in wenigen Minuten über die Autobahn erreichbar. Der Flughafen Köln Bonn liegt direkt vor der Türe. Der nahgelegene Rhein lädt zu Ausflügen und Spaziergängen ein. Das Holiday Inn Express Köln Troisdorf hat eine sehr gute Anbindung an die Autobahn A59. In unmittelbarer Nähe zum Hotel befinden sich eine Tankstelle und diverse Fast-Food-Restaurants. Ein asiatisches Restaurant ist im Seitenflügel des Hotels untergebracht. Auch im Umkreis zwischen 2 und 5 Kilometern befinden sich einige Restaurants und Imbisse.

Holiday Inn Express Köln Troisdorf: Vierbettzimmer © Foto: Carina Tietz

Holiday Inn Express Köln Troisdorf: Vierbettzimmer © Foto: Carina Tietz

Bewertung Holiday Inn Express Köln Troisdorf: Einrichtung in den Zimmern
Das Holiday Inn Express Köln Troisdorf ist mit einer neueren Einrichtung ausgestattet und verfügt über ausreichende Steckdosen. Smartphone und Laptop können somit problemlos genutzt werden. Auch in Bettnähe gibt es Steckdosen. Die Zimmer im Holiday Inn Express Köln Troisdorf sind zum Teil mit dunkler Tapete bestückt. Das macht die Zimmer optisch kleiner. Der Gast kann zwischen zwei Kopfkissen-Arten auswählen. Im Zimmer befinden sich ein Wasserkocher mit zwei Tassen, zwei Löffeln und eine kleine Auswahl an Tee und Kaffee, der selber aufgebrüht werden muss. Der moderne Flachbildfernseher sorgt auch am Abend für Entspannung. Alle gängigen deutschen Fernsehprogramme können abgerufen werden. Wer noch arbeiten muss, der findet am Schreibtisch Gelegenheit dazu. Für Gäste, die sich noch nicht im Handy-Zeitalter befinden, gibt ein Telefon mit direkter Durchwahl.
Wir haben ein Zimmer in der ersten Etage zur Straße hin bewohnt. Das Zimmer war bei Einzug sauber. Durch die dunklen Wände wirkte das Zimmer sehr kompakt. Ich persönlich fand die dunklen Räume weniger gemütlich. Hier hätte ich mir eine große Deckenlampe oder einen Strahler gewünscht.

Holiday Inn Express Köln Troisdorf: Eine dunkle Einrichtung © Foto: Carina Tietz

Holiday Inn Express Köln Troisdorf: Eine dunkle Einrichtung © Foto: Carina Tietz


Bewertung Holiday Inn Express Köln Troisdorf: Das Badezimmer
Wie üblich in den Holiday Inn Express Hotels verfügen auch alle Zimmer im Holiday Inn Express Köln Troisdorf über ein eigenes Badezimmer mit WC, Dusche und Waschbecken. Die Anzahl der Handtücher ist ausreichend. Duschbad und Shampoo kann aus einem Spender genutzt werden. Gäste die etwas vergessen haben, erhalten an der Rezeption kostenlos eine Zahnbürste, Zahnpasta und einige andere Kosmetikartikel. Das Highlight des Badezimmers ist die begehbare Dusche. Wer müde im Hotel ankommt, kann schnell und unkompliziert duschen. Das ist längst nicht in allen Holiday Inn Express Hotels der Fall, denn oftmals gibt es noch kombinierte Duschen und Badewannen mit kompliziertem Einstieg und unansehnlichen Duschvorhängen.



Holiday Inn Express Köln Troisdorf mit Kindern
Wir haben dreimal mit Kindern übernachten und ich kann durchaus das Prädikat kinderfreundlich vergeben. Das Zimmer fanden wir aber für zwei Erwachsene und zwei Kinder zu klein. Mit der Zimmergröße haben wir in anderen Holiday Inn Express Hotels eine bessere Erfahrung gemacht. Die waren wesentlich größer. Der Stuhl am Schreibtisch konnte nur ein kleines Stück herausgezogen werden. Wir Erwachsene konnten weder denn Stuhl noch den Schreibtisch nutzen. Entsprechend eng war auch der Zugang zum ausgeklappten Sofabett. Für unsere beide Söhne (10 und 12 Jahre) war der Platz im Bett aber ausreichend.

