Fernradweg Hunteweg ab sofort auch online planbar mit GPS-Tracks

Noch mehr Komfort für Radfahrer in Niedersachsen. Für den Hunte-Radweg stehen ab sofort GPS-Tracks als kostenfreier Download auf der Internetseite www.hunte-natur.de zur Verfügung.



Hunte-Natur komplett überarbeitet
Die Website Hunte-Natur ist komplett überarbeitet worden und startet jetzt mit neuen Inhalten und Services durch. Die Website orientiert sich an dem Trend der mobilen Nutzung und stellt die Themen Kanu fahren und Rad fahren am Fluss Hunte vor.“Die steigende Nachfrage nach Services und Anwendungen im Bereich der mobilen Nutzung sind der Hintergrund für die Erweiterung unseres Angebotes um diesen Service. Mit Hilfe von der Internetseite kann man den 137 km Flussradweg von Elsfleth an der Weser bis zum Dümmer See jetzt auch ganz einfach und gezielt mit dem eigenen Smartphone erfahren“, erklärt Iris Gallmeister, stellvertretende Geschäftsführerin des Zweckverband Naturpark Wildeshauser Geest.



Routenverlauf in vier Etappen
Der Routenverlauf wird aufgeteilt in vier Etappen. Mit Start in Elsfleth führt der Weg die Radfahrer durch die Wesermarsch bis in die Stadt Oldenburg, weiter durch den Naturpark Wildeshauser Geest bis zum Dümmer. Er bietet landschaftlich und kulturhistorisch sehr viel Abwechslung und ist für Familien und Genussradler besonders geeignet. Pro Etappe kann sich der Nutzer ein Informationsblatt mit nützlichen Informationen zu Sehenswürdigkeiten sowie zu Hotellerie- und Gastronomiebetrieben entlang der Strecken herunterladen. Die Route ist durchgehend mit einem einheitlichen Logo ausgeschildert. Neu ist, dass sich als Ergänzung jeder den Radweg als GPS-Track auf sein Smartphone oder Navigationsgerät laden kann. GPS-Tracks bedeuten satellitengestützte Fahrradnavigation über verkehrssichere und attraktive Wege.
Die dazugehörige Fahrradkarte ist käuflich in den Touristinformationen und in Buchhandlungen entlang der Strecke zu erwerben.
Der Hunte-Radweg ist ein Kooperationsprojekt der Städte Elsfleth und Oldenburg (vertreten durch die Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH) sowie dem Zweckverband Naturpark Wildeshauser Geest und der DümmerWeserLand Touristik.



Doppelspitze im Schauspiel am Staatstheater Braunschweig

Die zukünftige Generalintendantin des Staatstheaters Braunschweig, Dagmar Schlingmann, setzt im Schauspiel ab der Spielzeit 2017/18 auf eine Doppelspitze. Claudia Lowin wird leitende Dramaturgin Schauspiel. Mit Christoph Diem als Hausregisseur wird sie das neue Führungstandem der Sparte Schauspiel am Staatstheater Braunschweig bilden.



Nach Chemnitz, Bielefeld und Frankfurt folgt nun Braunschweig
„Claudia Lowin und Christoph Diem ergänzen sich wunderbar. Beide stehen für ein starkes, innovatives und gut vernetztes Theater in einer Stadtgesellschaft. Relevante Themen, die Nähe zum Zuschauer und die Liebe zum Theater als Ort der kollektiven Erfahrung stehen im Kern ihrer Arbeit“, sagt Dagmar Schlingmann. „Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit.“
Claudia Lowin war nach Stationen in Chemnitz und Bielefeld seit der Spielzeit 2012/13 als Dramaturgin am Schauspiel Frankfurt unter der Intendanz von Oliver Reese engagiert.
Dort arbeitete sie u.a. mit den Regisseuren Andreas Kriegenburg, Philipp Preuss, Stephan Kimmig und der Regisseurin Jorinde Dröse zusammen und leitete sowohl das SCHAUSPIEL- als auch das AUTORENstudio – Nachwuchsprogramme für Darsteller und Autoren. Christoph Diem hat sich als Regisseur u.a. in Saarbrücken, Jena, Stuttgart und Konstanz und als künstlerischer Leiter der „sparte4″ am Saarländischen Staatstheater einen Namen gemacht. Die 2006 gegründete urbane Spielstätte „sparte4″ begeistert seit zehn Jahren ihr Publikum mit einem kreativen, mutigen und eigenwilligen Programm, das überrascht und neue Formate ausprobiert. Auf diese Weise gelang es, mit der „sparte4″ neue Besucherkreise zu erschließen.



