Welcher Kreuzfahrt-Typ sind Sie? Leger, Elegant oder sportlich?

So unterschiedlich wie die Schiffe sind auch die Passagiere. Jeder Gast hat andere Vorstellungen und andere Wünsche. Damit die Reise kein Reinfall wird, sollte man sich zunächst einmal Gedanken darüber machen, welcher Kreuzfahrttyp man eigentlich ist. Wer sich gerne zurückzieht und die Ruhe genießen will, für den ist ein Clubschiff eher ungeeignet. Sportlich interessierte Gäste, die gerne etwas erleben möchten, sollten tunlichst die klassischen Schiffe meiden. Erfahren Sie nachfolgend, welche verschiedenen Kreuzfahrttypen es gibt.

Welches Schiff passt zu Ihnen? Foto: © Carina Tietz

Welches Schiff passt zu Ihnen? Foto: © Carina Tietz

Klassische Kreuzfahrer
Der klassische Kreuzfahrer steht den neuen Funships eher skeptisch gegenüber und hält an alten Traditionen fest. Er möchte das Privileg genießen, ein ganz besonderer Gast zu sein. Das erhält er zum Beispiel durch einen persönlichen Kontakt zum Kapitän. Klassische Kreuzfahrer bevorzugen kleinere Schiffe. Hier arbeitet eine Crew, die jeden Gast ganz persönlich betreut und mit seinem Namen anspricht. Captains Dinner oder Cocktail-Partys mit dem Kapitän sind ein absolutes Muss. Nach 18 Uhr beginnt für klassische Kreuzfahrer der Höhepunkt des Tages. Sie kleiden sich nach den Dresscode-Empfehlungen und möchten sehr gerne zu vorgeschrieben Essenzeiten und in festgelegter Tischordnung speisen. Das Programm an Bord ist anspruchsvoll. Statt einer Daueranimation trifft man sich zum Tanztee. Für alleinstehende Frauen stehen niveauvolle Tanzpartner zur Verfügung, die bei der Reederei angestellt sind. Auch das Showprogramm hat eine ganz andere Klasse. Anstatt Karaoke stehen Klavierkonzerte auf dem Programm. Viele Reisen werden von prominenten Musikern oder bekannten Schauspielern begleitet. Tagsüber sonnt man sich in Teakholzstühlen, spielt gemeinsam Bridge oder Backgammon, lernt Fremdsprachen oder hört aufmerksam interessanten Vorträgen zu. Der Landausflug muss für klassische Kreuzfahrer durchorganisiert sein. Da wird erwartet, dass der Bus gleich am Anleger zum Einsteigen bereitsteht und von ausgebildeten Führern begleitet wird.

Amadea und AIDAbella im Hafen von Tallin. Foto: © Carina Tietz

Amadea und AIDAbella im Hafen von Tallin. Foto: © Carina Tietz

Kreuzfahrt für Erholungssuchende
Erholungssuchende sind auf allen Kreuzfahrtschiffen gut aufgehoben, denn grundsätzlich kann man auf jedem Schiff relaxen. Passagiere, die ausspannen wollen, finden sich in jeder Alters- und Schiffsklasse. Familien kommen an Bord, um auch mal ein paar Stunden ohne Kinder zu verbringen. Während sie sich am Pool entspannen oder verschiedene Wellnessangebote genießen, werden die Kinder professionell im Kids-Club betreut. Paare und Single kommen bevorzugt außerhalb der Ferien an Bord. Ideal zum Erholen sind Schiffe mit einer großen Poollandschaft oder mit einem gesonderten Wellness- oder Saunabereich.
Ein Schiff ist ein schwimmendes Tophotel und bietet alles, was das Herz von Urlaubern begehrt. Genau wie bei einer Pauschalreise kann man den ganzen Tag am Pool liegen und kulinarische Köstlichkeiten genießen. Viele Schiffe bieten landestypische Speisen an und servieren diese an Seetagen in Buffetform auf dem Pooldeck. Auch die Shopping- und Erlebnistour muss keineswegs ausfallen. Auf vielen Schiffen findet man mehrstöckige Einkaufs- und Erlebnismeilen. Ein weiteres Highlight in Sachen Erholung sind die Landgänge. Fast jeden Tag gibt es in einem anderen Hafen etwas zu entdecken.