Bewertung Holiday Inn Express Köln Troisdorf Parken und Nachtruhe
Am Hotel stehen genügend Parkplätze zur Verfügung, die alle kostenlos genutzt werden können. Die Parkplätze am Seitenflügel des Hotels sind nur für Restaurantbesucher. Wer bis zum frühen Abend anreist, findet problemlos einen Parkplatz. Bei ausgebuchtem Hotel können die Parkplätze knapp werden. Alternativ kann man aber an den nahgelegenen Fastfood-Restaurants parken.
Die Fenster lassen sich weit öffnen. Das sorgt einerseits für angenehme Frischluft, ist aber leider auch mit Lärm verbunden. Gerade in den Abendstunden sind die Fastfood-Restaurants sehr frequentiert. Auch die nahgelegene Tankstelle sorgt für Lärmentwicklung. Nicht zuletzt hört man auch den Verkehr der Autobahn und deren Zubringerstraße. Zum Teil hört man auch die Flugzeuge am Airport Köln Bonn landen und starten. Ein geschlossenes Fenster garantiert dagegen absolute Ruhe. Die Vorhänge sind absolut lichtdicht und so kann das Zimmer auch tagsüber verdunkelt werden.



Bewertung Holiday Inn Express Köln Troisdorf: Freundlicher Service und ruhige Zimmer
Ich habe im letzten halben Jahr gleich dreimal im Holiday Inn Express Köln Troisdorf übernachtet und würde das Hotel in jedem Fall weiterempfehlen. Für ein bis zwei Nächte kann man über die Enge im Zimmer hinwegsehen. Das Personal war sehr freundlich und hilfsbereit. Leider war bei einem Aufenthalt der Aufzug defekt. Wir mussten die Koffer aus der ersten Etage hinunter tragen. Nach einer müden Nachtfahrt genügte eine kurze Nachfrage an der Rezeption und wir konnten das Zimmer eine Stunde früher und ohne Aufpreis beziehen.

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Wein-Urlaub wird immer beliebter

Reisen, die sich mit Thema Wein beschäftigen werden immer beliebter. Weltweit bieten Reiseunternehmen Wein-Urlaub und folgen damit einem neuen Trend. Der Weinkenner will gerade im Urlaub nicht auf sein Lieblingsgetränk verzichten. Zudem möchte er sich über den Wein und seine Herstellung informieren.

Wein-Urlaub in Deutschland
Deutschland bietet eine Vielzahl an Weinreisen an. Diese können über Reiseunternehmen pauschal gebucht oder ganz individuell nach eigenen Vorstellungen gestaltet werden. Die Deutsche Weinstraße eignet sich hervorragend für lange Radtouren. Einige Radwege führen direkt durch die Rebenhänge und bieten ein eindrucksvolles Panorama. Die bekannten Weinorte an der Mosel, wie zum Beispiel Cochem oder Boppard locken auch viele Tagestouristen an. Vereine oder Firmen kommen zu einer Weinprobe. Sie genießen regionale Speisen und verköstigen edle Weine.



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Die Hotels entlang der Weinflüsse Mosel, Saar, Ruwer, Ahr und Rhein sind auf Weinliebhaber eingestellt. In Zusammenarbeit mit den lokalen Touristikeinrichtungen und Touristikvereinen bieten sie interessante Programme an. Es gibt zum Beispiel Führungen durch die Kellereien oder Wanderungen durch die Weinberge. Die meisten Angebote werden von erfahrenen Lektoren und Reiseführern unterstützt, die mit dem Thema Wein bestens vertraut sind. Kleine regionale Touristikunternehmen bieten zudem Kurzreisen mit dem Bus an. Dabei verbringen die Urlauber ein unvergessliches Wochenende inmitten der schönsten Weinstädte Deutschlands. Neben über Übernachtung und Vollverpflegung wird das Angebot durch Weinproben und Kellereibesichtigungen abgerundet. Die Ahr ist bekannt für ihre sommerlichen Weinfeste. Dann strömen Gäste aus ganz Deutschland nach Ahrweiler, Bad Neuenahr, Altenahr und Mayschoß. In den Restaurants und Weinstuben vor Ort werden Weine aus der Region feierlich präsentiert. Die Hotels bieten günstige Übernachtungspauschalen an und punkten mit vielen Aufmerksamkeiten.




