Vietze: NLWKN genehmigt ersten Deichbauabschnitt

Während des Hochwassers im Juni 2013 zählte die Ortschaft Vietze zu den Brennpunkten im Niedersächsischen Abschnitt der Elbe. Nun hat der NLWKN der Gemeinde Höhbeck die endgültige Genehmigung für den ersten von drei Bauabschnitten erteilt. Vorausgegangen waren zwei vorzeitige Zulassungen für Teilbaumaßnahmen, dank derer noch im vergangenen Jahr mit den umfangreichen Bodenarbeiten für den Deich begonnen werden konnte.

Die Länge des jetzt genehmigten Bauabschnitts beträgt 467 Meter, die so ausgestaltet werden, dass der Deich ein Hochwasser wie 2013 sicher an der Ortslage vorbeiführt. Die Kosten hierfür sind mit 1,3 Millionen Euro veranschlagt.




Der Deichbau erfordert eine Neuordnung der Oberflächenentwässerung in Vietze, für die unter anderem neue Kanäle angelegt und bestehende verlegt werden müssen. Ferner entsteht im nordöstlichen Bereich – vor der zweiten Deichüberfahrt – ein Schöpfwerk, das im Ort anfallendes Regenwasser sowie im Hochwasserfall hinter dem Deich austretendes Qualmwasser wieder in die Elbe pumpt.

„Das Projekt stellt einen Gewässerausbau und den Bau eines Hochwasserschutzdeiches dar. Zu beachten waren daher die Vorgaben des Wasserhaushaltsgesetzes und des Niedersächsischen Deichgesetzes. Das Wasserhaushaltsgesetz schreibt hier die Durchführung eines Planfeststellungsverfahrens vor“, beschreibt Stefan Lübbecke vom NLWKN in Lüneburg die rechtlichen Rahmenbedingungen. Insgesamt 14 betroffene Behörden und Einrichtungen sowie 15 anerkannte Naturschutzvereinigungen waren zu beteiligen. Die vorgebrachten Anregungen und Bedenken führten – ins besondere im Fall der Oberflächenentwässerung – zur mehrfachen Überarbeitung und Ergänzung der Planungen. „Schließlich konnten wir in allen wesentlichen Punkten einvernehmliche Lösungen erzielen“, betont Lübbecke. „Bei den Bürgern ist das Projekt auf hohe Akzeptanz gestoßen, obwohl für den Deich Flächen von Wohngrundstücken benötigt werden“. So sei im Anhörungsverfahren nur eine private Einwendung vorgetragen worden, die zudem bereits im Erörterungstermin im Februar 2015 ausgeräumt werden konnte.

Der Beschluss und die Planunterlagen werden vom 17. Februar bis zum 1. März in den Räumen der Samtgemeinde Gartow zur Einsicht ausgelegt.



Kreuzfahrt Rotes Meer: Korallenriffe, religiöse Städte und antike Bauwerke

Das erwartet Euch bei einer Kreuzfahrt durch das Rote Meer
Artenreiche Korallenriffe, einsame Sandstrände, biblische Städte und antike Tempel sind nur einige der Höhepunkte, die Passagiere bei einer Kreuzfahrt durch das Rote Meer erleben. In Ägypten warten die schönsten Tauchgebiete der Welt, lebhafte Oasen und eine geheimnisvolle Wüste. Israel lockt mit einer Vielzahl an religiösen Sehenswürdigkeiten und Jordanien punktet mit orientalischen Basaren und geschichtlichen Stätten, die ihres gleichen suchen.

Kreuzfahrtschiffe vor Sharm el-Sheikh © Foto: Carina Tietz

Kreuzfahrtschiffe vor Sharm el-Sheikh © Foto: Carina Tietz




Das rote Meer ist eine Badewanne
Viele Kapitäne nennen das Rote Meer liebevoll „Badewanne“. Das liegt daran, dass man hohen Seegang, auffrischende Winde und heftige Wellen hier vergebens sucht. Das Rote Meer gehört zu den ruhigsten Fahrgebieten der Welt. Kreuzfahrtschiffe schaukeln ganz sanft durch die niedrigen Wellen. Zwar weht immer ein laues Lüftchen, aber der Wind erreicht nie eine hohe Geschwindigkeit. Auch das Wetter ist einladend. Das ganze Jahr über kann man im Roten Meer baden. Im Sommer steigen die Wassertemperaturen auf weit über 20°C an und an Land liegen die Temperaturen über der 30°-Linie. Selbst im Winter fällt das Thermometer nur ganz selten unter die 20°C-Marke.