Kreuzfahrt heißt auch Ruhe und Erholung. Foto: © Carina Tietz

Kreuzfahrt heiß auch Ruhe und Erholung. Foto: © Carina Tietz




Kreuzfahrer, die etwas erleben wollen
Viele Kreuzfahrer möchten etwas an Bord erleben. Für sie steht der Spaß im Vordergrund. Dazu gehört auch die legere Atmosphäre an Bord. Die typischen Funurlauber findet man auf Clubschiffen, Funships oder Schiffen mit All-inklusive-Konzept. Die AIDAcara war das erste Schiff, das während der 1990er Jahre mit einem Clubschiff-Konzept Kurs auf den Kreuzfahrtmarkt nahm. Anfangs noch von klassischen Kreuzfahrern belächelt, eroberte AIDA Cruises über Nacht den Markt und ist heute mit zehn Schiffen auf den Weltmeeren unterwegs. Dank Daueranimation wird es nie langweilig. Man trifft sich Mitten in der Karibik zum Oktoberfest auf dem Pooldeck und genießt bei Partymusik Weißwürste und Bier. Die Crew lädt zum Cocktailmixen ein und Passagiere kreuzen im Dezember durch das Rote Meer und bummeln an Deck über den Weihnachtsmarkt. Etwas gemäßigter geht es auf der Mein Schiff zu. Funurlauber, die mit TUI-Cruises unterwegs sind, schätzen in erster Linie das All- Inklusive-Konzept. Da kann man am Abend in der Disko oder an der Bar auch gerne mal den einen oder anderen Drink mehr genießen

Fahrradtour für die Gäste der AIDA. Foto: © Carina Tietz

Fahrradtour für die Gäste der AIDA. Foto: © Carina Tietz




Elegant und exklusiv
Ganz besondere Passagiere gehen an Bord der Luxusliner. Sie mögen es elitär und möchten ihre luxuriösen Ansprüche gerne mit Gleichgesinnten genießen. Elegant und exklusiv geht es auf kleinen Kreuzfahrtschiffen und Großseglern zu. Hier liegt das Verhältnis Crew-Gäste nicht selten bei 1:1. Aber auch größere Reedereien, wie zum Beispiel MSC, bieten in bestimmten Suiten einen Butlerservice an. Der übernimmt das Ein- und Auspacken der Koffer oder serviert in der Suite erlesene Speisen. Auf der „Fantasia“, „Splendida“, „Divina“ und „Preziosa“ steht für die Gäste des elitären Yacht-Club sogar ein eigenes Sonnendeck mit Pools zur Verfügung. Auch einige Schiffe von Norwegian Cruise Line locken mit einem privaten Komplex für Passagiere der Suiten. Bei exklusiven Kreuzfahrten kümmern sich Butler rund um die Uhr um das Wohl der Passagiere. Wer sich für eine exklusive Kreuzfahrt entscheidet, muss tiefer in die Tasche greifen. Dafür erlebt er aber auch den extravaganten Luxus.

Eine Kreuzfahrt bietet kulinarische Höhepunkte. Foto: © Carina Tietz

Eine Kreuzfahrt bietet kulinarische Höhepunkte. Foto: © Carina Tietz




Andijk: Heimat der Ferienparks Het Grootslag und Ijsselhof

Andijk ist ein idyllisches Dorf am Ijsselmeer. Unter Touristen ist es in erster Linie durch die beiden Ferienparks Het Grootslag und Ijsselhof bekannt. Im Sommer und in der Saison tummeln sich hier Gäste aus ganz Europa. Die meisten ausländischen Gäste stammen aus Deutschland. Auch im Ort selber kann man von privat Ferienwohnungen und Ferienhäuser anmieten. Obwohl der Ort vom Tourismus geprägt wurde, hat er kaum eine touristische Infrastruktur. Vielmehr hat er seine Ursprünglichkeit behalten. Überfüllte Touristenzentren sucht man hier vergeblich. Nach Andijk kommen Gäste, die Ruhe suchen.