Wein-Urlaub auch für Erholungssuchende
Auch Urlauber, die Ruhe suchen sind in den deutschen Weinanbaugebieten sehr gut aufgehoben. Gerade in den Wintermonaten wird es im Rheingau und an der Weinstraße etwas ruhiger. Dann kommen die wahren Weinkenner und lassen sich kulinarisch verwöhnen. Es gibt besonderen Weinproben mit Krimigeschichten oder ausführlichen Informationen und Vorträgen über Weinverarbeitung. Ein echtes Highlight sind auch die Weihnachtsmärkte. Hier kann man sich mit vorzüglichen Tropfen für das Fest eindecken.



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Wein-Urlaub direkt beim Winzer
Auch immer mehr Winzer sind im Touristikgeschäft tätig. Sie haben sich dort ein zweites Standbein geschaffen. Viele schätzen auch die harmonierende Kombination zwischen Wein und Urlaub. Einige Winzerbetriebe und Kellereien haben sich zu Weinhotels entwickelt. Der Urlauber kommt direkt auf das Weingut und kann alle Prozesse rund um die Weinherstellung hautnah erleben. Eine umfangreiche Weinprobe im Ambiente des Weinkellers ist inbegriffen. Zum Teil können Gäste auch die Lese begleiten. Innerhalb einer Fragestunde gibt der Winzer detaillierte Informationen rund um den Wein. Die Angebote der Winzer, Weingute und Kellereien richten sich an ein breites Publikum. Selbst Familien mit Kindern verbringen hier ihren Urlaub. Während die Eltern die Weinprobe genießen, wird der Nachwuchs rund um betreut.

Selbst Wein und Wellness wird heute mit einander verknüpft. Am Tag lässt man sich mit Massagen und bei Saunabesuchen verwöhnen und am Abend genießt man eine Vielzahl von Weinen. Diese werden mit kulinarischen Köstlichkeiten serviert.




Wein-Urlaub in der Toskana
Neben Deutschland spiele auch andere europäische Ländern bei der Kombination aus Weinanbau und Urlaub eine große Rolle. In Italien bieten Weinbauern schon seit vielen Jahren Zimmer zum Übernachten an. Dabei darf der Urlauber dem Weinbauer dann über die Schulter schauen und kann sich zum Thema Wein informieren. Auch Führungen durch die Weinregionen und Weinverköstigungen stehen auf dem Programm. In der Toskana werden auch Ferienhäuser innerhalb der Weinanbaugebiete vermietet. Hier können Weininteressenten ganz in Ruhe Urlaub machen und den einmaligen Blick auf die Hügel genießen. Sie sind umgeben von Rebstöcken und diese bietet gerade im Sommer einen herrlichen Duft. Edel Weine aus den angrenzenden Weingütern werden dann exklusiv geliefert. Oft handelt es hierbei um einzigartige Weine, die erst gar nicht in den Handel kommen, sondern nur für die Urlauber gekeltert werden.

Wein-Urlaub direkt beim Winzer © Foto: Carina Tietz

Wein-Urlaub direkt beim Winzer © Foto: Carina Tietz

Wein-Urlaub in Frankreich
In Frankreich zieht es Weinkenner nach Burgund und in die Provence. Die Provence ist bekannt für zahlreiche Familienkellereien. Diese öffnen für Touristen sehr gerne ihre Türen. Weine, die hier präsentiert werden sind sehr exklusiv. Oft werden nur wenige Flaschen hergestellt. Übernachten können die Weinkenner direkt auf dem Weingut oder in Ferienhäusern. Diese liegen zum Teil abgelegen inmitten von Weinreben und Lavendelfeldern. Die Häuser sind einfach und komfortabel ausgestattet. In Richtung der Touristengebiete findet man auch Unterkünfte mit luxuriöser Ausstattung und Pool. Für Gäste finden mehrere Weinproben statt. Täglich wird frischer Landwein geliefert. Der kommt in nicht handelsüblichen Flaschen und Kisten. Dafür hat er aber einen ganz eigenen Geschmack, der jeden Weinkenner gleich verzückt. Burgund gehört zu den bekanntesten Weingebieten Frankreichs. Der Urlauber merkt gleich, dass sich hier alles um den Wein dreht. Überall gedeihen die Reben. Die Stille in den Weinhängen ist einzigartig. Sie wird nur unterbrochen durch die rege Betriebsamkeit an den Weingütern. Hier stehen schwere Stühle und Tisch aus Waschbeton oder Vollholz. Touristen probieren die feinen und fruchtigen Weine.



