Falschmeldungen und Katastrophen-Journalismus braucht im Wendland niemand: Es gab keinen Deichabrutsch!

Die Meldung verbreitete sich gestern wie ein Lauffeuer: Angeblich gab es in Neu Darchau einen ersten Deichabrutsch. Viele Anwohner machten sich daraufhin große Sorgen. Auch entlang der anderen Ortschaften machte sich die Angst breit. Der Deichabrutsch entpuppte sich letztendlich aber als eine Bagatelle. Der Katastrophenschutz teilte am Morgen mit, dass lediglich ein Stück Folie abgerutscht sei. Das müsse nun geflickt und dann neu befestigt werden. Kopfschüttelnd reagierten die Anwohner: „Das ist Mache und Sensationsberichterstattung auf Kosten der Bürger.“

Schnell stellte auch die Kreisverwaltung klar, dass die Situation dort nie bedrohlich war.

 Ich will das Ganze nicht näher kommentieren, aber ich wünsche mir einfach mehr Fingerspitzengefühl bei der Berichterstattung aus den Krisengebieten.

 

 

Carina Tietz

Freie Journalistin und Autorin

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