Kreuzfahrt Rotes Meer: Religiöse Bauwerke in Aqaba © Foto: Carina Tietz

Kreuzfahrt Rotes Meer: Religiöse Bauwerke in Aqaba © Foto: Carina Tietz





Kreuzfahrt Rotes Meer: Baden, Tauchgänge und religiöse Stätten
Wer Badeurlaub mit geschichtlichen und religiösen Höhepunkten verbinden will, wird von einer Kreuzfahrt durch das Rote Meer begeistert sein. Die lebhafte Naama Bay bei Sharm el Sheikh ist ein Treffpunkt für Sonnenhungrige. Wer relaxen und in die Fluten des Roten Meeres eintauchen will, ist hier genau richtig. Ganz in der Nähe liegen das berühmte Katharinenkloster und der Mosesberg. Hier soll Moses die 10 Gebote in Empfang genommen haben. Er war es auch, der das Rote Meer geteilt hat, um die ersten Besucher nach Eilat zu bringen. Der israelische Badeort punktet mit einer traumhaften Kulisse. Bei der Hafeneinfahrt blickt man auf die einzigartigen Berge der Negev-Wüste. Von Eilat kann man zu Tagesausflügen nach Jerusalem aufbrechen.

Kreuzfahrt Rotes Meer: Der Strand von Eilat © Foto: Carina Tietz

Kreuzfahrt Rotes Meer: Der Strand von Eilat © Foto: Carina Tietz

Kreuzfahrt Rotes Meer: Zu den Nabatäern, zu den Schätzen Tutanchamun und den Pyramiden
Kaum eine andere Seereise bietet so viele historische Highlights. Ein Muss für Kreuzfahrer ist der Besuch von Luxor. Die antiken Tempel und die über 60 Pharaonengräber im Tal der Könige sind die Attraktionen von Luxor. Den geschichtsreichen Ort kann man von Safaga aus bequem erreichen. Noch ein Stück näher kommt man der ägyptischen Hochkultur in Kairo und Gizeh. Im ägyptischen Museum der Hauptstadt können Besucher die Schätze des Tutanchamun bewundern oder auf dem Khan-el-Khalili-Basar ins Mittelalter eintauchen. Magisch und anmutend sind die Pyramiden von Gizeh, die übrigens als das einzige erhaltene Weltwunder der Antike gelten. Noch ein antikes Highlight ist die Felsenstadt Petra, die man von der jordanischen Hafenstadt Aqaba aus erreichen kann. Filigrane Ornamente und monumentale Felsgebäude kennzeichnen die frühere Hauptstadt der Nabatäer.



Kreuzfahrt Rotes Meer: Das Fernglas gehört ins Gepäck
Selbst an Seetagen gibt es im Roten Meer einiges zu entdecken. Die Südostküste des Sinai ist Heimat von Mangroven, die so eigentlich nur in tropischen Gegenden vorkommen. Mit etwas Glück kann man sogar eine Dugong entdecken. Die Seekuh ist vom Aussterben bedroht und heute nur noch an der ägyptischen Südküste zu finden. In der Bucht vom Sharm el-Sheikh und im Hafenbecken von Sokhna tummeln sich viele bunte Meeresbewohner, die man von den unteren Außendecks sehr gut erkennen kann. Imposant und atemberaubend sind die Felsformationen des Sinai und der Negev Wüste im Golf von Aqaba. Kupferrot und rostbraun schimmern die Felsen, die zum Teil zapfenartig in den Himmel ragen.