Wein-Urlaub in Südafrika, Neuseeland und Australien
Mit den steigenden Zahlen der Fernreisen ist auch die Bekanntheit der weltweiten Weinregionen deutlich angestiegen. Weinkenner zieht es nach Kalifornien, Südafrika, Neuseeland, Australien und selbst nach Ägypten. Rund um Adelaide liegen viele australische Weinanbaugebiete. Das heiß feuchte Klima steht für Spitzenweine. Die Güter bieten Übernachtungspauschalen an. Neben Spitzenweinen lockt Südafrika mit einer reizvollen Landschaft. Das ist eine gute Kombination, um einen unvergesslichen Urlaub zu erleben. Die Weinrouten führen von Kapstadt nach Klein-Karoo und Klawer. Hier sind viele Individualreisende mit dem Wohnmobil unterwegs. Wer einen dicken Geldbeutel besitzt, kann in den luxuriösen Weinhotels nächtigen.

Wein-Urlaub in Süd-Frankreich © Foto: Carina Tietz

Wein-Urlaub in Süd-Frankreich © Foto: Carina Tietz

Weinanbau in islamischen Ländern
Das gab es schon um 3000 vor Christus. Zur Zeit des Alten Reiches wurde schon in Ägypten Wein hergestellt. Zwischenzeitlich wurde die Weinherstellung wieder eingestellt. Erst 1903 erfand man den Wein der Pharaonen und baute wieder Reben an. Rund um Alexandria liegen Rebflächen. Urlauber können Wein und Historisches in Alexandria miteinander verbinden. Wahre Weinfreunde zieht es aber zu den ägyptischen Kleinbauern. Sie bauen rund um Alexandria europäische Reben an. Der Geschmack ist unterschiedlich. Die Gäste übernachten zwar in einfachen Häusern, aber dafür genießen sie erlesene Weine mit einem einzigartigen Geschmack.

Wein-Urlaub am schönen Rhein © Foto: Carina Tietz

Wein-Urlaub am schönen Rhein © Foto: Carina Tietz

Wein-Urlaub in den USA
Weinurlauber in den USA stoßen auf ganz unterschiedliche Regionen. Ruhig und abgelegen ist die Gegend um Sonoma County. Hier übernachten Urlauber in Holzhütten, die inmitten von knorrigen und alten Rebstöcken stehen. Die Gäste sind herzlich willkommen, aber die Gastgeber sind zurückhaltend. Urlauber erhalten hier nur sehr selten Einblicke in die Herstellung. Offener geht es im Napa Valley zu. Hier gehören Weinexperten aus aller Welt zum alltäglichen Geschehen dazu. Ganze Busse rollen durch die Weinanbaugebiete und die spätere Weinverköstigung ist ein großes Spektakel. Einige Touristikunternehmen bieten spezielle Rundreisen für Weinfreunde an. Diese führen von Oregon hinunter bis zum Golf von Kalifornien oder von Maine bis Missouri.



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Weinlexikon: Weinanbaugebiete an der Deutschen Weinstraße

Weinanbaugebiete entlang der Deutsche Weinstraßen
Die deutschen Weinstraßen beheimaten eine Vielzahl der besten Traubensorten. Zu den bekanntesten Gebieten gehört die Moselweinstraße, die sich in Untermosel, Mittelmosel und Obermosel aufteilt. Die Obermosel-Weinstraße beginnt in Höhe von Perl. Größere Hangflächen findet man aber erst ab Wincheringen. Das Besondere an den Moselreben ist die nach allen Seiten orientierte Hanglage. So können hier verschiedene Sorten, wie zum Beispiel Müller Thurgau, Ruländer oder Riesling angebaut werden. Von Alf bis zur Moselmündung bei Koblenz findet man die Anbaugebiete der Untermosel. Hier wird Riesling angebaut. Die größten Weinanbaugebiete der Untermosel liegen rund um Cochem. Die Mittelmosel hat viele Talwindungen. Auch hier gedeiht die Riesling-Rebe ganz hervorragend.




Durch das Rheingaugebirge führt die Rheingauer Riesling Route. Hier werden viele Cabinet-Keller-Weine hergestellt. Es gibt hier eine Vielzahl von Familienkellereien, wie zum Beispiel das Schloss Vollrads.

 

Die Naheweinstraße und die Hessische Bergstraße
Die Naheweinstraße führt von Bingen über Bad Kreuznach nach Merxheim und wieder zurück nach Bingen. Die bekanntesten Weinanbaugebiete sind Glan, Alsenz und Gräfenbach. Der Geschmack des Nahe-Rieslings ist dezent und fruchtig. Die Winzer an der Nahe setzen auf eine hohe Qualität ihrer Weine.

