Marco Polo Bornholm

Kompakte Informationen, Insider-Tipps, Erlebnistouren und digitale Extras:
Entdecken Sie mit MARCO POLO Bornholm intensiv von den Stränden an der Südküste bis zu den Wäldern im grünen Herzen der Insel – mit dem MARCO POLO Reiseführer kommen Sie sofort auf Bornholm an. Erfahren Sie, welche Highlights Sie neben den Rundkirchen und dem Erlebnismuseum Natur Bornholm nicht verpassen dürfen, an welchem Wochentag Sie die Eisdiele Gudhjem Special besuchen sollten, wenn Sie die zuvor angefutterten Softeiskalorien beim wöchentlichen Salsaabend gleich wieder wegtanzen möchten, und dass Sie mitten in den Dünen von Vestre Sømarken in einer ehemaligen Pølserbude jetzt den in ganz Dänemark gerühmten Gourmettempel Kadeau finden.
Die Insider-Tipps der Autorin lassen Sie die Insel individuell und authentisch erleben und mit den Low-Budget-Tipps sparen Sie bares Geld. Erkunden Sie Bornholm in all seinen Facetten mit den maßgeschneiderten MARCO POLO Erlebnistouren. Das speziell dafür entwickelte Design sorgt – schon beim Lesen und umso mehr vor Ort – für größtmögliche Orientierung.
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Kreuzfahrten: Das erwartet Passagiere in Zukunft:

Immer spektakulärer: Die Schiffe der neuen Generation
Die Schiffe werden immer spektakulärer und Kreuzfahrer dürfen sich in Zukunft auf noch ein umfangreicheres Angebot freuen. Vor allem die Liebhaber der sogenannten „Fun-Ships“ werden voll auf ihre Kosten kommen. Diese Schiffe werden immer größer und bieten atemberaubende Erlebnisse auf dem Wasser. Ganz neue Wege geht zum Beispiel die Royal Caribbean mit der „Quantum of the Seas“. Ihr Highlight ist eine schwimmende Aussichtskugel, mit der Passagiere 90 Meter über dem Meer schweben können. Wer will kann in einem speziellen Windkanal Fallschirmspringen. Selbst in den Kabinen gibt es Neuheiten. Passagiere der Innenkabinen können mit virtuellen Balkonen magische Ausblicke erleben.

Immer größere Schiffe: AIDAmar im Hafen von Sharm-el-Sheikh: Foto: © Carina Tietz

Immer größere Schiffe: AIDAmar im Hafen von Sharm-el-Sheikh: Foto: © Carina Tietz




Die „AIDAprima“ und die „MSC Preziosa“
Auch bei AIDA Cruises bricht mit der „AIDAprima“ eine ganz neue Generation der Kreuzfahrtschiffe an. Das Angebot richtet sich an über 3000 Passagiere und soll künftig noch vielfältiger und vor allem individueller werden. Das 300 Meter lange und 37,6 Meter breite Schiff kann auch bei schlechtem Wetter in vollen Zügen genossen werden, dank eines auffahrbaren Foliendecks. Auf Familien mit Kindern warten neben dem altbewährten Kids-Club und dem ansprechenden Kinderprogramm nun auch Wasserrutschen und ein Klettergarten. Der Höhepunkt der „AIDAprima“ wird der Skywalk sein. Im Schiffsheck lädt er Passagiere in 45 Meter Höhe mit gigantischen Ausblicken ein. Die Kabinen werden ebenfalls nach völlig neuen Konzepten gestaltet. Erstmalig stehen auf der „AIDAprima“ Kabinen mit eigenem Wintergarten zur Verfügung.
Die „MSC Preziosa“ sorgt für Aufsehen mit einer 120 Meter langen Wasserrutsche, die somit auch die größte auf See zu Findende ist. Von Deck 18 aus können sich Wagemutige neun Meter hinaus über die Reling in die Tiefe stürzen.