Kreuzfahrt Rotes Meer: Traumhafte Ausblicke © Foto: Carina Tietz

Kreuzfahrt Rotes Meer: Traumhafte Ausblicke © Foto: Carina Tietz




Kreuzfahrten Rotes Meer in Kombination mit dem Suezkanal und dem Persischen Golf
Eine Kreuzfahrt durch das Rote Meer kann man ausgezeichnet mit anderen Seegebieten kombinieren. So bietet zum Beispiel AIDA Cruises im Frühjahr und im Herbst Transasien- und Transarabien-Kreuzfahrten an. Neben den beliebten Häfen im Roten Meer werden auch Ziele im östlichen Mittelmeer, in den Vereinigten Arabischen Emiraten und in Indien angesteuert. Unvergesslich bleibt dabei die Passage des Suez-Kanals. Die Reedereien AIDA Cruises, MSC und Costa bieten das Rote Meer im Winter als regelmäßiges Ziel an. Zudem laufen die Schiffe von FTI und Hapag Lloyd von November bis März Häfen im Roten Meer an.
Die meisten Schiffe starten in Sharm el-Sheikh. Das frühere Fischerdorf ist heute der beliebteste Badeort auf dem Sinai. Daher lassen sich Kreuzfahrten durch das Rote Meer auch wunderbar mit einem Badeaufenthalt kombinieren.



Neue Golfanlage in Göhren auf Rügen

Im Ostseebad Göhren auf der Insel Rügen ist direkt am Nordstrand die Adventure-Golf-Anlage „Dünengolf Göhren“ entstanden. „Die Lage der Dünengolf-Anlage ist beeindruckend. Direkt an der Strandpromenade gelegen, mit freiem Blick auf die Ostsee, hat sich die kreativ gestaltete Minigolf-Anlage zu einem attraktiven Ausflugs- und Freizeitziel für Jung und Alt entwickelt. Mit dem Vorhaben sind zwei Arbeitsplätze neu entstanden“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe am Montag in Schwerin.

©Pressefoto Regierung Mecklenburg Vorpommern

©Pressefoto Regierung Mecklenburg Vorpommern





Adventure Golf ist eine in den USA entstandene Variante des Minigolfs. Mit leichten Geländeverformungen und Hindernissen sind die Spielbahnen, die zwischen 10 bis 16 Meter lang sind, gestaltet. Adventure Golf wird mit Minigolfschlägern auf Kunstrasenbahnen gespielt. In Göhren sind zwei 9-Loch-Bahnen entstanden. Auf der zum Thema Piraten gestalteten Anlage wird durch Hindernisse wie beispielsweise einem Piratenschiff oder einem Floß gespielt. Im zweiten Bereich geht es um das Thema Rügen – so wurden beispielsweise die Seebrücke Sellin, die Kreidefelsen oder die historische Eisenbahn „Rasender Roland“ naturgetreu nachgebaut. „Vor allem Urlaubsgäste und Ausflügler aus der Region profitieren von dem ausgefallenen Freizeitspaß. Weiterlesen

Der Weinanbau: Hanglage und Böden

Der Weinanbau
Der Mensch kann den Weinbau zwar beeinflussen, aber am Ende entscheidet doch die Natur. Nur sie alleine kann der Rebe eine optimale Bedingung bieten. Wärme ist die beste Voraussetzung für eine gute Traube. Auch eine gewisse Luftfeuchtigkeit muss vorhanden sein. Extreme Hitze oder Dauerregen können den Reben aber erheblich Schaden. So spielt also die Wahl des Standortes eine entscheidende Rolle. Der Mensch sehnt sich, genau wie die Rebe, nach Sonne. Das ist auch ein Grund dafür, dass es uns mindestens einmal im Jahr in den Süden zieht. Gerade dort ist der Wein ein Nationalgetränk. Blickt man auf die Geschichte des Weines zurück, erkennt man deutlich, dass die Anbaugebiete über Jahrtausenden an denselben Orten zu finden sind.
Doch die Klimaveränderung hat sich auch auf den Weinanbau ausgewirkt. Selbst an Standorten, die über Jahrtausenden die besten Weine garantierten, gibt es heute manchmal schlechte Ernten. Das liegt an den extremem Wetterverhältnis, die auch in Europa verstärkt auftreten.