Die Hessische Bergstraße lockt Weinliebhaber an. Die schätzen beispielsweise den guten Geschmack der Weine vom Heppenheimer Eckweg.

Die Deutsche Weinstraße ist sicherlich das Aushängeschild der deutschen Weinanbaugebiete. Eine zentrale Rolle spielen die Weingüter rund um Bad Dürkheim und Deidesheim. Bekannt sind auch die Pfälzer Schoppenweine, die traditionell zu der deftigen Küche in der Pfalz serviert werden. Entlang der Deutschen Weinstraße erfahren Besucher alles über den Weinanbau in Deutschland.

 




Weinlexikon: Weinanbaugebiete in Deutschland und Europa

Weinanbaugebiete in Europa
In Europa wird in allen Ländern Wein angebaut, die sich durch ihre geographische Lage auszeichnen. Eingeteilt werden die europäischen Länder in drei Anbaugebiete A, B und C. Deutschland liegt in der Zone A und somit in der nördlichsten Klimazone. Der mittlere Teil B umfasst Teile von Luxemburg, den Niederlanden und Belgien und alle Weinbaugebiete Österreichs und der Schweiz. Die größte Gruppe C umfasst Frankreich, Italien, Griechenland, Spanien und Portugal. Gesondert gibt es noch die Weinanbaugebiete in Osteuropa. Spitzenweine kommen zum Beispiel aus Ungarn und Rumänien gehört zu den ältesten Weinanbaugebieten der Welt. In Tschechien und der Slowakei haben schon die Römer Wein angebaut. Eine der größten Produzenten sind die Nachfolgestaaten der Sowjetunion. Hier liegt alleine die Eigenproduktion bei 7,6 Millionen Hektoliter. Die größten Rebenflächen liegen rund um das Schwarze Meer und das Kaspische Meer. Aber auch aus der kommen schon seit der Antike erstklassige Weine. Vor der Spaltung Jugoslawiens war das Land größter Weinproduzent und Weinkonsument. Auch in Polen wird Wein hergestellt. Der polnische Wein bleibt aber meist im Land und dient dem Eigenbedarf. Dieser liegt aber weit über den Herstellungszahlen.



Spitzenweine aus Frankreich Foto: © Carina Tietz

Spitzenweine aus Frankreich Foto: © Carina Tietz

Frankreich und Italien spielt gerade für deutsche Weinkenner eine große Rolle. Zu den bekanntesten Weinen Italiens gehört ohne Zweifel der Chianti, der nur dann die Zusatzbezeichnung Classico tragen darf, wenn er aus den Gebieten zwischen Siena und Florenz stammt. In Frankreich gibt es, mit Ausnahme der Region nördlich von Paris, überall Weinanbau.



Weinlexikon: Wein-Anbaugebiete in Deutschland

Es ist kaum zu glauben, aber Deutschland gehört eher zu den Zwergen des Weinanbaus. Es bildet faktisch die nordeuropäische Weinbaugrenze. Die Gebiete an Rhein, Mosel, Saar, Main, Ruwer, Nahe, Kocher, Jagst, Neckar, Tauber und Bodensee bilden knapp 1,3 % der weltweiten Weinbauflächen. Nach dem Fall der Mauer wurden noch die Gebiete an Elbe, Saale und Unstrut hinzugerechnet. International werden die deutschen Weinbaugebiete durch die klimatisierte Nordgrenze geschätzt. Diese verleiht dem Wein eine fruchtige und frische Note, die auf den hohen Säuregehalt zurückzuführen ist. Aber selbst wenn Deutschland flächenmäßig nur zu den Zwerggebieten gehört, zählen die Tradition, die Weinkultur und die ständige Weiterentwicklung bei Anbau, Ernte und Herstellung zu den Besten der Welt.