Neuer Leiter des Jungen Staatstheaters
Neuer Leiter des „Jungen Staatstheaters“ wird Jörg Wesemüller. Er hat als Dramaturg an der Schauburg in München und in Konstanz gearbeitet. Seit 2006 ist er auch sehr erfolgreich als Regisseur im Kinder-, Jugend- und Bürgertheater u.a. in München, Jena, Konstanz, Zürich und Leipzig tätig. Am Saarländischen Staatstheater leitet er seit vielen Jahren den „Jugendclub U21″, der mit seinen Produktionen mehrfach zu Festivals eingeladen war. „Er hat viel Herz und Fingerspitzengefühl im Umgang mit Kindern und Jugendlichen“, sagt Dagmar Schlingmann, „und verfügt über große Erfahrung im Bereich der Projekt- und Laienarbeit. Er wird das Junge Staatstheater in Braunschweig mit großem Engagement für sein Publikum führen.“




Ausbildungsberufe in Niedersachsen: Kauffrau/Kaufmann im Einzelhandel sehr beliebt

Nach Auskunft des Landesamtes für Statistik Niedersachsen (LSN) waren dies 182 Ausbildungsverträge weniger als im Jahr 2014.Bei den Neuabschlüssen war der beliebteste Ausbildungsberuf Kaufmann/Kauffrau im Einzelhandel. Insgesamt 3 408 (6,2 %) von 54 714 Jugendlichen und jungen Erwachsenen entschieden sich für diesen Beruf.



Ausbildungsberufe Niedersachsen: Unterschiede bei Frauen und Männern
Bei der Wahl der Berufsausbildung weichen die Wünsche von Frauen und Männern zum Teil deutlich voneinander ab. Bei den Männern war der Kraftfahrzeugmechatroniker der am häufigsten gewählte Ausbildungsberuf. Von 33 312 männlichen Auszubildenden begannen 2 295 (6,9 %) eine Ausbildung zum Kraftfahrzeugmechatroniker. Es folgten die Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel (1 572; 4,7%) und zum Elektroniker (1 560; 4,7 %).
Bei den Frauen war Kauffrau für Büromanagement der beliebteste Ausbildungsberuf. Diesen Beruf wählten 2 133 von 21 402 weiblichen Auszubildenden (10,0 %). An zweiter Stelle lag die Ausbildung zur Kauffrau im Einzelhandel (1 836; 8,6 %) und an dritter Stelle die Ausbildung zur medizinischen Fachangestellten (1 509; 7,0 %). Im Vorjahr stand noch der Ausbildungsberuf der Verkäuferin an dritter Stelle.



Zahl der Ausbildungen in Niedersachsen gesunken
Im Jahr 2015 befanden sich in Niedersachsen insgesamt 143 385 Personen in einer dualen Ausbildung, 89 337 Männer (62,3 %) und 54 048 Frauen (37,7 %). Die Zahl der Auszubildenden sank im Vergleich zum Jahr 2014 um 2 721 Auszubildende (-1,9 %). Auch hier gab es bei der Zahl der Auszubildenden nach Berufen geschlechtsspezifische Unterschiede. Die meisten Männer (7 260; 8,1 %) befanden sich in der Ausbildung zum Kraftfahrzeugmechatroniker. An zweiter Stelle stand der Elektroniker (4 677; 5,2 %) und an dritter Position der Beruf zum Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (4 038; 4,5 %). Bei den Frauen war die Kauffrau im Büromanagement (5 415; 10,0 %) der am stärksten besetzte Ausbildungsberuf, gefolgt von der medizinischen Fachangestellten (4 197; 7,8 %) und der Kauffrau im Einzelhandel (3 798; 7,0 %).




