Fernradweg Hunteweg ab sofort auch online planbar mit GPS-Tracks

Noch mehr Komfort für Radfahrer in Niedersachsen. Für den Hunte-Radweg stehen ab sofort GPS-Tracks als kostenfreier Download auf der Internetseite www.hunte-natur.de zur Verfügung.



Hunte-Natur komplett überarbeitet
Die Website Hunte-Natur ist komplett überarbeitet worden und startet jetzt mit neuen Inhalten und Services durch. Die Website orientiert sich an dem Trend der mobilen Nutzung und stellt die Themen Kanu fahren und Rad fahren am Fluss Hunte vor.“Die steigende Nachfrage nach Services und Anwendungen im Bereich der mobilen Nutzung sind der Hintergrund für die Erweiterung unseres Angebotes um diesen Service. Mit Hilfe von der Internetseite kann man den 137 km Flussradweg von Elsfleth an der Weser bis zum Dümmer See jetzt auch ganz einfach und gezielt mit dem eigenen Smartphone erfahren“, erklärt Iris Gallmeister, stellvertretende Geschäftsführerin des Zweckverband Naturpark Wildeshauser Geest.



Routenverlauf in vier Etappen
Der Routenverlauf wird aufgeteilt in vier Etappen. Mit Start in Elsfleth führt der Weg die Radfahrer durch die Wesermarsch bis in die Stadt Oldenburg, weiter durch den Naturpark Wildeshauser Geest bis zum Dümmer. Er bietet landschaftlich und kulturhistorisch sehr viel Abwechslung und ist für Familien und Genussradler besonders geeignet. Pro Etappe kann sich der Nutzer ein Informationsblatt mit nützlichen Informationen zu Sehenswürdigkeiten sowie zu Hotellerie- und Gastronomiebetrieben entlang der Strecken herunterladen. Die Route ist durchgehend mit einem einheitlichen Logo ausgeschildert. Neu ist, dass sich als Ergänzung jeder den Radweg als GPS-Track auf sein Smartphone oder Navigationsgerät laden kann. GPS-Tracks bedeuten satellitengestützte Fahrradnavigation über verkehrssichere und attraktive Wege.
Die dazugehörige Fahrradkarte ist käuflich in den Touristinformationen und in Buchhandlungen entlang der Strecke zu erwerben.
Der Hunte-Radweg ist ein Kooperationsprojekt der Städte Elsfleth und Oldenburg (vertreten durch die Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH) sowie dem Zweckverband Naturpark Wildeshauser Geest und der DümmerWeserLand Touristik.



Doppelspitze im Schauspiel am Staatstheater Braunschweig

Die zukünftige Generalintendantin des Staatstheaters Braunschweig, Dagmar Schlingmann, setzt im Schauspiel ab der Spielzeit 2017/18 auf eine Doppelspitze. Claudia Lowin wird leitende Dramaturgin Schauspiel. Mit Christoph Diem als Hausregisseur wird sie das neue Führungstandem der Sparte Schauspiel am Staatstheater Braunschweig bilden.



Nach Chemnitz, Bielefeld und Frankfurt folgt nun Braunschweig
„Claudia Lowin und Christoph Diem ergänzen sich wunderbar. Beide stehen für ein starkes, innovatives und gut vernetztes Theater in einer Stadtgesellschaft. Relevante Themen, die Nähe zum Zuschauer und die Liebe zum Theater als Ort der kollektiven Erfahrung stehen im Kern ihrer Arbeit“, sagt Dagmar Schlingmann. „Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit.“
Claudia Lowin war nach Stationen in Chemnitz und Bielefeld seit der Spielzeit 2012/13 als Dramaturgin am Schauspiel Frankfurt unter der Intendanz von Oliver Reese engagiert.
Dort arbeitete sie u.a. mit den Regisseuren Andreas Kriegenburg, Philipp Preuss, Stephan Kimmig und der Regisseurin Jorinde Dröse zusammen und leitete sowohl das SCHAUSPIEL- als auch das AUTORENstudio – Nachwuchsprogramme für Darsteller und Autoren. Christoph Diem hat sich als Regisseur u.a. in Saarbrücken, Jena, Stuttgart und Konstanz und als künstlerischer Leiter der „sparte4″ am Saarländischen Staatstheater einen Namen gemacht. Die 2006 gegründete urbane Spielstätte „sparte4″ begeistert seit zehn Jahren ihr Publikum mit einem kreativen, mutigen und eigenwilligen Programm, das überrascht und neue Formate ausprobiert. Auf diese Weise gelang es, mit der „sparte4″ neue Besucherkreise zu erschließen.