AIDA-Schiffe im Hafen von Bergen/Norwegen:  Foto: © Carina Tietz

AIDA-Schiffe im Hafen von Bergen/Norwegen: Foto: © Carina Tietz

Luxusliner,alt und bewährt oder völlig neue Konzepte
Völlig neu ist auch das Konzept der „Norwegian Breakaway“ der US-Reederei Norwegian Cruise Lines. Versprochen wird der größte Aqua-Park auf See, inklusive Hochseilgarten und Salzgrotte. Dreiviertel der Kabinen sind Außenkabinen mit eigenem Balkon. Die „Breakaway“ hat ein Herz für Singles und bietet spezielle Studio-Kabinen, die auf die Bedürfnisse von Alleinreisenden ausgelegt sind.
Hapag Lloyd bleibt seinem luxuriösen Stil treu. So sind an Bord der „Europa2“ ausschließlich Suiten mit eigener Veranda zu finden. Allerdings verabschiedet sich die Reederei auch von alten Traditionen und passt sich so der neuen Kreuzfahrergeneration an. Das legendäre Captain’s Dinner wird es auf der „Europa2“ nicht mehr geben. Generell soll die Atmosphäre lockerer werden.

Kulinarische Highlights auf jeder Reise. Foto: © Carina Tietz

Kulinarische Highlights auf jeder Reise. Foto: © Carina Tietz





Sea Walks, Luxus-Kreuzfahrten mit einer Yacht und Schiffe der Superlative
Die „Royal Princess“ präsentiert sich etwas größer als ihre Schwesternschiffe. Im Atrium befinden sich eine große Pizzeria und eine Gelateria. Auch hier setzt man auf schöne Aussichten: Der gläserne Steg „Sea Walk“ lädt in 39 Metern Höhe zum Spaziergang über dem Meer ein. Taufpatin für dieses schöne Schiff war Kate Middleton, die Herzogin Catherine von Cambridge.
Die französische Reederei Compagnie du Ponant hatte schon mit der „Le Boréal“ und der „L’Austral“ große Erfolge. Mit der „Le Soléal“ kommt nun das Schwesternschiff auf den Markt und setzt auch im Bereich der Yachten-Kreuzfahrten ganz neue Maßstäbe.
Dass der Kreuzfahrtmarkt boomt und dass ständig neuere und größere Schiffe gebaut werden, zeigt auch die Erfolgsgeschichte der Meyer Werft in Papenburg. Von AIDA Cruises über Celebrity Cruises und Disney bis hin zu Royal Caribbean lassen hier alle namhaften Reedereien neue Schiffe der Superlative bauen. Für Aufsehen sorgte der Bau der „Norwegian Breakaway“. Ihre Bauzeit betrug nur 18 Monate und es ist das bisher größte je in Deutschland gebaute Kreuzfahrtschiff.

Die QE2 erreicht New York (c) Carina Tietz

Die QE2 erreicht New York (c) Carina Tietz





Ich bin dann mal weg!

Mein Büro bleibt bis Ende des Jahres 2016 geschlossen. Ich steige für ein Jahr aus und werde um die Welt reisen. Ab sofort erfahrt Ihr auf meinem Blog alles über meine Reise.

Es wäre schön, wenn Ihr öfter mal vorbeischaut und mich online auf meiner Reise begleitet. Was ich erlebe und wie es mir geht, erfahrt Ihr hier ungeschminkt und wahrheitsgetreu! Ich will, dass Ihr hautnah dabei seid!

Ab dem 30.Dezember 2015 werde ich auch über die Vorbereitungen berichten.

„Der kürzeste Weg zu dir selbst führt einmal um die Welt“ (Richard Hoffmann)




Kreuzfahrt Rotes Meer: Korallenriffe, religiöse Städte und antike Bauwerke

Das erwartet Euch bei einer Kreuzfahrt durch das Rote Meer
Artenreiche Korallenriffe, einsame Sandstrände, biblische Städte und antike Tempel sind nur einige der Höhepunkte, die Passagiere bei einer Kreuzfahrt durch das Rote Meer erleben. In Ägypten warten die schönsten Tauchgebiete der Welt, lebhafte Oasen und eine geheimnisvolle Wüste. Israel lockt mit einer Vielzahl an religiösen Sehenswürdigkeiten und Jordanien punktet mit orientalischen Basaren und geschichtlichen Stätten, die ihres gleichen suchen.