Willkommen in Andijk © Foto: Carina Tietz

Willkommen in Andijk © Foto: Carina Tietz




Die Gegend rund um Andijk
Die Gegend rund um Andijk ist ein Paradies für Naturliebhaber, Wanderer und Radfahrer. Auch vierbeinige Gäste sind überall gerne gesehen. Außerhalb von Andijk in Richtung Enkhuizen oder Medemblik ist die Landschaft durch kleine Kanäle und Bäche geprägt. Hier kann man schöne Radtouren machen. Mitten auf den weitläufigen Flächen stehen beleuchtete Treibhäuser. Hier werden Tulpen, Tomaten, Salat und Paprika angebaut. Tulpen kann man in Andijk an Straßenständen kaufen. Auch viele Privathäuser bieten Tulpensträuße zum Verkauf an.
Tipp: Wer kein Treibhausgemüse mag, der sollte am Bio-Obst- und Gemüsestand einen Stopp einlegen. Der liegt direkt gegenüber vom Poldermuseum & Nationaal Saet und Cruytmuseum 
am ehemaligen Polderpumpwerk Het Groots-lag. Hier kann man zu unschlagbaren Preisen frisches Bio-Obst und Bio-Gemüse der Saison kaufen.
Zum Wandern und Radfahren laden auch die beiden Naturschutzgebiete De Vooroever und Het Streekbos ein.

Leuchtende Treibhäuser überall in Andijk © Foto: Carina Tietz

Leuchtende Treibhäuser überall in Andijk © Foto: Carina Tietz

Frisches Obst und Gemüse in Andijk © Foto: Carina Tietz

Frisches Obst und Gemüse in Andijk © Foto: Carina Tietz

Andijk: Ein Dorf und seine Museen
Regentage sind in Andijk selten. Sollte es doch mal regnen, dann hält der Regen garantiert nicht lange an. Bei schlechtem Wetter warten in Andijk gleich drei Musen auf Besucher. In der Nähe der der Ferienparks Het Grootslag und Ijsselhof liegen das Poldermuseum und das Nationaal Saet und Cruytmuseum. Von den Parks aus kann man diese beiden Museen fußläufig erreichen. Sie befinden sich in Hafennähe im ehemaligen Polderpumpwerk Het Groots-lag. Sehr interessant ist die Dauerausstellung, die über Geschichte des Poldergebietes informiert. Hier erfahren Besucher Details zum Leben und Arbeiten der letzten 5000 Jahre im Poldergebiet Het Groots-lag. Nicht weniger interessant ist auch die Dauerausstellung zum typisch niederländischen Berufsbild des Saatgutherstellers. Beleuchtet wird die Geschichte der Saatguthersteller mit einem Blick in die Zukunft und die Aspekte der Gegenwart. Alle zwei Monate bieten die beiden Museen Wechselausstellungen zu unterschiedlichen Themengebieten an.




Einen Ausflug wert ist auch das Museum für Kopfbedeckungen. Es ist ein privates Museum, das erst seit 2001 für Besucher zugänglich ist. Schon vor über 20 Jahren entdecke die Eigentümerin ihre Leidenschaft für Hüte. Mittlerweile sind über 400 Hüte in ihrem Besitz. Neben Hüten kann man auch diverse Hutschachteln und Hutspangen bewundern. Ausgestellt sind auch verschiedene Plakate, Zeitschriften und Bücher, die sich mit Hüten auseinandersetzen.

Der Hafen von Andijk
Zu den Highlights des Ortes Andijk gehört der moderne Yachthafen. Er liegt unmittelbar am ehemaligen Polderpumpwerk Het Groots-lag. Im Sommer tummeln sich hier viele Wassersportler. Der Hafen bietet Platz für knapp 600 Boote. Im Hafen liegt ein schönes Restaurant. Während der Saison kann man Segelyachten und Barkassen anmieten. Weitere Informationen gibt es hier.