Neuer Leiter des Jungen Staatstheaters
Neuer Leiter des „Jungen Staatstheaters“ wird Jörg Wesemüller. Er hat als Dramaturg an der Schauburg in München und in Konstanz gearbeitet. Seit 2006 ist er auch sehr erfolgreich als Regisseur im Kinder-, Jugend- und Bürgertheater u.a. in München, Jena, Konstanz, Zürich und Leipzig tätig. Am Saarländischen Staatstheater leitet er seit vielen Jahren den „Jugendclub U21″, der mit seinen Produktionen mehrfach zu Festivals eingeladen war. „Er hat viel Herz und Fingerspitzengefühl im Umgang mit Kindern und Jugendlichen“, sagt Dagmar Schlingmann, „und verfügt über große Erfahrung im Bereich der Projekt- und Laienarbeit. Er wird das Junge Staatstheater in Braunschweig mit großem Engagement für sein Publikum führen.“




Ausbildungsberufe in Niedersachsen: Kauffrau/Kaufmann im Einzelhandel sehr beliebt

Nach Auskunft des Landesamtes für Statistik Niedersachsen (LSN) waren dies 182 Ausbildungsverträge weniger als im Jahr 2014.Bei den Neuabschlüssen war der beliebteste Ausbildungsberuf Kaufmann/Kauffrau im Einzelhandel. Insgesamt 3 408 (6,2 %) von 54 714 Jugendlichen und jungen Erwachsenen entschieden sich für diesen Beruf.



Ausbildungsberufe Niedersachsen: Unterschiede bei Frauen und Männern
Bei der Wahl der Berufsausbildung weichen die Wünsche von Frauen und Männern zum Teil deutlich voneinander ab. Bei den Männern war der Kraftfahrzeugmechatroniker der am häufigsten gewählte Ausbildungsberuf. Von 33 312 männlichen Auszubildenden begannen 2 295 (6,9 %) eine Ausbildung zum Kraftfahrzeugmechatroniker. Es folgten die Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel (1 572; 4,7%) und zum Elektroniker (1 560; 4,7 %).
Bei den Frauen war Kauffrau für Büromanagement der beliebteste Ausbildungsberuf. Diesen Beruf wählten 2 133 von 21 402 weiblichen Auszubildenden (10,0 %). An zweiter Stelle lag die Ausbildung zur Kauffrau im Einzelhandel (1 836; 8,6 %) und an dritter Stelle die Ausbildung zur medizinischen Fachangestellten (1 509; 7,0 %). Im Vorjahr stand noch der Ausbildungsberuf der Verkäuferin an dritter Stelle.



Zahl der Ausbildungen in Niedersachsen gesunken
Im Jahr 2015 befanden sich in Niedersachsen insgesamt 143 385 Personen in einer dualen Ausbildung, 89 337 Männer (62,3 %) und 54 048 Frauen (37,7 %). Die Zahl der Auszubildenden sank im Vergleich zum Jahr 2014 um 2 721 Auszubildende (-1,9 %). Auch hier gab es bei der Zahl der Auszubildenden nach Berufen geschlechtsspezifische Unterschiede. Die meisten Männer (7 260; 8,1 %) befanden sich in der Ausbildung zum Kraftfahrzeugmechatroniker. An zweiter Stelle stand der Elektroniker (4 677; 5,2 %) und an dritter Position der Beruf zum Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (4 038; 4,5 %). Bei den Frauen war die Kauffrau im Büromanagement (5 415; 10,0 %) der am stärksten besetzte Ausbildungsberuf, gefolgt von der medizinischen Fachangestellten (4 197; 7,8 %) und der Kauffrau im Einzelhandel (3 798; 7,0 %).