Auch der Boden wirkt sich auf das Gedeihen der Rebe aus. Die Rebe ist eine sogenannte dankbare Pflanze und wächst auf allen Böden. Allerdings gibt es Böden, die besonders gute Weine hervorbringen.
Sind die Reben reif für die Ernte, beginnt der nächste Prozess. Die Trauben werden geerntet und gekeltert. Ab jetzt greift der Kellermeister ein. Er vollendet, was die Natur auf den Weg gebracht hat. Jeder Schritt entscheidet darüber, ob der Geruch, der Geschmack und das Aussehen des Weines den Kunden am Ende zufrieden stellen. Nur, wenn alle Komponenten miteinander harmonieren, kommt auch ein erlesener Wein in die Flasche.

Die sonnige Hanglage
Weinreben mögen die Sonne. Der Fruchtzucker bildet den Hauptbestandteil für eine erfolgreiche Weingärung. Daher werden zur Weinherstellung süße Trauben gebraucht und diese gedeihen perfekt in sonnenreichen Hanglagen. Ein zweiter wichtiger Bestandteil ist die Fruchtsäure in der Traube. Diese bildet sich durch Abkühlung. Ein paar kühlere Tage sind daher ideal. Frost können Weinreben überhaupt nicht vertragen. Ideale Hänge liegen in Mittel- und Südeuropa. Der höchste Rebenhang in Europa befindet sich in Visperterminen in der Schweiz. Hier wachsen die Trauben in einer Höhe von 1200 Metern.

Es geht nichts über einen guten WeinFoto: © Carina Tietz

Es geht nichts über einen guten WeinFoto: © Carina Tietz

Weinanbau auch in kälteren Lagen
Grundsätzlich sollte der Hang geschützt liegen. Es dürfen keine kalten Winde wehen. Die Hanglagen im Norden kämpfen gegen ein Mischklima an. Der Winzer kann nicht wirklich vorhersagen, ob die Ernte gut wird. Doch im Laufe der Jahre haben die nordeuropäischen Winzer ihre eigenen Strategien entwickelt. Häufig wählen sie Hänge in unmittelbarer Nähe von Seen und Flüssen. Diese Gewässer sind ein idealer Wärmespeicher. Außerdem stehen sie für ein gleichmäßigeres Klima. Die Unterschiede zwischen den Tages- und Nacht-Temperaturen sind geringer. Solche Bedingungen finden Winzer zum Beispiel am Rhein oder an der Mosel vor.
Die Hänge müssen auch für die Bepflanzung geeignet sein. Der Winzer pflanzt die Reben dicht beieinander. Dadurch können sich die Pflanzen gegenseitig wärmen. Das bringt gerade im Frühjahr Vorteile, wenn es zum Beispiel plötzlichen Bodenfrost gibt.
Auch die Luftfeuchtigkeit muss stimmen, denn Reben ziehen zwischen 70 und 90 % Feuchtigkeit aus dem Boden. Der Rest kommt aus der Luft. So darf der Hang auch gerne im Nebel liegen oder viel nächtlichen Tau bilden. Das begünstigt gerade im Herbst das gute Gedeihen der Früchte.




Weinanbau: Auch auf den Boden kommt es an
Der Rebstock bezieht seine Nahrung aus dem Boden. Daher muss er tiefverwurzelt stehen. Kenner wissen, dass die richtige Mischung aus Mineralien und Gesteinen das Wachstum der Rebe ganz entscheidend beeinflussen können. Grundsätzlich ist die Rebe anspruchslos. Sie wächst eigentlich auf allen Böden. Allerdings zeigt sich die Auswirkung des Bodens erst in der Ernte. Nur gute Böden garantieren auch eine gute Ernte. Die Böden sollten steinig sein. Steinige Böden sind in der Regel warm und können die Wärme sehr gut speichern. Auch sandige Böden eignen sich noch gut, da sie sich sehr schnell erwärmen. Aber sie kühlen auch schnell wieder ab. Der Winzer weiß, welcher Boden für seinen Wein am ehesten geeignet ist. Ein edler Riesling bevorzugt zum Beispiel einen durchlässigen Boden aus Schiefer oder Urgestein. Der Silvaner dagegen wächst auf jeden Boden, der nicht ganz so trocken ist.