Urlaub in Niedersachsen: Anzahl der Gäste gestiegen

Die Statistik zum Urlaub in Niedersachsen zeigt, dass die niedersächsischen Beherbergungsbetriebe im Mai 2016 ein Plus bei den Ankünften und Übernachtungen von Gästen verbuchen konnten. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) auf der Grundlage vorläufiger Ergebnisse mitteilt, stieg die Zahl der ankommenden Gäste um 4,9 % auf knapp 1,5 Millionen im Vergleich zum Mai des Vorjahres. Die Zahl der Übernachtungen stieg um 4,4 % auf fast 4,5 Millionen gegenüber dem Vorjahresmonat. Die darin enthaltenen Übernachtungen der ausländischen Gäste gingen allerdings um 9,4 % auf rund 325 000 zurück.



Urlaub in Niedersachsen: Campingplätze sehr beliebt
Die größten Steigerungen wurden für Campingplätze vermeldet: Sie verzeichneten im Mai fast 200 000 Ankünfte von Gästen (+17,4 %) und rund 650 000 Übernachtungen (+12,8 %). Auch Jugendherbergen und Hütten wiesen im Vergleich zum Vorjahresmonat deutlich überdurchschnittliche Zuwächse bei Gästeankünften (+12,1 %) und Übernachtungen (+10,7 %) auf.



Urlaub in Niedersachsen: Ostfriesland ist Topziel
Bei den Übernachtungen registrierten unter den niedersächsischen Reisegebieten Ostfriesland (gut 195 000), Oldenburger Land (rund 73 000) und Mittelweser (rund 84 000) zweistellige Zuwachsraten in Höhe von 13 % oder mehr. Absolut gesehen wurden die meisten Übernachtungen jedoch an der Nordseeküste (knapp 930 000) und mit einem gewissen Abstand auf den Ostfriesischen Inseln (gut 590 000) gebucht.



Urlaub in Niedersachsen: Ein positiver Trend
Der positive Trend im Tourismusjahr 2016 setzt sich mit diesen Ergebnissen fort. Der anteilige Jahressaldo für die Monate Januar bis Mai bleibt sowohl bei der Zahl der Gäste als auch bei der Zahl der Übernachtungen im Plus. In den ersten fünf Monaten dieses Jahres kamen gut 5 Millionen Gäste nach Niedersachsen, 5,2 % mehr als im entsprechenden Zeitraum des Vorjahres. Sie verbrachten insgesamt 14,6 Millionen Übernachtungen in ihren gebuchten Reisunterkünften, ein Plus von 4,2 %.

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Niedersachsen kaufen über 6 Liter Cola im Monat

Im Jahr 2013 kauften die niedersächsischen Haushalte im Monat durchschnittlich 6,1 Liter koffeinhaltige Erfrischungsgetränke mit Kohlensäure. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) mitteilt, waren dies deutlich mehr als im Bundesdurchschnitt (4,9 Liter). Der durchschnittliche niedersächsische Haushalt konsumierte somit fast ein Viertel mehr Cola und alkoholfreie Cola-Mixgetränke als im bundesweiten Mittel.



Menge an Cola-Verbrauch in Niedersachsen fast verdoppelt
Gegenüber 1998 (3,1 Liter) hat sich die monatlich von niedersächsischen Privathaushalten gekaufte Menge an koffeinhaltigen Erfrischungsgetränken mit Kohlensäure fast verdoppelt. In Niedersachsen war der Anstieg deutlich stärker als im Bundesdurchschnitt, wo der Verbrauch von einem ähnlich hohen Niveau 1998 (3,0 Liter) je Haushalt lediglich um knapp zwei Drittel stieg.
Insgesamt gab der durchschnittliche niedersächsische Haushalt im Jahr 2013 monatlich 4,07 Euro für koffeinhaltige Erfrischungsgetränke mit Kohlensäure (1998 = 2,23 Euro) aus. Im Bundesdurchschnitt lagen die Ausgaben bei 3,13 Euro im Monat.
Den größten Konsum an Cola und alkoholfreien Cola-Mixgetränken hatten Familien mit Kindern mit 12,7 Litern je Haushalt und Monat, während z.B. alleinlebende Männer und Frauen durchschnittlich 3,6 Liter und Paare ohne Kinder 5,0 Liter im Monat verbrauchten. Die durchschnittliche Haushaltsgröße von Haushalten mit Kindern lag bei 3,8 Personen.