Kreuzfahrtschiffe vor Sharm el-Sheikh © Foto: Carina Tietz

Kreuzfahrtschiffe vor Sharm el-Sheikh © Foto: Carina Tietz




Das rote Meer ist eine Badewanne
Viele Kapitäne nennen das Rote Meer liebevoll „Badewanne“. Das liegt daran, dass man hohen Seegang, auffrischende Winde und heftige Wellen hier vergebens sucht. Das Rote Meer gehört zu den ruhigsten Fahrgebieten der Welt. Kreuzfahrtschiffe schaukeln ganz sanft durch die niedrigen Wellen. Zwar weht immer ein laues Lüftchen, aber der Wind erreicht nie eine hohe Geschwindigkeit. Auch das Wetter ist einladend. Das ganze Jahr über kann man im Roten Meer baden. Im Sommer steigen die Wassertemperaturen auf weit über 20°C an und an Land liegen die Temperaturen über der 30°-Linie. Selbst im Winter fällt das Thermometer nur ganz selten unter die 20°C-Marke.

Kreuzfahrt Rotes Meer: Religiöse Bauwerke in Aqaba © Foto: Carina Tietz

Kreuzfahrt Rotes Meer: Religiöse Bauwerke in Aqaba © Foto: Carina Tietz





Kreuzfahrt Rotes Meer: Baden, Tauchgänge und religiöse Stätten
Wer Badeurlaub mit geschichtlichen und religiösen Höhepunkten verbinden will, wird von einer Kreuzfahrt durch das Rote Meer begeistert sein. Die lebhafte Naama Bay bei Sharm el Sheikh ist ein Treffpunkt für Sonnenhungrige. Wer relaxen und in die Fluten des Roten Meeres eintauchen will, ist hier genau richtig. Ganz in der Nähe liegen das berühmte Katharinenkloster und der Mosesberg. Hier soll Moses die 10 Gebote in Empfang genommen haben. Er war es auch, der das Rote Meer geteilt hat, um die ersten Besucher nach Eilat zu bringen. Der israelische Badeort punktet mit einer traumhaften Kulisse. Bei der Hafeneinfahrt blickt man auf die einzigartigen Berge der Negev-Wüste. Von Eilat kann man zu Tagesausflügen nach Jerusalem aufbrechen.

Kreuzfahrt Rotes Meer: Der Strand von Eilat © Foto: Carina Tietz

Kreuzfahrt Rotes Meer: Der Strand von Eilat © Foto: Carina Tietz

Kreuzfahrt Rotes Meer: Zu den Nabatäern, zu den Schätzen Tutanchamun und den Pyramiden
Kaum eine andere Seereise bietet so viele historische Highlights. Ein Muss für Kreuzfahrer ist der Besuch von Luxor. Die antiken Tempel und die über 60 Pharaonengräber im Tal der Könige sind die Attraktionen von Luxor. Den geschichtsreichen Ort kann man von Safaga aus bequem erreichen. Noch ein Stück näher kommt man der ägyptischen Hochkultur in Kairo und Gizeh. Im ägyptischen Museum der Hauptstadt können Besucher die Schätze des Tutanchamun bewundern oder auf dem Khan-el-Khalili-Basar ins Mittelalter eintauchen. Magisch und anmutend sind die Pyramiden von Gizeh, die übrigens als das einzige erhaltene Weltwunder der Antike gelten. Noch ein antikes Highlight ist die Felsenstadt Petra, die man von der jordanischen Hafenstadt Aqaba aus erreichen kann. Filigrane Ornamente und monumentale Felsgebäude kennzeichnen die frühere Hauptstadt der Nabatäer.



