Wichtige Infos zu meinen Bürozeiten im März und im April 2015

Mein Büro bleibt während der Leipziger Buchmesse vom 12. bis zum 15. März 2015 geschlossen.  Ich bin aber in dieser Zeit telefonisch und per Email erreichbar. Aufgrund einer längeren Reise bleibt mein Büro auch vom 20. März bis zum 13. April 2015 geschlossen. Alle noch offenen Projekte werden bis zum 18. März oder nach vorheriger Absprache fertiggestellt. Ich bin in dieser Zeit nicht zu erreichen. 

Interessante Themen und viele Infos über die Leipziger Buchmesse gibt es hier 

 

 

 


Der Countdown läuft!

Noch zwei Tage: Dann rollt der Ball endlich wieder und die besten Fußballnationen der Welt greifen nach dem goldenen Pokal. Ganz Deutschland ist im Fußballfieber. Ganz Deutschland??? Nein, es hat den Anschein als sei das Wendland eine halbwegs fußballfreie Zone. Mir ist das egal. Ich habe das Haus trotzdem geschmückt und ich werde mir meine Fußballeuphorie von niemandem nehmen lassen. Ich bin an der deutsch-niederländischen Grenze aufgewachsen. Umzingelt von etlichen Bundesligateams und mitten drin im ständigen Kampf zwischen den großen Fußballnationen Deutschland und der Niederlande. Da nimmt man das WM-Fieber schon über die Muttermilch auf.

Die Vorbereitungen laufen Foto: © Carina Tietz

Die Vorbereitungen laufen Foto: © Carina Tietz


Was ich in meiner Heimatstadt erlebt habe bleibt unvergesslich. Tief im Herzen bleibt der Weltmeistertitel von 1990 und das Tor von Andreas Brehme. Unter dem Sonnenschirm im Garten hängt heute die 24-Jahre alte Fahne. Damals, am 8. Juli 1990, als Codesal Mendez aus Mexico das Endspiel in Rom anpfiff, da hing die Fahne im Wohnzimmer meiner Eltern. Wenige Stunde danach flatterte sie aus dem Schiebedach meines Opel Kadetts in den Abendhimmel von Herzogenrath und Kerkrade. Sie war ein Teil des Autokorsos, der sich bis nach Mitternacht die Grenze entlang bewegte. Aber die Grenze war auch immer Schauplatz von unschönen und für unsere Nation beschämenden Szenen: Durch meinen Garten stürmten Hooligans eines Bundesligavereins um Deutschland nicht nur auf dem Rasen, sondern auch mit Fäusten gegen die Niederlande zu verteidigen.

Die WM kann beginnen Foto: © Carina Tietz

Die WM kann beginnen Foto: © Carina Tietz

Nicht weniger begeistert und im Herzen auch ein Stück französisch (ganz sicher auch der Verwandtschaft wegen!) feierte ich am 12. Juli 1998, als Frankreich im Finale gegen Brasilien mit 3:0 gewann. Ein Mann war es, der sich von Anfang in mein Herz gespielt hatte: Zinédine Zidane. Vergessen war das Vorrundenspiel gegen Saudi Arabien, als er die Rote Karte sah. Seine beiden Tore machten Frankreich zum Weltmeister. Für mich persönlich ist und bleibt Zidane der beste Spieler der Welt. Niemand hat den Ball so künstlerisch beherrscht wie er. Ich könnte das alles jetzt noch weiter ausschmücken und müsste mich dann auch zwangsläufig mit dem unschönen Abgang des Weltstars beschäftigen. Aber dazu ist jetzt wirklich nicht der richtige Zeitpunkt.

Vor uns liegen nun Tage der Hoffnung und des Daumendrückens. Wir werden fluchen, schreien, weinen, diskutieren, über Löw schimpfen, Fahnen hissen, hoffentlich ganz oft TTTTTTTTTTTTTTTTOOOOOOOOOOOOOOOOORRRRRRRRRRRRRRR schreien, Bier kalt stellen, grillen und bis zum 13. Juli dem Fußballfieber verfallen sein.