Urlaub in Niedersachsen: Anzahl der Gäste gestiegen

Die Statistik zum Urlaub in Niedersachsen zeigt, dass die niedersächsischen Beherbergungsbetriebe im Mai 2016 ein Plus bei den Ankünften und Übernachtungen von Gästen verbuchen konnten. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) auf der Grundlage vorläufiger Ergebnisse mitteilt, stieg die Zahl der ankommenden Gäste um 4,9 % auf knapp 1,5 Millionen im Vergleich zum Mai des Vorjahres. Die Zahl der Übernachtungen stieg um 4,4 % auf fast 4,5 Millionen gegenüber dem Vorjahresmonat. Die darin enthaltenen Übernachtungen der ausländischen Gäste gingen allerdings um 9,4 % auf rund 325 000 zurück.



Urlaub in Niedersachsen: Campingplätze sehr beliebt
Die größten Steigerungen wurden für Campingplätze vermeldet: Sie verzeichneten im Mai fast 200 000 Ankünfte von Gästen (+17,4 %) und rund 650 000 Übernachtungen (+12,8 %). Auch Jugendherbergen und Hütten wiesen im Vergleich zum Vorjahresmonat deutlich überdurchschnittliche Zuwächse bei Gästeankünften (+12,1 %) und Übernachtungen (+10,7 %) auf.



Urlaub in Niedersachsen: Ostfriesland ist Topziel
Bei den Übernachtungen registrierten unter den niedersächsischen Reisegebieten Ostfriesland (gut 195 000), Oldenburger Land (rund 73 000) und Mittelweser (rund 84 000) zweistellige Zuwachsraten in Höhe von 13 % oder mehr. Absolut gesehen wurden die meisten Übernachtungen jedoch an der Nordseeküste (knapp 930 000) und mit einem gewissen Abstand auf den Ostfriesischen Inseln (gut 590 000) gebucht.



Urlaub in Niedersachsen: Ein positiver Trend
Der positive Trend im Tourismusjahr 2016 setzt sich mit diesen Ergebnissen fort. Der anteilige Jahressaldo für die Monate Januar bis Mai bleibt sowohl bei der Zahl der Gäste als auch bei der Zahl der Übernachtungen im Plus. In den ersten fünf Monaten dieses Jahres kamen gut 5 Millionen Gäste nach Niedersachsen, 5,2 % mehr als im entsprechenden Zeitraum des Vorjahres. Sie verbrachten insgesamt 14,6 Millionen Übernachtungen in ihren gebuchten Reisunterkünften, ein Plus von 4,2 %.

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Niedersachsen kaufen über 6 Liter Cola im Monat

Im Jahr 2013 kauften die niedersächsischen Haushalte im Monat durchschnittlich 6,1 Liter koffeinhaltige Erfrischungsgetränke mit Kohlensäure. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) mitteilt, waren dies deutlich mehr als im Bundesdurchschnitt (4,9 Liter). Der durchschnittliche niedersächsische Haushalt konsumierte somit fast ein Viertel mehr Cola und alkoholfreie Cola-Mixgetränke als im bundesweiten Mittel.



