Kreuzfahrten: Das erwartet Passagiere in Zukunft:

Immer spektakulärer: Die Schiffe der neuen Generation
Die Schiffe werden immer spektakulärer und Kreuzfahrer dürfen sich in Zukunft auf noch ein umfangreicheres Angebot freuen. Vor allem die Liebhaber der sogenannten „Fun-Ships“ werden voll auf ihre Kosten kommen. Diese Schiffe werden immer größer und bieten atemberaubende Erlebnisse auf dem Wasser. Ganz neue Wege geht zum Beispiel die Royal Caribbean mit der „Quantum of the Seas“. Ihr Highlight ist eine schwimmende Aussichtskugel, mit der Passagiere 90 Meter über dem Meer schweben können. Wer will kann in einem speziellen Windkanal Fallschirmspringen. Selbst in den Kabinen gibt es Neuheiten. Passagiere der Innenkabinen können mit virtuellen Balkonen magische Ausblicke erleben.

Immer größere Schiffe: AIDAmar im Hafen von Sharm-el-Sheikh: Foto: © Carina Tietz
Immer größere Schiffe: AIDAmar im Hafen von Sharm-el-Sheikh: Foto: © Carina Tietz




Die „AIDAprima“ und die „MSC Preziosa“
Auch bei AIDA Cruises bricht mit der „AIDAprima“ eine ganz neue Generation der Kreuzfahrtschiffe an. Das Angebot richtet sich an über 3000 Passagiere und soll künftig noch vielfältiger und vor allem individueller werden. Das 300 Meter lange und 37,6 Meter breite Schiff kann auch bei schlechtem Wetter in vollen Zügen genossen werden, dank eines auffahrbaren Foliendecks. Auf Familien mit Kindern warten neben dem altbewährten Kids-Club und dem ansprechenden Kinderprogramm nun auch Wasserrutschen und ein Klettergarten. Der Höhepunkt der „AIDAprima“ wird der Skywalk sein. Im Schiffsheck lädt er Passagiere in 45 Meter Höhe mit gigantischen Ausblicken ein. Die Kabinen werden ebenfalls nach völlig neuen Konzepten gestaltet. Erstmalig stehen auf der „AIDAprima“ Kabinen mit eigenem Wintergarten zur Verfügung.
Die „MSC Preziosa“ sorgt für Aufsehen mit einer 120 Meter langen Wasserrutsche, die somit auch die größte auf See zu Findende ist. Von Deck 18 aus können sich Wagemutige neun Meter hinaus über die Reling in die Tiefe stürzen.

AIDA-Schiffe im Hafen von Bergen/Norwegen:  Foto: © Carina Tietz
AIDA-Schiffe im Hafen von Bergen/Norwegen: Foto: © Carina Tietz

Luxusliner,alt und bewährt oder völlig neue Konzepte
Völlig neu ist auch das Konzept der „Norwegian Breakaway“ der US-Reederei Norwegian Cruise Lines. Versprochen wird der größte Aqua-Park auf See, inklusive Hochseilgarten und Salzgrotte. Dreiviertel der Kabinen sind Außenkabinen mit eigenem Balkon. Die „Breakaway“ hat ein Herz für Singles und bietet spezielle Studio-Kabinen, die auf die Bedürfnisse von Alleinreisenden ausgelegt sind.
Hapag Lloyd bleibt seinem luxuriösen Stil treu. So sind an Bord der „Europa2“ ausschließlich Suiten mit eigener Veranda zu finden. Allerdings verabschiedet sich die Reederei auch von alten Traditionen und passt sich so der neuen Kreuzfahrergeneration an. Das legendäre Captain’s Dinner wird es auf der „Europa2“ nicht mehr geben. Generell soll die Atmosphäre lockerer werden.

Kulinarische Highlights auf jeder Reise. Foto: © Carina Tietz
Kulinarische Highlights auf jeder Reise. Foto: © Carina Tietz




Sea Walks, Luxus-Kreuzfahrten mit einer Yacht und Schiffe der Superlative
Die „Royal Princess“ präsentiert sich etwas größer als ihre Schwesternschiffe. Im Atrium befinden sich eine große Pizzeria und eine Gelateria. Auch hier setzt man auf schöne Aussichten: Der gläserne Steg „Sea Walk“ lädt in 39 Metern Höhe zum Spaziergang über dem Meer ein. Taufpatin für dieses schöne Schiff war Kate Middleton, die Herzogin Catherine von Cambridge.
Die französische Reederei Compagnie du Ponant hatte schon mit der „Le Boréal“ und der „L’Austral“ große Erfolge. Mit der „Le Soléal“ kommt nun das Schwesternschiff auf den Markt und setzt auch im Bereich der Yachten-Kreuzfahrten ganz neue Maßstäbe.
Dass der Kreuzfahrtmarkt boomt und dass ständig neuere und größere Schiffe gebaut werden, zeigt auch die Erfolgsgeschichte der Meyer Werft in Papenburg. Von AIDA Cruises über Celebrity Cruises und Disney bis hin zu Royal Caribbean lassen hier alle namhaften Reedereien neue Schiffe der Superlative bauen. Für Aufsehen sorgte der Bau der „Norwegian Breakaway“. Ihre Bauzeit betrug nur 18 Monate und es ist das bisher größte je in Deutschland gebaute Kreuzfahrtschiff.

Die QE2 erreicht New York (c) Carina Tietz
Die QE2 erreicht New York (c) Carina Tietz




Carina Tietz

Freie Journalistin und Autorin

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