Kreuzfahrt Rotes Meer: Das Fernglas gehört ins Gepäck
Selbst an Seetagen gibt es im Roten Meer einiges zu entdecken. Die Südostküste des Sinai ist Heimat von Mangroven, die so eigentlich nur in tropischen Gegenden vorkommen. Mit etwas Glück kann man sogar eine Dugong entdecken. Die Seekuh ist vom Aussterben bedroht und heute nur noch an der ägyptischen Südküste zu finden. In der Bucht vom Sharm el-Sheikh und im Hafenbecken von Sokhna tummeln sich viele bunte Meeresbewohner, die man von den unteren Außendecks sehr gut erkennen kann. Imposant und atemberaubend sind die Felsformationen des Sinai und der Negev Wüste im Golf von Aqaba. Kupferrot und rostbraun schimmern die Felsen, die zum Teil zapfenartig in den Himmel ragen.

Kreuzfahrt Rotes Meer: Traumhafte Ausblicke © Foto: Carina Tietz

Kreuzfahrt Rotes Meer: Traumhafte Ausblicke © Foto: Carina Tietz




Kreuzfahrten Rotes Meer in Kombination mit dem Suezkanal und dem Persischen Golf
Eine Kreuzfahrt durch das Rote Meer kann man ausgezeichnet mit anderen Seegebieten kombinieren. So bietet zum Beispiel AIDA Cruises im Frühjahr und im Herbst Transasien- und Transarabien-Kreuzfahrten an. Neben den beliebten Häfen im Roten Meer werden auch Ziele im östlichen Mittelmeer, in den Vereinigten Arabischen Emiraten und in Indien angesteuert. Unvergesslich bleibt dabei die Passage des Suez-Kanals. Die Reedereien AIDA Cruises, MSC und Costa bieten das Rote Meer im Winter als regelmäßiges Ziel an. Zudem laufen die Schiffe von FTI und Hapag Lloyd von November bis März Häfen im Roten Meer an.
Die meisten Schiffe starten in Sharm el-Sheikh. Das frühere Fischerdorf ist heute der beliebteste Badeort auf dem Sinai. Daher lassen sich Kreuzfahrten durch das Rote Meer auch wunderbar mit einem Badeaufenthalt kombinieren.



Neue Golfanlage in Göhren auf Rügen

Im Ostseebad Göhren auf der Insel Rügen ist direkt am Nordstrand die Adventure-Golf-Anlage „Dünengolf Göhren“ entstanden. „Die Lage der Dünengolf-Anlage ist beeindruckend. Direkt an der Strandpromenade gelegen, mit freiem Blick auf die Ostsee, hat sich die kreativ gestaltete Minigolf-Anlage zu einem attraktiven Ausflugs- und Freizeitziel für Jung und Alt entwickelt. Mit dem Vorhaben sind zwei Arbeitsplätze neu entstanden“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe am Montag in Schwerin.

©Pressefoto Regierung Mecklenburg Vorpommern

©Pressefoto Regierung Mecklenburg Vorpommern





Adventure Golf ist eine in den USA entstandene Variante des Minigolfs. Mit leichten Geländeverformungen und Hindernissen sind die Spielbahnen, die zwischen 10 bis 16 Meter lang sind, gestaltet. Adventure Golf wird mit Minigolfschlägern auf Kunstrasenbahnen gespielt. In Göhren sind zwei 9-Loch-Bahnen entstanden. Auf der zum Thema Piraten gestalteten Anlage wird durch Hindernisse wie beispielsweise einem Piratenschiff oder einem Floß gespielt. Im zweiten Bereich geht es um das Thema Rügen – so wurden beispielsweise die Seebrücke Sellin, die Kreidefelsen oder die historische Eisenbahn „Rasender Roland“ naturgetreu nachgebaut. „Vor allem Urlaubsgäste und Ausflügler aus der Region profitieren von dem ausgefallenen Freizeitspaß. Weiterlesen