Menge an Cola-Verbrauch in Niedersachsen fast verdoppelt
Gegenüber 1998 (3,1 Liter) hat sich die monatlich von niedersächsischen Privathaushalten gekaufte Menge an koffeinhaltigen Erfrischungsgetränken mit Kohlensäure fast verdoppelt. In Niedersachsen war der Anstieg deutlich stärker als im Bundesdurchschnitt, wo der Verbrauch von einem ähnlich hohen Niveau 1998 (3,0 Liter) je Haushalt lediglich um knapp zwei Drittel stieg.
Insgesamt gab der durchschnittliche niedersächsische Haushalt im Jahr 2013 monatlich 4,07 Euro für koffeinhaltige Erfrischungsgetränke mit Kohlensäure (1998 = 2,23 Euro) aus. Im Bundesdurchschnitt lagen die Ausgaben bei 3,13 Euro im Monat.
Den größten Konsum an Cola und alkoholfreien Cola-Mixgetränken hatten Familien mit Kindern mit 12,7 Litern je Haushalt und Monat, während z.B. alleinlebende Männer und Frauen durchschnittlich 3,6 Liter und Paare ohne Kinder 5,0 Liter im Monat verbrauchten. Die durchschnittliche Haushaltsgröße von Haushalten mit Kindern lag bei 3,8 Personen.

Übermäßiger Cola-Konsum in Niedersachsen © Foto: Carina Tietz

Übermäßiger Cola-Konsum in Niedersachsen © Foto: Carina Tietz


Der Cola-Verbrauch in den Restaurants in Niedersachsen zählt nicht dazu
den koffeinhaltigen Erfrischungsgetränken mit Kohlensäure zählten 2013 neben Cola auch alkoholfreie Cola-Mixgetränke. Bis 2008 wurden neben Cola und alkoholfreien Cola-Mixgetränken auch Energiegetränke zu den koffeinhaltigen Erfrischungsgetränken mit Kohlensäure zugeordnet. Seit der Erhebung 2013 werden Energiegetränke separat erfasst; die Kategorie „koffeinhaltige Erfrischungsgetränke mit Kohlensäure“ ist somit inhaltlich enger gefasst als in früheren Erhebungen. Die hier ausgewiesen Daten betreffen nur die im Einzelhandel umgesetzten Getränke. Von dieser Auswertung ausgenommen sind die Getränke als Bestandteil von Verpflegungsdienstleistungen (u.a. in Gaststätten, Restaurants, Cafés, Eisdielen, an Imbissständen und von Lieferservices) sowie die Getränke in Kantinen und Mensen.



Hinweise zur Statistik
Diese Ergebnisse wurden im Rahmen der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) erhoben. Die EVS wird von den Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder seit 1962/63 im Zeitabstand von fünf Jahren durchgeführt, zuletzt im Jahr 2013. In Niedersachsen nahmen im Jahr 2013 rund 6 000 private Haushalte aus allen Bevölkerungsschichten an dieser Erhebung teil, dies entsprach rund 0,2 % aller niedersächsischen Haushalte. Die erhobenen Daten wurden auf die insgesamt rund 3,8 Millionen niedersächsischen Haushalte hochgerechnet. Jeder Fünfte an der EVS beteiligte Haushalt führte einen Monat lang ein „Feinaufzeichnungsheft“. In diesem Heft wurden alle Ausgaben sowie die gekauften Mengen für Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren eingetragen.



Langeoog: Mehr Schutz vor Sturmfluten

Im Auftrag des NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) beginnen Anfang August im Hafenbereich von Langeoog die Arbeiten für den Neubau des Deichscharts der Inselbahn sowie die Umgestaltung der Deichquerungen für die beiden Hafenzufahren. „Die Maßnahmen tragen erheblich zur Verbesserung des Sturmflutschutzes an der Südseite der Insel bei“, erläuterte Frank Thorenz, Leiter der Betriebsstelle Norden-Norderney des NLWKN.




Mehr Schutz vor Sturmfluten
Das unmittelbar seewärts gelegene neue Bahnschart ersetzt den im Jahr 1951 errichteten und 1976 ertüchtigten Vorgängerbau. Es wird mit einer Länge von fast elf Metern in Gleisrichtung mehr als doppelt so lang wie das Vorherige. Das alte Bauwerk besaß nur ein einfaches Torpaar, welches das Ende seiner Lebensdauer erreicht hatte und zudem fast 50 cm zu niedrig war. Im Sturmflutfall musste es mit Sandsäcken zusätzlich gedichtet in mühsamer Handarbeit gesichert werden. „Als Verschlüsse für das neue Bauwerk dienen zwei Stemmtorpaare, die jeweils 2,35 Meter hoch sind und sich im Sturmflutfall schnell und sicher schließen lassen. Ein wesentlicher Vorteil, da es im Sturmflutfall um jede Minute gehen kann“ erläutert Thorenz.