Die Wahl des Weines Foto: © Carina Tietz

Die Wahl des Weines Foto: © Carina Tietz

Weinanbau: Der Boden beeinflusst den Geschmack
Der Boden wirkt sich auf den Geschmack des Weines aus. Ihr werdet aber auf den Etiketten ganz bestimmt keine Informationen über den Boden finden. Das hat gute Gründe, denn der Nachweis ist kompliziert. Man benötigt neben exakt der gleichen Rebsorte und dem gleichen Jahrgang auch ein Lagenverzeichnis und geologische Karten. Zusammenfassend gilt, dass steinige Böden feinfruchtige Weine hervorrufen. Schwere Böden, zum Beispiel aus Lehm oder Löß stehen eher für blumige Weine. Leichte und spritzige Weine stamme auch von leichten Böden. Die Reben zur Champagnerherstellung kommen vorwiegend aus Kalkböden.
Auch in Deutschland geben die Böden Aufschluss über den Geschmack des Weines. Schwere und feurige Rotweine stammen beispielsweise von den Reben des Kaiserstuhles. Die Reben der pikanten und feinfruchtigen Weine kommen vom mineralreichen Schieferboden der Moselhänge.




Bewertung Mercure Hotel Aachen am Europaplatz

Bewertung: Mercure-Hotel in Aachen Europaplatz

Das Mercure-Hotel in Aachen gehört neben dem Novotel Aachen zu meinen bevorzugten Hotels, wenn ich meine Familie in der Kaiserstadt besuche. Ich schätze in erster Linie die zentrale Lage am Europaplatz, die günstigen Familienpreise und die geräumigen Zimmer.

Mercure-Hotel in Aachen Europaplatz in zentraler und ruhiger Lage


Obwohl die Autobahn nur wenige Meter entfernt ist, liegt das Mercure-Hotel in Aachen Europaplatz in ruhiger und doch zentraler Lage. Der Europaplatz ist nur einen spuckweit entfernt und hinter dem Hotelparkplatz führt ein Wanderweg nach Aachen-Haaren. Vom Haarener Berg hat man einen wunderschönen Ausblick auf die Kaiserstadt. In 5 bis 10 Minuten kann man zu Fuß die zentralen Punkte am Kaiserplatz und am Hansemannplatz erreichen. Zwischen 15 und 20 Minuten dauert der Fußweg bis zum Dom oder in die Innenstadt. Ganz in der Nähe liegt der Kurgarten und zum Entspannen laden die Carolus-Thermen in der nahgelegenen Passstraße ein. Der kürzeste Weg in die Innenstadt und zum Dom führt über die Petersstraße. Ich bevorzuge aber den Weg über die Joseph-von-Görres-Straße und weiter über die Stolberger Straße und den Adalbertsteinweg. Man passiert den Ostfriedhof, hier liegen viele Aachener Prominente beerdigt. Der Friedhof ist auch Schauplatz zahlreicher Filme. Sehenswert ist auch die Grabeskirche Sankt Josef. Hier haben viele Aachener ihre letzte Ruhestätte gefunden. Entlang des Adalbertsteinweges gibt es eine Vielzahl kleiner internationaler Läden, ein paar Kneipen und Cafés.

© Carina Tietz, Mercure Hotel Aachen am Europaplatz

© Carina Tietz, Mercure Hotel Aachen am Europaplatz

 

Mercure-Hotel in Aachen Europaplatz für Familien

Das Mercure-Hotel in Aachen Europaplatz eignet sich hervorragend für Familien, da bis zu zwei Kinder kostenlos im Zimmer der Eltern übernachten können. Auch der Platz ist völlig ausreichend und im Gegensatz zu vielen anderen Hotels sehr groß. Die Familienzimmer liegen in der unteren Etage und sind nur wenige Meter von der Rezeption und der Bar entfernt. So können Eltern am Abend auch unbesorgt noch einen Drink an der Bar oder ein leckeres Abendessen genießen. Im Sommer lockt eine einzigartige Außenatmosphäre. Dann werden Speisen und Getränke auch im Garten serviert und ein Pool sorgt für Entspannung. Vom Garten hat man einen freien Blick auf die Familienzimmer. So können Eltern abends ihre Zweisamkeit im Garten genießen und haben ihre Kleinen doch immer unter Kontrolle.