Der Weinanbau: Hanglage und Böden

Der Weinanbau
Der Mensch kann den Weinbau zwar beeinflussen, aber am Ende entscheidet doch die Natur. Nur sie alleine kann der Rebe eine optimale Bedingung bieten. Wärme ist die beste Voraussetzung für eine gute Traube. Auch eine gewisse Luftfeuchtigkeit muss vorhanden sein. Extreme Hitze oder Dauerregen können den Reben aber erheblich Schaden. So spielt also die Wahl des Standortes eine entscheidende Rolle. Der Mensch sehnt sich, genau wie die Rebe, nach Sonne. Das ist auch ein Grund dafür, dass es uns mindestens einmal im Jahr in den Süden zieht. Gerade dort ist der Wein ein Nationalgetränk. Blickt man auf die Geschichte des Weines zurück, erkennt man deutlich, dass die Anbaugebiete über Jahrtausenden an denselben Orten zu finden sind.
Doch die Klimaveränderung hat sich auch auf den Weinanbau ausgewirkt. Selbst an Standorten, die über Jahrtausenden die besten Weine garantierten, gibt es heute manchmal schlechte Ernten. Das liegt an den extremem Wetterverhältnis, die auch in Europa verstärkt auftreten.




Auch der Boden wirkt sich auf das Gedeihen der Rebe aus. Die Rebe ist eine sogenannte dankbare Pflanze und wächst auf allen Böden. Allerdings gibt es Böden, die besonders gute Weine hervorbringen.
Sind die Reben reif für die Ernte, beginnt der nächste Prozess. Die Trauben werden geerntet und gekeltert. Ab jetzt greift der Kellermeister ein. Er vollendet, was die Natur auf den Weg gebracht hat. Jeder Schritt entscheidet darüber, ob der Geruch, der Geschmack und das Aussehen des Weines den Kunden am Ende zufrieden stellen. Nur, wenn alle Komponenten miteinander harmonieren, kommt auch ein erlesener Wein in die Flasche.

Die sonnige Hanglage
Weinreben mögen die Sonne. Der Fruchtzucker bildet den Hauptbestandteil für eine erfolgreiche Weingärung. Daher werden zur Weinherstellung süße Trauben gebraucht und diese gedeihen perfekt in sonnenreichen Hanglagen. Ein zweiter wichtiger Bestandteil ist die Fruchtsäure in der Traube. Diese bildet sich durch Abkühlung. Ein paar kühlere Tage sind daher ideal. Frost können Weinreben überhaupt nicht vertragen. Ideale Hänge liegen in Mittel- und Südeuropa. Der höchste Rebenhang in Europa befindet sich in Visperterminen in der Schweiz. Hier wachsen die Trauben in einer Höhe von 1200 Metern.

Es geht nichts über einen guten WeinFoto: © Carina Tietz

Es geht nichts über einen guten WeinFoto: © Carina Tietz

Weinanbau auch in kälteren Lagen
Grundsätzlich sollte der Hang geschützt liegen. Es dürfen keine kalten Winde wehen. Die Hanglagen im Norden kämpfen gegen ein Mischklima an. Der Winzer kann nicht wirklich vorhersagen, ob die Ernte gut wird. Doch im Laufe der Jahre haben die nordeuropäischen Winzer ihre eigenen Strategien entwickelt. Häufig wählen sie Hänge in unmittelbarer Nähe von Seen und Flüssen. Diese Gewässer sind ein idealer Wärmespeicher. Außerdem stehen sie für ein gleichmäßigeres Klima. Die Unterschiede zwischen den Tages- und Nacht-Temperaturen sind geringer. Solche Bedingungen finden Winzer zum Beispiel am Rhein oder an der Mosel vor.
Die Hänge müssen auch für die Bepflanzung geeignet sein. Der Winzer pflanzt die Reben dicht beieinander. Dadurch können sich die Pflanzen gegenseitig wärmen. Das bringt gerade im Frühjahr Vorteile, wenn es zum Beispiel plötzlichen Bodenfrost gibt.
Auch die Luftfeuchtigkeit muss stimmen, denn Reben ziehen zwischen 70 und 90 % Feuchtigkeit aus dem Boden. Der Rest kommt aus der Luft. So darf der Hang auch gerne im Nebel liegen oder viel nächtlichen Tau bilden. Das begünstigt gerade im Herbst das gute Gedeihen der Früchte.