Im Vergleich zu Frankreich können in Deutschland die einzelnen Weinsorten im Geschmack variieren. Das liegt in der Hauptsache am Wetter. In Deutschland ist es daher üblich, dass der Wein nach seinen Rebsorten beschrieben wird. Entlang der Ahr wächst zum Beispiel die Spätburgundertraube. Sie perfektioniert samtige und feinherbe Rotweine. Am Mittelrhein ist die die nördliche Weinanbaugrenze erreicht. In Höhe von Bonn endet auch die deutsche Nordgrenze des Weinanbaus. Auf knapp hundert Kilometer erstreckt sich das mittelrheinische Anbaugebiet, dessen Hanglagen ein Gefälle von bis zu 60 % aufweisen. Hier wird überwiegend der Riesling hergestellt. Auch der Müller Thurgau und der Kerner kommt vom Mittelrhein. Die Hänge an Mosel, Saar und Ruwer sind traditionsreiche Riesling-Gebiete. Früher wurde auf den Etiketten der Mosel-, Saar- und Ruwer-Weine überhaupt keine Rebsorte genannt, da es sich zwangsläufig nur um einen Riesling handeln konnte.



Weinlexikon: Die Weinlese und die Beaujolais-Herstellung

Neue Techniken bei der Weinlese
Ingenieure arbeiten an neuen Entwicklungen. Momentan kommen die Erntegeräte nur an flachen Weinfeldern zum Einsatz. Zudem müssen die Zeilenabstände weit genug sein. Daraus resultiert ein Wärmeverlust der Reben. Auch die Flächen können nicht optimal genutzt werden. Die Erträge sinken. Winzer müssen daher gut kalkulieren. In vielen Fällen lohnt sich der Einsatz von Erntemaschinen gar nicht. In Hanglagen erfolgt immer eine Lese per Hand. Bisher hat man noch keine mechanischen Lösungen gefunden.



Kleiner Winzer und Winzergenossenschaften
Die vollen Körbe werden auf Anhänger und Wagen entleert und dann in die Kelterhäuser gebracht. Ab jetzt ist der Winzer alleine dafür verantwortlich, ob aus der Lese auch ein guter Wein wird. Schon bei der Lese werden die Früchte nach Sorte getrennt. Ein Kleinwinzer hat meist nur einige Weinpressen zur Verfügung. Winzergenossenschaften stellen dagegen in großen, industriellen Anlagen Weine her. Weiterlesen

Weinlexikon: Der Eiswein

Läuft das Jahr für den Winzer gut und spielt Klima und Natur mit, kann der sogenannte Eiswein hergestellt werden. Geerntet werden die Trauben erst dann, wenn sich am Rebstock der erste starke Frost zeigt. Eisweintrauben dürfen nicht von der Edelfäule betroffen sein. Es eignen sich nur schöne reife Früchte. Die Eisweinernte ist etwas ganz Besonderes. Sie wird oft mit einem großen Medienspektakel begleitet. Eine Lese per Hand ist für die Qualität des Weines ideal. Der Winzer schneidet die Trauben so einzeln mit der Schere ab. Dadurch erkennt er ganz genau, welche Traube eventuell von der Edelfäule betroffen ist. Auch schlechtes und unreifes Gut wird so ausgesondert. Leider ist die Lese per Hand auch ziemlich aufwendig. Daher setzt sich auch hier immer mehr die Vollmechanisierung durch. Allerdings sind diese mechanischen Systeme noch nicht ganz ausgereift.



Weinlexikon: Das Ernten der Spätlese und die Edelfäule

Das Ernten von Spätlesen ist generell nur mit bestimmten Sorten möglich. Diese müssen sich mit wachsender Reife nach und nach vollenden. Eine typische Spätlese ist der Riesling. Spätlesen gibt es generell nur in Deutschland, in Österreich, in der Schweiz, in Rumänien und in Teilen des Elsasses.




Spätlesen haben zudem mit den Tücken des Herbstes zu kämpfen. Daher ist die Wahl des Lesetermins eine echte Herausforderung. Reife Trauben sind anfällig für Befall von Schimmelpilzen. Das gilt gerade bei einem warmen und feuchten Herbstwetter. Werden die Trauben von Schimmelpilzen befallen, entsteht die gefürchtete Edelfäule. Dabei wird die Haut der Traube förmlich durchlöchert. Das Wasser verdunstet erst in der Frucht und ernährt sich von den Inhaltsstoffen des Fruchtfleisches. Es macht sich ein Pilz breit, der mehr Säure als Zucker verzehrt. Die Lese wird süßer. Viele Weinkenner schätzen Weine mit Edelfäule-Bukett. Weiterlesen

Weinlexikon: Die Weinernte

Der Kampf gegen das Wetter
Eine erfolgreiche Ernte ist von vielen Kriterien abhängig. Selbst wenn alle Kriterien seitens des Winzers beachtet wurden, hat am Ende doch die Natur das letzte Wort. Der Klimawandel hat den Winzer in jüngster Zeit immer häufiger in Schwierigkeiten gebracht. Nicht selten wurden Teile der Ernte vernichtet oder der Ertrag war verschwindend gering. Schuld daran waren lang andauernde Hitzewellen oder extreme Starkregengebiete, die sich Form von Unwettern entluden. Auch in Zukunft werden sich die Winzer mit der Wetterproblematik auseinandersetzen müssen.