Kreuzfahrt Karibik: Duft nach Gewürzen, endlose Sandstrände, üppige Plantagen

Endlose weiße Sandstrände, üppige Vegetationen mit Vulkanen und Plantagen und koloniale Städte und Dörfer sind die Höhepunkte einer Kreuzfahrt durch die Karibik. An Land warten gesellige und gastfreundliche Insulaner, ausgefallene Cocktails und eine lockere Lebensart, die den Rhythmus der karibischen Klänge aufleben lässt. Es riecht nach exotischen Gewürzen und vom Himmel lacht die Sonne den ganzen Tag herunter. Die lauen Abende kann man an Bord bei atemberaubenden Sonnenuntergängen verbringen.




Englischer, niederländischer, französischer und spanischer Einfluss

Die Karibik gehört zu den schönsten Kreuzfahrtgebieten der Welt. Selbst der große Seefahrer Christoph Kolumbus war von den Menschen und der Landschaft der Karibik sehr angetan. Die Zeit der Entdecker, Freibeuter, Schmuggler und Piraten ist längst vorbei. In den Häfen liegen Kreuzfahrtschiffe aus aller Welt. Sonnenhungrige Passagiere sind begeistert vom kristallklaren Wasser, den im Wind wiegenden Palmen und den schier endlosen puderweißen Stränden. Von Bord aus kann man romantische Sonnenuntergänge erleben. Man blickt auf Inseln mit üppiger Vegetation und auf karge Landschaften aus Muschelkalk. An Land warten ausgelassene und gastfreundliche Menschen, temperamentvolle Musik und buntdekorierte Cocktails. 25 karibische Inseln mit englischem, französischem, holländischem und spanischem Einfluss sind regelmäßige Anlaufhäfen der Reedereien.

Traumhafte Strände in der Karibik. Foto: © Carina Tietz

Traumhafte Strände in der Karibik. Foto: © Carina Tietz




Sonne pur! Das Bordleben findet auf dem Pooldeck statt! 

Wer die Sonne mag und das Strandleben genießen möchte, ist bei einer Kreuzfahrt durch die Karibik genau richtig. Rund um die Uhr kann man das Leben an Deck genießen, denn selbst in der Nacht liegen die Temperaturen noch über 20°C. Bei einer Karibikkreuzfahrt findet das Bordleben draußen statt. Glasdächer werden geöffnet, in den Bordrestaurants wird der Außenbereich genutzt und Animationsveranstaltungen finden auf dem Sonnendeck statt. An Land genießt man das Strandleben, bricht zu Touren in den Dschungel auf oder wandelt auf den Spuren der Mayas. Ins Gepäck gehören Badesachen, luftige Kleidung und ein Mückenschutzmittel. Wer in den Dschungel aufbrechen möchte, sollte feste Schuhe mitnehmen.

Willkommen in der Karibik. Foto: © Carina Tietz

Willkommen in der Karibik. Foto: © Carina Tietz




Die schönsten Kreuzfahrtziele der Karibik 

Bei einer Kreuzfahrt durch die Karibik jagt ein Höhepunkt den nächsten. Es ist schwer, einzelne Highlights herauszustellen, denn jede Insel ist auf ihre Art schön. Viele Schiffe steuern Jamaika an. An der berühmten Montego Bay kann man einen ganzen Tag lang das unbeschwerte Strandleben genießen. Im Inselinneren warten imposante Wasserfälle, mystische Höhlen und üppige Papayafelder. Nicht weniger schön ist Santa Lucia. Die Hauptstadt Castries lädt mit ihren bunten Märkten und belebten Gassen zum Bummeln und Einkaufen ein. Willemstad auf Curacao gehört zu den schönsten Häfen der Karibik. Hier wird Niederländisch gesprochen und auch die Architektur ist holländisch geprägt. Ein beliebtes Ausflugsziel für kleine und große Kreuzfahrer ist das Meeresaquarium mit über 400 exotischen Meerestierarten. Allgegenwärtig ist die Zeit der Seefahrer und Piraten noch auf Barbados. Die britische Herrschaft hat in „Little England“ ihre Spuren hinterlassen. Am karibischen Trafalgar Square in der Inselhauptstadt Bridgetown kann man eine Statue von Lord Nelson bewundern. An der Turtle-Bay schwimmen Urlauber mit Meeresschildkröten.Unvergesslich bleibt auch ein Besuch auf der Gewürzinsel Grenada. Sobald man das Schiff verlassen hat liegt der Duft von Muskat, Zimt, Vanille und Nelken in der Luft. Grenada ist eine sehr kontrastreiche Insel. Beim Landgang kann man idyllische Fischerdörfer, tropische Regenwälder, fruchtbare Plantagen und endlose Sandstrände genießen und entdecken.