Was wir erleben, fühlen und wie wir leiden, erfahrt Ihr ab heute täglich auf meinem Blog!


Richtigstellung zum Unfall in Kaltenhof

Seit Sonntag erreichen mich bissige Kommentare und E-Mails zu dem Unfall in Kaltenhof. Ich war darüber sehr verwundert. Erst ein Helfer hat mich über das Missverständnis aufgeklärt.

Als Helfer vor Ort um das Leben der Motorradfahrer kämpften, hat eine Frau versucht Foto-Aufnahmen zu machen. Dabei hat Sie die Helfer in grober Weise behindert und jeden journalistischen Kodex überschritten. Ich verabscheue solche Art von Journalismus! Ich bin nicht diese Frau, die sich ohne jeden Nachweis als Pressevertreterin ausgab.

Ich hatte meinen Presseausweis sichtbar dabei und habe lediglich in Kaltehof einige Stimmen zum Unfall gesammelt. Ich habe mich nicht in die Nähe der Unfallstelle begeben. Das würde mein Verständnis für seriöse journalistische Arbeit nicht zulassen. Mein Fotograf hat zwei Aufnahmen von den Hubschraubern gemacht. Auch er war nicht in der direkten Nähe zur Unfallstelle.

Ich möchte an dieser Stelle noch etwas Privates anbringen: Ich hatte selber einen schweren Unfall und wurde von einem Auto förmlich abgeschossen. Das ist Jahre her, aber ich weiß immer noch, wie es sich anfühlt, wenn man im eigenen Blut auf der Straße liegt.

Hier noch ein Foto von mir!

(c) Carina Tietz, Carina Tietz

(c) Carina Tietz, Carina Tietz



Unfallursache ist geklärt

Die Unfallursache des schweren Motorradunfalles in Langendorf-Kaltenhof an der Kreisstraße 15 ist geklärt. Wie die Pressestelle der Polizeidirektion Lüchow-Dannenberg mitteilte, erlitt ein 76-jähriger Fahrer eines VW Touran einen Sekundenschlaf und geriet auf die Gegenspur. Der Senior kollidierte mit einem entgegenkommenden Motorrad. Dabei wurde ein 41-jähriger Motorradfahrer aus Ratzeburg in Schleswig-Holstein in den Graben geschleudert und schwer verletzt. Er musste mit einem Hubschrauber ausgeflogen werden. Ein dahinterfahrender 42-jähriger Motorradfahrer (ebenfalls aus Ratzeburg) bemerkte den Zusammenstoß, konnte aber trotz einer Vollbremsung nicht mehr ausweichen und stürzte. Auch er zog sich schwere Verletzungen zu und wurde mit einem zweiten Rettungshubschrauber ausgeflogen. Der Unfallverursacher blieb unverletzt. Der Sachschaden wird auf 21.000 Euro beziffert.

Schwerer Verkehrsunfall in Langendorf-Kaltenhof

„Es musste irgendwann mal etwas passieren“, war der lapidare Kommentar vieler Kaltenhofer. Das kleine Dorf an der Elbe bei Langendorf wurde am Sonntagnachmittag aus der ländlichen Idylle gerissen. Kurz vorm Ortseingang von Kaltenhof auf der Kreisstraße 15 ereignete sich ein schwerer Motorradunfall. Nach ersten Erkenntnissen kollidierten gleich zwei Motorradfahrer mit einem PKW. Wie es zu dem Unfall kam, blieb bis zur Stunde unklar. Gleich zwei Hubschrauber und mehrere Rettungsfahrzeuge waren im Einsatz. Es dauerte über eine Stunde bis der erste Verletzte mit einem Hubschrauber ausgeflogen wurde. Über die Art und die Schwere der Verletzungen gibt es bisher keine Erkenntnisse. Nach ersten Befragungen soll es sich bei den Motorradfahrern um eine Gruppe Berliner handeln.