Langeoog: Wirkungsvoller Deich-Schutz
Wegen des wenig tragfähigen Untergrundes muss das Bauwerk auf 12 Stahlrohrpfählen gegründet werden, die bis zu 21m lang sind. Eine Spundwand unter und neben dem Bauwerk verhindert wirksam, dass in Sturmfluten Wasser unter dem Bauwerk hindurchsickern kann.
Zusätzlich wird das Deichschart an der Störtebekerstraße, die unmittelbar östlich der Inselbahn in den Hafen führt, zurückgebaut und durch eine Deichrampe ersetzt. Das Schart wies konstruktive Mängel auf und war zu niedrig. Die Anhebung des Straßenniveaus um einen Meter ermöglicht den Verzicht auf das alte Schart, was eine weitere potentielle Gefahrenstelle in der Deichlinie wirkungsvoll beseitigt.

Ferner wird der Deichüberweg der Hafenstraße westlich der Inselbahn auf die erforderliche Höhe angepasst. Hier besteht ein Höhendefizit von ca. einem Meter und zudem besitzt die Straße Mängel und eine nicht ausreichende Tragfähigkeit.




Die Arbeiten auf Langeoog beginnen Anfang August
Anfang August beginnen die vorbereitenden Arbeiten. „Zunächst werden die Erdarbeiten durchgeführt und dann mit dem neuen Eisenbahnschart begonnen“ erläutert Projektleiter Theo van Hoorn vom NLWKN. „Für den Einbau der Schartschwelle und der Tore sind neben den Nachtstunden auch einzelne Gleissperrungen nötig, die mit der Schifffahrt der Inselgemeinde abgestimmt werden.“ Erst wenn die Arbeiten am neuen Schart im Oktober abgeschlossen sind, wird das alte Bauwerk im Schutz des neuen abgebrochen. Die Deichsicherheit ist zu jedem Zeitpunkt gewährleistet.
Die Arbeiten an den Hafenzufahrten erfolgen nacheinander, so dass immer eine Zufahrt für den Personen- und Güterverkehr auf der Straße genutzt werden kann und die Beeinträchtigungen möglichst gering bleiben. Die Gesamtkosten betragen ca. 1,5 Mio. Euro, die aus Mittel der Bund-Länder Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung des Küstenschutzes finanziert werden.
Die Insel Langeoog wird durch fast sechs Kilometer Deiche und zwanzig Kilometer Schutzdünen vor Sturmfluten geschützt und in ihrem Bestand gesichert.



L232 : Vollsperrung ab 10. August 2015

Im Zuge der Landesstraße 232 ist zwischen dem Industriegebiet Dahlenburg/ Quickborn und der Ortschaft Tosterglope (Landkreis Lüneburg) ab dem 10. August mit Behinderungen zu rechnen. Dies teilt die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr aus Lüneburg mit.

Nach Mitteilung der Behörde werden hier Bauarbeiten zur Erneuerung der Fahrbahn unter Vollsperrung durchgeführt. Der Verkehr in Richtung Neu Darchau wird über die Landesstraße 222 nach Nindorf geführt und von dort über die Landestraße 231 nach Neu Darchau. Von Neu Darchau gelangt man über die Landesstraße 232 nach Tosterglope. Der Verkehr in Gegenrichtung wird über die gleiche Strecke nach Dahlenburg umgeleitet. Die Umleitungsstrecken sind ausgeschildert.



Die Nutzer öffentlicher Verkehrsmittel werden gebeten, die Aushänge der Verkehrsbetriebe an den Haltestellen zu beachten.