Weinanbau: Auch auf den Boden kommt es an
Der Rebstock bezieht seine Nahrung aus dem Boden. Daher muss er tiefverwurzelt stehen. Kenner wissen, dass die richtige Mischung aus Mineralien und Gesteinen das Wachstum der Rebe ganz entscheidend beeinflussen können. Grundsätzlich ist die Rebe anspruchslos. Sie wächst eigentlich auf allen Böden. Allerdings zeigt sich die Auswirkung des Bodens erst in der Ernte. Nur gute Böden garantieren auch eine gute Ernte. Die Böden sollten steinig sein. Steinige Böden sind in der Regel warm und können die Wärme sehr gut speichern. Auch sandige Böden eignen sich noch gut, da sie sich sehr schnell erwärmen. Aber sie kühlen auch schnell wieder ab. Der Winzer weiß, welcher Boden für seinen Wein am ehesten geeignet ist. Ein edler Riesling bevorzugt zum Beispiel einen durchlässigen Boden aus Schiefer oder Urgestein. Der Silvaner dagegen wächst auf jeden Boden, der nicht ganz so trocken ist.

Die Wahl des Weines Foto: © Carina Tietz

Die Wahl des Weines Foto: © Carina Tietz

Weinanbau: Der Boden beeinflusst den Geschmack
Der Boden wirkt sich auf den Geschmack des Weines aus. Ihr werdet aber auf den Etiketten ganz bestimmt keine Informationen über den Boden finden. Das hat gute Gründe, denn der Nachweis ist kompliziert. Man benötigt neben exakt der gleichen Rebsorte und dem gleichen Jahrgang auch ein Lagenverzeichnis und geologische Karten. Zusammenfassend gilt, dass steinige Böden feinfruchtige Weine hervorrufen. Schwere Böden, zum Beispiel aus Lehm oder Löß stehen eher für blumige Weine. Leichte und spritzige Weine stamme auch von leichten Böden. Die Reben zur Champagnerherstellung kommen vorwiegend aus Kalkböden.
Auch in Deutschland geben die Böden Aufschluss über den Geschmack des Weines. Schwere und feurige Rotweine stammen beispielsweise von den Reben des Kaiserstuhles. Die Reben der pikanten und feinfruchtigen Weine kommen vom mineralreichen Schieferboden der Moselhänge.




Bewertung Mercure Hotel Aachen am Europaplatz

Bewertung: Mercure-Hotel in Aachen Europaplatz

Das Mercure-Hotel in Aachen gehört neben dem Novotel Aachen zu meinen bevorzugten Hotels, wenn ich meine Familie in der Kaiserstadt besuche. Ich schätze in erster Linie die zentrale Lage am Europaplatz, die günstigen Familienpreise und die geräumigen Zimmer.

Mercure-Hotel in Aachen Europaplatz in zentraler und ruhiger Lage


Obwohl die Autobahn nur wenige Meter entfernt ist, liegt das Mercure-Hotel in Aachen Europaplatz in ruhiger und doch zentraler Lage. Der Europaplatz ist nur einen spuckweit entfernt und hinter dem Hotelparkplatz führt ein Wanderweg nach Aachen-Haaren. Vom Haarener Berg hat man einen wunderschönen Ausblick auf die Kaiserstadt. In 5 bis 10 Minuten kann man zu Fuß die zentralen Punkte am Kaiserplatz und am Hansemannplatz erreichen. Zwischen 15 und 20 Minuten dauert der Fußweg bis zum Dom oder in die Innenstadt. Ganz in der Nähe liegt der Kurgarten und zum Entspannen laden die Carolus-Thermen in der nahgelegenen Passstraße ein. Der kürzeste Weg in die Innenstadt und zum Dom führt über die Petersstraße. Ich bevorzuge aber den Weg über die Joseph-von-Görres-Straße und weiter über die Stolberger Straße und den Adalbertsteinweg. Man passiert den Ostfriedhof, hier liegen viele Aachener Prominente beerdigt. Der Friedhof ist auch Schauplatz zahlreicher Filme. Sehenswert ist auch die Grabeskirche Sankt Josef. Hier haben viele Aachener ihre letzte Ruhestätte gefunden. Entlang des Adalbertsteinweges gibt es eine Vielzahl kleiner internationaler Läden, ein paar Kneipen und Cafés.