© Carina Tietz, Mercure Hotel Aachen am Europaplatz

© Carina Tietz, Mercure Hotel Aachen am Europaplatz

 

Fazit Mercure Hotel Aachen, Europaplatz:

Ich persönlich kann das Mercure-Hotel in Aachen am Europaplatz hundertprozentig weiterempfehlen. Wer zeitlich flexibel ist kann ein Familienzimmer mit Frühstück ab 100,- € pro Nacht buchen. Für die Kinder steht ein ausgeklapptes Sofabett zur Verfügung. Trotzdem bietet das Zimmer noch genügend Platz und das Hotel verfügt über einen eigenen Parkplatz. Das Frühstück ist reichhaltig und bietet mit verschiedenen Kellogssorten, Müsli, warmen Kakao, frisches Obst und verschiedene Säfte auch ein echtes Angebot für hungrige Kinder. Herausragend ist auch das freundliche Personal. Das gilt in diesem Hotel übrigens flächendeckend, von der Rezeption über das Restaurant bis hin zum Zimmermädchen.

© Carina Tietz, Mercure Hotel Aachen am Europaplatz

© Carina Tietz, Mercure Hotel Aachen am Europaplatz

 

Lage: ++++

Freundlichkeit: ++++

Sauberkeit: +++

Größe: +++

Preis-Leistungsverhältnis: +++

Verpflegung: +++

 


Bewertungsübersicht:

Überhaupt nicht empfehlenswert – –

Nicht empfehlenswert –

Bedingt empfehlenswert +

Empfehlenswert ++

Erfüllt hohe Ansprüche +++

Erfüllt höchste Ansprüche und punktet auf der ganzen Linie ++++

Weitere Bilder Mercure Hotel Aachen am Europaplatz: 

 

 

 

 

 

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Aktuelle Situation 16.Juni in den Hochwassergebieten im Landkreis Lüchow-Dannenberg

Das Hochwasser steht weiterhin an den Deichen in Lüchow-Dannenberg, die Deichsicherungsarbeiten sind aber in fast allen Bereichen abgeschlossen. Die Notwendigkeit einer kreisweiten Koordinierung der Einsatzkräfte besteht derzeit nicht mehr, so dass Landrat Jürgen Schulz den Katastrophenalarm am 8.14 Uhr aufgehoben hat.

Wegen der weiterhin bestehenden Zuflüsse aus der Havel gehen die Wasserstände in Lüchow-Dannenberg derzeit nur sehr langsam zurück: aktuell mit etwa 0,5 cm pro Stunde. Dies wird nach Ansicht der Fachleute aus der Kreisverwaltung auch noch für etwa ein oder zwei Tage so bleiben. Erst ab Mittwoch ist mit einem vergleichsweise starken Rückgang zu rechnen.

In Gartow sind die Deichsicherungsarbeiten komplett abgeschlossen. Die Landesstraße 256 ist komplett frei. Da die Straße durch das Hochwasser jedoch nicht unerheblich gelitten hat, werden noch heute (16.06.2013) Mitarbeiter der Straßenmeisterei die Straße begutachten, um abzuschätzen, ob die dort bestehenden Sperrung aufgehoben werden kann oder ob zunächst noch Ausbesserunsgsarbeiten zu leisten sind.

Das Pumpenwerk ist seit dem späten Samstagnachmittag (15.06.2013) bekanntlich wieder in Betrieb. Auch die Stromversorgung ist für alle Gebäude wieder hergestellt. Heute wird ein Pumpen-Trupp des Technischen Hilfswerks in Vietze noch einmal seine Arbeit aufnehmen, um einzelne Keller auszupumpen.

Auch im Bereich Dannenberg ist die Lage stabil. Im Bereich der Kreisstraße zwischen Wussegel und Landsatz läuft der arbeitsintensive Rückbau. Im Bereich Wulfsahl / Landsatz mußten die Arbeiten allerdings vorübergehend unterbrochen werden. Mehrere Einsatzkräfte mußten wegen allergischer Reaktionen, die vermutlich in Zusammenhang mit dem dortigen Eichenprozessionsspinner-Befall stehen, im Dannenberger Krankenhaus behandelt werden. Auch im Bereich Damnatz sind noch Abkadungsarbeiten zu leisten, das heißt die Sandsäcke werden von den Deichkronen genommen, um diese zu entlasten und werden zur Sicherung an den Deichfuß verlegt. Auch in Neu Darchau läuft der Rückbau, hier sind über 100.000 Sandsäcke zu bewegen.