Die Bauarbeiten werden voraussichtlich bis Anfang September andauern. Witterungsbedingte Verzögerungen sind möglich. Weiterlesen

Langeoog: Schutzdüne vor dem Pirolatal wird verstärkt

Norden/ Langeoog – Voraussichtlich ab dem 24. August beginnen im Auftrag des NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) Arbeiten zur Verstärkung der Schutzdüne vor dem Pirolatal auf Langeoog.

„Die Maßnahme ist notwendig, weil hier im vergangenen Winter Dünenabbrüche von bis zu sieben Metern zu verzeichnen waren. Die derzeit sehr niedrige Strandlage lässt zudem in weiteren Sturmfluten neue Abbrüche erwarten“, begründete Frank Thorenz, Leiter des zuständigen Geschäftsbereiches der NLWKN-Betriebsstelle Norden-Norderney.



Um die Sturmflutsicherheit im östlichen Dünenabschnitt des Pirolatals vor dem Winterhalbjahr wieder herzustellen, wird die Düne auf 700 Metern Länge durch eine bis zu sieben Meter breite Vorschüttung seewärts verstärkt und zusätzlich um bis zu drei Meter erhöht. Weiterlesen

Qualitätszertifikate für den niedersächsischen Tourismus

Heute sind am Alfsee insgesamt 33 Betriebe aus Niedersachsen mit den Qualitätszertifikaten KinderFerienLand (11 Betriebe), ServiceQualität Deutschland in Niedersachsen (14 Betriebe) und Reisen für Alle (8 Betriebe) ausgezeichnet worden. Für die Landesregierung ist die Verbesserung des Qualitätsmanagements im Tourismus ein integraler Bestandteil zur weiteren Stärkung des Leitmarktes Tourismus in Niedersachsen. Wirtschaftsstaatssekretärin Daniela Behrens erklärte: „Die Fähigkeit sich im Wettbewerb mit anderen nationalen und internationalen Destinationen zu behaupten, wird auf Dauer nicht nur das Verhältnis von Preis und Leistung, sondern vor allem die Qualität eines Angebots entscheiden. Qualitätssicherung und –steigerung ist eine unabdingbare Voraussetzung, um Gäste für Niedersachsen zu gewinnen und langfristig zu binden. Barrierefreies Reisen ist eine Schlüsselaufgabe bei der qualitativen Tourismusentwicklung in Niedersachsen.“




Im Rahmen der heutigen Veranstaltung wurden die ersten acht Betriebe mit der bundesweit einheitlichen Zertifizierung für Barrierefreiheit „Reisen für Alle“ ausgezeichnet. Niedersachsen setzt seit Anfang 2015 das bundesweit einheitliche Kennzeichnungs- und Zertifizierungssystem „Reisen für Alle“ um. Dazu Carolin Ruh, Geschäftsführerin der TourismusMarketing Niedersachsen GmbH: „Wir wollen den barrierefreien Tourismus in Niedersachsen noch weiter ausbauen. Die Urlauber sollen unkompliziert in den Urlaub fahren können. Das Zertifikat „Reisen für alle“ schafft Transparenz für die Gäste. Die gesamte touristische Servicekette von der Anreise über den Aufenthalt bis hin zur Kundenbetreuung und -information wird erfasst. Zugleich unterstützen wir mit einheitlichen Qualitätskriterien und verlässlichen Kennzeichen das Tourismusmarketing im In- und Ausland.“ Bis Ende 2015 sollen in Niedersachsen rund 100 Betriebe für das Zertifikat „Reisen für alle“ zertifiziert werden. Die TMN ist in Niedersachsen für alle drei Initiativen der Träger im Land. Alle zertifizierten Unternehmen und Leistungsträger sind durch ihre Prüfung Teil des Landesmarketings. Staatssekretärin Daniela Behrens sagte: „Qualitätsvoller Tourismus muss ganzheitlich und übergreifend gedacht werden. Die Ansiedlung der Initiativen bei der TMN bedeutet die Bündelung von Kompetenzen und zugleich eine Stärkung der Qualität im Tourismus.“ Nachfolgend finden Sie die ausgezeichneten Betriebe der Veranstaltung:ServiceQualität Deutschland in Niedersachsen: • Alfsee GmbH
• Bad Laer Touristik GmbH
• becker+brügesch Entsorgungs GmbH
• Gartenkulturzentrum Niedersachsen- Park der Gärten
• Grafschaft Bentheim Tourismus e.V.
• Hameln Marketing und Tourismus GmbH
• Hasetal Touristik GmbH
Högers Hotel & Restaurant
• Hus op’n Diek
Kursana Residenz Bad Pyrmont
• Oldenburgische Industrie- und Handelskammer
• Touristik-Information Hochsolling
• Tourist-Information im Tuchmacher Museum, Stadtmarketing Bramsche GmbH
• VVV-Stadt- und Citymarketing Nordhorn e.V.KinderFerienLand Niedersachsen: • Alfsee GmbH
• Badepark Bentheim
Emslandmuseum Lingen
• Ferienhaus Becker
• Ferienhof im Hasetal
• Ferienhof Nyenhuis
• Ferienzentrum Schloss Dankern
• Freilichtmuseum auf dem Kiekeberg
• Gartenkulturzentrum Niedersachsen- Park der Gärten
• Waldfreibad Freren
• Wasserski- und Freizeitanlage Blue Bay
Reisen für Alle: • Alfsee GmbH
• Europäisches Fachzentrum Moor und Klima Wagenfeld
• Freilichtmuseum auf dem Kiekeberg
• Jugend- und Freizeitzentrum am Dümmer
• Museumsbauernhof Wennerstorf
• Naturschutzstation Dümmer
• Schäferhof am Ochsenmoor
• Tourist-Information Dammer Berge