© Carina Tietz, Mercure Hotel Aachen am Europaplatz

© Carina Tietz, Mercure Hotel Aachen am Europaplatz

 

Mercure-Hotel in Aachen Europaplatz für Familien

Das Mercure-Hotel in Aachen Europaplatz eignet sich hervorragend für Familien, da bis zu zwei Kinder kostenlos im Zimmer der Eltern übernachten können. Auch der Platz ist völlig ausreichend und im Gegensatz zu vielen anderen Hotels sehr groß. Die Familienzimmer liegen in der unteren Etage und sind nur wenige Meter von der Rezeption und der Bar entfernt. So können Eltern am Abend auch unbesorgt noch einen Drink an der Bar oder ein leckeres Abendessen genießen. Im Sommer lockt eine einzigartige Außenatmosphäre. Dann werden Speisen und Getränke auch im Garten serviert und ein Pool sorgt für Entspannung. Vom Garten hat man einen freien Blick auf die Familienzimmer. So können Eltern abends ihre Zweisamkeit im Garten genießen und haben ihre Kleinen doch immer unter Kontrolle.


© Carina Tietz, Mercure Hotel Aachen am Europaplatz

© Carina Tietz, Mercure Hotel Aachen am Europaplatz

 

Fazit Mercure Hotel Aachen, Europaplatz:

Ich persönlich kann das Mercure-Hotel in Aachen am Europaplatz hundertprozentig weiterempfehlen. Wer zeitlich flexibel ist kann ein Familienzimmer mit Frühstück ab 100,- € pro Nacht buchen. Für die Kinder steht ein ausgeklapptes Sofabett zur Verfügung. Trotzdem bietet das Zimmer noch genügend Platz und das Hotel verfügt über einen eigenen Parkplatz. Das Frühstück ist reichhaltig und bietet mit verschiedenen Kellogssorten, Müsli, warmen Kakao, frisches Obst und verschiedene Säfte auch ein echtes Angebot für hungrige Kinder. Herausragend ist auch das freundliche Personal. Das gilt in diesem Hotel übrigens flächendeckend, von der Rezeption über das Restaurant bis hin zum Zimmermädchen.

© Carina Tietz, Mercure Hotel Aachen am Europaplatz

© Carina Tietz, Mercure Hotel Aachen am Europaplatz

 

Lage: ++++

Freundlichkeit: ++++

Sauberkeit: +++

Größe: +++

Preis-Leistungsverhältnis: +++

Verpflegung: +++

 


Bewertungsübersicht:

Überhaupt nicht empfehlenswert – –

Nicht empfehlenswert –

Bedingt empfehlenswert +

Empfehlenswert ++

Erfüllt hohe Ansprüche +++

Erfüllt höchste Ansprüche und punktet auf der ganzen Linie ++++

Weitere Bilder Mercure Hotel Aachen am Europaplatz: 

 

 

 

 

 

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Rezension zu André Herzberg, Alle Nähe fern

Ich habe das Buch von einem lieben Kollegen bekommen. Die ersten Seiten haben mich nicht gerade begeistert. Doch mit jedem Kapitel stieg meine Leselust und am Ende hat mich das Buch bereichert. Alles, was Ihr über das Buch wissen müsst und meine Rezension zu „André Herzberg, Alle Nähe fern“ findet Ihr hier

 


Wichtige Infos zu meinen Bürozeiten im März und im April 2015

Mein Büro bleibt während der Leipziger Buchmesse vom 12. bis zum 15. März 2015 geschlossen.  Ich bin aber in dieser Zeit telefonisch und per Email erreichbar. Aufgrund einer längeren Reise bleibt mein Büro auch vom 20. März bis zum 13. April 2015 geschlossen. Alle noch offenen Projekte werden bis zum 18. März oder nach vorheriger Absprache fertiggestellt. Ich bin in dieser Zeit nicht zu erreichen. 