(c) Carina Tietz, Hubschrauber im idyllischen Kaltenhof bei Langendorf an der Elbe

(c) Carina Tietz, Hubschrauber im idyllischen Kaltenhof bei Langendorf an der Elbe

 


Mein Dank an die Leser!

Liebe Leser,

das Hochwasser hat uns nun mehr als 10 Tage auf Trab gehalten. Die Pegel sinken langsam und vielerorts kehrt wieder die Normalität ein. Die meisten Geschäfte sind wieder geöffnet und die Schulen nehmen ab Mittwoch wieder den Betrieb auf. Deshalb werde ich meine Berichterstattung über das Hochwasser an dieser Stelle beenden. Es war eine Spontanaktion den Blog als Hochwasserticker zu nutzen. Die Resonanz war mehr als positiv. Daher möchte ich mich auf diesem Weg für die zahlreichen netten E-Mails bedanken. Ich werde jede dieser E-Mails persönlich beantworten. Das kann aber eine Weile dauern, denn mit so vielen lobenden und dankenden Worten habe ich niemals gerechnet.
Aktuelle Berichte, News, Reportagen, Artikel, Fotos und vieles mehr aus dem Wendland und den Landkreisen Lüchow-Dannenberg und Ludwigslust-Parchim gibt es ab sofort auf www.wendland-aktuell.de . Ich würde mich freuen, wenn Sie auch auf diesem Blog des Öfteren mal vorbeischauen.
Unter www.carina-tietz.de finden Sie ab sofort wieder interessante Reisereportagen und kleine Geschichten aus meinem Alltag.

Mein Büro hat ab sofort wieder geöffnet. Wir freuen uns auf Ihre Anfragen, Anregungen und Aufträge.

Ich bedanke mich für Ihr Vertrauen.

Carina Tietz


Tolle Szenen am Deich in Kaltenhof

Kinder sind neugierig und haben es zu Hochwasserzeiten auch nicht immer ganz leicht. Zwar fällt die Schule aus, aber tagsüber gibt es einige Einschränkungen. Sportveranstaltungen fallen aus und Freunde sind oftmals gar nicht zu erreichen. Eltern sind nervös und behalten momentan lieber den Deich im Auge, als Monopoly zu spielen. Was für die Eltern oftmals eine Belastung darstellt, ist für die Kinder eine willkommene Abwechslung. So gestern auch in Kaltenhof. Die Nachricht verbreitete sich schnell: Am Deich bringen sich Polizeiwagen in Stellung und schwere Laster blockieren die Zufahrtsstraßen. Nach den Platzverweisen der letzten Tage halten die Bürger sich lieber zurück und beobachten mit Abstand, was oben am Deich passiert. Einige peilen die Lage mit Fernrohren. Als die Polizei damit beginnt Boote ins Wasser zulassen, ist die Situation angespannt. Niemand im Dorf weiß, was es damit auf sich hat. Muss der Deich kontrolliert werden oder fangen die Boote nur gefährliches Treibgut ab? Diese Fragen können nur die Polizisten beantworten, aber die Kaltenhofer halten sich lieber zurück. Ihr Motto: „Wenn es schlimm wird, werden die uns schon informieren.“ Ganz anders die Kinder. Neugier treibt sie zum Deich hinauf. Wann sieht man in Kaltenhof schon mal Polizeiwagen und Boote? Es sind ganz besondere Wagen und die Kinder können ihre Neugier trotz Ermahnung der Eltern nicht stoppen. Mein Sohn denkt sich wohl, dass es im Kollektiv keine Strafe gibt und macht sich mit anderen Kindern auf den Weg zum Deich. Wir Eltern beobachten das Szenario mit Abstand und rechnen eigentlich mit wütenden Polizisten, die uns Eltern an die Aufsichtspflicht erinnern. Doch weit gefehlt! Die netten Polizisten und Polizistinnen aus Hannover haben für die Neugier der Kinder volles Verständnis. Die Kinder dürfen zusehen, wie die Boote ins Wasser gelassen werden. Sie ziehen Polizeihelme an und dürfen sogar im Kamerawagen sitzen und die Elbe beobachten. Herzerwärmende Szenen am Kaltenhofer Deich. Danach ist die Lage bei Eltern, Kindern und auch bei der Polizei entspannter. Viele der Einsatzkräfte haben selber Familie und sehen ihre Kinder tagelang nicht, weil sie den Menschen an der Elbe helfen. Die Kinder können ihre Begeisterung kaum zügeln. Den ganzen Abend reden sie über Teleskopkameras, Funkbilder und Polizeieinsatz. Das pure Abenteuer zu Hochwasserzeiten. Gerade das sind die Szenen, die wir gerade jetzt hier im Wendland so sehr brauchen.