Der Tourismus in Niedersachsen im Aufwind

Der Tourismus in Niedersachsen ist weiter auf Wachstumskurs. Die Zahl der ankommenden Gäste erreichte nach vorläufigen Berechnungen im Mai eine Höhe von rund 1,4 Millionen, ein Zuwachs von 7,7 % gegenüber dem Mai 2014. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) weiter mitteilt, nahm auch die Zahl der Übernachtungen gegenüber dem Vorjahresmonat deutlich um 9,1 % zu und erreichte einen Wert von knapp 4,3 Millionen. In diesen Zahlen enthalten sind die Ergebnisse zu den ausländischen Gästen. Diese entwickelten sich parallel zum Gesamtergebnis. Im Mai kamen fast 143 000 Gäste aus dem Ausland nach Niedersachsen (+7,6 %) und sie buchten 357 000 Übernachtungen (+9,2 %).




Im Mai 2015 meldeten sämtliche Reisegebiete Zuwächse bei den Übernachtungszahlen im Vergleich zum Vorjahresmonat. Insbesondere die Nordseeküste ragt hier mit 859 000 Übernachtungen und einer Steigerung um 17,1 % heraus. Aber auch die Campingplätze profitierten in diesem Jahr davon, dass die Pfingsttage bereits im Mai lagen. Im Vergleich zum Mai 2014 stieg hier die Zahl der Übernachtungen um fast ein Drittel (+31,3 %) auf nahezu 579 000. Ferienhäuser und Ferienwohnungen verzeichneten mit 17,3 % eine deutliche Zunahme auf 661 000 Übernachtungen. Auf Hotels und Hotels garnis entfielen 35,7 % aller gebuchten Übernachtungen.
(Quelle: Landesamtes für Statistik Niedersachsen)




Anteiliges Jahressaldo weiter im Plus

Von Januar bis Mai 2015 begrüßten die niedersächsischen Beherbergungsbetriebe insgesamt rund 4,8 Millionen Gäste. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum war dies eine Zunahme um 4,7 %. Auch die Zahl der Übernachtungen entwickelte sich positiv. Sie stieg um 4,1 % auf knapp 14,1 Millionen. Darunter waren 1,2 Millionen Übernachtungen ausländischer Gäste. Ihre Zahl nahm um 2,4 % zu.