Übermäßiger Cola-Konsum in Niedersachsen © Foto: Carina Tietz

Übermäßiger Cola-Konsum in Niedersachsen © Foto: Carina Tietz


Der Cola-Verbrauch in den Restaurants in Niedersachsen zählt nicht dazu
den koffeinhaltigen Erfrischungsgetränken mit Kohlensäure zählten 2013 neben Cola auch alkoholfreie Cola-Mixgetränke. Bis 2008 wurden neben Cola und alkoholfreien Cola-Mixgetränken auch Energiegetränke zu den koffeinhaltigen Erfrischungsgetränken mit Kohlensäure zugeordnet. Seit der Erhebung 2013 werden Energiegetränke separat erfasst; die Kategorie „koffeinhaltige Erfrischungsgetränke mit Kohlensäure“ ist somit inhaltlich enger gefasst als in früheren Erhebungen. Die hier ausgewiesen Daten betreffen nur die im Einzelhandel umgesetzten Getränke. Von dieser Auswertung ausgenommen sind die Getränke als Bestandteil von Verpflegungsdienstleistungen (u.a. in Gaststätten, Restaurants, Cafés, Eisdielen, an Imbissständen und von Lieferservices) sowie die Getränke in Kantinen und Mensen.



Hinweise zur Statistik
Diese Ergebnisse wurden im Rahmen der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) erhoben. Die EVS wird von den Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder seit 1962/63 im Zeitabstand von fünf Jahren durchgeführt, zuletzt im Jahr 2013. In Niedersachsen nahmen im Jahr 2013 rund 6 000 private Haushalte aus allen Bevölkerungsschichten an dieser Erhebung teil, dies entsprach rund 0,2 % aller niedersächsischen Haushalte. Die erhobenen Daten wurden auf die insgesamt rund 3,8 Millionen niedersächsischen Haushalte hochgerechnet. Jeder Fünfte an der EVS beteiligte Haushalt führte einen Monat lang ein „Feinaufzeichnungsheft“. In diesem Heft wurden alle Ausgaben sowie die gekauften Mengen für Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren eingetragen.



Qualitätszertifikate für den niedersächsischen Tourismus

Heute sind am Alfsee insgesamt 33 Betriebe aus Niedersachsen mit den Qualitätszertifikaten KinderFerienLand (11 Betriebe), ServiceQualität Deutschland in Niedersachsen (14 Betriebe) und Reisen für Alle (8 Betriebe) ausgezeichnet worden. Für die Landesregierung ist die Verbesserung des Qualitätsmanagements im Tourismus ein integraler Bestandteil zur weiteren Stärkung des Leitmarktes Tourismus in Niedersachsen. Wirtschaftsstaatssekretärin Daniela Behrens erklärte: „Die Fähigkeit sich im Wettbewerb mit anderen nationalen und internationalen Destinationen zu behaupten, wird auf Dauer nicht nur das Verhältnis von Preis und Leistung, sondern vor allem die Qualität eines Angebots entscheiden. Qualitätssicherung und –steigerung ist eine unabdingbare Voraussetzung, um Gäste für Niedersachsen zu gewinnen und langfristig zu binden. Barrierefreies Reisen ist eine Schlüsselaufgabe bei der qualitativen Tourismusentwicklung in Niedersachsen.“