Alle namhaften Winzer stellen die Qualität vor der Quantität der Ernte. So ist der Rebschnitt im Vorfrühling und im Spätwinter für eine gute Ernte unerlässlich. Warme Sommer mit vereinzelten Regengebieten sind ein gutes Zeichen. So kann sich die Säure in der Traube bilden. Ein goldener Herbst vollendet den Ernte-Ertrag. Im Herbst reifen die Trauben vollständig aus und bilden, den für die Gärung so wichtigen, Fruchtzucker.




Die Weinernte: Nur erlaubt mit einer Genehmigung
Das ganze Jahr über ist der Winzer für seine Reben alleine verantwortlich. Bei der Ernte jedoch nicht. Selbst, wenn er seine Trauben für reif genug hält, darf er sie ohne Genehmigung nicht ernten. Ernte- und Lesetermine werden von den Behörden vorgegeben. Dazu wurde ein Leseausschuss ins Leben gerufen, der zu einer Anhörung geladen wird. Erst nach der Anhörung werden die Erntetermine bestimmt. Behördlich geknüpft ist der Weinanbau auch am sogenannten Herbstbann. Mit dem Herbstbann wird die Zeit zwischen Beginn der Traubenreife und dem letzten Tag der Lese bestimmt. In dieser Zeit dürfen die Weinberge nur mit einer behördlichen Genehmigung betreten werden. So sollen in erster Linie Manipulationen verhindert werden. Ab wann eine Lesegenehmigung erteilt wird, hängt vom Wetter und von den spät- oder frühreifenden Traubensorten ab. Will der Winzer zum Beispiel eine Spätlese erzeugen, wartet er mit der Ernte bis zum Spätlesetermin. Diese liegt immer nach der Hauptlese.




Der Weinanbau: Hanglage und Böden

Der Weinanbau
Der Mensch kann den Weinbau zwar beeinflussen, aber am Ende entscheidet doch die Natur. Nur sie alleine kann der Rebe eine optimale Bedingung bieten. Wärme ist die beste Voraussetzung für eine gute Traube. Auch eine gewisse Luftfeuchtigkeit muss vorhanden sein. Extreme Hitze oder Dauerregen können den Reben aber erheblich Schaden. So spielt also die Wahl des Standortes eine entscheidende Rolle. Der Mensch sehnt sich, genau wie die Rebe, nach Sonne. Das ist auch ein Grund dafür, dass es uns mindestens einmal im Jahr in den Süden zieht. Gerade dort ist der Wein ein Nationalgetränk. Blickt man auf die Geschichte des Weines zurück, erkennt man deutlich, dass die Anbaugebiete über Jahrtausenden an denselben Orten zu finden sind.
Doch die Klimaveränderung hat sich auch auf den Weinanbau ausgewirkt. Selbst an Standorten, die über Jahrtausenden die besten Weine garantierten, gibt es heute manchmal schlechte Ernten. Das liegt an den extremem Wetterverhältnis, die auch in Europa verstärkt auftreten.




Auch der Boden wirkt sich auf das Gedeihen der Rebe aus. Die Rebe ist eine sogenannte dankbare Pflanze und wächst auf allen Böden. Allerdings gibt es Böden, die besonders gute Weine hervorbringen.
Sind die Reben reif für die Ernte, beginnt der nächste Prozess. Die Trauben werden geerntet und gekeltert. Ab jetzt greift der Kellermeister ein. Er vollendet, was die Natur auf den Weg gebracht hat. Jeder Schritt entscheidet darüber, ob der Geruch, der Geschmack und das Aussehen des Weines den Kunden am Ende zufrieden stellen. Nur, wenn alle Komponenten miteinander harmonieren, kommt auch ein erlesener Wein in die Flasche.

