Weinlexikon: Gärende Weine und mit Schwefel haltbar gemachte Weine

Gärende und hefetreibende Weine, wie zum Beispiel Federweißer sind Spezialweine, die nur in offenen Flaschen in den Handel kommen. Ein Korken kann aufgrund der ausweichenden Kohlesäure nicht angebracht werden.
Die meisten Weine werden durch Schwefeln haltbar gemacht. Das geschieht unmittelbar nach der Gärung. Durch die Schwefelung wird die Oxidation des Weines verhindert. Oxidation könnte ohne Schwefeln durch die Einwirkung von Luft und Sauerstoff entstehen. Nichtgeschwefelte Weine werden sehr schnell schal und ungenießbar. Der Schwefel ist geschmacklos. Er eignet sich deshalb auch hervorragend um die Holzfässer hygienisch sauber zu halten und sie vor Schimmel zu schützen. Obwohl der Schwefel sich beim Weingenuss nicht bemerkbar macht und geschmacksneutral ist, kann er vereinzelt Kopfschmerzen oder auch Hautausschlag hervorrufen. Wer gegen Schwefel allergisch ist, sollte zu Bioweinen greifen. Die Erzeuger von Bioweinen dürfen nur extrem niedrige Schwefelmengen einsetzen.




Please follow and like us:

Carina Tietz

Freie Journalistin und Autorin

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *