Weinlexikon: Wein-Anbaugebiete in Deutschland

Im Vergleich zu Frankreich können in Deutschland die einzelnen Weinsorten im Geschmack variieren. Das liegt in der Hauptsache am Wetter. In Deutschland ist es daher üblich, dass der Wein nach seinen Rebsorten beschrieben wird. Entlang der Ahr wächst zum Beispiel die Spätburgundertraube. Sie perfektioniert samtige und feinherbe Rotweine. Am Mittelrhein ist die die nördliche Weinanbaugrenze erreicht. In Höhe von Bonn endet auch die deutsche Nordgrenze des Weinanbaus. Auf knapp hundert Kilometer erstreckt sich das mittelrheinische Anbaugebiet

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Weinlexikon: Die Weinlese und die Beaujolais-Herstellung

Der erste Arbeitsgang in den Kelterhäusern ist das Entrappen der Trauben. Dieser Vorgang wird auch als Abbeeren bezeichnet. Dabei werden die Rappen, Kämme und Stiele von den Trauben entfernt. Sie enthalten eine Vielzahl von Gerbstoffen. Diese können sich ganz erheblich auf den Geschmack des Weines auswirken. Je mehr Stiele später mit gemahlen werden, desto hart und bitterer ist der Geschmack des Weines. Besonders bei Rotweinen ist das Entrappen unverzichtbar, da dieser Wein noch vor dem Abpressen eine Gärung durchmacht. Die einzige Ausnahme bildet

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Weinlexikon: Die Weinernte

Selbst, wenn er seine Trauben für reif genug hält, darf er sie ohne Genehmigung nicht ernten. Ernte- und Lesetermine werden von den Behörden vorgegeben. Dazu wurde ein Leseausschuss ins Leben gerufen, der zu einer Anhörung geladen wird. Erst nach der Anhörung werden die Erntetermine bestimmt. Behördlich geknüpft ist der Weinanbau auch am sogenannten Herbstbann. Mit dem Herbstbann wird die Zeit zwischen Beginn der Traubenreife und dem letzten Tag der Lese bestimmt. In dieser Zeit dürfen die Weinberge nur mit einer behördlichen Genehmigung betreten werden. So sollen in erster Linie Manipu

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