Üppiges Grün und Vulkane auf St. Lucia  © Carina Tietz

Üppiges Grün und Vulkane auf St. Lucia © Carina Tietz




Segel- und Hafentage in Barth

In der Stadt Barth (Landkreis Vorpommern-Rügen) werden noch bis Sonntag die 22. Segel- und Hafentage gefeiert. „Sportliche Regatten auf dem Wasser, buntes Markttreiben an Land und ein schwungvolles musikalisches Programm laden in der Vineta-Stadt Barth zum Feiern ein. Die Segel- und Hafentage mit ihrer maritimen Volksfestatmosphäre haben sich weit über die Region hinaus einen Namen gemacht und locken in jedem Jahr Besucher von Nah und Fern an“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe vor Ort. Das Fest wird vom Verein Barth maritim e.V. organisiert.




Vielseitiges Festprogramm für Jung und Alt
Das vielseitige Programm bietet Besuchern aller Altersklassen die Möglichkeit, Schiffe unterschiedlicher Kategorien und die Schiffswerft Barth zu besichtigen sowie die Chance auf zahlreichen Booten mitzusegeln. Wikingerlager, Piratenfest, Live-Musik, Leistungsschauen sowie Vergnügungs- und Bummelmeilen runden das Angebot ab. Auf sportbegeisterte Gäste warten unter anderem eine Wakeboard-Show, Fallschirmspringen, zahlreiche Spaßrennen und ein Qualifikationsrennen zur Europameisterschaft der Thundercats; das sind vier Meter lange Katamaranschlauchboote, die mit einem 50 PS starken Außenbordmotor betrieben werden. „Der Veranstaltungsmarathon im und um den Stadthafen Barth ist hervorragende Werbung für die Stadt, die Region und den maritimen Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern“, sagte Glawe.




Blaue Flagge für Stadthafen Barth
Der Stadthafen Barth hat neben fünf weiteren Sportboothäfen (Neustrelitzer Stadthafen, Bootshafen Kühlungsborn, Yacht- und Fischereihafen Karlshagen, M.C. Zierker See e.V.) in Mecklenburg-Vorpommern in diesem Jahr erneut die „Blaue Flagge“ der Foundation for Environmental Education (F.E.E.) erhalten. Weiterlesen

Mein neuer Ratgeber noch bis Sonntag zum Aktionspreis

Ob MSC, Aida oder Costa- fast alle namhaften Reedereien steuern Rhodos das ganze Jahr über an. Das ist kein Wunder, denn an 300 Tagen im Jahr scheint auf Rhodos die Sonne. Nicht umsonst trägt Rhodos auch den Beinamen „Braut der Sonne“.

Schon der Hafen begrüßt die Kreuzfahrer mit architektonischen Meisterwerken aus allen Epochen und mit der faszinierenden griechischen Mythologie.

Kreuzfahrtpassagiere können das ganze Jahr über etwas erleben, auch dann, wenn der Aufenthalt nur auf wenige Stunden begrenzt ist.

Damit Ihr Aufenthalt auf Rhodos ein unvergessliches Erlebnis bleibt, möchte ich Ihnen meinen Kreuzfahrtratgeber für Rhodos ans Herz legen. Er ist vor einigen Tagen im Digiload24-Verlag erschienen und kann noch bis Sonntag zum einmaligen Aktionspreis von 0,89 Cent heruntergeladen werden.