c) Zinédine und Daniel aus Kaltenhof

c) Zinédine und Daniel aus Kaltenhof

c) Zinédine und Daniel aus Kaltenhof

c) Zinédine und Daniel aus Kaltenhof

c) Zinédine und Daniel aus Kaltenhof

c) Zinédine und Daniel aus Kaltenhof

 

Kuriositäten in Hochwasserzeiten: Kaltenhofer Kinder machen mobil gegen Gaffer

Den Kindern in Kaltenhof reicht es. Zu Spitzenzeiten können Sie die Straße „Am Deich“ nicht mehr ungehindert passieren, denn Gaffer fahren achtlos bis zum Deich hinauf. Die Kinder wissen, dass das verboten ist und, dass der Deich uns allen Schutz vor dem Hochwasser bietet. Nur wenn der Deich intakt bleibt, können wir hier ungestört leben.

Sobald ein Auto die Straße passiert sind die Kinder mit Roller und Fahrrad zur Stelle. Unmissverständlich machen sie den Gaffern klar, dass sie hier in Kaltenhof unerwünscht sind. Einige Kinder klären sie sogar altklug über den Deichschutz auf. Die Aktion zeigt Wirkung. Vielen Gaffern ist es geradezu peinlich, von Kindern auf ihr Fehlverhalten hingewiesen zu werden. Sie machen sich gleich wieder auf den Weg. 

Warten und Hoffen!

Der Scheitel ist da und jetzt können wir alle nur hoffen, dass die Deiche dicht halten und das Wasser schnell wieder abzieht. Die letzten Tage waren von Angst, Resignation, Hoffnung, Humor und Zusammenhalt geprägt.

Der Samstag verläuft relativ ruhig. In der Luft fliegt hin und wieder ein Hubschrauber und Einsatzfahrzeuge sind unterwegs. Die Elbe steigt weiter und weiter. Wir Dorfbewohner behalten sie im Auge und kontrollieren abwechselnd den Pegelstand. Der Samstagabend wird von einer noch seltsameren und beängstigenden Stille geprägt, denn die Kreisstraße ist für den Durchgangsverkehr gesperrt. Trotz der Sperrung ist die Nacht unruhig. Auf der gegenüberliegenden Seite der Elbe ertönt eine Sirene. In den frühen Morgenstunden herrscht in Kaltenhof ein reger Verkehr. Ich bin viel zu müde, um ans Fenster zu gehen. Ich denke: Wenn die Lage sich zuspitzt, wird man auch an unsere Türen klopfen.“ Am nächsten Tag erfahre ich, dass man Boote ins Wasser gelassen hat. Warum? Das weiß niemand. Das ist reine Spekulation. Vielleicht will man gefährliches Treibgut fischen oder den Deich drüben in Dömitz von der Wasserseite her kontrollieren.