Die sonnige Hanglage
Weinreben mögen die Sonne. Der Fruchtzucker bildet den Hauptbestandteil für eine erfolgreiche Weingärung. Daher werden zur Weinherstellung süße Trauben gebraucht und diese gedeihen perfekt in sonnenreichen Hanglagen. Ein zweiter wichtiger Bestandteil ist die Fruchtsäure in der Traube. Diese bildet sich durch Abkühlung. Ein paar kühlere Tage sind daher ideal. Frost können Weinreben überhaupt nicht vertragen. Ideale Hänge liegen in Mittel- und Südeuropa. Der höchste Rebenhang in Europa befindet sich in Visperterminen in der Schweiz. Hier wachsen die Trauben in einer Höhe von 1200 Metern.

Es geht nichts über einen guten WeinFoto: © Carina Tietz

Es geht nichts über einen guten WeinFoto: © Carina Tietz

Weinanbau auch in kälteren Lagen
Grundsätzlich sollte der Hang geschützt liegen. Es dürfen keine kalten Winde wehen. Die Hanglagen im Norden kämpfen gegen ein Mischklima an. Der Winzer kann nicht wirklich vorhersagen, ob die Ernte gut wird. Doch im Laufe der Jahre haben die nordeuropäischen Winzer ihre eigenen Strategien entwickelt. Häufig wählen sie Hänge in unmittelbarer Nähe von Seen und Flüssen. Diese Gewässer sind ein idealer Wärmespeicher. Außerdem stehen sie für ein gleichmäßigeres Klima. Die Unterschiede zwischen den Tages- und Nacht-Temperaturen sind geringer. Solche Bedingungen finden Winzer zum Beispiel am Rhein oder an der Mosel vor.
Die Hänge müssen auch für die Bepflanzung geeignet sein. Der Winzer pflanzt die Reben dicht beieinander. Dadurch können sich die Pflanzen gegenseitig wärmen. Das bringt gerade im Frühjahr Vorteile, wenn es zum Beispiel plötzlichen Bodenfrost gibt.
Auch die Luftfeuchtigkeit muss stimmen, denn Reben ziehen zwischen 70 und 90 % Feuchtigkeit aus dem Boden. Der Rest kommt aus der Luft. So darf der Hang auch gerne im Nebel liegen oder viel nächtlichen Tau bilden. Das begünstigt gerade im Herbst das gute Gedeihen der Früchte.




Weinanbau: Auch auf den Boden kommt es an
Der Rebstock bezieht seine Nahrung aus dem Boden. Daher muss er tiefverwurzelt stehen. Kenner wissen, dass die richtige Mischung aus Mineralien und Gesteinen das Wachstum der Rebe ganz entscheidend beeinflussen können. Grundsätzlich ist die Rebe anspruchslos. Sie wächst eigentlich auf allen Böden. Allerdings zeigt sich die Auswirkung des Bodens erst in der Ernte. Nur gute Böden garantieren auch eine gute Ernte. Die Böden sollten steinig sein. Steinige Böden sind in der Regel warm und können die Wärme sehr gut speichern. Auch sandige Böden eignen sich noch gut, da sie sich sehr schnell erwärmen. Aber sie kühlen auch schnell wieder ab. Der Winzer weiß, welcher Boden für seinen Wein am ehesten geeignet ist. Ein edler Riesling bevorzugt zum Beispiel einen durchlässigen Boden aus Schiefer oder Urgestein. Der Silvaner dagegen wächst auf jeden Boden, der nicht ganz so trocken ist.

Die Wahl des Weines Foto: © Carina Tietz

Die Wahl des Weines Foto: © Carina Tietz

Weinanbau: Der Boden beeinflusst den Geschmack
Der Boden wirkt sich auf den Geschmack des Weines aus. Ihr werdet aber auf den Etiketten ganz bestimmt keine Informationen über den Boden finden. Das hat gute Gründe, denn der Nachweis ist kompliziert. Man benötigt neben exakt der gleichen Rebsorte und dem gleichen Jahrgang auch ein Lagenverzeichnis und geologische Karten. Zusammenfassend gilt, dass steinige Böden feinfruchtige Weine hervorrufen. Schwere Böden, zum Beispiel aus Lehm oder Löß stehen eher für blumige Weine. Leichte und spritzige Weine stamme auch von leichten Böden. Die Reben zur Champagnerherstellung kommen vorwiegend aus Kalkböden.
Auch in Deutschland geben die Böden Aufschluss über den Geschmack des Weines. Schwere und feurige Rotweine stammen beispielsweise von den Reben des Kaiserstuhles. Die Reben der pikanten und feinfruchtigen Weine kommen vom mineralreichen Schieferboden der Moselhänge.




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