Erfahren Sie zum Beispiel, wo Sie am günstigsten einen Mietwagen bekommen oder wo sich die schönsten Strände in Hafennähe befinden. Gehen Sie auf Ausflugstour über die Insel oder tauchen Sie in die geschichtsträchtige Altstadt von Rhodos statt ein und erfahren Sie, wo das beste Fischlokal der Insel ist oder, wo Sie gut einkaufen können.

von Carina TietzReiseKnigge: Rhodos - Der digitale Reisebegleiter für Ihre Kreuzfahrt durch das Mittelmeer. [Kindle Edition] von Carina Tietz

ReiseKnigge: Rhodos - Der digitale Reisebegleiter für Ihre Kreuzfahrt durch das Mittelmeer. Kindle Edition


Endlich angekommen in Aqaba / Jordanien

Nach tagelangen Besichtigungen von historischen Monumenten, antiken Kulturgütern und endlosen Fahrten durch die Wüste erreichen wir in den frühen Morgenstunden Aqaba. Auf den ersten Blick hat Aqaba nichts Romantisches. Im Containerhafen herrscht buntes Treiben und die Industriegebiete sind gewöhnungsbedürftig. Aqaba löst auf den ersten Blick keine Glücksgefühle aus. Wer die Schönheiten von Aqaba erkennen will, muss zweimal hinsehen und tief in die Herzen der Menschen eintauchen.

Al-Sharif Al Hussein bin Ali Mosche in Aqaba, Jordanien (c) Carina Tietz

Al-Sharif Al Hussein bin Ali Mosche in Aqaba, Jordanien (c) Carina Tietz

Die Stadt am Roten Meer ist der einzige Wasserzugang des Landes. 100.000 Menschen leben entlang des 26 Kilometer langen Küstenabschnittes. Gleich nebenan liegt der israelische Küstenort Eilat, den ich mir morgen anschauen werde. Vorausgesetzt es klappt mit dem Einreisevisum nach Israel. Viele Jordanier haben mich vorgewarnt. Bei Deutschen schauen die Israelis genau hin. Bis dahin ist noch etwas Zeit und heute will ich Jordanien noch einmal in vollen Zügen genießen.

Gewürzhändler in Aqaba, Jordanien (c) Carina Tietz

Gewürzhändler in Aqaba, Jordanien (c) Carina Tietz

Die letzte Nacht haben wir bei den Beduinen verbracht. Das Frühstück war etwas dürftig und der Hunger ist groß. Es ist erst zehn Uhr, aber die Sonne brennt auch heute wieder gnadenlos. In den Souks suchen wir nach einem typisch jordanischen Café. Bloß keine westlichen Restaurants oder Fast Food Ketten. Wir wollen die jordanische Esskultur kennenlernen. Unsere Wahl fällt auf eine kleines Restaurant, halb Café und halb Imbissbude, schräg gegenüber der Moschee. An den Tischen sitzen nur Männer. Ich ziehen den Schal über den V-Ausschnitt meines T-Shirts und versuchen den Blickkontakt zu vermeiden. Die weißen Plastikstühle sind vom Staub verdreckt und am einzigen freien Tisch steht noch Geschirr. Touristen kommen nur selten in diese Gegend und die anderen Gäste wundern sich darüber, dass wir hier essen wollen. Sie sprechen uns ins Englisch an. Ich versuche in Arabisch zu antworten: „Ana min almania“. Der Satz geht mir nach vielen Tagen nun problemlos über die Lippen. Ob ich Arabisch spreche? Nein, ich habe den Satz von unserem arabischen Fahrer gelernt. Wir wollen Frühstück bestellen, aber der freundliche Kellner versteht uns nicht wirklich. Er fragt, ob wir, die jordanische Küche probieren möchten. Wir nicken und schon nach wenigen Minuten biegt sich der abgenutzte Plastiktisch und die „Mezze“ stapelt sich. Wir dippen Falafelbällchen in Tahina, einer würzigen Soße aus Sesam und Zitrone und lassen uns den Schanklisch, ein Kräuterfrischkäse, schmecken. Dazu trinken wir Assir Iamun, frischer Limonensaft, ein idealer Durstlöcher bei dieser Hitze.

