Reise durch Dänemark Teil 2: In Kopenhagen

Frühstück mit Rundstykker
Das Wiedersehen in Hellerup war freudig und entsprechend lang der Abend. Ich schlafe bis 8.30 Uhr. Susanne hat sich frei genommen und will heute mit mir Kopenhagen unsicher machen. Asbjørn ist Ingenieur und arbeitet im Zentrum von Kopenhagen. Er ist schon seit halb sieben weg. Wir frühstücken im Wintergarten. Leider ist das Wetter heute nicht so gut. Es gibt Rundstykker mit Mohn und ich schmiere Makrele mit Tomatensoße darauf. Es erinnert mich an früher, als ich noch in Dänemark lebte. Auf dem Tisch stehen zwei Kerzenleuchten. Die Kerzen brennen. Auch so eine liebevolle Tradition in Dänemark, die ich bis heute noch pflege. Auch bei mir stehen das ganze Jahr über Kerzen auf dem Tisch.

Endlich wieder in Kopenhagen © Carina Tietz, www.carina-tietz,de
Endlich wieder in Kopenhagen © Carina Tietz, www.carina-tietz,de

Der Norden Kopenhagens
Um 11 Uhr verlasse ich mit Susanne das Haus. Unser erstes Ziel heute sind wieder die Strände von Hellerup und der Charlottenlund-Strandpark. Doch das Wetter spielt nicht mit. Der Himmel ist bewölkt und es weht ein frischer Wind. Wir fahren weiter in nördlicher Richtung bis nach Helsingør. Wir statten dem Eremitageslottet einen Besuch ab und schauen im Jægersborg Dyrehave vorbei. Das Mittagessen muss ausfallen. Ich habe um 14 Uhr einen Termin im bekannten Vergnügungspark und danach noch ein Pressegespräch in Nørrebro. Vorher bringe ich Susanne nach Hause. Wir wollen uns am frühen Abend wieder in Nyhavn treffen. Ich ahne schon, dass es wieder spät wird.
Auf ins Zentrum von Kopenhagen © Carina Tietz, www.carina-tietz,de
Auf ins Zentrum von Kopenhagen © Carina Tietz, www.carina-tietz,de

Kopenhagen und sein Vergnügungsviertel
Susanne und Asbjørn warten schon im Restaurant „Kompasset“. Es liegt mitten in Nyhavn. Wir sitzen draußen unter riesigen Schirmen. Ich bestelle ein traditionelles Smørrebrød, allerding die vegane Variante. Nein, ich ernähre mich nicht vegan, aber ich bin seit Jahrzehnten Vegetarierin. Serviert bekomme ich ein Brot mit Avocado, Pilzen, Rote Beete, Kürbiskerne und Zitronen-Mayonnaise. Es schmeckt sehr lecker. Hier ist das Auge mit. Susanne hat ein Smørrebrød mit Krabben und Spargel. Ich probiere eine kleine Ecke. Auch dieses Brot hätte vom Geschmack her einen Preis verdient. Asbjørn lässt sich das gegrillte Ochsenfilet schmecken. Zum Essen gibt es ein typisches dänisches Bier. Es ist natürlich stärker, als das deutsche Pils. Der Mietwagen bleibt Übernacht im Parkhaus stehen.

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Carina Tietz

Freie Journalistin und Autorin

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