Interessante Themen und viele Infos über die Leipziger Buchmesse gibt es hier 

 

 

 


Der Countdown läuft!

Noch zwei Tage: Dann rollt der Ball endlich wieder und die besten Fußballnationen der Welt greifen nach dem goldenen Pokal. Ganz Deutschland ist im Fußballfieber. Ganz Deutschland??? Nein, es hat den Anschein als sei das Wendland eine halbwegs fußballfreie Zone. Mir ist das egal. Ich habe das Haus trotzdem geschmückt und ich werde mir meine Fußballeuphorie von niemandem nehmen lassen. Ich bin an der deutsch-niederländischen Grenze aufgewachsen. Umzingelt von etlichen Bundesligateams und mitten drin im ständigen Kampf zwischen den großen Fußballnationen Deutschland und der Niederlande. Da nimmt man das WM-Fieber schon über die Muttermilch auf.

Die Vorbereitungen laufen Foto: © Carina Tietz

Die Vorbereitungen laufen Foto: © Carina Tietz


Was ich in meiner Heimatstadt erlebt habe bleibt unvergesslich. Tief im Herzen bleibt der Weltmeistertitel von 1990 und das Tor von Andreas Brehme. Unter dem Sonnenschirm im Garten hängt heute die 24-Jahre alte Fahne. Damals, am 8. Juli 1990, als Codesal Mendez aus Mexico das Endspiel in Rom anpfiff, da hing die Fahne im Wohnzimmer meiner Eltern. Wenige Stunde danach flatterte sie aus dem Schiebedach meines Opel Kadetts in den Abendhimmel von Herzogenrath und Kerkrade. Sie war ein Teil des Autokorsos, der sich bis nach Mitternacht die Grenze entlang bewegte. Aber die Grenze war auch immer Schauplatz von unschönen und für unsere Nation beschämenden Szenen: Durch meinen Garten stürmten Hooligans eines Bundesligavereins um Deutschland nicht nur auf dem Rasen, sondern auch mit Fäusten gegen die Niederlande zu verteidigen.

Die WM kann beginnen Foto: © Carina Tietz

Die WM kann beginnen Foto: © Carina Tietz

Nicht weniger begeistert und im Herzen auch ein Stück französisch (ganz sicher auch der Verwandtschaft wegen!) feierte ich am 12. Juli 1998, als Frankreich im Finale gegen Brasilien mit 3:0 gewann. Ein Mann war es, der sich von Anfang in mein Herz gespielt hatte: Zinédine Zidane. Vergessen war das Vorrundenspiel gegen Saudi Arabien, als er die Rote Karte sah. Seine beiden Tore machten Frankreich zum Weltmeister. Für mich persönlich ist und bleibt Zidane der beste Spieler der Welt. Niemand hat den Ball so künstlerisch beherrscht wie er. Ich könnte das alles jetzt noch weiter ausschmücken und müsste mich dann auch zwangsläufig mit dem unschönen Abgang des Weltstars beschäftigen. Aber dazu ist jetzt wirklich nicht der richtige Zeitpunkt.

Vor uns liegen nun Tage der Hoffnung und des Daumendrückens. Wir werden fluchen, schreien, weinen, diskutieren, über Löw schimpfen, Fahnen hissen, hoffentlich ganz oft TTTTTTTTTTTTTTTTOOOOOOOOOOOOOOOOORRRRRRRRRRRRRRR schreien, Bier kalt stellen, grillen und bis zum 13. Juli dem Fußballfieber verfallen sein.

Was wir erleben, fühlen und wie wir leiden, erfahrt Ihr ab heute täglich auf meinem Blog!


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