Im Rahmen der heutigen Veranstaltung wurden die ersten acht Betriebe mit der bundesweit einheitlichen Zertifizierung für Barrierefreiheit „Reisen für Alle“ ausgezeichnet. Niedersachsen setzt seit Anfang 2015 das bundesweit einheitliche Kennzeichnungs- und Zertifizierungssystem „Reisen für Alle“ um. Dazu Carolin Ruh, Geschäftsführerin der TourismusMarketing Niedersachsen GmbH: „Wir wollen den barrierefreien Tourismus in Niedersachsen noch weiter ausbauen. Die Urlauber sollen unkompliziert in den Urlaub fahren können. Das Zertifikat „Reisen für alle“ schafft Transparenz für die Gäste. Die gesamte touristische Servicekette von der Anreise über den Aufenthalt bis hin zur Kundenbetreuung und -information wird erfasst. Zugleich unterstützen wir mit einheitlichen Qualitätskriterien und verlässlichen Kennzeichen das Tourismusmarketing im In- und Ausland.“ Bis Ende 2015 sollen in Niedersachsen rund 100 Betriebe für das Zertifikat „Reisen für alle“ zertifiziert werden. Die TMN ist in Niedersachsen für alle drei Initiativen der Träger im Land. Alle zertifizierten Unternehmen und Leistungsträger sind durch ihre Prüfung Teil des Landesmarketings. Staatssekretärin Daniela Behrens sagte: „Qualitätsvoller Tourismus muss ganzheitlich und übergreifend gedacht werden. Die Ansiedlung der Initiativen bei der TMN bedeutet die Bündelung von Kompetenzen und zugleich eine Stärkung der Qualität im Tourismus.“ Nachfolgend finden Sie die ausgezeichneten Betriebe der Veranstaltung:ServiceQualität Deutschland in Niedersachsen: • Alfsee GmbH
• Bad Laer Touristik GmbH
• becker+brügesch Entsorgungs GmbH
• Gartenkulturzentrum Niedersachsen- Park der Gärten
• Grafschaft Bentheim Tourismus e.V.
• Hameln Marketing und Tourismus GmbH
• Hasetal Touristik GmbH
Högers Hotel & Restaurant
• Hus op’n Diek
Kursana Residenz Bad Pyrmont
• Oldenburgische Industrie- und Handelskammer
• Touristik-Information Hochsolling
• Tourist-Information im Tuchmacher Museum, Stadtmarketing Bramsche GmbH
• VVV-Stadt- und Citymarketing Nordhorn e.V.KinderFerienLand Niedersachsen: • Alfsee GmbH
• Badepark Bentheim
Emslandmuseum Lingen
• Ferienhaus Becker
• Ferienhof im Hasetal
• Ferienhof Nyenhuis
• Ferienzentrum Schloss Dankern
• Freilichtmuseum auf dem Kiekeberg
• Gartenkulturzentrum Niedersachsen- Park der Gärten
• Waldfreibad Freren
• Wasserski- und Freizeitanlage Blue Bay
Reisen für Alle: • Alfsee GmbH
• Europäisches Fachzentrum Moor und Klima Wagenfeld
• Freilichtmuseum auf dem Kiekeberg
• Jugend- und Freizeitzentrum am Dümmer
• Museumsbauernhof Wennerstorf
• Naturschutzstation Dümmer
• Schäferhof am Ochsenmoor
• Tourist-Information Dammer Berge





Der Tourismus in Niedersachsen im Aufwind

Der Tourismus in Niedersachsen ist weiter auf Wachstumskurs. Die Zahl der ankommenden Gäste erreichte nach vorläufigen Berechnungen im Mai eine Höhe von rund 1,4 Millionen, ein Zuwachs von 7,7 % gegenüber dem Mai 2014. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) weiter mitteilt, nahm auch die Zahl der Übernachtungen gegenüber dem Vorjahresmonat deutlich um 9,1 % zu und erreichte einen Wert von knapp 4,3 Millionen. In diesen Zahlen enthalten sind die Ergebnisse zu den ausländischen Gästen. Diese entwickelten sich parallel zum Gesamtergebnis. Im Mai kamen fast 143 000 Gäste aus dem Ausland nach Niedersachsen (+7,6 %) und sie buchten 357 000 Übernachtungen (+9,2 %).