Deutsch-Jordanische Verständigung (c) Carina Tietz

Deutsch-Jordanische Verständigung (c) Carina Tietz

Unser Frühstück hatte Brunch-Charakter. Gut gestärkt bummeln wir weiter durch die Souks. Es ist Mittag. Der Muezzin ruft zum Dhuhr, dem islamischen Mittagsgebet. Überall riecht es nach Kräutern und Gewürzen. Wir kochen auch zu Hause gerne arabisch und sind auf der Suche nach Kreuzkümmel. Der Verkäufer begrüßt uns schon vor der Türe und bittet uns herein. Die feinsten und edelsten Gewürze erwarten uns. Immer wieder bekommen wir Gewürze und getrockneten Sesam zum Probieren gereicht. Am liebsten würden wir alle Gewürze mitnehmen, aber dazu reichen die Freigepäckmengen der Fluggesellschaft nicht aus. Für 15 US-Dollar gibt es eine ganze Tüte u.a. gefüllt mit Paprika, Kreuzkümmel, Sesam, Curry und Salz.

Gewürze (c) Carina Tietz

Gewürze (c) Carina Tietz

Immer weiter tauchen wir in die orientalische Welt ein. An jeder Ecke will man uns die typischen Sandflaschen mit Kamel-Motiven verkaufen. Plötzlich wandelt sich der Geruch der Gewürze in modriges Fleisch. Zwischen einem Lebensmittelgeschäft und einem Tuchladen hängen abgezogene Hammel an Fleischhacken.

Am Nachmittag strömen die Menschen zum Asr, dem Nachmittagsgebet. Unsere Einkaufstour ist nun beendet. Was liegt näher, als ein kühles Bad im Meer? Wir meiden ganz bewusst die kostenpflichtigen Privatstrände und entscheiden uns für einen öffentlichen Strand. Das türkisblaue Wasser lockt mit einem Reichtum an Fischen und Korallenriffen.

Auf den zweiten Blick ist Aqaba ein einladender Badeort mit gastfreundlichen Menschen und kristallklarem Wasser. 

Jordanische Fahnen (c) Carina Tietz

Jordanische Fahnen (c) Carina Tietz

Hafen-Imbiss Glyngøre

Bei schönem Wetter ist die Atmosphäre einzigartig und der Geruch des Meeres liegt in der Luft. Unmittelbar am Hafen liegt der Havne Grillen Glyngøre. Eigentlich ist es nur eine einfache Imbiss-Bude mit ein paar Holztischen, doch wer den typischen Fischer-Flair erleben will, der muss hier einmal speisen. Der Imbiss ist das ganze Jahr über ein beliebter Treff für Fischer. Wer mit dem Kutter stundenlang auf dem Limfjord unterwegs ist, der ist natürlich hungrig. Das denkt sich auch der Betreiber des Havne Grillen und dementsprechend üppig sind die Portionen. Wer einen Pølser-Teller bestellt, der wird überrascht sein über die Portionsgröße. Auch das Fiske-Filet ist empfehlenswert und der Preis von 59 dänischen Kronen ist bei weitem nicht zu teuer. Freitags gibt es Feierabend-Øl und dann wird es voll in der kleinen Bude. Im Sommer kann man vor der Türe sitzen und dem Treiben im Hafen zuschauen. Dann wird auch Eis serviert und die Grillbude ist ein beliebter Treff für Einheimische und Touristen. Im Winter wird es generell ruhiger in Glyngøre und das ist auch im Havne Grillen zu spüren. Im hinteren Teil des Grills gibt es einige Sitzmöglichkeiten und durch die Panoramafenster hat man einen ausgezeichneten Blick auf die nahgelegen Sund-Brücke.