Die ersten Einsatzkräfte von THW und Bundeswehr rücken inzwischen ab. Die letzten werden voraussichtlich im Laufe des heutigen Tages folgen. Nach Reinigungsarbeiten in den Unterkünften – insbesondere den Schulen und ihren Turnhallen – wird der reguläre Schulbetrieb dann – wie angekündigt – voraussichtlich am Mittwoch, den 19. Juni wieder starten können.


Verkehr: Neue Sperrung und erwartete Freigabe

Wegen Hochwasser  wird die L 231 in Neu Darchau an der Abzweigung L 232 Richtung Fähranleger in Fahrtrichtung Walmsburg sowie an der Abzweigung zur Ortsverbindungsstraße nach Tolsterglope in Fahrtrichtung Hitzacker gesperrt. Eine Umleitung für diesen Bereich ist ausgeschildert. Der Landkreis Lüchow-Dannenberg rechnet damit, dass die Zufahrt nach Laasche im Laufe des Tages wieder sichergestellt werden kann. 

Schulausfälle bis Dienstag 18. Juni

Bis einschließlich Dienstag, 18. Juni, bleiben folgende Schulen im Landkreis Lüchow-Dannenberg geschlossen: Grundschulen in Neu Darchau, Dannenberg und Gartow, Freie Schule Hitzacker, Bernhard Varenius Schule Hitzacker, Elbtalschule Gartow, Nicolas-Born-Schule Dannenberg, Fritz-Reuter-Gymnasium Dannenberg sowie Gymnasium Lüchow.

Eine Notbetreuung der Grundschulen ist gewährleistet. Für die weiterführenden Schulen in Hitzacker und Dannenberg gibt es eine Notbetreuung von 08.00 bis 10.00 Uhr im Mehrgenerationenhaus Dannenberg und von 10.00 bis 13.00 Uhr im Jugendzentrum Dannenberg.

An der Freien Schule Hitzacker finden die Prüfungen der 12. und 13. Klassen sowie die Elternabende statt.

Ob der Kindergarten in Neu Darchau ab Montag wieder geöffnet hat, wird in Kürze entschieden und veröffentlicht.


Erlebnisse in Gartow der Freiwilligen Feuerwehr Emtinghausen

Die Feuerwehren, die Bundeswehr, das THW, das DRK und weitere freiwillige Helfer aus ganz Deutschland haben für die Bewohner in der Elbtalaue alles gegeben. Sie haben weite Wege in Kauf genommen, um hier Sandsäcke zu füllen und unermüdlich gegen diese unvorstellbaren Wassermassen anzukämpfen. Manche waren Tag und Nacht auf den Beinen. Von der Sonne verbrannt, von Mücken zerstochen und im Schlamm stehenden haben sich geschuftet, damit wir trocken bleiben. Darunter war auch die Freiwillige Feuerwehr von Emtinghausen, die in Gartow im Einsatz war. Hier die Eindrücke und Erlebnisse, auch in Zusammenarbeit mit der Kreisfeuerwehrbereitschaft  in Gartow.

 

Hubschrauber mit Wärmebildkamera kommt zwischen Lenzen und Gorleben zum Einsatz

Die Pegelstände sinken, aber von Entwarnung kann in den Hochwassergebieten noch keine Rede sein. Viele Deiche sind regelrecht aufgeweicht. Es ist daher wichtig, dass Schwachstellen schnell entdeckt werden. Nur so können weitere Schäden verhindert werden. Deshalb kommen jetzt Geo-Experten aus Hannover mit einem Hubschrauber zum Einsatz. Wie die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) mitteilte setzt der Hubschrauber eine spezielle Wärmebildkamera ein, mit der man Schwachstellen ausfindig machen kann. Nach einem erfolgreichen Testflug bei Magdeburg, soll der Hubschrauber nun zwischen Lenzen und Gorleben zum Einsatz kommen. 

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