Ein Nachbar klingelt. Er hat das ganze Dorf zum Grillen eingeladen. Doch es ist nicht das übliche gemütliche Grillen, was wir sonst so kennen.  Es ist eher eine Lagebesprechung, denn niemand kann voraussagen, was in den nächsten Tagen auf uns zukommt. In der Ecke steht der Laptop. Der Pegelstand und die aktuellen Pressemeldungen werden mit großer Aufmerksamkeit verfolgt. Auch heute ist die Stimmung wieder ganz unterschiedlich. Werner vom Deich nimmt es eher gelassen: „Der Deich ist mit unserem Lehmboden gebaut. Der hält!“ Seine Kinder sehen das Ganze aber eher skeptisch und machen sich für den Ernstfall Gedanken: „Wenn es ernst wird werden wir kaum alle Kühe evakuieren können. Am besten treiben wir Sie auf den Bahndamm und die Eisenbahnbrücke.“

So unterschiedlich wie die Meinungen, sind auch die Dorfbewohner selber. Einer trägt ein Zitat aus der Bibel vor und sucht darin Erklärungen für die Flut. Ein anderer macht den Klimawandel verantwortlich. Doch angeregte Diskussionen bleiben aus. Die Lage ist angespannt. Am Nachmittag gibt es das erste Stauwasser auf den Feldern hinterm dem Deich. Das macht einigen Bewohner Sorgen, denn es kommt früher und schneller als sonst. Aber das Wasser ist klar. Erst, wenn trübes Wasser durchsickert müssen wir Alarm schlagen. Der Pegel steigt unterdessen unaufhörlich weiter. Bei einem kalten Bier wird auch schon über mögliche Überschwemmungen und Evakuierungen geredet. Tritt der Ernstfall ein, sollte man gut gerüstet sein. Am späten Nachmittag machen sich alle wieder auf den Weg. Am Abend wollen wir uns wieder treffen.

Ich gehe mit zum Deich hoch. Das Wasser steht bedrohlich hoch. Bäume sind mittlerweile in den Fluten der Elbe verschwunden. Überall schwimmt Treibgut. Die Höhe und die Fließgeschwindigkeit verbreiten Angst und Schrecken. Auch das Stauwasser  steigt schnell an. Meine Nachbarin und ich beschließen für alle Fälle einen Notkoffer zu packen. Zur Vorsicht bringe ich meine Bücher und einige wertvolle Dinge in die erste Etage. Das ist anstrengend und verlangt uns einiges ab. In nicht einmal einer Stunde haben wir viele hundert Bücher hinauf getragen. Das zerrt an den Kräften. Die sollten wir eigentlich besser einteilen, denn vielleicht werden noch helfende Hände am Deich gebraucht. Aber daran denkt im Moment niemand. Schon gar nicht die Kinder. Die planschen im Pool, spielen Fußball und sind mit Roller und Fahrrad zum Deich unterwegs. Letzteres ist ein gefährliches Unterfangen, denn Kaltenhof wird von immer mehr Gaffern belagert. Selbst die Dorfkinder werden von Katastrophentouristen gefilmt. Nach vier Stunden Dauerbelagerung rufen wir schließlich bei der Gemeinde an. Kurze Zeit später ist eine Polizeistreife im Einsatz. Doch die jungen Polizisten sind überfordert und haben noch nicht das nötige Fingerspitzengefühl. Sie verbieten auch uns Anwohnern den Zugang zum Deich. Dabei ist gerade die Kontrolle der „alten Hasen“ in Kaltenhof wichtig. Die haben ein Auge für die Vorkommnisse am Deich und können Wasserstellen schnell als harmlos oder gefährlich einstufen. Die Stimmung am Abend ist angespannt. Man will sich von den Polizisten nicht den Zugang zum Deich versperren lassen. Die sollen lieber die Gaffer vertreiben. Auch der Wasserstand beunruhigt uns alle. Das Wasser steht jetzt schon höher, als beim letzten Hochwasser. Die große Gelassenheit schwindet langsam. Kurz vor Mitternacht brechen wir auf. Im Haus gegenüber erblicken wir nun hochgestellte und aufgebockte Blumenschalen. Auch einige Gartenmöbel sind verschwunden. Wird es doch schlimmer als befürchtet??? 

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