Im Mai 2015 meldeten sämtliche Reisegebiete Zuwächse bei den Übernachtungszahlen im Vergleich zum Vorjahresmonat. Insbesondere die Nordseeküste ragt hier mit 859 000 Übernachtungen und einer Steigerung um 17,1 % heraus. Aber auch die Campingplätze profitierten in diesem Jahr davon, dass die Pfingsttage bereits im Mai lagen. Im Vergleich zum Mai 2014 stieg hier die Zahl der Übernachtungen um fast ein Drittel (+31,3 %) auf nahezu 579 000. Ferienhäuser und Ferienwohnungen verzeichneten mit 17,3 % eine deutliche Zunahme auf 661 000 Übernachtungen. Auf Hotels und Hotels garnis entfielen 35,7 % aller gebuchten Übernachtungen.
(Quelle: Landesamtes für Statistik Niedersachsen)




Anteiliges Jahressaldo weiter im Plus

Von Januar bis Mai 2015 begrüßten die niedersächsischen Beherbergungsbetriebe insgesamt rund 4,8 Millionen Gäste. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum war dies eine Zunahme um 4,7 %. Auch die Zahl der Übernachtungen entwickelte sich positiv. Sie stieg um 4,1 % auf knapp 14,1 Millionen. Darunter waren 1,2 Millionen Übernachtungen ausländischer Gäste. Ihre Zahl nahm um 2,4 % zu.




Ministerpräsident Stephan Weil schlägt deutschlandweites Bund-Länder-Konzept für Hochwasser- und Küstenschutz vor

Anlässlich der Ministerpräsidentenkonferenz am heutigen Donnerstag hat der niedersächsische Regierungschef Stephan Weil den Vorschlag gemacht, die zukünftig notwendigen Maßnahmen des Hochwasserschutzes im Binnenland finanziell mit einem neuen Sonderrahmenplan des Bundes und der Länder abzusichern. Für den Küstenschutz habe sich dieses Instrument bereits bewährt, sagte Weil in Berlin.

(c) Foto: Niedersächsische Staatskanzlei

(c) Foto: Niedersächsische Staatskanzlei

Nach einer gemeinsamen Initiative der Küstenländer hatte der Bund seit 2009 die Gemeinschaftsaufgaben um einen Sonderrahmenplan „Maßnahmen des Küstenschutzes infolge des Klimawandels“ erweitert. Über den Sonderrahmenplan stellt der Bund den Küstenländern befristet bis 2025 zusätzliche Mittel für den Schutz der Küsten zur Verfügung, sofern die Länder für denselben Zweck einen jährlichen Mindestbetrag aus dem ihnen zustehenden Anteil an der Gemeinschaftsaufgabe vorsehen.

Weil sagte, Bund und Länder trügen gemeinsam die Verantwortung, nicht nur für die Beseitigung von Schäden durch Hochwasser aufzukommen, sondern auch nachhaltige Vorsorge vor Hochwasserereignissen und klimafolgenbedingten Wetterlagen zu treffen. Mit den derzeit zur Verfügung stehenden Mitteln ließe sich das nicht verwirklichen.

Vor dem Hintergrund des aktuellen Hochwassers mit noch nie dagewesenen Wasserabflüssen hält Niedersachsen außerdem eine Überprüfung der bisherigen Bemessungsansätze und eine Analyse der Probleme bei der Hochwasservorhersage für erforderlich. Auch müsse über die Schaffung zusätzlicher Retentionsräume – also Auffangräume für große Wassermengen – beispielsweise durch die Rückverlagerung einzelner Deichlinien nachgedacht werden, um dem Hochwasser in Zukunft mehr Raum zu geben.

Deutschland brauche endlich ein wissenschaftlich abgesichertes Hochwasserschutzkonzept für das Binnenland und die Küsten, das auch mögliche Ereignisse aufgrund des Klimawandels einbeziehe und zwischen Bund und Ländern abgestimmt sei, erklärte der niedersächsische Ministerpräsident abschließend.